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Warnmeldungen auf Infoscreens in U-Bahnhöfen

Startschuss für die Warnmeldungen auf Infoscreens in Nürnberg.

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Den Startschuss für Warnmeldungen auf Infoscreens gaben am 21. November 2022 (v.l.n.r.) Stefan Helbig (Firma Ströer), Katja Strohhacker (Stadtreklame Nürnberg), Volker Skrok (Feuerwehr Nürnberg), Bürgermeister Christian Vogel, Andreas Harms (Firma Ströer) und Andreas May (VAG).


Die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr Nürnberg alarmiert die Bevölkerung bei Gefahrenlagen über verschiedene Wege wie Warn-Apps und Sirenen. Künftig können die Warnmeldungen auch über Infoscreens in U-Bahnhöfen und Einkaufszentren geschaltet werden.

Warnmeldungen für Gefahrenlagen wie zum Beispiel Großbrände oder Extremwetter erreichen die Bevölkerung über verschiedene Wege. Ausgangspunkt der Meldungen ist aber meist der gleiche: das Modulare Warnsystem des Bundes, das seit Oktober 2018 für den gesamten Leitstellenbereich der Integrierten Leitstelle Nürnberg zur Verfügung steht. Das Modulare Warnsystem aktiviert Warn-Apps, wie zum Beispiel Nina oder KATWARN, und sendet eine automatisierte Information an TV- und Radiosender. In Nürnberg gibt es darüber hinaus ein stadtweites Sirenenwarnsystem, das im Bedarfsfall zusätzlich zum Einsatz kommt.


Warnungen über Infoscreens und Stadtreklame

An das Modulare Warnsystem sind zukünftig auch die 96 Nürnberger Infoscreens der Firma Ströer angeschlossen. Von diesen Infoscreens befinden sich aktuell 13 Stück am oder im Hauptbahnhof Nürnberg, 34 Stück in den Nürnberger U-Bahnhöfen, 36 Stück in den beiden Einkaufszentren Franken-Center und Plärrermarkt und weitere 13 in der Gastronomie, Kinos und Universitäten. Auch die neuen digitalen Stadtinformationsanlagen, die die Stadtreklame in der Innenstadt 2023 errichten wird, werden in das Modulare Warnsystem eingebunden. Damit werden auch Menschen erreicht, die gerade unterwegs sind und keine Warn-Apps nutzen.

Ob und wann die Bevölkerung gewarnt wird, entscheidet in Nürnberg der jeweils zuständige Einsatzleiter der Feuerwehr oder der anlassbezogen gebildete Krisenstab. Aktiviert wird das Modulare Warnsystem letztendlich durch die integrierte Leitstelle Nürnberg. Überregionale Warnungen können aber auch direkt durch übergeordnete Institutionen auf Landes- und Bundesebene, etwa durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, ausgegeben werden.


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