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Corona: Schule und Kita



Corona-Themen Übersicht


Aktuelle Nachrichten


Informationen zum Schulbetrieb

Im neuen Schuljahr findet der Unterricht in Präsenz statt. Wechselunterricht ab einer Inzidenz von 100 gibt es nicht mehr. Bis vorerst 1. Oktober müssen Schüler und Lehrkräfte auch am Platz Masken tragen. An Grund- und Förderschulen wird zweimal, an weiterführenden Schulen dreimal die Woche getestet.

Auch Impfaktionen für Schüler werden an einigen Schulen angeboten. Raumluftreiniger sollen dazu beitragen, die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Bund und Länder fördern weiterhin die Anschaffung und Installation.

Die Quarantäneregeln wurden außerdem gelockert: Nicht mehr ganze Klassen sollen in Quarantäne gehen, sondern nur enge Kontaktpersonen. Schüler, die als enge Kontaktpersonen eingestuft wurden und keine Symptome haben, werden außerdem nach fünf Tagen aus der Quarantäne entlassen. Voraussetzung ist ein negativer Test.

Maskenpflicht

Zu Schuljahresbeginn gilt bis vorerst 1. Oktober für alle eine Maskenpflicht unabhängig von der Inzidenz im gesamten Gebäude einschließlich am Sitz- oder Arbeitsplatz. Grundschüler dürfen Stoffmasken oder medizinische Gesichtsmasken tragen. Lehrkräfte und Schüler ab der 5. Klasse müssen eine medizinische Gesichtsmaske, sogenannte OP-Masken, tragen.

Im Freien, während des Sportunterrichts und wenn stoßgelüftet wird, muss keine Maske getragen werden. Die Maskenpflicht entfällt für Schüler ebenso, wenn das aufsichtführende Personal dies genehmigt. Gründe können pädagogisch-didaktische oder schulorganisatorische sein.

Testungen

Vollständig geimpfte oder genesene Personen müssen nicht an den Testungen teilnehmen. Für alle anderen ist nach wie vor ein negativer Testnachweis erforderlich. Nur regelmäßig getestete Schüler dürfen am Unterricht, an der Betreuung und weiteren Schulveranstaltungen teilnehmen.

In den Grund- und Förderschulen werden die Kinder zweimal in der Woche mit einem PCR-Pool-Test, dem sogenannten Lollitest, getestet. Dabei wird eine Speichelprobe genommen, indem auf einem Abstrichtupfer für 30 Sekunden wie auf einem Lolli gelutscht wird. Zusätzlich wird neben der Poolprobe eine Einzelprobe jedes Schülers genommen, um im Falle eines positiven Pools sofort ermitteln zu können, welches Kind betroffen ist.
Sollten die Lollitests bis zum Schulstart noch nicht verfügbar sein, wird mit einem Schnelltest vor Ort getestet.

Ergibt eine Pooltestung ein positives Ergebnis, werden die Einzelproben aller einzelnen Schüler ausgewertet. Im Falle eines positiven Tests erhalten die Eltern das Testergebnis bis zum nächsten Morgen auf elektronischem Weg (SMS, E-Mail). Bis die Rückstellproben ausgewertet sind (in der Regel bis 6 Uhr des Folgetags), unterliegen alle Schüler des Pools einer Quarantänepflicht.

Schüler mit negativer Rückstellprobe dürfen die Schule wieder besuchen. Die positiv getestete Person ist zur Isolation verpflichtet. Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt auf und beginnt mit der Ermittlung enger Kontaktpersonen.

An den weiterführenden Schulen testen sich die Schüler dreimal pro Woche mit einem Schnelltest in Form der bereits bekannten und eingespielten Nasentests. Auch Schnelltests, die außerhalb der Schule von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurden – etwa in einer Teststation oder Apotheke – sind als Testnachweis gültig.

Lehrkräfte und andere an Schulen tätige Personen können den Selbsttest außerhalb der Schule auch ohne Aufsicht durchführen. Dafür muss die Person versichern, dass das Testergebnis negativ ausgefallen ist. Kommt es zu einem Infektionsfall in einer Klasse kann das Gesundheitsamt für die betroffene Klasse tägliche Tests anordnen.

Quarantäne

Damit so viele Kinder wie möglich am Präsenzunterricht teilnehmen können, soll sich die Quarantäne von Kontaktpersonen künftig auf wenige Fälle beschränken. Tritt ein Fall in einer Klasse auf, sollen statt der ganzen Klasse künftig nur die Schüler in Quarantäne gehen, die unmittelbaren Kontakt zum betroffenen Schüler hatten.

Wenn keine Symptome auftreten, kann die Quarantäne nach fünf Tagen mit einem negativem PCR- oder Schnellest beendet werden. Die verkürzte Quarantäne gilt auch für Lehrkräfte und andere Beschäftigte in den Schulen.

Wenn Luftfilter im Klassenzimmer verwendet wurden, kann auf eine Quarantäne von Kontaktpersonen eventuell sogar vollständig verzichtet werden. Alle übrigen Schüler der betroffenen Klasse werden sieben Tage lang täglich getestet. Das Gesundheitsamt entscheidet darüber im Einzelfall. Geimpfte und Genesene sind von Quarantänemaßnahmen grundsätzlich ausgenommen.

Kinder, die eine Schule besuchen und als enge Kontaktpersonen eingestuft wurden, können unter folgenden Bedingungen die Quarantäne ohne erneuten Kontakt mit dem Gesundheitsamt beenden:

- Das Kind ist minderjährig und hatte in einer Schule oder Kita Kontakt mit einer infizierten Person, weshalb vom Gesundheitsamt eine 10-tägige Quarantäne angeordnet wurde.
- Das Kind ist symptomfrei.
- Der Kontakt liegt mindestens fünf Tage zurück.
- Ein frühestens am 5. Tag durch geschultes Personal durchgeführter PCR- oder Schnelltest ist negativ.

Eltern müssen das Testergebnis in der Schule oder in der Kita abgeben. Von dort wird das Testergebnis an das Gesundheitsamt weitergeleitet. Alternativ können Sie das Testergebnis auch mittels Kontaktformular an das Gesundheitsamt schicken. Bitte schreiben Sie in das Bemerkungsfeld des Kontaktformulars: „Die Quarantäne habe ich am tt.mm.jjjj beendet.“

Dies gilt nur für Kontaktpersonen. Infizierte Kinder (mit positivem PCR-Test) müssen in jedem Fall mindestens 14 Tage in Quarantäne bleiben!

Raumluftreiniger

Bund und Länder fördern weiterhin Anschaffung und Installation von Raumluftreinigern an Schulen. Besonders wichtig ist das für Räume, die von unter 12-Jährigen genutzt werden. Hier gibt es eine hundertprozentige Förderung. In Nürnberg wird die Installation der bestellten 1.200 Geräte voraussichtlich bis Mitte November dauern. Zuerst werden die Klassenzimmer der Jahrgangsstufen 1 bis 6 an den Grund- und Förderschulen ausgestattet, danach folgen die Jahrgangstufen 5 und 6 der weiterführenden Schulen. Eine schnellere Lösung ist aufgrund des Vergabeverfahrens und der technischen Vorbereitung der Räume nicht umsetzbar.

Studien haben ergeben, dass diese Geräte nur eine unterstützende, flankierende Maßnahme sind. Ein regelmäßiges Lüften ist daher weiterhin notwendig. Hierbei unterstützen CO2-Ampeln, die die Stadt bereits für alle Unterrichtsräume angeschafft hat.

Schülerfahrten

Mehrtägige Schülerfahrten sind möglich. Dabei ist zu beachten, dass alle infektionsschutzrechtlichen Vorgaben sowohl am Ausgangsort als auch am Zielort sowie bei der An- und Rückreise beachtet werden können. Schüler können freiwillig an Schülerfahrten teilnehmen. Grundsätzlich wird geraten, dass sich die Schulleitung, Lehrkräfte, Eltern und Schüler intensiv über die Planung austauschen.

Impfaktionen an Schulen

Impfaktionen für Schüler sind an folgenden Schulen geplant:

Berufsschulzentrum, Äußere Bayreuther Straße 8:
Zweitimpfungen vom 11. bis 14. Oktober

Peter-Vischer-Schule, Bielingplatz 2:
27. und 28. September von 10 bis 18 Uhr
Zweitimpfungen am 18. und 19. Oktober

Schulzentrum Südwest, Pommernstraße 10:
29. und 30. September von 10 bis 18 Uhr
Zweitimpfungen am 20. und 21. Oktober

Bertolt-Brecht-Schule, Bertolt-Brecht-Straße 39:
4. und 5. Oktober von 10 bis 18 Uhr
Zweitimpfungen am 25. und 26. Oktober

Berufsschulzentrum B4/B14, Schönweißstraße 7:
6. und 7. Oktober von 10 bis 18 Uhr
Zweitimpfungen am 27. und 28. Oktober

Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Geimpft werden Kinder ab zwölf Jahren in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Jugendliche ab 16 Jahren können allein kommen, müssen aber das von einem Erziehungsberechtigten unterschriebene Aufklärungsmerkblatt vorlegen. Bitte bringen Sie einen Ausweis und einen Impfausweis, soweit vorhanden, mit. Unter 18-jährige werden mit dem Impfstoff von BioNTech geimpft. Die Zweitimpfung ist nach frühestens drei Wochen auch an einem anderen Impfort möglich. Jugendliche ab 18 Jahren können sich alternativ auch mit Johnson & Johnson impfen lassen. Hier ist nur eine Impfung notwendig. Die Impfung ist kostenfrei.

Veranstaltungen

Die 3G-Regel ab einer Inzidenz über 35 gilt nicht in Schulen. Damit der Schulbetrieb möglichst sicher ist, sollten nur vollständig geimpfte, genesene oder getestete Erziehungsberechtigte und andere schulfremde Personen das Schulgelände betreten. Eine Nachweispflicht gegenüber der Schule besteht aber nicht.


Lollitest für Kinder erklärt

Dr. Kasperl von der Augsburger Puppenkiste ist zurück und zeigt, wie kinderleicht der neue PCR-Pool-Test, der sogenannte Lollitest, funktioniert. Weitere Infos dazu finden Sie auf den Seiten des Kultusministeriums.


Rahmen-Hygieneplan

In den Schulen gilt ein Rahmen-Hygieneplan. Das Wichtigste sind folgende Maßnahmen:

  • Es besteht für alle Personen auf allen Begegnungsflächen auf dem Schulgelände Maskenpflicht.
  • Es besteht für Schüler und Lehrkräfte Maskenpflicht. An Grundschulen und in der Grundschulstufe der Förderschulen müssen Schüler und Lehrkräfte im Klassenzimmer auch nach Einnahme ihres Sitz- oder Arbeitsplatzes die Maske tragen. Grundschüler dürfen Stoffmasken oder medizinische Gesichtsmasken tragen. An weiterführenden Schulen ab der fünften Klasse besteht eine allgemeine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in Gebäuden und geschlossenen Räumen. Die Maskenpflicht entfällt, wenn der Klassen- oder Aufenthaltsraum stoßgelüftet wird. Die Maskenpflicht fällt ebenso für Schüler, wenn das aufsichtführende Personal dies genehmigt. Gründe können pädagogisch-didaktische oder schulorganisatorische sein. Die Maskenpflicht entfällt unter freiem Himmel, wie zum Beispiel auf dem Pausenhof sowie bei Wandertagen und Exkursionen im Freien. Außerhalb des Unterrichts, sonstiger Schulveranstaltungen und der Mittagsbetreuung können Lehrkräfte und sonstige an der Schule tätige Personen den Mund-Nasenschutz nach Erreichen eines festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatzes (zum Beispiel im Lehrerzimmer) ablegen, sofern zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gewahrt ist.
  • Lehrkräfte müssen in den Schulgebäuden eine OP-Maske tragen. Sofern sich Lehrkräfte allein in einem Raum aufhalten, können sie die Maske abnehmen. Sonstiges pädagogisches und nicht-unterrichtendes Personal muss eine OP Maske tragen, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann oder zu viele Personen im Raum sind (maximale Raumbelegung: zehn Quadratmeter pro Person). Personal, das sich alleine in einem Büro befindet, kann die Maske abnehmen.
  • Mindestens alle 45 Minuten muss für mindestens fünf Minuten gelüftet werden. Im Anschluss an den Unterricht muss mindestens 15 Minuten lang gelüftet werden. Bei Gesangsunterricht muss nach jeweils 20 Minuten Unterricht für zehn Minuten gelüftet werden.
  • Partner- und Gruppenarbeiten sind mit dem gebotenen Mindestabstand möglich.
  • Sportunterricht ist möglich. Die Maskenpflicht entfällt innen wie außen. Im Innenbereich wird den Beteiligten aber empfohlen, einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Wenn keine Maske getragen wird, ist auf den Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen zu achten.
  • Musikunterricht: Für Gesang und Blasinstrumente ist der Unterricht im Freien zu bevorzugen, soweit es die Witterung zulässt. Gesang im Unterricht ist mit zwei Metern Abstand möglich. Unterricht im Gesang und in Blasinstrumenten ist möglich, sofern man bei Gesang zwei Meter Abstand und bei Unterricht mit Blasinstrumenten ebenfalls zwei Meter Abstand einhalten kann. Beim Einsatz von Querflöten müssen drei Meter nach vorne Mindestabstand eingehalten werden. Bei Einhaltung dieser Abstände kann vorübergehend die Maske abgenommen werden.
  • Der Pausenverkauf und Mensabetrieb ist unter besonderen Auflagen möglich, wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Bei den schulischen Ganztagesangeboten und der Mittagsbetreuung gelten die Regelungen des Rahmenhygieneplans. Dabei müssen möglichst feste Gruppen mit zugeordnetem Personal gebildet werden.
  • Mehrtägige Schülerfahrten sind wieder möglich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kultusministeriums:


Schule: Erkältet oder krank? Und jetzt?

Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen wie Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung ohne Fieber sowie gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern ist der Schulbesuch auch ohne Vorlage eines negativen Tests möglich.

Nach der Genesung von einer Erkrankung mit oben genannten leichten Krankheitssymptomen ist der Schulbesuch auch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses möglich.

Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Schule nicht besuchen. Ein Schulbesuch ist erst bei gutem Allgemeinzustand (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) wieder möglich.

Die Wiederzulassung zur Schule ist erst wieder möglich, wenn die betreffende Person wieder bei gutem Allgemeinzustand ist (bis auf oben genannte Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses (PCR- oder Schnelltest) oder die Teilnahme an der Selbsttestung in der Schule notwendig.

Wird kein negatives Testergebnis vorgelegt, kann die Schule erst wieder besucht werden, wenn keinerlei Krankheitssymptome mehr vorhanden sind und die Schule ab Auftreten der Krankheitssymptome sieben Tage nicht besucht wurde.

Für Lehrkräfte und weiteres nicht-unterrichtendes Personal mit Erkältungs- beziehungsweise Krankheitssymptomen gelten die gleichen Regeln wie für Schüler. Personal mit leichten Erkältungssymptomen (Schnupfen und Husten, ohne Fieber) wird empfohlen, sich möglichst täglich selbst zu testen und im gesamten Schulgebäude eine OP- oder FFP2-Maske zu tragen.

Bei einer bestätigten COVID-19-Erkrankung nimmt das Gesundheitsamt eine Einstufung der engen Kontaktpersonen unter den Schülern und Lehrkräften vor. Für die Quarantäne gelten die jeweils aktuellsten Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und die Anweisungen der Gesundheitsbehörden.

Bei einer bestätigten COVID-19-Erkrankung in Abschlussklassen während der Prüfungsphase werden alle mit einem PCR-Test getestet. Alle engen Kontaktpersonen dürfen zur Teilnahme an den Abschlussprüfungen unter Vorlage eines negativen PCR- oder Selbsttests die Quarantäne unterbrechen.


Informationen zum Kitabetrieb

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten hat neben der Schule ebenfalls oberste Priorität. Die Einrichtungen sind regulär geöffnet. Die Regelungen zum eingeschränkten Betrieb ab einer Inzidenz von 100 werden ersatzlos gestrichen. Auch die Betreuung in festen Gruppen ist nicht mehr vorgeschrieben.

Maskenpflicht

Beschäftigte müssen in Kita-Innenräumen grundsätzliche eine Maske tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. In Horten und Häusern für Kindern mit Hortkindern gilt die Maskenpflicht für Beschäftigte auch unabhängig vom Mindestabstand. Empfohlen werden medizinische Masken, sogenannte OP-Masken.

Kleine Kinder bis zum Schulalter müssen keine Maske tragen. Schulkinder dürfen textile Alltagsmasken tragen. Während der Stoßlüftung können die Masken auch im Innenraum abgenommen werden.

Eltern und andere externe Personen müssen in Kita-Innenräumen grundsätzlich eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) tragen.

Im Freien muss keine Maske mehr getragen werden.

Testungen

Vollständig geimpfte oder genesene Personen müssen nicht an den Testungen teilnehmen. Für alle anderen ist nach wie vor ein negativer Testnachweis erforderlich.

Schüler unterliegen den gleichen Testpflichten wie für die Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie müssen sich zwei beziehungsweise drei Mal pro Woche testen und dürfen an Angeboten der Kindertagesbetreuung teilnehmen, wenn sie negativ getestet sind.

Betreute Krippen- und Kindergartenkinder können zweimal pro Woche getestet werden. Die Träger der Einrichtungen können für Eltern alternativ die kostenlose Abholung von zwei Selbsttests in den Apotheken ermöglichen.

Quarantäne

Analog zu den Regelungen für Schulkinder kann auch bei Kitakindern, die als enge Kontaktpersonen eingestuft wurden, die Quarantäne nach fünf Tagen beendet werden. Voraussetzung ist ein negativer Schnell- oder PCR-Test.

Die verkürzte Quarantäne gilt auch für Beschäftigte in den Kitas. Beschäftigte, die vollständig geimpft sind, unterliegen auch als enge Kontaktpersonen in der Regel keiner Quarantäneverpflichtung. Maßgeblich sind jedoch die individuellen Anordnungen des Gesundheitsamts.

Kinder, die eine Kita besuchen und als enge Kontaktpersonen eingestuft wurden, können unter folgenden Bedingungen die Quarantäne ohne erneuten Kontakt mit dem Gesundheitsamt beenden:

- Das Kind ist minderjährig und hatte in einer Kita Kontakt mit einer infizierten Person, weshalb vom Gesundheitsamt eine 10-tägige Quarantäne angeordnet wurde.
- Das Kind ist symptomfrei.
- Der Kontakt liegt mindestens fünf Tage zurück.
- Ein frühestens am 5. Tag durch geschultes Personal durchgeführter PCR- oder Schnelltest ist negativ.

Eltern müssen das Testergebnis in der Kita abgeben. Von dort wird das Testergebnis an das Gesundheitsamt weitergeleitet. Alternativ können Sie das Testergebnis auch mittels Kontaktformular an das Gesundheitsamt schicken. Bitte schreiben Sie in das Bemerkungsfeld des Kontaktformulars: „Die Quarantäne habe ich am tt.mm.jjjj beendet.“

3G-Regel bei Veranstaltungen

Liegt die Inzidenz über 35, gilt für Veranstaltungen in Innenräumen, zum Beispiel Elternabende, die 3G-Regel: Externe Personen, zum Beispiel Eltern, haben nur Zugang, wenn sie vollständig geimpft, genesen oder aktuell getestet sind. Der Veranstalter ist verpflichtet, die Nachweise zu überprüfen. Für Kinder, die die Kita besuchen und Beschäftigte der Kita gilt die 3G-Regel nicht. Ebenso nicht für externe noch nicht eingeschulte Kinder sowie für Schulkinder. Bei Veranstaltungen im Freien entfällt die 3G-Regel.


Rahmen-Hygieneplan

Das Wichtigste aus dem Rahmen-Hygieneplan für die Kitas sind folgende Maßnahmen:

  • Externe Personen (Eltern, Pädagogische Qualitätsbegleiter, Fachberater, Supervisoren, Lieferanten und sonstige Besucher) haben in den Innenräumen mindestens eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Alltagsmasken sind nicht zulässig.
  • Das Personal und Trägervertreter müssen auf allen Begegnungsflächen eine Maske tragen. Auch am Arbeitsplatz ist eine Maske zu tragen, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Empfohlen werden medizinische Masken (OP-Masken).
  • Kinder bis zum Schulalter, die eine Kinderkrippe, einen Kindergarten, eine Kindertagespflege oder eine HPT besuchen, müssen keine Maske tragen.
  • Für Schulkinder und Beschäftigte im Hort und in der HPT gilt analog zu den Regelungen in den Schulen auf dem Hort- und HPT-Gelände Maskenpflicht. Für Tragepausen und Erholungsphasen soll gesorgt werden: Schulkindern ist es erlaubt, die Maske in den Mehrzweck- und Therapieräumen sowie in den Außenbereichen abzunehmen, wenn für einen ausreichenden Mindestabstand zwischen den Schulkindern gesorgt ist. Ferner kann Schulkindern die Möglichkeit gewährt werden, während einer Stoßlüftung die Maske für die Dauer der Stoßlüftung und während der Pausenzeiten, wenn gelüftet wird, am Sitzplatz abzunehmen. Diese Regelungen gelten in Horten, Hortgruppen in altersgeöffneten Gruppen und Häusern für Kinder sowie in HPTs. Sie gelten nicht für Schulkinder in altersgeöffneten Kindertageseinrichtungen, in Häusern für Kinder und in den Kindertagespflegestellen, in denen Kinder gemeinsam mit Kindern anderer Altersgruppen betreut werden.
  • Auf dem Außengelände muss keine Maske getragen werden.
  • Die Räume sollen in regelmäßigen Abständen gelüftet werden, möglichst durch vollständig geöffnete Fenster.
  • Die Eingewöhnung neuer Kinder, die sich in der Regel über zwei bis drei Wochen erstreckt, kann und sollte auch in Zeiten von Corona unbedingt von Eltern und Beschäftigten gemeinsam durchgeführt werden. Nur so können Kinder den Übergang in die Kindertageseinrichtung erfolgreich bewältigen und eine sichere Bindung zu ihrer Fachkraft aufbauen.
  • Ausflüge in der näheren Umgebung sind möglich.
  • Kinder müssen während der Essenseinnahme untereinander keinen Mindestabstand einhalten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Familienministeriums:


Kita: Erkältet oder krank? Und Jetzt?

Bei leichten, neu aufgetretenen Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) ist der Besuch der Kindertageseinrichtung/HPT für alle Kinder trotz der leichten Symptome nur möglich, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen, es ist nicht nötig, nach der Genesung erneut einen Test vorzunehmen. Hatte ein Kind lediglich leichte Symptome und ist es wieder vollständig genesen, weist also keine Symptome mehr auf (bis auf beispielsweise Symptome einer Allergie), so darf es die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle auch ohne die Vorlage eines negativen Testergebnisses wieder besuchen. Die Vorlage eines negativen Testergebnisses ist dann notwendig, wenn das Kind die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle trotz der leichten Symptome besuchen möchte.

Bei Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, bei verstopfter Nasenatmung ohne Fieber, bei gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern ist der Kitabesuch ohne Test möglich.

Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle. Die Wiederzulassung zur Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle nach einer Erkrankung ist erst wieder möglich, sofern das Kind wieder bei gutem Allgemeinzustand ist bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) und ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen, es ist nicht nötig, nach der Genesung erneut einen Test vornehmen.

Wird die Testung derart verweigert, dass eine Testung nicht durchzuführen ist, so kann das betreffende Kind die Kita oder HPT wieder besuchen, sofern es keine
Krankheitssymptome mehr aufweist und die Kita oder HPT ab Auftreten der
Krankheitssymptome sieben Tage nicht besucht hat.


Alternative Betreuungsmöglichkeiten

Erweitertes Kinderkrankengeld

Zur Entlastung bei einer notwendigen Betreuung wurde der Anspruch auf Kinderkrankengeld für das Jahr 2021 ausgeweitet. Die neue Regelung sieht zehn zusätzliche Tage pro Elternteil und Kind beziehungsweise 20 Tage pro Elternteil und Kind bei Alleinerziehenden vor.

Rückwirkend ab 5. Januar erhalten Eltern, die wegen der behördlich angeordneten Schul- und Einrichtungsschließungen oder behördlich angeordneter Quarantäne (für ihre Kinder) ihre Kinder selbst zu Hause betreuen müssen, von den gesetzlichen Krankenkassen Entschädigungen für ihren Verdienstausfall.

Anspruchsberechtigt sind berufstätige Eltern von Kindern, die gesetzlich versichert sind, das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder die behindert und auf Hilfe angewiesen sind. Der Anspruch besteht, wenn Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben, der Zugang zur Kita eingeschränkt wurde oder nur die Klasse oder Gruppe nicht in die Einrichtung gehen kann. Voraussetzung ist zudem, dass keine andere Person im Haushalt das Kind betreuen kann und dass keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit für ein Kind sichergestellt werden kann. Dazu zählt auch, wenn Eltern die angebotene Notbetreuung nicht in Anspruch nehmen möchten.

Pro Kind und Elternteil gibt es 20 Tage Anspruch auf Entschädigungszahlungen, bei Alleinerziehenden sind es 40 Tage pro Kind und Elternteil. Demnach haben Elternpaare oder Alleinerziehende mit zwei Kindern einen Anspruch auf bis zu 80 Kinderkrankentage. Bei zusätzlichen Kindern erhöht sich der Anspruch auf 90 Tage – egal, wie viele Kinder in der Familie leben.

Das Kinderkrankengeld beträgt bis zu 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Es ist nach oben gedeckelt und darf 70 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze nicht überschreiten – pro Tag sind es maximal 112,88 Euro. Der Anspruch auf das zusätzliche Kinderkrankengeld, das über die bisherigen Ansprüche für den Fall der Betreuung erkrankter Kinder hinausgeht, wird für den Fall der Pandemie auf das Jahr 2021 befristet.

Entschädigungsanspruch für Eltern

Für privat versicherte sowie generell für alle erwerbstätigen Personen, die wegen der Betreuung ihrer Kinder aufgrund einer behördlichen Schließung oder eines Betretungsverbots der Betreuungseinrichtungen vorübergehend nicht arbeiten können, gibt es einen Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz. Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls für eine Laufzeit von zehn Wochen und ist gedeckelt.

Betreuungsgemeinschaften

Die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften ist erlaubt, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können sich in den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wie Kinder- und Jugendhäuser, Jugendtreffs, Streetworkprojekte, mobile Angebote und betreute Bau-, Natur-, Abenteuer- und Aktivspielplätze wieder treffen, gemeinsam spielen, Neues erleben und ihre Freizeit gemeinsam verbringen. Die jungen Menschen können sowohl die Offene Tür als auch sportive und kreative Gruppenangebote nutzen. Auch für Beratung sowie für individuelle Begleitung und Unterstützung stehen ihnen dabei die Fachkräfte zur Seite.

Die Angebote werden unter Beachtung der aktuellen Hygieneschutzkonzepte in den Einrichtungen durchgeführt.


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Aktualisiert am 24.09.2021, 10:46 Uhr

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