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Bis 26. April 2020: Ausstellung Weimarer Republik Nürnberg 1918-1933 - derzeit geschlossen

Die Ausstellung stellt in großer inhaltlicher Vielfalt den spannenden Zeitraum der Weimarer Republik in Nürnberg vor. Sowohl bereits bekannte Aspekte werden unter Berücksichtigung neuester Forschungsliteratur dargeboten als auch bislang weitgehend unbehandelte Themenfelder aus der Basis intensiver Quellenstudien vorgestellt. Dies gilt in besonderem Maße unter anderem für die Militär-, Polizei-, Wirtschafts-, Frauen-, Schul- und Verwaltungsgeschichte.

Die Präsentation der gewonnenen Ergebnisse erfolgt nicht nur anhand reichen Bildmaterials, sondern auch in Anlehnung an progressive, bis in unsere Gegenwart wirkende typografische Gestaltungsmuster und Farbkonzepte der Weimarer Jahre.

Auto-Schnellstraße auf dem alten Ludwig-Donau-Main-Kanal

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Entwurf einer Auto-Schnellstraße auf dem alten Ludwig-Donau-Main-Kanal von Städteplaner Hermann Jansen. Plankopie, 1925. (Stadtarchiv Nürnberg A 4/VI Nr. 328)

Öffnungszeiten

Mo 08.30 – 15.30 Uhr
Di–Do 08.30 – 17.00 Uhr
Fr 08.30 – 21.00 Uhr
Sa 13.00 – 17.00 Uhr
So 10.00 – 17.00 Uhr

Eintritt Frei

Großes Foyer, Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg


Ausstellungskatalog

Zur Ausstellung erscheint in Kürze folgender Begleitband:

Weimarer Republik Nürnberg
1918 1933

Ausstellungskatalog des Stadtarchivs Nürnberg Nr. 28
Herausgegeben von Wiltrud Fischer-Pache, Daniela Stadler, Ulrike Swoboda und Steven M. Zahlaus, Nürnberg 2020

2 Bände, zahlreiche Abbildungen
ISBN 978-3-925002-58-8

Notgeldschein vom 31.8.1923.

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Notgeldschein vom 31.8.1923. (Stadtarchiv Nürnberg F 5 Nr. 537)


Begleitprogramm


Das Schicksal der Weimarer Republik: Chancen, Überforderung und Scheitern

Vortrag von Prof. Dr. Ursula Büttner

Historikerin, bis 2011 an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte und der Universität in Hamburg tätig

Die Erforschung der Weimarer Republik konzentrierte sich lange vor allem auf die Ursachen für ihr Scheitern, die Schwächen und Fehlentwicklungen, die nach nur 14 Jahren zu ihrer Ablösung durch die nationalsozialistische Diktatur führten. Erst seit einiger Zeit werden auch die positiven Entwicklungen stärker betont: die innovativen Ansätze und Bestrebungen, durch die Deutschland – unter äußerst schwierigen Rahmenbedingungen – zu einer modernen, durch breite soziale und kulturelle Teilhabe seiner Bürger und Bürgerinnen abgesicherten Demokratie werden sollte. Dieses zwiespältige Erscheinungsbild der Weimarer Republik soll in dem Vortrag sichtbar werden.

Donnerstag, 20. Februar 2020, 19 Uhr

Nürnberger Akademie, Gewerbemuseumsplatz 2, Fabersaal (E 14)
Eintritt frei
In Kooperation mit dem Bildungszentrum Nürnberg


Die Nürnberger Volkshochschule als „Friedens- und Kulturwerk“

Vortrag von Prof. Dr. Jörg Wollenberg

Historiker und Erwachsenenbildner, ehem. Direktor des Bildungszentrums Nürnberg

Die städtische Volkshochschule (VHS), am 9. Oktober 1921 nach der Ausgliederung der allgemeinbildenden Veranstaltungen aus der 1919 gegründeten „Freien Hochschule Nürnberg“ entstanden, setzte die in der Weimarer Verfassung festgeschriebene Förderung der Volksbildung in die Praxis um. Ihr Ziel war es, Offenheit, weltanschauliche Neutralität und eigene Urteilsbildung der Hörerinnen und Hörer durch Weiterbildung zu gewährleisten. Dadurch sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, die neue politische Kultur der Republik im Übergang von der Monarchie zur Demokratie zu stützen und dem Widerstand der radikalnationalistischen „Bewegungen“ der Zeit gegenzusteuern.

Dienstag 10. März 2020, 19 Uhr

Nürnberger Akademie, Gewerbemuseumsplatz 2, Fabersaal (E 14)
Eintritt frei
In Kooperation mit dem Bildungszentrum Nürnberg


Weimarer Demokratie – gespaltene Gesellschaft

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Wirsching

Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin

Für das Verständnis der Geschichte der Weimarer Republik ist es wichtig zu verstehen, wie gespalten die deutsche Gesellschaft damals war. Der Vortrag nimmt das Motiv der gespaltenen Gesellschaft auf und erläutert ihn an Hand dreier wesentlicher Problemkomplexe: der Weimarer Kultur, der Weimarer Reichsverfassung und der Frage der politischen Gewalt am Ende der Weimarer Republik.

Donnerstag 12. März 2020, 19 Uhr

Nürnberger Akademie, Gewerbemuseumsplatz 2, Fabersaal (E 14)
Eintritt frei
In Kooperation mit dem Bildungszentrum Nürnberg


Schlaglichter auf Weimar

Lesung mit Dr. Alexandra Edzard, Stadtarchiv Nürnberg

Donnerstag, 2. April 2020, 17:30 Uhr

Seminarraum in der Norishalle, Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg
Eintritt frei

Stadtrundfahrt für Touristen, um 1920

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Stadtrundfahrt für Touristen, um 1920. Postkarte, Kunstverlag Hermann Martin, Nürnberg, um 1920. (Stadtarchiv Nürnberg A 5 Nr. 1625)


Führungen

Sonntag jeweils um 15 Uhr:
09. Februar 2020,
23. Februar 2020,
08. März 2020,
22. März, 2020,
05. April 2020,
19. April 2020

Treffpunkt: Eingang zur Norishalle, Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg
Kunst- und Kulturgeschichtliches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)
Dauer ca. 60 Minuten
Führungsgebühr pro Person: 3 Euro
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Frauenklinik in der Flurstraße

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Ansicht der 1930 eröffneten Frauenklinik in der Flurstraße. Foto Hochbauamt: Karl Kolb, 1930. (Stadtarchiv Nürnberg A 38-E-43-2)


Kuratorenführungen

Freitag jeweils um 15:30 Uhr:
28. Februar 2020,
20. März 2020
17. April 2020

Treffpunkt: Eingang zur Norishalle, Marientorgraben 8, 90402 NÜrnberg
Dauer ca. 60 Minuten
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bauarbeiten an der Wohnsiedlung Nordbahnhof

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Bauarbeiten an der Wohnsiedlung Nordbahnhof. Foto Hochbauamt, 17.10.1927. (Stadtarchiv Nürnberg, A 38-A-5-10)

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