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Corona: Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen



15-Kilometer-Regel

15-Kilometer-Regel gilt für Nürnberg

Nürnberg hat den Inzidenzwert von 200 überschritten. Für die Stadt gilt seit 14. Januar daher die 15-Kilometer-Regel. Touristische Ausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern hinaus sind demnach untersagt.


Karte: 15-Kilometer-Radius


Wird in einem Landkreis oder einer Stadt ein Inzidenzwert von 200 überschritten, sind touristische Tagesausflüge für Einwohner über einen Umkreis von 15 Kilometern um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt. Maßgeblich dafür ist die Gemeindegrenze. Es gilt in diesem Zusammenhang der tatsächliche Wohnort, der melderechtliche Begriff des Wohnorts ist nicht maßgeblich. Diese Regelung kann aufgehoben werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz mindestens sieben Tage in Folge unter 200 liegt.

Darüber hinaus können die Kreisverwaltungsbehörden von Regionen mit einem Inzidenzwert über 200 anordnen, dass touristische Tagesreisen in diesen Landkreis oder in diese kreisfreie Stadt untersagt sind. Dafür maßgeblich ist jeweils der Zahlenstand des Robert Koch-Instituts.

Die 15-Kilometer-Regel erfasst ausschließlich touristische Tagesreisen, das heißt in erster Linie Ausflüge, die der Freizeitgestaltung wie zum Beispiel Wandern, Spazieren gehen oder sportlichen Aktivitäten dienen.

Bei Vorliegen triftiger Gründe ist das Verlassen des 15-Kilometer-Radius um den eigenen Wohnort weiterhin möglich. Sport und Bewegung an der frischen Luft gehören allerdings nicht zu den triftigen Gründen.


Triftige Gründe sind insbesondere:

  • Ausübung beruflicher Tätigkeiten und Arbeitswege
  • Schulwege
  • Behördengänge
  • Besuche beim Arzt oder Tierarzt
  • Besuche von Therapeuten, Beratungsstellen und Kriseninterventionsdiensten
  • Einkaufen
  • Inanspruchnahme von aktuell erlaubten Dienstleistungen
  • Besuch eines anderen Hausstands unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen
  • Begleitung und Besorgungen für unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährige
  • Begleitung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen
  • Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familien- und Freundeskreis
  • Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften
  • Versorgung von Tieren

Die Einhaltung der 15-Kilometer-Regel wird vor allem an beliebten Ausflugsorten durch Polizeikontrollen überwacht. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von 500 Euro rechnen.

15-Kilometer-Regel: Landkreise und Städte

Das bayerische Innenministerium veröffentlicht täglich eine Liste der Landkreise und Städte, für die die 15-Kilometer-Regel aktuell gilt, sowie über die Regionen, in denen touristische Tagesreisen untersagt wurden. Zudem können Sie anhand einer interaktiven Hotspot-Karte prüfen, wo aktuell die 15-Kilometer-Regel gilt und welcher Bewegungsradius möglich ist.


Ausgangsbeschränkungen

Das Verlassen der im Stadtgebiet Nürnberg gelegenen Wohnung ist ausschließlich bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Der Aufenthalt im Stadtgebiet Nürnberg von Personen außerhalb des Stadtgebiets ist ebenfalls nur erlaubt, wenn triftige Gründe vorliegen. Im Falle einer Kontrolle sind diese Gründe durch den Betroffenen glaubhaft zu machen. Eine offizielle Bescheinigung, zum Beispiel vom Arbeitgeber, ist hierbei nicht notwendig.

Die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen wurden über den 31. Januar hinaus bis zum Ablauf des 14. Februar verlängert.

Triftige Gründe sind insbesondere:

  • Ausübung beruflicher Tätigkeiten und Arbeitswege
  • Schulwege
  • Behördengänge
  • Besuche beim Arzt oder Tierarzt
  • Besuche von Therapeuten, Beratungsstellen und Kriseninterventionsdiensten
  • Einkaufen
  • Inanspruchnahme von aktuell erlaubten Dienstleistungen
  • Besuch eines anderen Hausstands unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen
  • Begleitung und Besorgungen für unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährige
  • Begleitung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen
  • Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familien- und Freundeskreis
  • Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen
  • Versorgung von Tieren

Nächtliche Ausgangssperre

In Bayern gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr. Grundsätzlich müssen erlaubte Besuche damit um 21 Uhr beendet sein und jeder sich in der eigenen Wohnung befinden.

Nachdem es zu zahlreichen Missverständnissen kam, stellte der Freistaat Bayern klar, dass es sich bei den Regelungen zur landesweiten Ausgangsbeschränkung und zur nächtlichen Ausgangssperre um ein Verbot des Aufenthalts im öffentlichen Raum handelt.

Während der Nachtstunden zwischen 21 bis 5 Uhr müssen Sie sich demnach nicht zwingend in der eigenen Wohnung aufhalten. Sie dürfen sich auch nach 21 Uhr bei einem Partner oder bei der Familie aufhalten und dort übernachten.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum außerhalb der eigenen Wohnung ist nur noch aus wenigen triftigen Gründen erlaubt.

Dazu gehören:

  • berufliche oder dienstliche Tätigkeiten oder unaufschiebbare Ausbildungszwecke
  • medizinische oder verterinärmedizinische Notfälle
  • Begleitung von Sterbenden
  • unaufschiebbare Betreuung hilfsbedürftiger Personen oder Minderjähriger
  • Wahrnehmung des Umgangs- und Sorgerechts
  • Versorgung von Tieren
  • ähnlich wichtige und unabweisbare Gründe

Kontaktbeschränkungen

Physische Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstands müssen Sie auf ein Minimum reduzieren. Wo immer es möglich ist, halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen.

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur Angehörigen desselben Hausstands und einer zusätzlichen weiteren Person sowie zugehörigen Kindern bis einschließlich drei Jahren erlaubt. Die Sonderregelung für Kinder unter 14 Jahren besteht nicht mehr. Die Anzahl der Haushalte, aus denen die Kontaktpersonen stammen, sollte möglichst konstant und gering gehalten sein.

Ausnahme: Abweichend davon ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.



Plakate zum Download

Zusammenhalten – Abstand halten

Zusammenhalten, aber Abstand halten – beides ist weiterhin wichtig. Hier können Sie dieses Plakat (auf weißem Hintergrund) herunterladen und im Hausflur oder an einem anderen Ort, an dem sich viele Menschen begegnen, aufhängen.


Hygieneregeln

Mund-Nasen-Schutz tragen, Abstand halten und Hände waschen – diese Hygieneregeln können Sie als einzelne Plakate (auf weißem Hintergrund) herunterladen und dort aufhängen, wo ein Hinweis notwendig ist.


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Aktualisiert am 22.01.2021, 22:10 Uhr

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