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Enisas Tagebuch – Über Flucht und Asyl

Enisas Tagebuch – Über Flucht und Asyl

Das Stück „Enisas Tagebuch“ ist als szenische Lesung angelegt und erzählt in Tagebuchform aus der Sicht des 10jährigen Mädchens Enisa die authentische Geschichte einer Roma-Familie, die vor Krieg und Pogromen aus dem Kosovo nach Deutschland flüchtet und unter dramatischen Umständen wieder abgeschoben wird.

Zwischen den einzelnen Tagebuchsequenzen informiert ein Sprecher über die vielfältigen Aspekte der Asylproblematik, angefangen bei den verschiedenen Ursachen von Flucht bis hin zur aktuellen Situation. Per Beamer werden die einzelnen Szenen bebildert und politische wie soziale Fakten in leicht verständlicher Form eingeblendet.

Insgesamt 200 Schüler folgten gebannt den Tagebuchaufzeichnungen von Enisa und waren erstaunt wie aktuell und allgegenwärtig das Thema Krieg und Vertreibung weiterhin ist. In der kompakten Form der szenischen Lesung wurde insbesondere die Verantwortung Deutschlands als viertgrößter Waffenexporteur beim Thema Flucht und Asyl deutlich.

Organisiert und durchgeführt vom Jugendsozialarbeiter der B9, als kultureller Beitrag zum Schulleben, zur Stärkung des Formats „Schultheater“ sowie für die Nachhaltigkeit des Titels „Schule gegen Rassismus - Schule mit Courage“ im Bürowirtschaftlichen Zentrum am BBZ.

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