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Sanierung des ZOB: Das sind die Planungen

Zentraler Omnibusbahnhof

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Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in der Bahnhofstraße ist in seiner heutigen Form seit 2002 in Betrieb. Stellenweise ist die Ausstattung in die Jahre gekommen, genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr und muss saniert werden. Die Planungen dazu werden am 27. Juli im Werkausschuss des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) vorgestellt.

Christian Vogel, Bürgermeister und Erster Sör-Werkleiter, betont, es sei gut, dass dieser zentrale Busverkehrsknotenpunkt eine Sanierung und vor allem eine Modernisierung erhalte. Dies sei bei den räumlichen Gegebenheiten und den Besitzverhältnissen gar nicht so einfach. Gerade in den Bereichen Barrierefreiheit, Wind- und Wetterschutz, Toilettenanlagen und Fahrgastinformationssystem gebe es erheblichen Verbesserungsbedarf. Man wolle die Aufenthaltsqualität am ZOB deutlich verbessern, so der Bürgermeister.

Sör und weitere beteiligte städtische Dienststellen sind seit längerem mit dem Eigentümer der Fläche im Gespräch. Jetzt hat Sör ein Verbesserungskonzept erarbeitet, das Handlungsmöglichkeiten aufzeigt – auch wenn manche baulichen und verkehrlichen Möglichkeiten aufgrund des Baubestandes eingeschränkt sind.

Barrierefreiheit, neue Toiletten und mehr Sitzmöglichkeiten

Geplant ist, im gesamten ZOB und in den angrenzenden Bereichen eine lückenlose Barrierefreiheit herzustellen. Dafür muss in erster Linie ein Blindenleitsystem installiert werden. Mehr Sitzmöglichkeiten und überdachte Wartebereichen sollen den Komfort für Fahrgäste an den Haltestellen verbessern, mehr Grün soll die Aufenthaltsqualität zusätzlich steigern.

Weiterhin sind die beiden Toilettenanlagen trotz mehrfacher Reinigung pro Tag inzwischen stark abgenutzt. Hier ist eine grundlegende Sanierung beziehungsweise Erneuerung vorgesehen. Im Sör-Werkausschuss wird eine von mehreren Umsetzungsvarianten beschlossen. Davon hängt auch die Höhe der Investitionskosten ab.

Die Umgestaltung soll mit ersten Arbeiten zur Barrierefreiheit noch im Jahr 2022 beginnen und dann je nach Finanzierbarkeit möglichst im Jahr 2023 abgeschlossen werden.

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