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Corona: Reisende und Pendler



Corona-Themen Übersicht


Reisen und Ausflüge

Auf nicht notwendige private Reisen sowie auf Besuche – auch von Verwandten – sollten Sie bis 18. April verzichten. Das bezieht sich auch auf Reisen im Inland und auf überregionale tagestouristische Ausflüge. Beherbergungsbetriebe im Inland dürfen nur noch Geschäftsreisende aufnehmen, keine Touristen. Touristische Busreisen sind untersagt. Eintägige Auslandsaufenthalte für sportliche oder touristische Zwecke in ausländische Risikogebiete sind ebenfalls untersagt.


Testpflicht für Flugreisende

Ab 30. März gilt für alle Flugreisende, die nach Deutschland einreisen möchten, eine Testpflicht. Tests führen zugelassene Stellen im Ausland durch. Die dem Test zugrundeliegende Abstrichnahme darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Sollten Sie im Ausland positiv getestet werden, müssen Sie sich nach den örtlichen Vorschriften isolieren und dürfen nicht befördert werden. Ausgenommen von der Testpflicht sind nur Crewmitglieder der Fluggesellschaften.


Kategorien der Risikogebiete

Weltweit gelten differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise. Diese richten sich nach dem Infektionsgeschehen vor Ort und der Einstufung des Robert Koch-Instituts als Risikogebiet. Derzeit gibt es drei Kategorien:

Virusvarianten-Gebiete

Virusvarianten-Gebiete sind Länder, in denen eine Virusvariante (Mutation) aufgetreten ist, die nicht zugleich im Inland verbreitet auftritt und von der anzunehmen ist, dass von dieser ein besonderes Risiko ausgeht.

Laut Coronavirus-Schutzverordnung ist es Beförderern untersagt, Reisende aus Virusvarianten-Gebieten nach Deutschland mitzunehmen. Das Beförderungsverbot richtet sich an Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen und gilt bis 17. März. Die Einhaltung wird durch Grenzkontrollen überprüft.

Deutsche oder in Deutschland lebende Ausländer können trotz Einreisesperre nach Deutschland einreisen. Es gelten weitere Ausnahmen unter anderem für Transitpassagiere, Ambulanzflüge und den Warenverkehr. Details entnehmen Sie bitte der Coronavirus-Schutzverordnung.

Hochinzidenzgebiete

Hochinzidenzgebiete sind Risikogebiete mit besonders hohen Fallzahlen. Die Einstufung als Hochinzidenzgebiet basiert auf einer zweistufigen Bewertung. Zunächst wird festgestellt, in welchen Staaten und Regionen es in den letzten sieben Tagen mehr als 200 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab. Anhand weiterer qualitativer und quantitativer Kriterien kann im zweiten Schritt festgestellt werden, ob trotz eines Unter- oder Überschreitens der Inzidenz ein besonders erhöhtes beziehungsweise nicht besonderes erhöhtes Infektionsrisiko begründet ist.

Risikogebiete

Die Einstufung als Risikogebiet basiert auf einer zweistufigen Bewertung. Zunächst wird festgestellt, in welchen Staaten oder Regionen es in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab. In einem zweiten Schritt wird nach qualitativen und weiteren Kriterien festgestellt, ob zum Beispiel für Staaten oder Regionen, die den genannten Grenzwert über – oder unterschreiten, dennoch die Gefahr eines nicht erhöhten oder eines erhöhten Infektionsrisikos vorliegt.

Eine Liste der aktuellen Risikogebiete aller drei Kategoren können Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts einsehen. Reisewarnungen finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amts


Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Reiserückkehrer aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten oder Virusvarianten-Gebieten müssen sich in Quarantäne begeben, eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen und einen PCR-Test vorweisen.

Grundlage dafür sind sowohl die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes als auch die Einreise-Quarantäneverordnung des bayerischen Gesundheitsministeriums.

Häusliche Quarantäne

Wenn Sie sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Land oder in einer Region aufgehalten haben, das zum Zeitpunkt der Einreise vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet oder Hochinzidenzgebiet eingestuft wurde, müssen Sie sich bei der Einreise nach Bayern auf direktem Weg in häusliche Quarantäne begeben.

Für einen Zeitraum von zehn Tagen müssen Sie in häuslicher Quarantäne verbleiben. Sie dürfen die Quarantäne nicht verlassen und keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht Ihrem Hausstand angehören. Von dieser Verordnung ausgenommen sind Durchreisende oder Personen mit einem sonstigen triftigen Reisegrund.

Die Quarantäne kann frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise beendet werden, wenn Sie über ein negatives Testergebnis verfügen, symptomfrei sind und nicht innerhalb der letzten zehn Tage positiv getestet wurden. Die dem negativen Testergebnis zu Grunde liegende Testung kann frühestens 5 Tage nach der Einreise erfolgen.

Abweichende Regelungen gelten seit 8. März für Personen, die aus Virusvarianten-Gebieten einreisen: Personen, die sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem solchen Gebiet aufgehalten haben, müssen sich bei der Einreise nach Bayern auf direktem Weg in häusliche Quarantäne begeben und für sie beträgt die Quarantänedauer 14 Tage. Dieser Zeitraum kann nicht durch eine vorzeitige Freitestung am fünften Tag verkürzt werden.

Digitale Einreiseanmeldung

Damit das Gesundheitsamt die Einhaltung der Quarantäne kontrollieren kann, müssen Sie nach Ihrer Einreise eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Ihre Reise- und Kontaktdaten werden an das Gesundheitsamt weitergeleitet, das sich dann mit Ihnen in Verbindung setzt.

Testpflicht

Reiserückkehrer aus Risikogebieten (nicht: Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiete) sind verpflichtet, bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde einen Test vorzulegen, der maximal 48 Stunden alt sein darf. Liegt bei Einreise kein Test vor, so ist ein PCR-Test innerhalb von 48 Stunden nach Einreise vorzunehmen und das Ergebnis der Kreisverwaltungsbehörde spätestens nach 48 Stunden vorzulegen.

Sie können sich bei Ihrem Hausarzt oder in einem Testzentrum testen lassen. Besuchen Sie die Praxis oder das Testzentrum nicht ohne zuvor einen Termin zu vereinbaren und Ihre Rückreise aus einem Risikogebiet zu nennen. Die Quarantäne darf für die Dauer der Durchführung eines Tests unterbrochen werden. Dabei dürfen Sie sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto (gegebenenfalls gefahren von einer Person aus dem eigenen Hausstand) fortbewegen. Auch ein Hausbesuch Ihres Hausarztes ist möglich.

Abweichende Regelungen gelten für Personen, die aus Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten einreisen. Personen, die sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem solchen Gebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich bereits vor Antritt der Reise nach Deutschland testen zu lassen. Sie müssen auch dem Beförderer, zum Beispiel der Fluglinie, vor Abreise ein negatives Testergebnis vorlegen. Die Testung darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein und muss der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich, spätestens innerhalb von 24 Stunden, zusammen mit der Einreiseanmeldung vorgelegt werden.

Testpflicht für abreisende Flugreisende

Für die Einreise in einige Länder benötigen Reisende vor Abflug einen negativen PCR-Test, auf dem die Ausweis- oder Reisepassnummer angegeben ist. Die Kosten für einen Test im Zusammenhang mit Reisen haben Flugreisende selbst zu tragen. Die separate Teststation „Ecocare Nürnberg direct“ bietet Flug-Reisenden kostenpflichtige PCR- und Schnelltests am Flughafen in der Abflughalle 1 an.

Ausnahmen von der Testpflicht

Ausnahmen für Virusvarianten-Gebiete

Für Virusvarianten-Gebiete gibt es keine Ausnahmen von der Testpflicht. Das heißt, alle Einreisenden im Alter von mindestens sechs Jahren, die sich in den letzten zehn Tagen in einem solchen Gebiet aufgehalten haben, müssen ein negatives Testergebnis vorlegen.

Ausnahmen für Hochinzidenzgebiete

Die Ausnahmen für Hochinzidenzgebiete sind strenger als für Risikogebiete, da dort gegenüber den Risikogebieten ein besonders hohes Risiko mit einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Zu den wenigen Ausnahmen gehören zum Beispiel Transitreisen und Kinder unter sechs Jahren. Eine detaillierte Auflistung finden Sie in den FAQ des bayerischen Gesundheitsministeriums

Ausnahmen für Risikogebiete

Bei der Einreise aus einem Risikogebiet (kein Virusvarianten-Gebiet oder Hochinzidenzgebiet) sind Ausnahmen möglich. Diese betreffem zum Beispiel Transitreisen, Kurzaufenthalte von unter 24 beziehungsweise 72 Stunden und Kinder unter sechs Jahren. Eine detaillierte Auflistung finden Sie in den FAQ des bayerischen Gesundheitsministeriums


Bürgertelefon zu Corona-Tests für Reiserückkehrer

0 91 31 / 68 08 51 01
Von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 15 Uhr können Sie sich beim Bürgertelefon des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zu Tests für Reiserückkehrer informieren.


Ausnahmen von der Quarantänepflicht

Für Einreisende aus Risikogebieten entfällt die Quarantänepflicht zum Beispiel bei einer Durchreise, bei einem Aufenthalt von weniger 24 Stunden, bei Besuchen von Verwandten ersten Grades oder bei Berufstätigkeit und Studium. Eine detaillierte Auflistung der Ausnahmen von der Quarantänepflicht finden Sie in den FAQ des bayerischen Gesundheitsministeriums.

Symptome während der Quarantäne

Wenn Sie während der Quarantäne Krankheitssymptome wie zum Beispiel Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust entwickeln oder bereits jetzt haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf. Besuchen Sie dessen Praxis auf keinen Fall ohne ihn zuvor auf Ihre Rückkehr aus einem Risikogebiet hinzuweisen und einen Besuchstermin zu vereinbaren. Außerhalb der Praxiszeiten können Sie in dringenden Fällen bei der Nummer 116 117 anrufen. Bei lebensbedrohlichen Problemen, zum Beispiel Atemnot, rufen Sie bitte unter der Nummer 112 einen Notarzt.

Positives Testergebnis im Ausland

Sollte vor Ihrer Rückkehr aus dem Ausland ein Abstrich mit einem positiven Ergebnis durchgeführt worden sein, so notieren Sie auf dem Befund Ihre Kontaktdaten sowie Ihre Telefonnummer, unter der Sie während der Quarantäne erreichbar sind. Anschließend scannen oder fotografieren Sie den Befund. Die JPG-Datei mit dem Befund können Sie mit dem Kontaktformular des Gesundheitsamts hochladen.

Das Gesundheitsamt wird Sie bei seinem Anruf um eine Liste Ihrer engen Kontakte bitten. Enger Kontakt bedeutet, mehr als 15 Minuten weniger als 1,5 Meter Distanz ohne Maske rückwirkend bis 48 Stunden vor dem Test. Sie können die Liste auch zusammen mit dem Befund in das Kontaktformular für das Gesundheitsamt hochladen.


Einschränkende Maßnahmen für Pendler

Besteht in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ein gegenüber dem Landesdurchschnitt deutlich erhöhter Inzidenzwert, so muss ab 14. Februar die zuständige Kreisverwaltungsbehörde im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung weitergehende Anordnungen treffen. Bestehen Anhaltspunkte dafür, dass der erhöhte Inzidenzwert auch auf den Eintrag von Infektionen aus angrenzenden Risikogebieten zurückzuführen ist, hat die zuständige Kreisverwaltungsbehörde zusätzliche Ausgangsbeschränkungen für Grenzgänger und Grenzpendler sowie zusätzliche Schutz- und Hygienemaßnahmen für Betriebe, die Grenzgänger beschäftigen, anzuordnen.


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