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Corona: Schule und Kita


Corona-Themen Übersicht


Aktuelle Nachrichten


Informationen zum Schulbetrieb

Grundschulen:
Bei einem Inzidenzwert über 165 findet an den Grundschulen für die Jahrgangsstufe 4 Wechsel- oder Präsenzunterricht statt. Die Jahrgangsstufen 1 bis 3 sind im Distanzunterricht. Bei einer Inzidenz von 50 bis 165 gilt für alle Jahrgangsstufen Präsenz- oder Wechselunterricht. Bei einer Inzidenz unter 50 findet für alle Jahrgangsstufen Präsenzunterricht statt.

Förderschulen:
Bei einem Inzidenzwert über 165 findet an den Förderschulen für die Jahrgangsstufe 4 Wechsel- oder Präsenzunterricht statt, soweit nach dem Lehrplan der Grundschulen unterrichtet wird. Die übrigen Jahrgangsstufen sind im Distanzunterricht. Bei einer Inzidenz von 100 bis 165 gilt für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen Wechsel- oder Präsenzunterricht. Alle übrigen Jahrgangsstufen sind im Distanzunterricht. Bei einer Inzidenz unter 100 findet für alle Jahrgangsstufen Präsenzunterricht statt.

Weiterführende Schulen:
An den weiterführenden Schulen bleiben die aktuellen Regelungen bis zu den Pfingstferien bestehen: Es bleibt beim Präsenz- oder Wechselunterricht für die Abschlussklassen der weiterführenden und beruflichen Schulen sowie die Jahrgangsstufe 11 an weiterführenden Schulen.

Nach den Pfingstferien:
Ab 7. Juni haben bei einem Inzidenzwert bis 165 alle Klassenstufen Wechsel- oder Präsenzunterricht. Bei einer Inzidenz über 165 findet an den Grund- und Förderschulen für die Jahrgangsstufe 4 sowie an den weiterführenden Schulen für Abschlussklassen einschließlich der 11. Klassen an Gymnasien und Fachoberschulen Wechsel- oder Präsenzunterricht statt. Die übrigen Jahrgangsstufen haben Distanzunterricht.

Fristen bei Änderungen:
Mit der neuen Regelung sind Änderungen im Schulbetrieb kurzfristiger und auch unter der Woche möglich. So kann es auch während der laufenden Woche zu Änderungen kommen. Bisher galt die Festlegung der Unterrichtsform jeweils für eine Schulwoche, auch wenn sich der Inzidenzwert während der Schulwoche änderte. Entscheidend für die wöchentliche Beurteilung war der Inzidenzwert jeweils am Freitag. Dies wurde mit der Einführung der Bundes-Notbremse geändert. Nun gilt: Wenn ein bestimmter Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, gelten ab dem fünften Tag die Regelungen für den neuen Inzidenzbereich. Wird ein bestimmter Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, gelten ab dem siebten Tag die Regelungen für den neuen Inzidenzbereich. Hierbei sind die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) maßgeblich, die vom RKI jeweils um 0 Uhr veröffentlicht werden. Die Stadt muss eine Überschreitung an drei aufeinanderfolgenden Tagen oder eine Unterschreitung an fünf aufeinanderfolgenden Tagen amtlich bekanntgeben. Aktuelle Informationen für den Unterricht erhalten Eltern von der jeweiligen Schule. Neu ist, dass bei Über- oder Unterschreitungen die Rechtsfolgen automatisch eintreten. Bisher war dafür immer eine von der Stadt erlassene Verfügung notwendig. Dies entfällt nun.


Testpflicht an Schulen

Schüler sowie Lehrkräfte und weitere an Schulen tätige Personen sind verpflichtet, sich für eine Teilnahme am Wechsel- oder Präsenzunterricht mindestens zweimal wöchentlich testen zu lassen.


Testangebot und Regelungen für Abschlussklassen in Prüfungsphasen

Abiturienten können vor den schriftlichen Prüfungen einen Selbsttest an ihrer Schule machen. Damit eventuell positive Testergebnisse mittels PCR-Test schnell abgeklärt werden können, bietet die Stadt folgende Möglichkeit an: Nach der Selbsttestung an der Schule können sich Schüler mit positivem Testergebnis danach sofort mit einem PCR-Test an der ehemaligen Berufsschule 7 in der Pilotystraße 4 testen lassen (Straßenbahn-/ U-Bahn-Haltestelle Friedrich-Ebert-Platz oder U-Bahn-Haltestelle Kaulbachplatz). Dieses Angebot wird – je nach Infektionslage und kultusministeriellen Vorgaben – bei Bedarf auch für die Abschlussprüfungen der Fach- und Berufsoberschulen sowie die Real- und Mittelschulen gelten.

Tritt in einer Abschlussklasse ein bestätigter Fall auf, so werden sowohl Lehrkraft als auch Schüler mit einem PCR-Test getestet. Alle engen Kontaktpersonen dürfen außerdem die Quarantäne für die Teilnahme an den Abschlussprüfungen inklusive An- und Abreise unter strikter Einhaltung des Hygienekonzepts sowie ausgedehnten Abstandsregelungen (Sicherheitsabstand von über zwei Metern) unterbrechen.

Voraussetzung für die Teilnahme einer engen Kontaktperson an der Prüfung ist ein negatives Testergebnis, durchgeführt als Selbsttest unter Aufsicht vor Beginn der Prüfung in der Schule oder vorzugsweise am Tag zuvor (bis zu 24 Stunden vor der Prüfung). Alternativ ist die Vorlage eines aktuellen, zu Beginn der Prüfung höchstens 24 Stunden alten negativen Schnelltests, durchgeführt durch Fachpersonal oder beauftragte Dritte, oder eines zu Beginn der Prüfung höchstens 48 Stunden alten PCR-Tests möglich.


Notbetreuung an den Schulen

Für Eltern, die ihre Kinder auf keinen Fall selbst betreuen können, bieten die Schulen eine Notbetreuung für folgende Schüler an:

  • Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6
  • Schüler mit Behinderung oder Beeinträchtigung
  • Schüler von Förderschulen einschließlich der schulvorbereitenden Einrichtungen

Ihr Kind kann an der Notbetreuung teilnehmen, wenn

  • Sie keinen Urlaub nehmen können beziehungsweise Ihr Arbeitgeber Sie nicht freistellt und Sie daher dringenden Betreuungsbedarf haben
  • Sie alleinerziehend, selbstständig beziehungsweise freiberuflich tätig sind und daher dringenden Betreuungsbedarf haben
  • Sie Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. des Achten Sozialgesetzbuches haben oder das Jugendamt die Teilnahme an der Betreuung angeordnet hat

Merkblatt zur Notbetreuung

Eine Zusammenfassung hat das bayerische Kultusministerium in einem Merkblatt veröffentlicht. Weitere Informationen erhalten Sie direkt von Ihrer Schule.


Mittagsbetreuung und Ganztagsangebote

Im Rahmen der Mittagsbetreuung wird den Schülern eine Notbetreuung angeboten. Hier ist – ebenso wie beim Hortbesuch – eine Anmeldung im Vorfeld erforderlich.


Rahmen-Hygieneplan

In den Schulen gilt ein Rahmen-Hygieneplan. Das Wichtigste sind folgende Maßnahmen:

  • Es besteht für alle Personen auf allen Begegnungsflächen auf dem Schulgelände Maskenpflicht.
  • In allen Jahrgangsstufen und allen Schularten besteht für Schüler und Lehrkräfte auch im Unterricht (auch am Platz) Maskenpflicht. Tragepausen sind erlaubt, wenn auf den Pausenflächen ein ausreichender Mindestabstand eingehalten werden kann. Außerdem während der Stoßlüftung im Klassenzimmer und während Schulpausen am Sitzplatz im Klassenzimmer, wenn gelüftet wird, sowie bei der Teilnahme an Leistungsnachweisen, die sich über mehr als eine Unterrichtsstunde erstrecken (mit Mindestabstand).
  • Es besteht eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken) für Lehrkräfte, sonstiges pädagogisches und nicht-unterrichtendes Personal in den Unterrichtsräumen sowie auf allen Begegnungsflächen einschließlich Lehrerzimmer. Nur Personen, die sich alleine in einem Büro oder Unterrichtsraum befinden, können die Maske abnehmen. Der Freistaat stellt medizinische Masken kostenlos zur Verfügung. Schülern wird das Tragen von medizinischen Masken empfohlen.
  • Mindestens alle 45 Minuten muss für mindestens fünf Minuten gelüftet werden. Im Anschluss an den Unterricht muss mindestens 15 Minuten lang gelüftet werden. Bei Gesangsunterricht muss nach jeweils 20 Minuten Unterricht für zehn Minuten gelüftet werden.
  • Partner- und Gruppenarbeiten sind mit dem gebotenen Mindestabstand möglich.
  • Sportunterricht ist möglich. Bei Sport im Innenbereich ist eine Maske zu tragen, soweit nicht das Gesundheitsamt befreit hat und der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Musikunterricht mit Blasinstrument oder Gesang ist im Einzelunterricht mit 2,5 Metern Abstand möglich. Singen sowie Spielen auf Blasinstrumenten in Gruppen ist bis auf Weiteres nicht erlaubt.
  • Der Pausenverkauf und Mensabetrieb ist unter besonderen Auflagen möglich, wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Bei den schulischen Ganztagesangeboten und der Mittagsbetreuung gelten die Regelungen des Rahmenhygieneplans. Dabei müssen möglichst feste Gruppen mit zugeordnetem Personal gebildet werden.
  • Mehrtägige Schülerfahrten sind vorerst nicht erlaubt.
  • Je nach Infektionsgeschehen an den Schulen können die zuständigen Gesundheitsämter für einzelne Klassen, Kurse, Jahrgangsstufen, Schulen nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit folgende Einzelmaßnahmen anordnen: Einführung eines Mindestabstands von 1,5 Metern auch in den Klassenräumen, das heißt in der Regel ein Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht, oder vorübergehende Einstellung des Präsenzunterrichts.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kultusministeriums:


Schule: Erkältet oder krank? Und jetzt?

Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- beziehungsweise respiratorischen Symptomen wie Schnupfen und Husten ohne Fieber ist der Besuch beziehungsweise die Tätigkeit in der Schule nur noch möglich, wenn ein negatives Testergebnis (PCR- oder Schnelltest) vorgelegt wird.

Dies gilt nicht für Kinder und Beschäftigte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung ohne Fieber, gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern. Diese können die Schule weiterhin ohne Test besuchen.

Kranke Kinder und Beschäftigte in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Schule nicht besuchen oder in ihnen tätig sein. Die Wiederzulassung zur Schule ist erst wieder möglich, wenn die betreffende Person wieder bei gutem Allgemeinzustand ist (bis auf leichte Erkältungs- beziehungsweise respiratorische Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses (PCR- oder Schnelltest) notwendig.

Der erforderliche Test kann auch während der Erkrankungsphase durchgeführt werden. Betroffene müssen nicht abwarten bis die Krankheitssymptome abgeklungen sind. Die Vorlage eines selbst durchgeführten Schnelltests (Laientest) genügt für den Nachweis nicht.


Informationen zum Kitabetrieb

Die Kindertageseinrichtungen in Nürnberg befinden sich aktuell in der Notbetreuung. Ab 10. Mai sind für die Kinderhorte Änderungen möglich.

Der Inzidenzwert, ab dem ein Kitabesuch für Schulkinder möglich ist, wird analog zur neuen Regelung in den Grund- und Förderschulen auf 165 angehoben. Das bedeutet, Grund- und Förderschulkinder dürfen ab 10. Mai bei einem Inzidenzwert unter 165 ihre Kita oder Tagespflegestelle regulär besuchen – und zwar unabhängig davon, ob sich die Kinder gerade in einer Präsenz- oder Wechselunterrichtphase befinden. Erst ab einer Inzidenz von 165 gelten die bereits bekannten Regelungen zur Notbetreuung.

In den Pfingstferien können Grund- und Förderschulkinder auch die Ferienbetreuung nach den Regelungen zum eingeschränkten Regelbetrieb regulär besuchen, sofern der Inzidenzwert unter 165 liegt.

Für jüngere Kinder, die noch nicht in die Schule gehen, gibt es derzeit noch keine Möglichkeit zur regelmäßigen, nicht-invasiven Testung. Bis alternative Testmethoden zugelassen sind, gilt für Nicht-Schulkinder weiterhin die Regelung zur Notbetreuung ab einem Inzidenzwert von 100.

Mit der neuen Regelung sind Änderungen im Kitabetrieb kurzfristiger und auch unter der Woche möglich. So kann es auch während der laufenden Woche zu Änderungen kommen. Bisher galt die Festlegung jeweils für eine Woche, auch wenn sich der Inzidenzwert während der Woche änderte. Entscheidend für die wöchentliche Beurteilung war der Inzidenzwert jeweils am Freitag. Dies wurde mit der Einführung der Bundes-Notbremse geändert. Nun gilt: Wenn ein bestimmter Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, gelten ab dem fünften Tag die Regelungen für den neuen Inzidenzbereich. Wird ein bestimmter Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, gelten ab dem siebten Tag die Regelungen für den neuen Inzidenzbereich.

Hierbei sind die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) maßgeblich, die vom RKI jeweils um 0 Uhr veröffentlicht werden. Die Stadt muss eine Überschreitung an drei aufeinanderfolgenden Tagen oder eine Unterschreitung an fünf aufeinanderfolgenden Tagen amtlich bekanntgeben. Neu ist, dass bei Über- oder Unterschreitungen die Rechtsfolgen automatisch eintreten. Bisher war dafür immer eine von der Stadt erlassene Verfügung notwendig. Dies entfällt nun.

Sollten die Kinderhorte von der Notbetreuung zum eingeschränkten Regelbetrieb wechseln dürfen, werden die Familien kurzfristig von ihrer Einrichtung vorab informiert.


Notbetreuung in den Kitas

Für die Berechtigung auf Notbetreuung in Kitas gibt es derzeit keine Festlegung auf bestimmte Berufsgruppen. Einrichtungen können aber um eine Bestätigung über die Notwendigkeit der Notbetreuung bitten. Bitte legen Sie Ihren Notbetreuungsbedarf vorab wochenweise verbindlich fest.

Eltern, die ihre Kinder weiterhin zuhause betreuen, erhalten im Januar, Februar und März einen pauschalen Beitragsersatz, wenn die Notbetreuung im jeweiligen Monat höchstens fünf Tage beansprucht wurde.

Folgende Kinder können die Notbetreuung der Tagespflege, in Krippen, Kindergärten und Horten sowie altersgemischten Einrichtungen nutzen:

  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen
  • Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist
  • Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben
  • Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind

Ausnahmen bei der Notbetreuung

Vorsorglich weist das Jugendamt nochmals darauf hin, dass Kinder die Notbetreuung ferner nur dann in Anspruch genommen werden kann, wenn

  • das Kind keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweist
  • das Kind nicht in Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person steht beziehungsweise seit dem Kontakt 14 Tage vergangen sind
  • das Kind keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt

Heilpädagogische Tagesstätten

Die Heilpädagogischen Tagesstätten können ihre Leistungen grundsätzlich unter Beachtung der Abstands- und Hygienevorschriften weiterhin erbringen.


Rahmen-Hygieneplan

Das Wichtigste aus dem Rahmen-Hygieneplan für die Kitas sind folgende Maßnahmen:

  • Externe Personen (Eltern, Pädagogische Qualitätsbegleiter, Fachberater, Supervisoren, Lieferanten und sonstige Besucher) haben in der Einrichtung mindestens eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Alltagsmasken sind nicht zulässig.
  • Das Personal und Trägervertreter müssen auf allen Begegnungsflächen eine Maske tragen. Auch am Arbeitsplatz ist eine Maske zu tragen, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Empfohlen werden medizinische Masken (OP-Masken).
  • Kinder bis zum Schulalter, die eine Kinderkrippe, einen Kindergarten, eine Kindertagespflege oder eine HPT besuchen, müssen keine Maske tragen.
  • Für Schulkinder und Beschäftigte im Hort und in der HPT gilt analog zu den Regelungen in den Schulen auf dem Hort- und HPT-Gelände Maskenpflicht. Für Tragepausen und Erholungsphasen soll gesorgt werden: Schulkindern ist es erlaubt, die Maske in den Mehrzweck- und Therapieräumen sowie in den Außenbereichen abzunehmen, wenn für einen ausreichenden Mindestabstand zwischen den Schulkindern gesorgt ist. Ferner kann Schulkindern die Möglichkeit gewährt werden, während einer Stoßlüftung die Maske für die Dauer der Stoßlüftung und während der Pausenzeiten, wenn gelüftet wird, am Sitzplatz abzunehmen. Diese Regelungen gelten in Horten, Hortgruppen in altersgeöffneten Gruppen und Häusern für Kinder sowie in HPTs. Sie gelten nicht für Schulkinder in altersgeöffneten Kindertageseinrichtungen, in Häusern für Kinder und in den Kindertagespflegestellen, in denen Kinder gemeinsam mit Kindern anderer Altersgruppen betreut werden.
  • Die Räume sollen so häufig wie möglich, mindestens stündlich durch vollständig geöffnete Fenster für mindestens zehn Minuten gelüftet werden.
  • Die Bring- und Holsituation sollte so gestaltet werden, dass Kontakte möglichst reduziert werden. Hierbei könnten gestaffelte Zeiten oder auch eine Übergabe im Außenbereich helfen. So genannte Tür- und Angelgespräche sollten möglichst im Freien stattfinden.
  • Die Eingewöhnung neuer Kinder, die sich in der Regel über zwei bis drei Wochen erstreckt, kann und sollte auch in Zeiten von Corona unbedingt von Eltern und Beschäftigten gemeinsam durchgeführt werden. Nur so können Kinder den Übergang in die Kindertageseinrichtung erfolgreich bewältigen und eine sichere Bindung zu ihrer Fachkraft aufbauen.
  • Elterngespräche sollen auf das zwingend Notwendige reduziert und, wenn möglich, durch digitale Formate ersetzt werden.
  • Förderangebote können in Abstimmung aller Beteiligten und unter Wahrung des Infektionsschutzes und durch einen möglichst festen Personenstamm durchgeführt werden.
  • Die Kinder müssen in festen Gruppen betreut werden. Wechselseitiger Gebrauch von Alltagsmaterial zwischen den gebildeten Gruppen ist möglichst zu vermeiden.
  • Werden Räumlichkeiten von verschiedenen Gruppen zeitversetzt genutzt, sind diese vor dem Wechsel zu lüften und Möbel wie Materialien zu reinigen.
  • Singen und Bewegungsspiele sollten vorzugsweise im Freien stattfinden.
  • Ausflüge in der näheren Umgebung sind möglich.
  • Kinder müssen während der Essenseinnahme untereinander keinen Mindestabstand einhalten. Die Abgabe von Speisen erfolgt ausschließlich über das Personal, eine Abgabe unverpackter Speisen wird so durchgeführt, dass das Infektionsrisiko nicht erhöht wird. Bei Essenseinnahme in der Kita-Gruppe kann eine Selbstbedienung mit eigenständigem Einschenken oder Schöpfen erfolgen. Kinderdienste beim Eindecken und Abräumen sind innerhalb der Tischgemeinschaft ebenfalls möglich. Gemeinsames Kochen sollte nicht stattfinden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Familienministeriums:


Kita: Erkältet oder krank? Und Jetzt?

Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- beziehungsweise respiratorischen Symptomen wie Schnupfen und Husten ohne Fieber ist der Besuch beziehungsweise die Tätigkeit in der Kita oder HPT möglich, allerdings muss dann ein negatives Testergebnis (PCR- oder Schnelltest) vorgelegt werden.

Dies gilt nicht für Kinder und Beschäftigte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung ohne Fieber, gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern. Diese können die Kita oder HPT weiterhin ohne Test besuchen.

Kranke Kinder und Beschäftigte in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Kita oder HPT nicht besuchen oder in ihnen tätig sein. Die Wiederzulassung zur Kita ist erst wieder möglich, wenn die betreffende Person wieder bei gutem Allgemeinzustand ist (bis auf leichte Erkältungs- beziehungsweise respiratorische Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses (PCR- oder Schnelltest) notwendig.

Der erforderliche Test kann auch während der Erkrankungsphase durchgeführt werden. Betroffene müssen nicht abwarten bis die Krankheitssymptome abgeklungen sind. Die Vorlage eines selbst durchgeführten Schnelltests (Laientest) genügt für den Nachweis nicht.


Alternative Betreuungsmöglichkeiten

Erweitertes Kinderkrankengeld

Zur Entlastung bei einer notwendigen Betreuung wurde der Anspruch auf Kinderkrankengeld für das Jahr 2021 ausgeweitet. Die neue Regelung sieht zehn zusätzliche Tage pro Elternteil und Kind beziehungsweise 20 Tage pro Elternteil und Kind bei Alleinerziehenden vor.

Rückwirkend ab 5. Januar erhalten Eltern, die wegen der behördlich angeordneten Schul- und Einrichtungsschließungen oder behördlich angeordneter Quarantäne (für ihre Kinder) ihre Kinder selbst zu Hause betreuen müssen, von den gesetzlichen Krankenkassen Entschädigungen für ihren Verdienstausfall.

Anspruchsberechtigt sind berufstätige Eltern von Kindern, die gesetzlich versichert sind, das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder die behindert und auf Hilfe angewiesen sind. Der Anspruch besteht, wenn Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben, der Zugang zur Kita eingeschränkt wurde oder nur die Klasse oder Gruppe nicht in die Einrichtung gehen kann. Voraussetzung ist zudem, dass keine andere Person im Haushalt das Kind betreuen kann und dass keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit für ein Kind sichergestellt werden kann. Dazu zählt auch, wenn Eltern die angebotene Notbetreuung nicht in Anspruch nehmen möchten.

Pro Kind und Elternteil gibt es 20 Tage Anspruch auf Entschädigungszahlungen, bei Alleinerziehenden sind es 40 Tage pro Kind und Elternteil. Demnach haben Elternpaare oder Alleinerziehende mit zwei Kindern einen Anspruch auf bis zu 80 Kinderkrankentage. Bei zusätzlichen Kindern erhöht sich der Anspruch auf 90 Tage – egal, wie viele Kinder in der Familie leben.

Das Kinderkrankengeld beträgt bis zu 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Es ist nach oben gedeckelt und darf 70 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze nicht überschreiten – pro Tag sind es maximal 112,88 Euro. Der Anspruch auf das zusätzliche Kinderkrankengeld, das über die bisherigen Ansprüche für den Fall der Betreuung erkrankter Kinder hinausgeht, wird für den Fall der Pandemie auf das Jahr 2021 befristet.

Entschädigungsanspruch für Eltern

Für privat versicherte sowie generell für alle erwerbstätigen Personen, die wegen der Betreuung ihrer Kinder aufgrund einer behördlichen Schließung oder eines Betretungsverbots der Betreuungseinrichtungen vorübergehend nicht arbeiten können, gibt es einen Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz. Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls für eine Laufzeit von zehn Wochen und ist gedeckelt.

Betreuungsgemeinschaften

Die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften ist erlaubt, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Notangebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit

Präsenzangebote im Sinne eines Alltagstreffs oder Offene Tür in den Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, zum Beispiel Jugendtreffs, Kinder- und Jugendhäuser, Aktivspielplätze, Streetwork und Mobile Angebote, sind im Moment untersagt. Junge Menschen benötigen aber trotzdem verlässliche Ansprechpartner in Notsituationen. Daher bietet die offene Kinder- und Jugendarbeit neben digitalen Angeboten auch einzelfallbezogene, konfliktpräventive und existenzsichernde Beratungs- und Unterstützungsangebote in ihren Einrichtungen nach vorheriger Terminabsprache an.


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Aktualisiert am 12.05.2021, 08:52 Uhr

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