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Energetische Standards bei städtischen Bauprojekten

Standards und Planungsanweisungen

Seit 2007 gelten vom Bau- und Vergabeausschuss beschlossene energetische Standards.

Mit der Festsetzung von energetischen Standards kann gezielt Einfluss auf Neubau- und Sanierungsprojekte genommen werden. Die Erfahrungen seit 2007 zeigen, dass sie ein gutes Instrument zur Erreichung von mehr Energieeffizienz in Planung, Bau, Sanierung und Unterhalt sind.

Die aktuelle Fassung der „Energetischen Standards zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen und Sanieren bei städtischen Hochbaumaßnahmen“ wurde am 17.11.2009 vom Bau- und Vergabeausschuss wiederum einstimmig beschlossen. Werden Neubauten, Bestandssanierungen oder
auch nur kleinere Unterhaltsarbeiten geplant, sollen die bau- und anlagentechnischen mit den energetischen Anforderungen sinnvoll verknüpft werden, damit eingesetzte Finanzmittel auch aus energetischer Sicht optimale Wirkungen erzielen können.

Die aktuellen Vorgaben beinhalten im Wesentlichen:

• Neubauten sollen im Passivhausstandard gebaut werden.
• Werden umfassende Sanierungsmaßnahmen an einem Gebäude durchgeführt, ist das Ziel, den Neubaustandard nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erreichen.
• Bei einzelnen Bauteilsanierungen wird ein Standard vorgeschrieben, der um etwa 20% über die EnEV-Anforderungen hinaus geht. Ein unabdingbarer Bestandteil ist dabei das Wirtschaftlichkeitsgebot. Das heißt, ein besserer energetischer Standard wird nur realisiert, wenn er auch über die Lebensdauer des Gebäudes und der Anlagentechnik wirtschaftlich ist. Neben allen Energie- und Wasserkosten und deren Preissteigerungs-raten (Durchschnitt der letzten 10 Jahre) gehen dabei die Invest-/Kapital-, Wartungs- und Instandhaltungs- sowie CO2-Emssionsvermeidungskosten ein.

Beschluss Energetische Standards

Energetische Standards und Planungsvorgaben

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