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Stadt stellt nächtliche Beleuchtung von Wahrzeichen ein

Lorenzkirche bei Nacht

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Die Stadt hat bis auf Weiteres die nächtliche Beleuchtung zahlreicher historischer Gebäude, Denkmäler und Wahrzeichen eingestellt. Dadurch möchte Nürnberg einen Beitrag zum Energiesparen leisten. Nicht mehr angeleuchtet werden unter anderem die Lorenzkirche und die Sebalduskirche, das Albrecht-Dürer-Denkmal, das Ehekarussell, der Henkersteg mit Wehrturm, die Katzwanger Wehrkirche, der Spittlertorturm und die Stadtmauer, das Rathaus, das Opernhaus und der Schöne Brunnen.

Durch die Maßnahme möchte die Stadt vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine einen Beitrag zum Energiesparen leisten. Bis zum Jahresende wird dadurch mit einer Einsparung von knapp 60.000 Kilowattstunden Strom gerechnet.


Stadt geht mit gutem Beispiel voran

Oberbürgermeister Marcus König sagte dazu, als Stadt müsse man sich auf eine mögliche schwierigere Versorgungslage mit Gas und Strom vorbereiten. Dazu gehörten auch Energiesparmaßnahmen, etwa die Beleuchtung von Gebäuden vorerst einzustellen, oder vorübergehend drei Hallenbäder zu schließen. Die Stadt habe einen Krisenstab eingerichtet, der sich mit der aktuellen Entwicklung und möglichen Folgen befasse. Im Stadtrat werde am 20. Juli eine Vorschlagsliste der Verwaltung für weitere Sparmaßnahmen vorgestellt.

König erklärte, es sei wichtig, dass die Stadt sich, so gut es gehe, vorbereite, und als Kommune mit gutem Beispiel vorangehe. König appellierte auch an die Unternehmen und Haushalte, sich Gedanken über Einsparpotenziale zu machen, wo dies eben möglich ist. Kommunen, Wirtschaft und Bürger müssten solidarisch den Energieverbrauch überdenken. Jetzt, in Anbetracht einer möglichen knapperen Versorgungslage, aber auch mit Blick auf den Klimawandel.


Verkehrssicherheit ist weiter gewährleistet

Die Beleuchtung der Sehenswürdigkeiten ist grundsätzlich, ebenso wie die Straßenbeleuchtung, nach tatsächlicher Umgebungshelligkeit geschaltet. Dadurch wird bereits ein möglichst geringer Stromverbrauch sichergestellt. Um die geänderte Steuerung der Beleuchtung technisch umzusetzen, benötigte die Stadt eine Vorbereitungszeit von mehreren Tagen.

Beleuchtungen, die für die Verkehrssicherheit notwendig sind, bleiben unverändert. Auch hier erfolgt bereits eine helligkeitsabhängige Steuerung, um einen möglichst geringen Energieverbrauch sicherzustellen.

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