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Brexit: Stadt informiert in Nürnberg lebende Briten

Aufschub des Brexit

Der Europäische Rat hat dem Vereinigten Königreich einen erneuten Aufschub des Brexit eingeräumt. Bis 31. Oktober hat das Vereinigte Königreich nunmehr Zeit, die EU geordnet zu verlassen. Daher wird sich bis auf Weiteres nichts an der Rechtslage für alle in Deutschland lebenden britischen Staatsangehörigen und deren Familienangehörigen ändern. Diese Frist kann jedoch verkürzt werden, wenn das Vereinigte Königreich den vorliegenden Ausstiegsvertrag akzeptiert oder eine andere Lösung vorher erreicht wird.

Die Stadt wird britische Staatsangehörige, die in Nürnberg gemeldet sind, vor dem angekündigten „Brexit“ anschreiben. Dieser war für den 29. März vorgesehen, ist allerdings verschoben worden. Deshalb bittet die Stadt zum aktuellen Zeitpunkt darum, von Anfragen und Anträgen an die Ausländerbehörde abzusehen.

Wenn das Vereinigte Königreich die EU verlässt („Brexit“), sind von diesem Zeitpunkt an britische Staatsangehörige nicht länger EU-Bürger. Ebenso sind deren Angehörige oder Ehegatten aus Nicht-EU-Staaten nicht mehr mit einem EU-Bürger verwandt beziehungsweise verheiratet.

Die Ausländerbehörde im Einwohneramt möchte die Betroffenen über den weiteren Aufenthalt nach dem „Brexit“ klar und umfassend informieren, sobald ihr Informationen über das genaue Verfahren vorliegen. Dies gilt auch für den Fall eines ungeordneten, sogenannten harten „Brexits“. Die Betroffenen müssen selbst derzeit nichts unternehmen. Daher bitten wir Sie, einfach das Schreiben der Ausländerbehörde abzuwarten.

Häufige Fragen zum Brexit

Was passiert im Falle eines geregelten Austritts? Was bei einem ungeregelten? Das Bundesinnenministerium hat eine FAQ-Liste zusammengestellt, die versucht, britischen Staatsangehörigen, die in Deutschland leben, genau solche Fragen zu beantworten.


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