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DERZEIT GESCHLOSSEN aber telefonisch oder per E-Mail erreichbar: Zentrale Anlaufstelle Migration - Beratung (ZAM-Be)

Die Zentrale Anlaufstelle Migration (ZAM)-Beratung ist eine Erstanlaufstelle für alle Ratsuchenden im Kontext Integration, Migration und Flucht – unabhängig von Status oder Unterkunft in der Stadt Nürnberg. Die Beratungs- und Lotsenfunktion der ZAM-Beratung verweist zielführend auf bestehende Beratungsstellen und Beratungsangebote, in denen eine langfristige und nachhaltige Beratung stattfinden kann.

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Stadt Nürnberg ihre Verwaltung auf die unbedingt erforderlichen Funktionen reduziert. Diese Maßnahme gilt zunächst bis zum Ende der durch den Freistaat Bayern verhängten Ausgangsbeschränkungen. Die ZAM-Beratung im Amtsgebäude Marienstraße 6 ist daher bis auf weiteres geschlossen und nur telefonisch oder per E-Mail erreichbar.

Coronavirus SARS-CoV-2: Mehrsprachige Informationsangebote zu Regelungen und Verhaltensweisen

Auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration finden Sie gesammelte Hinweise aus der Bundesregierung in verschiedenen Sprachen: English, Türkçe, Polski, Français, Italiano, ελληνικά, Hrvatski, Български, فارسی, 中文语言, عربي.

In 13 Sprachen stellt die Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung zum Download Informationsplakate zur Verfügung stellt.

Ein Merkblatt "Coronakrise – Merkblatt für Männer unter Druck" formuliert Empfehlungen zum Selbstmanagement, damit Männer gewaltfrei durch die Krise kommen. Es wurde von den drei Dachorganisationen der Fachleute für Jungen-, Männer- und Väterarbeit in Deutschland (Bundesforum Männer), Österreich (Dachverband Männerarbeit Österreich) und der Schweiz (männer.ch) veröfentlicht. Das Merkblatt liegt in 20 Sprachen zum Download vor.

Gemeinsames Schreiben europäischer Städte

Städte bereit: Europäische Städte sind bereit, unbegleitete Minderjährige aus griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen. In einem Brief an Frau von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, Herrn Michel, Präsident des Europäischen Rates und Herrn Sassoli, Präsident des Europäischen Parlaments sagen 10 europäische Großstädte, darunter Amsterdam, Barcelona und Nürnberg, ​​dass sie "bereit sind, sie zu empfangen", und fügen hinzu, dass "jede unserer Städte sich verpflichtet, einen angemessenen Anteil unterzubringen". Die öffentliche Erklärung wurde angeregt durch die Initiative "Solidarity Cities" im Rahmen von EUROCITIES. EUROCITIES ist mit über 140 Städten aus 39 Staaten das größte europäische Städtenetzwerk. Nürnberg ist ein Mitglied in diesem Netzwerk. In mehreren Arbeitsgruppen und Foren, beispielsweise der Arbeitsgruppe "Migration und Integration", baut Eurocities spezifische Sachkenntnisse in verschiedenen Interessensgebieten auf und bringt kommunale Standpunkte auf die europäische Entscheidungsebene ein.

Kommission für Integration Sitzung vom 2. Juli 2020

In der Sitzung der Kommission für Integration am 2. Juli 2020 wurden die folgenden Tagesordnungspunkte behandelt:

• Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Integrationsbereich
• Zentrale Anlaufstelle Migration (ZAM)
• Pilotvorhaben Kommunales Programm Deutschspracherwerb
• Statistischer Jahresbericht 2019 des Einwohneramtes und des
Amtes für Stadtforschung und Statistik über ausländische
Staatsangehörige und Menschen mit Migrationshintergrund in
Nürnberg
• Integrations- und Kulturarbeit an Schulen

Ausschreibung Mosaik Jugendpreis 2021

Der MOSAIK Jugendpreis – mit Vielfalt gegen Rassismus - wird seit 2015 von der Stadt Nürnberg und der Landeshauptstadt München im Gedenken an die bayerischen Opfer der rechtsextremen terroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) verliehen.

Es werden von Jugendlichen initiierte Projekte ausgezeichnet, die sich gegen (Alltags-) Rassismus und für ein respektvolles Miteinander aller Menschen in der Stadt sowie für interkulturellen Dialog und Begegnung einsetzen. Die Projekte sollen sowohl aktuell als auch nachhaltig angelegt sein.

Pilotvorhaben „Kommunales Programm Deutschspracherwerb“

Im November 2019 hat der Stadtrat das Pilotvorhaben „Kommunales Programm Deutschspracherwerb“ verabschiedet. Durch eine intensive Beratung von Zugewanderten bei der Sprachkurssuche sowie eine bessere Bewerbung und Koordinierung der vorhandenen Sprachbildungsangebote soll mehr Menschen ein strukturierter und erfolgreicher Deutschspracherwerb ermöglicht werden. Dort, wo Lücken im Angebot nicht anderweitig gedeckt werden können, sollen außerdem städtisch finanzierte Sprachlernangebote vorgehalten werden. Das Pilotvorhaben wird von Januar bis Oktober 2020 durchgeführt. Federführend ist das Bildungsbüro der Stadt Nürnberg. Zugewanderte, die Unterstützung bei der Sprachkurssuche brauchen, können sich an die ZAM-Beratung, Marienstr. 6, 1. Stock, 90402 Nürnberg wenden. Eine ausführliche Beschreibung des Vorhabens findet sich in der Vorlage für die Kommission für Integration vom 10.10.2019. Ein Zwischenbericht wurde der die Kommission für Integration am 02.07.2020 vorgelegt.

Neuer Vorstand im Integrationsrat

Ilhan Postaloğlu ist neuer Vorsitzender des Integrationsrats, gefolgt von Meta Reisch-Bootsch (1. stellvertretender Vorsitz), Ali Aslan (2. stellvertretender Vorsitz) und Daniel Feldmann (3. stellvertretender Vorsitz). In den erweiterten Vorstand wurden Horst Göbbel, Elina Litinski, Stergios Oikonomou, Cengiz Avcı und Hediye Erdem gewählt.

Der Vorstand des Integrationsrats wird turnusgemäß alle 2 Jahre neu gewählt.

Tandems für gerechte Bildung für Kinder und Jugendliche

Die Stabsstelle für Bürgerschaftliches Engagement und Corporate Citizenship hat das Tandem Projekt "Teamplay" sehr erfolgreich auf den Weg gebracht. Ziel ist es, feste Tandempartner zwischen je einer ehrenamtlichen Person und einem Kind oder Jugendlichen zu finden. So können zum Beispiel Nachhilfe oder Hausaufgabenhilfe organisiert werden. Vor allem Kindern aus Grundschulen und Förderzentren, Kindern und Jugendlichen aus Mittelschulen sowie Kindern aus Alleinerziehenden-Haushalten soll dabei geholfen werden. Alle Informationen dazu auf den Seiten von "Nürnberg engagiert".

Projekt Rescuing Futures

Am 01.08.2019 startete das Projekt Rescuing Futures II – New ComPany, das gemeinsam vom Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer e.V. (AAU), dem IRC Deutschland und der IQ-Fachstelle Migrantenökonomie beim ism e.V. Mainz in den Metropolregionen Nürnberg und Rhein-Main (Frankfurt) durchgeführt wird. Projektziel ist es, insbesondere geflüchtete Menschen, aber auch Menschen aus Drittstaaten mit dem Kurs „Systemisches Wissen des Marktes in Deutschland“ zur Existenzgründung zu befähigen. Aktuell läuft der Präsenzkurs in Nürnberg, der im Oktober 2019 startete und im Dezember seinen Abschluss findet in englischer und arabischer Sprache. Der nächste Präsenzkurs in Nürnberg ist für Mitte Februar 2020 geplant. Die Wirtschaftsförderung Nürnberg unterstützt das Angebot mit finanziellen Mitteln i. H. von 2.000 €.

Berufs- und Sprachintegrationsklassen an den beruflichen Schulen in Nürnberg im Schuljahr 2019/20

Der zweijährige Bildungsgang Berufsintegrationsklassen (BIK) an beruflichen Schulen zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund in die hiesige Lebens- und Berufswelt zu integrieren. Er beinhaltet im ersten Schuljahr den Besuch einer Berufsintegrationsvorklasse (BIK/V) und darauf aufbauend, das Erreichen des erfolgreichen Mittelschulabschlusses durch das Absolvieren des zweiten Jahres in einer Berufsintegrationsklasse.
Im Schuljahr 2019/20 setzt sich die Schülerschaft in den BIK/V und BIK (17 Klassen) aus insgesamt 43 Nationen zusammenbar. Eine Anmeldung zu BIK ist an sich jederzeit möglich, jedoch kann nicht gewährleistet werden, dass immer noch Plätze in den Klassen verfügbar sind.

Faltblatt Integrationspolitik der Stadt Nürnberg

Ein Faltblatt informiert kompakt über die Greminen und Strukturen der Integrationspolitik der Stadt Nürnberg und erkläutet die Leitlinen zur Integrationspolitik.

Leitlinien zur Integrationspolitik

Unter dem Motto „Vielfalt schätzen. Teilhabe stärken. Zukunft gestalten.“ hat der Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwoch, 25. Juli 2018, die Leitlinien zur Integrationspolitik der Stadt Nürnberg beschlossen. Das Zehn-Punkte-Papier schreibt die Leitlinien fort, die sich die Stadt Nürnberg erstmals 2004 gegeben hatte.
Die „Koordinierungsgruppe Integration“ der Stadtverwaltung hat die Leitlinien im Dialog mit dem Nürnberger Rat für Integration und Zuwanderung und in Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der 6. Nürnberger Integrationskonferenz entwickelt.

Flüchtlingshilfe und Asyl

Aktuelles zu Flüchtlingshilfe und Asyl sowie Hintergrundinformationen, Informationen zu Spenden und ehrenamtlichem Engagement finden Sie auf:


Integreat-App für Nürnberg

Integreat ist eine App, die Neuzugewanderten – insbesondere Geflüchteten – wertvolle Informationen für den Alltag in Deutschland bietet. Das Besondere ist, dass alle Informationen speziell auf Nürnberg zugeschnitten sind. Egal, ob es um ausländerrechtliche Fragen, Kindertagesbetreuung, Schule, Wohnen oder Freizeit geht – Integreat nennt die konkreten Anlaufstellen in Nürnberg und bietet darüber hinaus viele wertvolle Hinweise für das Leben in Nürnberg. Geflüchtete waren in die Gestaltung eingebunden, um sicherzugehen, dass die Bedürfnisse der Zielgruppe berücksichtigt sind.

Integreat ist kostenfrei, steht derzeit in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Farsi, Russisch und Amharisch zur Verfügung und funktioniert nach dem Download auch offline auf allen gängigen Smartphones.


Dokumentation und Videos 7. Nürnberger Integrationskonferenz

Die 7. Nürnberger Integrationskonferenz widmete sich am Samstag, 6. Oktober 2018 im südpunkt der gleichberechtigten Teilhabe aller in Nürnberg lebenden Menschen. Der Titel der Konferenz lautete:

Einmischen und Mitgestalten - Teilhabe stärken für mehr Miteinander.

Im Zentrum der Konferenz stand die Frage, wie diese Teilhabe, also das Ein- und Mitmischen wirklich aller Nürnbergerinnen und Nürnberger weiter befördert werden kann. Die nächste Nürnberger Integrationskonferenz findet am 25. April 2020 statt.


Dokumentation und Videos 6. Nürnberger Integrationskonferenz

Die Dokumentation und Videos der Beiträge der 6. Nürnberger Integrationskonferenz, die 2017 unter dem Titel "Gemeinsamkeiten in der Vielfalt - Leitlinien für die Stadtgesellschaft" stattgefunden hat, sind abrufbar.


Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly unterzeichnete am 8.10.2015 die Integrating Cities Charta.

Eurocities Bericht zur Integrating Cities Charta

Das europäische Städtenetzwerk Eurocities hat seinen neuesten Bericht über die Umsetzung der Integrating Cities Charta veröffentlicht. Die Stadt Nürnberg hat 2015 die Integrating Cities Charta unterschrieben, nach der sich mittlerweile 35 Städte verpflichtet haben, über die Gestaltung von Politik und Gesellschaft die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern und die interkulturelle Öffnung voranzubringen.

Der zweite Bericht 2015 über die Umsetzung des Integrating Cities Charta dokumentiert neue Trends in der Integration von Migranten in europäischen Städten, die in einer Umfrage unter den Städten von Dezember 2014 bis April 2015 erhoben wurden.

Der dritte Bericht 2018 ist geprägt durch die Aufnahme von Flüchtlingen in den Jahren 2015 und 2016. Die Städte mussten im Rahmen einer schwierigen politischen Debatte
die Unterkunft und erste Integrationsmaßnahmen organisieren. Viele Städte haben daraufhin ihr lokales Integrationsmodell weiterentwickelt.

Die Berichte zeigen, wie Städte eine maßgebliche Rolle dabei spielen, innovativ und proaktiv zu agieren und dabei Werkzeuge entwickeln, die die Verpflichtungen der Charta auf lokaler Ebene berücksichten. Neue Lösungen wurden umgesetzt hinsichtlich der schnellen Unterbringung, bei Sprachkursen, in der Schulbildung und Berufsausbildung, bei der Unterstützung bei der Wohnungssuche und der Beschäftigung. Die Städte arbeiten einerseits mit langfristigen Zielen und Strategien, andererseits aber sie sind auch in der Lage auf den demografischen Wandel und auf neue Migrationstrends und Herausforderungen zu reagieren. Reaktionsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und Ausdauer werden zunehmend Teil der Denkweisen der Städte.


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Redaktion:
Stadt Nürnberg, Amt für Kultur und Freizeit, Koordination Integrationsprogramm,
Gewerbemuseumsplatz 1, 90403 Nürnberg, Tel. 0911/ 231-85 23

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