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Facetten der Interkulturellen Öffnung

Vielfalt schätzen. Teilhabe stärken. Zukunft gestalten.

2. Nürnberger Integrationskonferenz

Die 2. Nürnberger Integrationskonferenz zum Thema „Facetten der Interkulturellen Öffnung“ fand am Samstag, 28. April 2012, im südpunkt statt. Federführend organisiert wurde diese von der Koordinierungsgruppe Integration der Stadt. Insgesamt diskutierten etwa 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Mitglieder der verschiedenen Gremien des Nürnberger Netzwerkes Integration und andere engagierte Akteure und Einzelpersonen, über Herausforderungen und Zukunftsperspektiven von interkultureller Öffnung in unterschiedlichen Bereichen.

Teilnehmer/innen der Nürnberger Integrationskonferenz lachen über die pointierten Bemerkungen von Fatih Çevikkollu

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Teilnehmer/innen der Nürnberger Integrationskonferenz lachen über die pointierten Bemerkungen von Fatih Çevikkollu

Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Maly hält sein Grußwort auf der 2. Nürnberger Integrationskonferenz

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Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Maly hält sein Grußwort

Im Gespräch: die türkische Generalkonsulin, der Leiter des städtischen Amts für Kultur und Freizeit,die Leiterin der ADS

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Im Gespräch: die türkische Generalkonsulin, der Leiter des städtischen Amts für Kultur und Freizeit,die Leiterin der ADS

Programm 2012 und Dokumentation

Einen Rückblick auf die einzelnen Programmpunkte finden Sie weiter unten.


Rückblick auf das Konferenzprogramm

Folgend finden Sie Zusammenfassungen und ergänzende Informationen zu den einzelnen Programmpunkten und Themenworkshops der Konferenz "Facetten der Interkulturellen Öffnung".

Die Vorsitzende des Nürnberger Integrationsrates Diana Liberova hält ihr Grußwort auf der 2. Integrationskonferenz

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Die Vorsitzende des Nürnberger Integrationsrates Diana Liberova hält ihr Grußwort auf der 2. Integrationskonferenz

Der Kabarettist Fatih Çevikkollu bei seinem Auftritt auf der 2. Nürnberger Integrationskonferenz

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Der Kabarettist Fatih Çevikkollu bei seinem Auftritt auf der 2. Nürnberger Integrationskonferenz

Vortrag der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Frau Lüders auf der 2. Nürnberger Integrationskonferenz

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Vortrag der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Frau Lüders auf der 2. Nürnberger Integrationskonferenz

VORMITTAGS:
Der Konferenzvormittag diente der Klärung von Begriffen und gab inhaltliche Denkanstöße: Was bedeutet interkulturelle Öffnung allgemein und speziell für uns als Gesellschaft? Wie kann dieser Prozess gestaltet werden, der den Abbau von Zugangsbarrieren und Abgrenzungsmechanismen ebenso wie Anerkennung und Chancengleichheit zum Ziel hat?
Mit ihren Grußworten formulierten Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und die Vorsitzende des Nürnberger Rates für Integration und Zuwanderung Diana Liberova Anregungen und Gedanken zu Herausforderungen und Chancen des Zusammenlebens in Vielfalt. Der Kabarettist Fatih Çevikkollu reflektierte intelligent und pointiert Begriffe und Ansichten im Kontext der Integrationsdebatte. Dass es nicht nur um interkulturelle, sondern auch um Öffnung gegenüber Vielfalt allgemein geht, zeigte anschließend die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Christine Lüders auf.

Hintergründiges aus "Fatihland"

Fatih Cevikkollu

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Kabarettist Fatih Çevikkollu, bekannt durch diverse TV-Formate wie z. B. den „Satiregipfel“, wurde 1972 geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule Ernst Busch in Berlin. 2005 startete er seine erste Tournee „Fatihland“, für die er den Prix Pantheon 2006 - Jurypreis - gewann. Nach seinen erfolgreichen und mehrfach preisgekrönten Programmen „Fatihland“ und „Komm zu Fatih!“, sowie dem Buch "Der Moslem-TÜV – Deutschland, einig Fatihland", ist Fatih Çevikkollu derzeit mit seinem neuen Programm: „FATIH unser!“ unterwegs. „Der Kölner balanciert gekonnt zwischen politischen Kabarett und böser Comedy“ wurde er vom Kölner Stadt-Anzeiger gelobt. Intelligent und pointiert reflektiert Fatih Çevikkollu in seinen Programmen Begrifflichkeiten und Ansichten im Kontext der Integrationsdebatte und nimmt zielsicher Vorurteile im Zusammenleben aufs Korn.

Interkulturelle Öffnung als Teil einer kommunalen Vielfaltspolitik

Christine Lüders

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Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), 59, war unter anderem als Vorstandsreferentin und Abteilungsleiterin bei Lufthansa tätig und leitete das Referat Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Nordrhein-Westfalen. Zuletzt war sie Referatsleiterin für Öffentlichkeitsarbeit und Beauftragte für Stiftungen im Kultusministerium in Hessen. Seit Februar 2010 ist sie Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Die studierte Pädagogin ist verheiratet und lebt in Berlin und Frankfurt am Main. Die ADS ist eine unabhängige Anlaufstelle für Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, die aufgrund der ethnischen Herkunft, Religion, Weltanschauung, sexuellen Identität oder wegen des Alters, einer Behinderung oder des Geschlechts eines Menschen erfolgt.


Mekonnen Meshgena bei seinem Vortrag über Gestaltung von Vielfalt (WS 7 auf der 2. Nürnberger Integrationskonferenz)

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Mekonnen Meshgena bei seinem Vortrag über Gestaltung von Vielfalt (WS 7 auf der 2. Nürnberger Integrationskonferenz)

Impressionen aus WS 6

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Impressionen aus WS 6 "Interkulturelle Qualifizierung" der 2. Nürnberger Integrationskonferenz

Impressionen aus WS 3

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Impressionen aus WS 3 "Vielfalt als Wirtschaftsfaktor" der 2. Nürnberger Integrationskonferenz

NACHMITTAGS:
Der Nachmittag diente dem Austausch auf lokaler Ebene: Was bedeutet der Prozess der interkulturellen Öffnung für die lokale Ebene, für die kommunale Arbeit, die Arbeit vor Ort? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten Chancen und Herausforderungen von interkultureller Öffnung in parallelen Workshops zu Themen wie Sprachenvielfalt und Chancengleichheit, diversity-sensible Öffentlichkeitsarbeit, Vielfalt als Wirtschaftsfaktor und Vielfalt im Stadtteil. Außerdem wurden die Bereiche Personalwesen und Altenhilfe beleuchtet und die Frage nach Diversity als Programm für die Zukunft und die interkulturelle Öffnung von Zuwanderervereinen erörtert.

Der Konferenz begleitende

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Der Konferenz begleitende "Basar der Möglichkeiten: Integrationsarbeit in Nürnberg"

"Das Paar" (Pappmaché) von Claudia Spanhel dekorierte die 2. Nürnberger Integrationskonferenz

Impressionen aus den Workshops - Abschlussgespräch der 2. Nürnberger Integrationskonferenz

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Impressionen aus den Workshops - Abschlussgespräch der 2. Nürnberger Integrationskonferenz

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