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Zur Geschichte der Krematorien

Die Verbrennung des Körpers eines Verstorbenen ist in zahlreichen Kulturen bekannt. Die Asche wurde entweder im Wasser oder auf dem Land verstreut oder in besonderen Behältnissen aufbewahrt. Das Urnengrab ist in Mitteleuropa eine Erscheinung der Bronzezeit. Im Christentum wurde die Feuerbestattung Jahrhunderte lang abgelehnt, da sie dem christlichen Verständnis nach einer Auferstehung der Toten widersprach.

1878 wurde in Gotha das erste Krematorium in Deutschland in Betrieb genommen, erst 13 Jahre später das zweite in Heidelberg. Im „Krematorium Nürnberg“ fand die erste Einäscherung am 19.05. 1913 statt.

In deutschen Großstädten sind heute mehr als die Hälfte der Beisetzung Feuerbestattungen.

Die Feuerbestattung bedarf in Deutschland einer besonderen Genehmigung. Es darf kein Zweifel an der Todesursache und an der Identität der Toten bestehen, da eine Untersuchung der Leiche nach einer Verbrennung nicht mehr möglich ist. In Nürnberg ist in jedem Fall eine spezielle Zustimmung der Staatsanwaltschaft notwendig.

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