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Corona: Schule und Kita



Corona-Themen Übersicht


Aktuelle Nachrichten


Informationen zum Schulbetrieb

Derzeit findet für alle Schüler wieder Präsenzunterricht ohne Mindestabstand statt. In den Schulgebäuden gilt weiterhin Maskenpflicht. Im Freien, zum Beispiel auf dem Pausenhof oder bei Exkursionen, müssen Schüler und Lehrkräfte keine Maske mehr tragen. Auch im Sportunterricht gilt keine Maskenpflicht mehr.

Für die Teilnahme am Präsenzunterricht ist wie bisher ein negativer Test notwendig. Schüler müssen sich zweimal pro Woche selbst testen. Das Testergebnis wird den Schülern auf Antrag bescheinigt und kann so auch außerschulisch genutzt werden (Selbsttest-Ausweis).


Inzidenzabhängige Änderungen

Grundschulen

Bei einer Inzidenz unter 50 kehren alle Klassen der Grundschulen zurück in den Präsenzunterricht (ab 21. Juni schon bei einer Inzidenz unter 100). Die Test- und Maskenpflicht bleibt dabei bestehen.

Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 165 (beziehungsweise 100 und 165 ab 21. Juni) findet an den Grundschulen Wechsel- oder Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Klassen statt.

Bei einer Inzidenz über 165 findet an den Grundschulen nur noch für die Jahrgangsstufe 4 Wechsel- oder Präsenzunterricht statt. Die übrigen Jahrgangsstufen haben Distanzunterricht.

Förderschulen

Bei einer Inzidenz unter 50 kehren wieder alle Klassen der Förderschulen zurück in den Präsenzunterricht (ab 21. Juni schon bei einer Inzidenz unter 100). Die Test- und Maskenpflicht bleibt dabei bestehen.

Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 165 (beziehungsweise 100 und 165 ab 21. Juni) findet an den Förderschulen Wechsel- oder Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Klassen statt.

Ab einer Inzidenz über 165 findet an den Förderschulen nur noch für die Jahrgangsstufe 4 Wechsel- oder Präsenzunterricht statt. Die übrigen Jahrgangsstufen haben Distanzunterricht.

Weiterführende Schulen

Bei einer Inzidenz unter 50 kehren wieder alle Klassen der weiterführenden Schulen zurück in den Präsenzunterricht (ab 21. Juni schon bei einer Inzidenz unter 100). Die Test- und Maskenpflicht bleibt dabei bestehen.

Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 165 (beziehungsweise 100 und 165 ab 21. Juni) findet an den weiterführenden Schulen Wechsel- oder Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Klassen statt.

Ab einer Inzidenz über 165 findet an den weiterführenden Schulen für Abschlussklassen einschließlich der 11. Klassen an Gymnasien und Fachoberschulen Wechsel- oder Präsenzunterricht statt. Die übrigen Jahrgangsstufen haben Distanzunterricht.

Fristen bei Änderungen

Wenn ein bestimmter Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, gelten ab dem fünften Tag die Regelungen für den neuen Inzidenzbereich.

Wird ein bestimmter Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, gelten ab dem siebten Tag die Regelungen für den neuen Inzidenzbereich.

Hierbei sind die Zahlen des Robert Koch-Instituts maßgeblich, die jeweils um 0 Uhr veröffentlicht werden. Die Stadt muss die Über- oder Unterschreitung jeweils bekanntgeben. Aktuelle Informationen für den Unterricht erhalten Eltern von der jeweiligen Schule.

Welche Inzidenzwerte gelten?

Wenn ein Inzidenzwert rückwirkend angepasst wird, gilt dennoch der ursprünglich gemeldete Wert weiter fort. Für den 12. Mai 2021 wurde vom Robert Koch-Institut (RKI) ursprünglich der Wert 162,8 gemeldet. Einen Tag später wurde der Wert vom RKI auf 172,8 nach oben korrigiert. Grundlage für inzidenzabhängige Änderungen – in diesem Fall für den Schulbetrieb – ist jedoch der zuerst gemeldete Wert 162,8. Der Wert wird für den Berichtstag sozusagen „eingefroren“.

Nachträgliche Anpassungen der Inzidenzwerte kommen zustande, weil das RKI Nachmeldungen aus Laboren, Teststationen und Krankenhäusern aufnimmt und so die ursprünglich gemeldeten Werte im Nachhinein für den jeweiligen Tag anpasst.


Testpflicht an Schulen

Schüler sowie Lehrkräfte und weitere an Schulen tätige Personen sind verpflichtet, sich für eine Teilnahme am Wechsel- oder Präsenzunterricht mindestens zweimal wöchentlich testen zu lassen. Für Abschlussklassen in Prüfungsklassen gibt es gesonderte Testangebote und Regelungen. Das Testergebnis wird den Schülern auf Antrag bescheinigt und kann so auch außerschulisch genutzt werden.


Notbetreuung an den Schulen

Für Eltern, die ihre Kinder auf keinen Fall selbst betreuen können, bieten die Schulen eine Notbetreuung für folgende Schüler an:

  • Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6
  • Schüler mit Behinderung oder Beeinträchtigung
  • Schüler von Förderschulen einschließlich der schulvorbereitenden Einrichtungen

Ihr Kind kann an der Notbetreuung teilnehmen, wenn

  • Sie keinen Urlaub nehmen können beziehungsweise Ihr Arbeitgeber Sie nicht freistellt und Sie daher dringenden Betreuungsbedarf haben
  • Sie alleinerziehend, selbstständig beziehungsweise freiberuflich tätig sind und daher dringenden Betreuungsbedarf haben
  • Sie Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. des Achten Sozialgesetzbuches haben oder das Jugendamt die Teilnahme an der Betreuung angeordnet hat

Merkblatt zur Notbetreuung

Eine Zusammenfassung hat das bayerische Kultusministerium in einem Merkblatt veröffentlicht. Weitere Informationen erhalten Sie direkt von Ihrer Schule.


Mittagsbetreuung und Ganztagsangebote

Im Rahmen der Mittagsbetreuung wird den Schülern eine Notbetreuung angeboten. Hier ist – ebenso wie beim Hortbesuch – eine Anmeldung im Vorfeld erforderlich.


Rahmen-Hygieneplan

In den Schulen gilt ein Rahmen-Hygieneplan. Das Wichtigste sind folgende Maßnahmen:

  • Es besteht für alle Personen auf allen Begegnungsflächen auf dem Schulgelände Maskenpflicht.
  • In allen Jahrgangsstufen und allen Schularten besteht für Schüler und Lehrkräfte auch im Unterricht (auch am Platz) Maskenpflicht. Schüler ab Jahrgangsstufe 5 müssen eine OP-Maske tragen. Die Maskenpflicht entfällt auf dem Pausenhof sowie bei Wandertagen und Exkursionen im Freien. Während der Stoßlüftung im Klassenzimmer und während Schulpausen am Sitzplatz im Klassenzimmer, wenn gelüftet wird, sowie bei der Teilnahme an Leistungsnachweisen, die sich über mehr als eine Unterrichtsstunde erstrecken (mit Mindestabstand), sind Tragepausen erlaubt.
  • Lehrkräfte müssen auf dem gesamten Schulgelände eine OP-Maske tragen. Sofern sich Lehrkräfte allein in einem Raum aufhalten, können sie die Maske abnehmen. Sonstiges pädagogisches und nicht-unterrichtendes Personal muss eine OP Maske tragen, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann oder zu viele Personen im Raum sind (maximale Raumbelegung: zehn Quadratmeter pro Person). Personal, das sich alleine in einem Büro befindet, kann die Maske abnehmen.
  • Mindestens alle 45 Minuten muss für mindestens fünf Minuten gelüftet werden. Im Anschluss an den Unterricht muss mindestens 15 Minuten lang gelüftet werden. Bei Gesangsunterricht muss nach jeweils 20 Minuten Unterricht für zehn Minuten gelüftet werden.
  • Partner- und Gruppenarbeiten sind mit dem gebotenen Mindestabstand möglich.
  • Sportunterricht ist möglich. Die Maskenpflicht entfällt innen wie außen, der Mindestabstand ist einzuhalten.
  • Gesang im Unterricht ist mit 2,5 Metern Abstand in Singrichtung und zwei Metern seitlichem Abstand möglich. Im Freien kann im Abstand von 2,5 Metern Unterricht im Blasinstrument und Gesang nicht nur im Klassenverband, sondern beispielsweise auch in klassenübergreifenden Ensembles stattfinden (bei Einhaltung des Abstands auch ohne Maske). Im Innenraum ist Einzelunterricht mit 2,5 Metern Abstand möglich. In Gruppen ist Singen sowie Spielen auf Blasinstrumenten bis auf Weiteres im Innenraum nicht möglich.
  • Der Pausenverkauf und Mensabetrieb ist unter besonderen Auflagen möglich, wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Bei den schulischen Ganztagesangeboten und der Mittagsbetreuung gelten die Regelungen des Rahmenhygieneplans. Dabei müssen möglichst feste Gruppen mit zugeordnetem Personal gebildet werden.
  • Mehrtägige Schülerfahrten sind wieder möglich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kultusministeriums:


Schule: Erkältet oder krank? Und jetzt?

Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen wie Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung ohne Fieber sowie gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern ist der Schulbesuch auch ohne Vorlage eines negativen Tests möglich.

Nach der Genesung von einer Erkrankung mit oben genannten leichten Krankheitssymptomen ist der Schulbesuch auch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses möglich.

Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Schule nicht besuchen. Ein Schulbesuch ist erst bei gutem Allgemeinzustand (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) wieder möglich.

Die Wiederzulassung zur Schule ist erst wieder möglich, wenn die betreffende Person wieder bei gutem Allgemeinzustand ist (bis auf oben genannte Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses (PCR- oder Schnelltest) oder die Teilnahme an der Selbsttestung in der Schule notwendig.

Wird kein negatives Testergebnis vorgelegt, kann die Schule erst wieder besucht werden, wenn keinerlei Krankheitssymptome mehr vorhanden sind und die Schule ab Auftreten der Krankheitssymptome sieben Tage nicht besucht wurde.


Informationen zum Kitabetrieb

Die Kitas und die Kindertagespflege sind wie die Schulen zum Regelbetrieb zurückgekehrt. Alle Kinder düren wieder ihre Kita beziehungsweise ihre Tagespflegestelle besuchen. Die Testpflicht für Schulkinder bleibt dabei bestehen. Für Krippen- und Kindergartenkinder werden Selbsttests, die über Bezugsscheine bei Apotheken kostenlos vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellt werden, empfohlen.

Die Kitas können wieder offene Formen anbieten. Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit in den kommenden Wochen wird sein, die Kinder wieder gut ein- und aneinander zu gewöhnen und in den verbleibenden Wochen bis zu den Ferien schrittweise zum bewährten Kita-Alltag zurückzukehren.

Kinder und Beschäftigte müssen analog zu den Schulen im Freien, zum Beispiel im Garten oder im Park, keine Maske mehr tragen. Ausnahme: Falls Beschäftigte den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten können, zum Beispiel beim Tragen von Kleinkindern, müssen sie in diesen Situationen auch künftig eine Maske tragen.


Inzidenzabhängige Änderungen

Grund- und Förderschulkinder

Bei einer Inzidenz unter 50 (ab 21. Juni schon bei einer Inzidenz unter 100) kehren alle Kitas und Tagespflegestellen in den Normalbetrieb zurück. Das heißt, alle Kinder können ihre Kita oder Tagespflegestelle wieder uneingeschränkt besuchen.

Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 165 (beziehungsweise 100 und 165 ab 21. Juni) ist einheitlich für alle Kitas und Tagespflegestellen der eingeschränkte Regelbetrieb erlaubt. Grund- und Förderschulkinder dürfen ihre Kita oder Tagespflegestelle regulär besuchen – und zwar unabhängig davon, ob sich die Kinder gerade in einer Präsenz- oder Wechselunterrichtphase befinden. Es müssen aber feste Gruppen gebildet werden.

Erst ab einer Inzidenz über 165 gelten die bereits bekannten Regelungen zur Notbetreuung.

Jüngere Kinder

Bei einer Inzidenz unter 50 (ab 21. Juni schon bei einer Inzidenz unter 100) kehren alle Kitas und Tagespflegestellen in den Normalbetrieb zurück. Das heißt, alle Kinder können ihre Kita oder Tagespflegestelle wieder uneingeschränkt besuchen.

Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 165 (beziehungsweise 100 und 165 ab 21. Juni) ist einheitlich für alle Kitas und Tagespflegestellen der eingeschränkte Regelbetrieb erlaubt. Damit können auch jüngere Kinder regulär ihre Kita besuchen. Es müssen aber feste Gruppen gebildet werden.

Erst ab einer Inzidenz über 165 gelten die bereits bekannten Regelungen zur Notbetreuung.

Fristen bei Änderungen

Wenn ein bestimmter Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, gelten ab dem fünften Tag die Regelungen für den neuen Inzidenzbereich.

Wird ein bestimmter Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, gelten ab dem siebten Tag die Regelungen für den neuen Inzidenzbereich.

Hierbei sind die Zahlen des Robert Koch-Instituts maßgeblich, die jeweils um 0 Uhr veröffentlicht werden. Die Stadt muss die Über- oder Unterschreitung jeweils bekanntgeben. Sollten die Kitas von der Notbetreuung zum eingeschränkten Regelbetrieb wechseln dürfen, werden die Familien kurzfristig von ihrer Einrichtung vorab informiert.

Welche Inzidenzwerte gelten?

Wenn ein Inzidenzwert rückwirkend angepasst wird, gilt dennoch der ursprünglich gemeldete Wert weiter fort. Für den 12. Mai 2021 wurde vom Robert Koch-Institut (RKI) ursprünglich der Wert 162,8 gemeldet. Einen Tag später wurde der Wert vom RKI auf 172,8 nach oben korrigiert. Grundlage für inzidenzabhängige Änderungen – in diesem Fall für den Schul- und Kitabetrieb – ist jedoch der zuerst gemeldete Wert 162,8. Der Wert wird für den Berichtstag sozusagen „eingefroren“.

Nachträgliche Anpassungen der Inzidenzwerte kommen zustande, weil das RKI Nachmeldungen aus Laboren, Teststationen und Krankenhäusern aufnimmt und so die ursprünglich gemeldeten Werte im Nachhinein für den jeweiligen Tag anpasst.


Notbetreuung in den Kitas

Für die Berechtigung auf Notbetreuung in Kitas gibt es derzeit keine Festlegung auf bestimmte Berufsgruppen. Einrichtungen können aber um eine Bestätigung über die Notwendigkeit der Notbetreuung bitten. Bitte legen Sie Ihren Notbetreuungsbedarf vorab wochenweise verbindlich fest.

Eltern, die ihre Kinder weiterhin zuhause betreuen, erhalten im Januar, Februar und März einen pauschalen Beitragsersatz, wenn die Notbetreuung im jeweiligen Monat höchstens fünf Tage beansprucht wurde.

Folgende Kinder können die Notbetreuung der Tagespflege, in Krippen, Kindergärten und Horten sowie altersgemischten Einrichtungen nutzen:

  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen
  • Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist
  • Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben
  • Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind

Ausnahmen bei der Notbetreuung

Vorsorglich weist das Jugendamt nochmals darauf hin, dass Kinder die Notbetreuung ferner nur dann in Anspruch genommen werden kann, wenn

  • das Kind keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweist
  • das Kind nicht in Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person steht beziehungsweise seit dem Kontakt 14 Tage vergangen sind
  • das Kind keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt

Heilpädagogische Tagesstätten

Die Heilpädagogischen Tagesstätten können ihre Leistungen grundsätzlich unter Beachtung der Abstands- und Hygienevorschriften weiterhin erbringen.


Rahmen-Hygieneplan

Das Wichtigste aus dem Rahmen-Hygieneplan für die Kitas sind folgende Maßnahmen:

  • Externe Personen (Eltern, Pädagogische Qualitätsbegleiter, Fachberater, Supervisoren, Lieferanten und sonstige Besucher) haben in der Einrichtung mindestens eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Alltagsmasken sind nicht zulässig.
  • Das Personal und Trägervertreter müssen auf allen Begegnungsflächen eine Maske tragen. Auch am Arbeitsplatz ist eine Maske zu tragen, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Empfohlen werden medizinische Masken (OP-Masken).
  • Kinder bis zum Schulalter, die eine Kinderkrippe, einen Kindergarten, eine Kindertagespflege oder eine HPT besuchen, müssen keine Maske tragen.
  • Für Schulkinder und Beschäftigte im Hort und in der HPT gilt analog zu den Regelungen in den Schulen auf dem Hort- und HPT-Gelände Maskenpflicht. Für Tragepausen und Erholungsphasen soll gesorgt werden: Schulkindern ist es erlaubt, die Maske in den Mehrzweck- und Therapieräumen sowie in den Außenbereichen abzunehmen, wenn für einen ausreichenden Mindestabstand zwischen den Schulkindern gesorgt ist. Ferner kann Schulkindern die Möglichkeit gewährt werden, während einer Stoßlüftung die Maske für die Dauer der Stoßlüftung und während der Pausenzeiten, wenn gelüftet wird, am Sitzplatz abzunehmen. Diese Regelungen gelten in Horten, Hortgruppen in altersgeöffneten Gruppen und Häusern für Kinder sowie in HPTs. Sie gelten nicht für Schulkinder in altersgeöffneten Kindertageseinrichtungen, in Häusern für Kinder und in den Kindertagespflegestellen, in denen Kinder gemeinsam mit Kindern anderer Altersgruppen betreut werden.
  • Die Räume sollen so häufig wie möglich, mindestens stündlich durch vollständig geöffnete Fenster für mindestens zehn Minuten gelüftet werden.
  • Die Bring- und Holsituation sollte so gestaltet werden, dass Kontakte möglichst reduziert werden. Hierbei könnten gestaffelte Zeiten oder auch eine Übergabe im Außenbereich helfen. So genannte Tür- und Angelgespräche sollten möglichst im Freien stattfinden.
  • Die Eingewöhnung neuer Kinder, die sich in der Regel über zwei bis drei Wochen erstreckt, kann und sollte auch in Zeiten von Corona unbedingt von Eltern und Beschäftigten gemeinsam durchgeführt werden. Nur so können Kinder den Übergang in die Kindertageseinrichtung erfolgreich bewältigen und eine sichere Bindung zu ihrer Fachkraft aufbauen.
  • Elterngespräche sollen auf das zwingend Notwendige reduziert und, wenn möglich, durch digitale Formate ersetzt werden.
  • Förderangebote können in Abstimmung aller Beteiligten und unter Wahrung des Infektionsschutzes und durch einen möglichst festen Personenstamm durchgeführt werden.
  • Die Kinder müssen in festen Gruppen betreut werden. Wechselseitiger Gebrauch von Alltagsmaterial zwischen den gebildeten Gruppen ist möglichst zu vermeiden.
  • Werden Räumlichkeiten von verschiedenen Gruppen zeitversetzt genutzt, sind diese vor dem Wechsel zu lüften und Möbel wie Materialien zu reinigen.
  • Singen und Bewegungsspiele sollten vorzugsweise im Freien stattfinden.
  • Ausflüge in der näheren Umgebung sind möglich.
  • Kinder müssen während der Essenseinnahme untereinander keinen Mindestabstand einhalten. Die Abgabe von Speisen erfolgt ausschließlich über das Personal, eine Abgabe unverpackter Speisen wird so durchgeführt, dass das Infektionsrisiko nicht erhöht wird. Bei Essenseinnahme in der Kita-Gruppe kann eine Selbstbedienung mit eigenständigem Einschenken oder Schöpfen erfolgen. Kinderdienste beim Eindecken und Abräumen sind innerhalb der Tischgemeinschaft ebenfalls möglich. Gemeinsames Kochen sollte nicht stattfinden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Familienministeriums:


Kita: Erkältet oder krank? Und Jetzt?

Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- beziehungsweise respiratorischen Symptomen wie Schnupfen und Husten ohne Fieber ist der Besuch beziehungsweise die Tätigkeit in der Kita oder HPT möglich, allerdings muss dann ein negatives Testergebnis (PCR- oder Schnelltest) vorgelegt werden. Die Vorlage eines Schnelltests genügt für den Nachweis nicht. Nach der Genesung von einer Erkrankung mit oben genannten leichten Krankheitssymptomen ist der Kitabesuch auch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses möglich.

Bei Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, bei verstopfter Nasenatmung ohne Fieber, bei gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern ist der Kitabesuch ohne Test möglich.

Kranke Kinder und Beschäftigte in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Kita oder HPT nicht besuchen oder in ihnen tätig sein. Die Wiederzulassung zur Kita ist erst wieder möglich, wenn die betreffende Person wieder bei gutem Allgemeinzustand ist (bis auf leichte Erkältungs- beziehungsweise respiratorische Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses (PCR- oder Schnelltest) notwendig.

Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen. Es ist nicht nötig, nach der Genesung erneut einen Test vorzunehmen. Die Vorlage eines Schnelltests genügt für den Nachweis nicht.

Wird die Testung derart verweigert, dass eine Testung nicht durchzuführen ist, so kann das betreffende Kind die Kita oder HPT wieder besuchen, sofern es keine
Krankheitssymptome mehr aufweist und die Kita oder HPT ab Auftreten der
Krankheitssymptome sieben Tage nicht besucht hat.


Alternative Betreuungsmöglichkeiten

Erweitertes Kinderkrankengeld

Zur Entlastung bei einer notwendigen Betreuung wurde der Anspruch auf Kinderkrankengeld für das Jahr 2021 ausgeweitet. Die neue Regelung sieht zehn zusätzliche Tage pro Elternteil und Kind beziehungsweise 20 Tage pro Elternteil und Kind bei Alleinerziehenden vor.

Rückwirkend ab 5. Januar erhalten Eltern, die wegen der behördlich angeordneten Schul- und Einrichtungsschließungen oder behördlich angeordneter Quarantäne (für ihre Kinder) ihre Kinder selbst zu Hause betreuen müssen, von den gesetzlichen Krankenkassen Entschädigungen für ihren Verdienstausfall.

Anspruchsberechtigt sind berufstätige Eltern von Kindern, die gesetzlich versichert sind, das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder die behindert und auf Hilfe angewiesen sind. Der Anspruch besteht, wenn Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben, der Zugang zur Kita eingeschränkt wurde oder nur die Klasse oder Gruppe nicht in die Einrichtung gehen kann. Voraussetzung ist zudem, dass keine andere Person im Haushalt das Kind betreuen kann und dass keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit für ein Kind sichergestellt werden kann. Dazu zählt auch, wenn Eltern die angebotene Notbetreuung nicht in Anspruch nehmen möchten.

Pro Kind und Elternteil gibt es 20 Tage Anspruch auf Entschädigungszahlungen, bei Alleinerziehenden sind es 40 Tage pro Kind und Elternteil. Demnach haben Elternpaare oder Alleinerziehende mit zwei Kindern einen Anspruch auf bis zu 80 Kinderkrankentage. Bei zusätzlichen Kindern erhöht sich der Anspruch auf 90 Tage – egal, wie viele Kinder in der Familie leben.

Das Kinderkrankengeld beträgt bis zu 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Es ist nach oben gedeckelt und darf 70 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze nicht überschreiten – pro Tag sind es maximal 112,88 Euro. Der Anspruch auf das zusätzliche Kinderkrankengeld, das über die bisherigen Ansprüche für den Fall der Betreuung erkrankter Kinder hinausgeht, wird für den Fall der Pandemie auf das Jahr 2021 befristet.

Entschädigungsanspruch für Eltern

Für privat versicherte sowie generell für alle erwerbstätigen Personen, die wegen der Betreuung ihrer Kinder aufgrund einer behördlichen Schließung oder eines Betretungsverbots der Betreuungseinrichtungen vorübergehend nicht arbeiten können, gibt es einen Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz. Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls für eine Laufzeit von zehn Wochen und ist gedeckelt.

Betreuungsgemeinschaften

Die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften ist erlaubt, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Notangebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit

Präsenzangebote im Sinne eines Alltagstreffs oder Offene Tür in den Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, zum Beispiel Jugendtreffs, Kinder- und Jugendhäuser, Aktivspielplätze, Streetwork und Mobile Angebote, sind im Moment untersagt. Junge Menschen benötigen aber trotzdem verlässliche Ansprechpartner in Notsituationen. Daher bietet die offene Kinder- und Jugendarbeit neben digitalen Angeboten auch einzelfallbezogene, konfliktpräventive und existenzsichernde Beratungs- und Unterstützungsangebote in ihren Einrichtungen nach vorheriger Terminabsprache an.


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Aktualisiert am 16.06.2021, 14:24 Uhr

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