Kontakt

Radschnellverbindung Nürnberg – Oberasbach – Stein

Schneller Fahrradfahrer auf einem Radweg.

Bild vergrößern

Das Bundesverkehrsministerium fördert die Planung der Radschnellverbindung von Nürnberg nach Oberasbach mit rund 1,8 Millionen Euro. Damit erhalten alle Beteiligten die notwendige finanzielle Unterstützung. Der Bund setzt zugleich ein Zeichen zur Stärkung des überörtlichen Radverkehrs.

Eigentliche Planung kann beginnen

Mit einer anteiligen Fördersumme für die Stadt Nürnberg in Höhe von mehr als 1,3 Millionen Euro können die weiteren Planungen angegangen werden. Mit dem restlichen Betrag plant das Staatliche Bauamt für den Landkreis Fürth die Abschnitte außerhalb des Stadtgebiets von Nürnberg.

Mit dieser Radschnellverbindung wird eine qualitativ hochwertige und leistungsstarke Verbindung zwischen den Städten Nürnberg und Stein und dem Landkreis Fürth geschaffen. Es wurde ein Nutzerpotenzial von mehr als 2.700 Radfahrern pro 24 Stunden prognostiziert. Aktuell führt die Stadt abschließende Voruntersuchungen durch. Mit dem Förderbescheid kann die eigentliche Planung beginnen. Der Bau der Trasse soll ab dem Jahr 2025 in Angriff genommen werden.

Mit dem Rad vom Plärrer bis Oberasbach und Stein

Die Trasse der Radschnellverbindung beginnt zukünftig am Plärrer. Von dort verläuft sie südwestlich durch Gostenhof bis zur Rothenburger Straße auf Höhe der Bertha-von-Suttner-Straße. Der Abschnitt zwischen der Bertha-von-Suttner-Straße und der Wredestraße wurde bereits geplant und 2020 beschlossen. Eine Trasse durch den Westpark konnte in den Detailplanungen nicht überzeugen – zu groß scheinen die Konflikte zwischen Spaziergängern, Hundehaltern und schnellen Radlern. Im Planungsabschnitt „Wredestraße bis Tiefes Feld“ müssen die bestehenden Radverkehrsanlagen wegen ihrer geringen Breiten und teils gemeinsamer Führung mit dem Fußverkehr zum Radschnellweg umgeplant werden.

Im Tiefen Feld führt die Radschnellverbindung entlang der Neuen Rothenburger Straße. Die Straße bildet die zentrale Achse im neuen Entwicklungsgebiet „Tiefes Feld“ rund um die U-Bahnstation Kleinreuth. Der separate Radweg auf beiden Straßenseiten mit einer Breite von 2,5 Metern ohne konfliktträchtige Längsparker bietet dem Radverkehr ein sicheres und komfortables Fahren. Dieser Abschnitt erfüllt aber auch alle Wünsche von Autofahrern und Fußgängern, zudem ist er intensiv begrünt. Die Planung hierzu wurde bereits im Jahr 2016 vom Verkehrsausschuss beschlossen.

In Höhe der neuen U-Bahnstation Kleinreuth teilt sich die Verbindung in zwei Äste auf: Ein Abschnitt setzt sich weiter in westlicher Richtung entlang der Rothenburger Straße bis zur Stadtgrenze in Gebersdorf fort und folgt anschließend im Bereich des Landkreises Fürth weitestgehend dem Verlauf der ehemaligen Bibertbahntrasse durch Oberasbach und Zirndorf. Der zweite Ast verläuft in südwestlicher Richtung durch das Entwicklungsgebiet über eine neu zu errichtende Geh-/Radwegbrücke, die die Südwesttangente und den Main-Donau-Kanal in Höhe des Wendehammers in der Gutenstetter Straße quert und den Stadtteil Gebersdorf somit direkt anbindet.


Übersichtsplan Streckenverlauf

Die Radschnellverbindung wird die Städte Nürnberg, Stein und den Landkreis Fürth verbinden. Die Grafik zeigt den geplanten Verlauf nach Oberasbach und dem Abzweig nach Stein bei Nürnberg.


Mehr zum Thema

Zurück zum Seitenanfang URL dieser Seite
<http://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/aktuell_76367.html>