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Organisationsreform im Referat für Jugend, Familie und Soziales 2006 bis 2010

Kommunale Jugend-, Familien-, Bildungs - und Sozialpolitik muss sich an den Herausforderungen einer zukünftigen Gesellschaft orientieren. Sie darf nicht nur auf Alltagserfordernisse reagieren, sondern muss in Generationenfolgen gedacht und konzipiert sein. Ihr Hauptziel ist es, "social inclusion", also soziale Integration und Teilhabe, zu ermöglichen. Das ist die zentrale Voraussetzung für eine solidarische Stadtgesellschaft. Die Leitlinien des "Orientierungsrahmens für eine nachhaltige Jugend-, Familien-, Bildungs- und Sozialpolitik" benennen die zentralen Schwerpunkte.

Deshalb sind immer wieder inhaltliche und organisatorische Entscheidungen notwendig, deren Wirkung vielfach erst nach Jahren, manchmal auch in Generationenfolgen sichtbar werden wird. Dies kann auch unbequeme Einschnitte und Veränderungen erfordern, da wir uns mit den verfügbaren Ressourcen auf diejenigen Dinge konzentrieren müssen, die die Zukunftsfähigkeit der Stadt und der Gesellschaft insgesamt sichern. Aufgaben und Prioritätensetzungen sind zu überprüfen und Organisation sowie Arbeitsabläufe kritisch zu hinterfragen.

Organisation im Wandel der Zeit

Der Überzeugung folgend, dass die Organisation den (sich wandelnden) Aufgaben folgen muss, wurden aus dem Orientierungsrahmen Überlegungen zu einer Organisationsreform im Geschäftsbereich Referat V abgeleitet. Erste Eckpunkte wurden Anfang April 2006 den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Querschnittsverwaltung und den Fraktionen des Stadtrates zur Diskussion vorgelegt. Die daraus hervorgehenden "Bausteine für eine Organisationsreform" wurden am 20. Juli 2006 im Jugendhilfe- und Sozialausschuss beschlossen und anschließend in einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen schrittweise umgesetzt. Das Projekt wurde mit dem Abschlussbericht 2010 beendet, auch wenn einzelne Arbeitspakete noch weiter bearbeitet werden.

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