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8204-03 Theater im Gespräch - Macbeth

Macbeth tötet den König. Nicht aus Opposition gegen Tyrannei, nicht für politische Ideale und eine bessere Gesellschaft – sondern um selbst König zu werden. Er verstrickt sich in einem komplexes Geflecht aus magischen Prophezeiungen, Anstachelung, politischer Strategie, Machtmechanismen, Schuld, Skrupeln und Gnadenlosigkeit. Doch wie sollte er sich herausreden können? Niemals kann er die Auswirkungen seiner Entscheidungen ungeschehen machen.
Regisseur Philipp Preuss, der auch in der Bildenden Kunst tätig ist, erweitert immer wieder die Theaterkunst in Richtung der bildnerischen und umgekehrt. Shakespeares Blutbad aus kruden Prophezeiungen, brutal konsequenten Entscheidungen, fatalen Folgen, Gier und Schuld – eines der fiebrigsten und doch klarsichtigsten Werke über die Mechanismen der Macht und die Last von Schuld und Verantwortung – erzählt Preuss als die Summe der getanen Taten, die als Erinnerungslast nicht abzuschütteln sind.

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