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Corona: Schule und Kita


Informationen zum Schulbetrieb

Distanzunterricht in weiterführenden Schulen

Ab 1. Dezember werden weiterführende Schulen die Klassen teilen und die Schüler-Gruppen im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht beziehungsweise hybrid unterrichten. Grund dafür sind die hohen Infektionszahlen in Nürnberg und neue Vorgaben der Staatsregierung für Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern.

Der in den neuen Maßnahmen vorgeschriebene Mindestabstand zwischen den Schülern im Unterricht in allen allgemeinbildenden Schularten ab einschließlich der 8. Jahrgangsstufe kann in vielen Schulen in der Stadt nicht eingehalten werden. Deshalb ist dort der Einstieg in den Wechselunterricht notwendig. Ausgenommen von der Regelung sind Grund- und Förderschulen sowie Abschlussklassen und Qualifikationsphase — Jahrgangsstufe 11 und 12 — an den Gymnasien.

Die jeweilige Organisation des Unterrichts, beispielsweise ein Wechselrhythmus oder Dauerpräsenz für ausgewählte Jahrgangsstufen, kann von jeder Schule individuell festgelegt werden. An den beruflichen Schulen wurden bereits detaillierte Konzepte, die einen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht ermöglichen, ausgearbeitet.


Weihnachtsferien beginnen früher

Am 21. und 22. Dezember findet kein Unterricht mehr statt. Der letzte Unterrichtstag im Jahr 2020 ist laut Beschluss der bayerischen Staatsregierung Freitag, 18. Dezember. Die Schulen bieten, soweit es das Infektionsgeschehen zulässt, am 21. und 22. Dezember eine Notbetreuung für folgende Schüler an:

  • Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6
  • Schüler höherer Jahrgangsstufen mit Behinderung oder Beeinträchtigung
  • Schüler von Förderschulen einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen
  • Schüler an Schulen für Kranke

Schüler an Förderschulen sowie an Schulen für Kranke können die Notbetreuung nach Anmeldung ohne besondere Begründung besuchen. Für alle anderen gilt: Ihr Kind kann an der Notbetreuung teilnehmen, wenn

  • Sie Ihren Jahresurlaub aufgebraucht haben bzw. nicht freigestellt werden
  • beide Elternteile in einem systemrelevanten Beruf arbeiten
  • Sie alleinerziehend sind und in einem systemrelevanten Beruf arbeiten
  • Sie selbstständig sind und dringenden Betreuungsbedarf haben

Merkblatt zur Notbetreuung

Eine Zusammenfassung hat das bayerische Kultusministerium in einem Merkblatt veröffentlicht. Weitere Informationen erhalten Sie direkt von Ihrer Schule.


Rahmen-Hygieneplan

Der bisherige Drei-Stufen-Plan wurde ausgesetzt. In den Schulen gilt stattdessen ein neuer überarbeiteter Rahmen-Hygieneplan. Das Wichtigste sind folgende Maßnahmen:

  • Es besteht für alle Personen auf allen Begegnungsflächen auf dem Schulgelände Maskenpflicht.
  • In allen Jahrgangsstufen und allen Schularten besteht für Schüler und Lehrkräfte auch im Unterricht (auch am Platz) Maskenpflicht. Tragepausen sind erlaubt, wenn auf den Pausenflächen ein ausreichender Mindestabstand eingehalten werden kann. Außerdem während der Stoßlüftung im Klassenzimmer und während Schulpausen am Sitzplatz im Klassenzimmer, wenn gelüftet wird, sowie bei der Teilnahme an Leistungsnachweisen, die sich über mehr als eine Unterrichtsstunde erstrecken (mit Mindestabstand).
  • Es besteht Maskenpflicht für Lehrkräfte, sonstiges pädagogisches und nicht-unterrichtendes Personal in den Unterrichtsräumen sowie auf allen Begegnungsflächen einschließlich Lehrerzimmer. Nur Personen, die sich alleine in einem Büro oder Unterrichtsraum befinden, können die Maske abnehmen.
  • Mindestens alle 45 Minuten muss für mindestens fünf Minuten gelüftet werden. Im Anschluss an den Unterricht muss mindestens 15 Minuten lang gelüftet werden. Bei Gesangsunterricht muss nach jeweils 20 Minuten Unterricht für zehn Minuten gelüftet werden.
  • Eine Partnerarbeit mit dem unmittelbaren Sitznachbarn ist möglich, ansonsten nur mit Mindestabstand. Gruppenarbeiten sind mit Mindestabstand möglich.
  • Sportunterricht ist möglich. Bei Sport im Innenbereich ist eine Maske zu tragen, soweit nicht das Gesundheitsamt befreit hat und der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Musikunterricht mit Blasinstrument oder Gesang ist im Einzelunterricht mit 2,5 Metern Abstand möglich. Singen sowie Spielen auf Blasinstrumenten in Gruppen ist bis auf Weiteres nicht erlaubt.
  • Der Pausenverkauf und Mensabetrieb ist unter besonderen Auflagen möglich, wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Bei den schulischen Ganztagesangeboten und der Mittagsbetreuung gelten die Regelungen des Rahmenhygieneplans. Dabei müssen möglichst feste Gruppen mit zugeordnetem Personal gebildet werden.
  • Mehrtägige Schülerfahrten sind vorerst bis 31. Januar nicht erlaubt.
  • Je nach Infektionsgeschehen an den Schulen können die zuständigen Gesundheitsämter für einzelne Klassen, Kurse, Jahrgangsstufen, Schulen nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit folgende Einzelmaßnahmen anordnen: Einführung eines Mindestabstands von 1,5 Metern auch in den Klassenräumen, das heißt in der Regel ein Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht, oder vorübergehende Einstellung des Präsenzunterrichts.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kultusministeriums:


Schule: Erkältet oder krank? Und jetzt?

Bei leichten Erkältungssymptomen:

Grundschulkinder mit leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Erkältungssymptomen wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlichem Husten ohne Fieber können die Schule weiter besuchen. Schüler ab Jahrgangsstufe 5 bleiben zunächst zuhause. Sie können die Schule erst wieder besuchen, wenn mindestens 48 Stunden nach Auftreten der Symptome kein Fieber auftritt und im häuslichen Umfeld keine Erwachsenen an Erkältungssymptomen leiden beziehungsweise bei diesen eine Corona-Infektion ausgeschlossen wurde.


Bei Krankheitssymptomen:

Schüler aller Jahrgangsstufen mit Krankheitssymptomen wie Fieber, starkem Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- und Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Schule nicht besuchen. Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn mindestens 24 Stunden keine Krankheitssymptome (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) und kein Fieber mehr auftreten und zusätzlich ein ärztliches Attest beziehungsweise ein negativer Corona-Test vorliegt. Die Entscheidung darüber trifft der Arzt.


Lehrkräfte und sonstiges Personal:

Lehrkräfte sowie nicht-unterrichtendes Personal mit leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Symptomen wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlichem Husten können weiter unterrichten. Bei darüberhinausgehenden Symptomen gelten die Regeln wie für Schüler mit Krankheitssymptomen.


Informationen zum Kitabetrieb

Bund und Länder setzen aktuell auf die Öffnung der Kitas und der Tagespflege in der aktuellen Phase der Corona-Krise. Eltern können ihre Kinder trotzdem unabhängig von ihrem Betreuungsvertrag flexibel nach ihren Bedarfen und Wünschen betreuen lassen. Diese Regelung gilt, solange der Inzidenzwert in Nürnberg über 50 liegt.

Die Kitas erhalten weiterhin die staatliche und kommunale Förderung, auch wenn Einrichtungen oder Gruppen aufgrund von Vorgaben des Gesundheitsamts oder wegen massiven Personalengpässen temporär geschlossen oder Öffnungszeiten verkürzt werden müssen. Die Stadt Nürnberg hatte sich gemeinsam mit anderen Städten in Bayern für diese Lösungen eingesetzt, um Eltern und Fachkräften in dieser schwierigen Phase zu helfen.

Das Wichtigste aus dem Rahmen-Hygieneplan für die Kitasind folgende Maßnahmen:

  • Für externe Personen (Eltern, Pädagogische Qualitätsbegleiter, Fachberater, Supervisoren, Lieferanten und sonstige Besucher) gilt in der Einrichtung Maskenpflicht.
  • Das Personal und Trägervertreter müssen auf allen Begegnungsflächen eine Maske tragen. Auch am Arbeitsplatz ist eine Maske zu tragen, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
  • Kinder bis zum Schulalter, die eine Kinderkrippe, einen Kindergarten, eine Kindertagespflege oder eine HPT besuchen, müssen keine Maske tragen.
  • Für Schulkinder und Beschäftigte im Hort und in der HPT gilt analog zu den Regelungen in den Schulen auf dem Hort- und HPT-Gelände Maskenpflicht. Für Tragepausen und Erholungsphasen soll gesorgt werden: Schulkindern kann in Ausnahmefällen gestattet werden, die Maske in den Mehrzweck- und Therapieräumen sowie in den Außenbereichen abzunehmen, wenn für einen ausreichenden Mindestabstand zwischen den Schulkindern gesorgt ist. Ferner kann Schulkindern die Möglichkeit gewährt werden, während einer Stoßlüftung die Maske für die Dauer der Stoßlüftung und während der Pausenzeiten, wenn gelüftet wird, am Sitzplatz abzunehmen. Diese Regelungen gelten in Horten und HPTs. Sie gelten nicht für Schulkinder in altersgeöffneten Kindertageseinrichtungen, in Häusern für Kinder und in den Kindertagespflegestellen.
  • Die Räume sollen so häufig wie möglich, mindestens stündlich durch vollständig geöffnete Fenster für mindestens zehn Minuten gelüftet werden.
  • Die Bring- und Holsituation sollte so gestaltet werden, dass Kontakte möglichst reduziert werden. Hierbei könnten gestaffelte Zeiten oder auch eine Übergabe im Außenbereich helfen. So genannte Tür- und Angelgespräche sollten möglichst im Freien stattfinden.
  • Die Eingewöhnung neuer Kinder kann und sollte auch in Zeiten von Corona unbedingt von Eltern und Beschäftigten gemeinsam durchgeführt werden. Nur so können Kinder den Übergang in die Kindertageseinrichtung erfolgreich bewältigen und eine sichere Bindung zu ihrer Fachkraft aufbauen.
  • Elterngespräche können telefonisch oder durch den Einsatz von Plexiglaswänden geschützt durchgeführt werden.
  • Förderangebote können in Abstimmung aller Beteiligten und unter Wahrung des Infektionsschutzes und durch einen möglichst festen Personenstamm durchgeführt werden.
  • Die Kinder müssen in festen Gruppen betreut werden. Wechselseitiger Gebrauch von Alltagsmaterial zwischen den gebildeten Gruppen ist möglichst zu vermeiden.
  • Werden Räumlichkeiten von verschiedenen Gruppen zeitversetzt genutzt, sind diese vor dem Wechsel zu lüften und Möbel wie Materialien zu reinigen.
  • Singen und Bewegungsspiele sollten vorzugsweise im Freien stattfinden.
  • Ausflüge in der näheren Umgebung sind möglich.
  • Kinder müssen während der Essenseinnahme untereinander keinen Mindestabstand einhalten. Die Abgabe von Speisen erfolgt ausschließlich über das Personal, eine Abgabe unverpackter Speisen wird so durchgeführt, dass das Infektionsrisiko nicht erhöht wird. Bei Essenseinnahme in der Kita-Gruppe kann eine Selbstbedienung mit eigenständigem Einschenken oder Schöpfen erfolgen. Kinderdienste beim Eindecken und Abräumen sind innerhalb der Tischgemeinschaft ebenfalls möglich. Gemeinsames Kochen sollte nicht stattfinden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Familienministeriums:


Kita: Erkältet oder krank? Und Jetzt?

Bei leichten Erkältungssymptomen:

Kinder bis zum Schulalter, die eine Kinderkrippe, einen Kindergarten, eine Kindertagespflege oder eine HPT besuchen, können bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlichem Husten ohne Fieber die Kindertagesbetreuung ohne ärztliches Attest beziehungsweise negativen Corona-Test besuchen.

In Übereinstimmung mit den Schulen können Grundschulkinder bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlichem Husten ohne Fieber den Hort und die HPT weiterhin besuchen.

Für ältere Kinder ab Jahrgangsstufe 5 ist der Besuch von Hort beziehungsweise HPT bei leichten, neu aufgetretenen Symptomen wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlichem Husten ohne Fieber erst möglich, wenn mindestens 48 Stunden nach Auftreten der Symptome kein Fieber auftritt und im häuslichen Umfeld keine Erwachsenen an Erkältungssymptomen leiden beziehungsweise bei diesen eine Corona-Infektion ausgeschlossen wurde.


Bei Krankheitssymptomen:

Kranke Kinder aller Altersstufen in reduziertem Allgemeinzustand wie Fieber, starkem Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- und Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Kindertagesbetreuung oder HPT nicht besuchen. Die Einrichtungen beziehungsweise Tagesmütter und Tagesväter sind berechtigt, in diesem Sinne erkrankte Kinder von ihren Sorgeberechtigten abholen zu lassen und einen Arztbesuch anzuregen.

Ein Besuch der Kindertagesbetreuung oder HPT ist erst wieder möglich, wenn mindestens 24 Stunden keine Krankheitssymptome (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) und kein Fieber mehr auftreten und zusätzlich ein ärztliches Attest beziehungsweise ein negativer Corona-Test vorliegt. Die Entscheidung darüber trifft der Arzt.


Personal in Kitas und HPTs:

Mitarbeiter dürfen bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlichem Husten ohne Fieber ihre Tätigkeit in der Kindertagesbetreuung erst wiederaufnehmen, wenn mindestens 48 Stunden ab Auftreten der Symptome kein Fieber entwickelt wurde. Bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses (PCR oder AG-Test) oder einer ärztlichen Bescheinigung ist auch eine vorzeitige Tätigkeit möglich.

Kranke Mitarbeiter in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall müssen zu Hause bleiben und dürfen nicht eingesetzt werden. Sie dürfen Ihre Tätigkeit in der Einrichtung erst wieder aufnehmen, wenn mindestens 24 Stunden keine Krankheitssymptome (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) und kein Fieber mehr auftreten und zusätzlich ein ärztliches Attest beziehungsweise ein negativer Corona-Test vorliegt. Die Entscheidung darüber trifft der Arzt.


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Aktualisiert am 28.11.2020, 21:50 Uhr

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