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Corona: Reisende und Pendler



Corona-Themen Übersicht


Reisen und Ausflüge

Aufgrund einer konstanten Inzidenz unter 50 sind in Nürnberg aktuell Beherbergungen zugelassen.

Beherbergungsbetriebe, zum Beispiel Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze, dürfen öffnen. Gäste dürfen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit im Rahmen der nach bestehenden Kontaktbeschränkungen untergebracht werden. Aktuell dürfen sich in Nürnberg bis zu 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen.

Die Gastronomie im Innenbereich ist nur für Hotelgäste bis 22 Uhr zulässig. Erlaubt sind zudem Kur-, Therapie- und Wellnessangebote, zum Beispiel Schwimmbäder, Fitnessräume und Solarien, für Gäste im Rahmen des Beherbergungsbetriebs.

Voraussetzung ist jeweils ein maximal 24 Stunden alter negativer Corona-Test (PCR-Test, Schnelltest oder Selbsttest unter Aufsicht) der Gäste bei Anreise. Geimpfte und genesene Personen sowie Kinder bis zum 6. Geburtstag sind von der Testpflicht ausgenommen. Steigt die Inzidenz über 50 müssen Gäste alle 48 Stunden einen negativen Test vorweisen.

Darüber hinaus sind in Nürnberg die folgenden touristische Angebote aufgrund einer derzeit stabilen Inzidenz unter 50 zulässig:

  • Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahnverkehre, touristische Reisebusverkehre
  • Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken
  • Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare Freizeiteinrichtungen
  • Freibäder, Hallenbäder, Thermen, Saunen und Solarien

Eine Testpflicht besteht aufgrund der Inzidenz unter 50 aktuell nicht.

Eine Ausnahme besteht bei Flusskreuzfahrten. Hier bedürfen die Passagiere bei der Einschiffung, wenn diese in Bayern erfolgt, sowie am Tag eines Landgangs eines Testnachweises.


Reisen in Risikogebiete

Weltweit gelten differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise. Diese richten sich nach dem Infektionsgeschehen vor Ort und der Einstufung des Robert Koch-Instituts als Risikogebiet. Derzeit gibt es drei Kategorien:

Virusvarianten-Gebiete

Virusvarianten-Gebiete sind Länder, in denen eine Virusvariante (Mutation) aufgetreten ist, die nicht zugleich im Inland verbreitet auftritt und von der anzunehmen ist, dass von dieser ein besonderes Risiko ausgeht.

Hochinzidenzgebiete

Hochinzidenzgebiete sind Risikogebiete mit besonders hohen Fallzahlen. Die Einstufung als Hochinzidenzgebiet basiert auf einer zweistufigen Bewertung. Zunächst wird festgestellt, in welchen Staaten und Regionen es in den letzten sieben Tagen mehr als 200 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab. Anhand weiterer qualitativer und quantitativer Kriterien kann im zweiten Schritt festgestellt werden, ob trotz eines Unter- oder Überschreitens der Inzidenz ein besonders erhöhtes beziehungsweise nicht besonderes erhöhtes Infektionsrisiko begründet ist.

Risikogebiete

Die Einstufung als Risikogebiet basiert auf einer zweistufigen Bewertung. Zunächst wird festgestellt, in welchen Staaten oder Regionen es in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab. In einem zweiten Schritt wird nach qualitativen und weiteren Kriterien festgestellt, ob zum Beispiel für Staaten oder Regionen, die den genannten Grenzwert über – oder unterschreiten, dennoch die Gefahr eines nicht erhöhten oder eines erhöhten Infektionsrisikos vorliegt.

Eine Liste der aktuellen Risikogebiete aller drei Kategorien können Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts einsehen. Reisewarnungen finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amts


Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Seit 13. Mai gilt die Coronavirus-Einreiseverordnung der Bundesregierung. Diese regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Testnachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten. Die bislang in Bayern geltende Einreise-Quarantäneverordnung wird dadurch aufgehoben, so dass sich ab 13. Mai die Quarantänepflichten nach der Einreise nach Bayern ausschließlich nach der Coronavirus-Einreiseverordnung der Bundesregierung richten.

Beförderungsverbot für Einreisende aus Virusvariantengebieten

Seit 13. Mai gilt nach der Coronavirus-Einreiseverordnung der Bundesregierung bei Einreise aus sogenannten Virusvariantengebieten und vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen ein Beförderungsverbot für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern.

Digitale Einreiseanmeldung

Bereits bevor Sie aus einem Risikogebiet einreisen, müssen Sie eine digitale Einreiseanmeldung durchführen, wenn Sie sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihr Beförderer wird in der Regel vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen. Wenn Ihnen die Übermittlung einer digitale Einreiseanmeldung nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit, die Einreiseanmeldung nach der Einreise nachzuholen oder eine Ersatzmitteilung in Papierform zu versenden.


Quarantäne

Häusliche Quarantäne für Virusvarianten-Gebiete

Wenn Sie sich in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich direkt nach Ankunft in häusliche Quarantäne begeben. Die Quarantänedauer beträgt 14 Tage. Sie dürfen die Quarantäne nicht verlassen und keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht Ihrem Hausstand angehören. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich.

Häusliche Quarantäne für Hochinzidenzgebiete

Wenn Sie sich in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich direkt nach Ankunft in häusliche Quarantäne begeben. Die Quarantänedauer beträgt zehn Tage. Sie dürfen die Quarantäne nicht verlassen und keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht Ihrem Hausstand angehören. Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt wird. Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden.

Häusliche Quarantäne für Risikogebiete

Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich direkt nach Ankunft in häusliche Quarantäne begeben. Die Quarantänedauer beträgt zehn Tage. Sie dürfen die Quarantäne nicht verlassen und keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht Ihrem Hausstand angehören. Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt wird.

Symptome während der Quarantäne

Wenn Sie während der Quarantäne Krankheitssymptome wie zum Beispiel Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust entwickeln oder bereits jetzt haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf. Besuchen Sie dessen Praxis auf keinen Fall ohne ihn zuvor auf Ihre Rückkehr aus einem Risikogebiet hinzuweisen und einen Besuchstermin zu vereinbaren. Außerhalb der Praxiszeiten können Sie in dringenden Fällen bei der Nummer 116 117 anrufen. Bei lebensbedrohlichen Problemen, zum Beispiel Atemnot, rufen Sie bitte unter der Nummer 112 einen Notarzt.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht

Für vollständig Geimpfte und Genesene gilt bundesweit keine Quarantänepflicht mehr. Diese Regelung gilt jedoch nicht bei einem vorherigen Aufenthalt in Gebieten, die vom Robert Koch-Institut als Virusvarianten-Gebiete ausgewiesen sind.


Testpflicht

Nach Aufenthalt in einem Risikogebiet müssen Sie bis spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass Sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Das Gesundheitsamt kann die Vorlage eines Nachweises von Ihnen bis zu zehn Tagen nach Einreise verlangen. Nachweise sind entweder ein Testergebnis oder ein ärztliches Zeugnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus. Sie können sich dazu bei Ihrem Hausarzt oder in einem Testzentrum testen lassen. Besuchen Sie die Praxis oder das Testzentrum nicht ohne zuvor einen Termin zu vereinbaren und Ihre Rückreise aus einem Risikogebiet zu erwähnen. Die Quarantäne darf für die Dauer der Durchführung eines Tests unterbrochen werden. Dabei dürfen Sie sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto (gegebenenfalls gefahren von einer Person aus dem eigenen Hausstand) fortbewegen. Auch ein Hausbesuch Ihres Hausarztes ist möglich.

Als Flugreisende oder nach Aufenthalt in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet müssen Sie sich schon vor der Abreise testen lassen und dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, ein negatives Testergebnis vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.

Vollständig geimpfte und genesene Personen sind negativ Getesteten gleichgestellt. Dem Testnachweis gleichwertig wird daher auch ein Genesenen- oder Impfnachweis anerkannt. Dies gilt nicht für Virusvarianten-Gebiete. Das heißt, alle Einreisenden im Alter von mindestens sechs Jahren, die sich in den letzten zehn Tagen in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, müssen ein negatives Testergebnis vorlegen.

Positives Testergebnis im Ausland

Sollte vor Ihrer Rückkehr aus dem Ausland ein Abstrich mit einem positiven Ergebnis durchgeführt worden sein, so notieren Sie auf dem Befund Ihre Kontaktdaten sowie Ihre Telefonnummer, unter der Sie während der Quarantäne erreichbar sind. Anschließend scannen oder fotografieren Sie den Befund. Die JPG-Datei mit dem Befund können Sie mit dem Kontaktformular des Gesundheitsamts hochladen.

Das Gesundheitsamt wird Sie bei seinem Anruf um eine Liste Ihrer engen Kontakte bitten. Enger Kontakt bedeutet, mehr als 15 Minuten weniger als 1,5 Meter Distanz ohne Maske rückwirkend bis 48 Stunden vor dem Test. Sie können die Liste auch zusammen mit dem Befund in das Kontaktformular für das Gesundheitsamt hochladen.


Bürgertelefon zu Corona-Tests für Reiserückkehrer

0 91 31 / 68 08 51 01
Von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 15 Uhr können Sie sich beim Bürgertelefon des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zu Tests für Reiserückkehrer informieren.


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Aktualisiert am 10.06.2021, 17:13 Uhr

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