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Initiative Pflegestammtisch Nürnberg

Initiative Pflegestammtisch

Der Pflegestammtisch Nürnberg – Eine Erfolgsgeschichte

In der Gegenwart ist der Begriff "Pflegenotstand" den meisten Menschen bekannt und sie verbinden damit eine mangelhafte Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ebenso in der eigenen Wohnung. Es fehlt immer noch das für eine gute Versorgung und Betreuung erforderliche Fachpersonal, obwohl die Politik und alle mit der Pflege befassten Institutionen inzwischen bemüht sind, hier Abhilfe zu schaffen. Der Beruf ist noch zu wenig attraktiv und wertgeschätzt, oft unterbezahlt und die Arbeitsbedingungen und –zeiten sind sehr belastend.

Pflege zuhause

Dies alles ist jedoch nicht neu. Negative Erfahrungen in der eigenen Familie führten dazu, dass vor über 12 Jahren einige wenige Privatpersonen zu der Überzeugung kamen: Hier muss etwas geschehen, sonst geschieht nichts! Sie wandten sich u. a. an den damaligen Vorsitzenden des Stadtseniorenrates Nürnberg (StSR Nürnberg), der ohne zu zögern zusagte, diese Initiative tatkräftig zu unterstützen.

Mit dem Slogan "In Würde alt werden – wir kämpfen dafür!" wurde aus der Idee Realität und der Pflegestammtisch Nürnberg wurde aus der Taufe gehoben.

Es bildete sich der Initiativkreis Pflegestammtisch, dem seit Anbeginn immer auch ein Vertreter des StSR Nürnberg angehört. Seine derzeit 5 Mitglieder arbeiten rein ehrenamtlich, organisieren die viermal im Jahr stattfindenden Veranstaltungen und kümmern sich um fachlich kompetente Referenten*innen aus der Politik, aus der Wissenschaft, aus Verbänden und Institutionen aus dem weiten Feld der Pflegelandschaft.

Der Pflegestammtisch Nürnberg, der sich allein durch Sammlungen während der Veranstaltung und Spenden finanziert, versteht sich als offenes, politisch und konfessionell unabhängiges Forum.
Das Nachbarschaftshaus Gostenhof ist zu seiner Heimat geworden und zu den Veranstaltungen kommen regelmäßig bis zu ca. 60 Besucherinnen und Besucher, nicht nur aus Nürnberg, sondern auch weit darüber hinaus. Viele davon sind "Stammgäste" und versäumen nahezu kein Treffen.
Die Gästeschar ist ausgesprochen heterogen. Interessierte und betroffene "Laien" treffen auf Vertreter der Politik, der Kassen, der Pflegeheime, der Verwaltung, auf Pflegekräfte und weitere in der "Pflegeszene" wirkende Personen.
In den Nürnberger Pressemedien wird regelmäßig berichtet.

Viele Probleme konnten schon durch den unmittelbaren Kontakt und die meist sehr faire Diskussionskultur gelöst werden. Der intensive Erfahrungsaustausch zwischen pflegebedürftigen Menschen, Angehörigen, Pflegemitarbeitern, Einrichtungsverantwortlichen und nicht zuletzt mit Politikern aller Ebenen ist ein Alleinstellungsmerkmal und der Markenkern des Pflegestammtisches Nürnberg.
Der StSR Nürnberg wird auch weiterhin mit an Bord sein, da viele Pflegethemen beide Organisationen berühren. Reibungsverluste können damit vermieden werden bzw. entstehen nicht.

Manfred Lang - Sprecher des AK Pflege und Mitkoordinator des Pflegestammtisches

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