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Corona: Schule und Kita


Schule: Für wen und ab wann?

Seit 15. Juni werden alle Jahrgangsstufen an fast allen Schularten im wöchentlichen Wechsel wieder an der Schule unterrichtet. Der Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Lernen zuhause wird bis Schuljahesende fortgeführt. Ab September sollen die Schulen wieder zum Regelbetrieb zurückkehren, falls die Infektionszahlen dies zulassen. Allerdings sind neue Hygieneregeln geplant. Denkbar sind zum Beispiel Serientests für Lehrer und Erzieher.


Infektionsschutz an Schulen

Um Infektionen zu verhindern, werden in den Schulen verschiedene pädagogische und organisatorische Maßnahmen getroffen:

  • möglichst zeitlich versetzter Unterrichtsbeginn
  • reduzierte Klassenstärke, maximal 15 Schüler
  • möglichst kein Klassenzimmerwechsel
  • Einzeltische, vier Quadratmeter pro Schüler
  • mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen
  • keine Partner- und Gruppenarbeiten
  • kein Sportunterricht
  • Pause im Klassenzimmer oder zeitversetzt
  • Pausenverkauf und Mensabetrieb: Abgabe von Speisen zum Mitnehmen
  • Toilettengang nur einzeln
  • keine über den Unterricht hinausgehenden Aktivitäten

Mundschutzpflicht in der Schule?

Nach wie vor gilt im Unterricht keine Mundschutzpflicht. Lehrer und Schüler müssen allerdings einen Mund-Nasen-Schutz tragen, sobald sie sich außerhalb des Klassenzimmers in der Schule bewegen, zum Beispiel bei der Ankunft im Schulhaus oder beim Toilettengang.


Weitere Änderungen im Schulbetrieb

Der Schulstoff soll nach Angaben des bayerischen Kultusministeriums angesichts der aktuellen Lage reduziert werden. Auch der Notenschluss wurde für dieses Jahr nach hinten verschoben.

Die Termin für die bayerischen Sommerferien bleibt. Für Eltern, die ihren Jahresurlaub wegen der Corona-Krise aufgebraucht haben, soll in den Sommerferien eine Notbetreuung sichergestellt werden.


Eingeschränkter Regelbetrieb in den Kitas

Am 1. Juli hat in den Kitas der eingeschränkte Regelbetrieb begonnen. Das Betretungsverbot wurde aufgehoben. Alle Kinder dürfen ihre Kita wieder regulär besuchen, sofern sie keine Krankheitssymptome aufweisen, nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen beziehungsweise seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind und keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.


Weitere Infos: Betreuung

Entschädigung für Verdienstausfall

Erwerbstätige Eltern, die nicht arbeiten können, weil sie zuhause Kinder betreuen müssen, erhalten für den Verdienstausfall eine Entschädigung für die Dauer von längstens sechs Wochen in Höhe von 67 Prozent des Netto-Verdienstausfalls. Dies gilt für Eltern von Kindern bis elf Jahren. Bei Arbeitnehmern zahlt der Arbeitgeber die Entschädigung aus. Die zuständige Regierung erstattet die ausgezahlten Beträge auf Antrag dem Arbeitgeber.

Kitagebühren: Finanzielle Hilfen

Sollten Sie akute Liquiditätsprobleme haben, wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Träger. Besucht Ihr Kind eine städtische Einrichtung, so finden Sie weitere Informationen zu finanziellen Hilfen auf den Seiten des Jugendamts.

Kitagebühren: Notfall-Kinderzuschlag

Familien, deren Einkommen sich aufgrund der Corona-Krise rasant verschlechtert hat, können seit April einen Notfall-Kinderzuschlag erhalten, mit dem weitere Vergünstigungen verbunden sind. Der Notfall-Kinderzuschlag errechnet sich im Zeitraum 1. April bis 30. September aus dem Vormonats-Einkommen und nicht wie bis dahin aus dem durchschnittlichen Einkommen der letzten sechs Monate.

Sollten Sie neu SGB II-Leistungen, Kinderzuschlag beziehungsweise den Notfall-Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen oder aktuell über ein deutlich geringeres Einkommen als in der Vergangenheit verfügen, dann wird Ihnen nach Vorlage des Bescheids beim Jugendamt der Beitrag für Kita und Tagespflege erlassen.


Weitere Infos: Schule

Informationen zum Lernen zuhause

Eine Woche Schule, eine Woche Lernen zuhause: Wie das funktioniert und was Eltern beachten müssen, hat das bayerische Kultusministerium zusammengestellt.

Digitale Angebote für das Lernen zuhause

Lernen zuhause bleibt für viele Kinder erst einmal Alltag. Mittlerweile gibt es eine gute Auswahl an verschiedensten Angeboten für jedes Alter, jedes Fach und jede Schulart.

Frankenkids: Tipps für Eltern und Schüler

Normalerweise ist das Heft „Frankenkids“ prallvoll mit Tipps für die Freizeitgestaltung – ob Theater, Konzerte, Sport oder Ausflüge. In Zeiten von Corona gibt es stattdessen ein „Corona Spezial für Familien“ mit Tipps für Home Office geplagte Eltern und Schüler, die zuhause lernen müssen.


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Aktualisiert am 07.08.2020, 11:29 Uhr

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