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Regenwasserbewirtschaftung

Trockenes Versickerungsbecken zur Regenwasserversickerung

Wird Regenwasser in den Naturkreislauf zurückgeführt, entfällt die sonst bei Einleitung in die Kanalisation fällige Niederschlagswassergebühr.

Regenwasserrückführung von privaten Flächen

Regenwasser von befestigten privaten Flächen, z.B. in Hausgärten von Einfamilienhäusern außerhalb von Wasserschutzgebieten, kann erlaubnisfrei entweder versickert oder von kleineren Flächen bis 1000 Quadratmeter in ein Gewässer eingeleitet werden.

Regenwasserrückführung von gewerblichen und größeren privaten Flächen

Für das Versickern und Einleiten von Regenwasser gewerblicher und größerer privater Flächen wird im Einzelfall eine Erlaubnis benötigt. Nähere Informationen bieten die Checklisten zur alternativen Regenwasserbeseitigung (vgl. Mehr zum Thema).

Versickerung

Niederschlagswasser, das von versiegelten Flächen abläuft, kann in vielen Fällen gezielt in den Boden versickert werden. Diese Art der Niederschlagswasserbeseitigung ist gemäß Wasserhaushaltsgesetz vorrangig anzustreben.

Die Versickerung von Niederschlagswasser kann durch verschiedene Methoden erreicht werden.
Diese werden unterteilt in:
• Flächenversickerung (Grünflächen, unbebaute Flächen, am „natürlichsten“)
• Muldenversickerung (Gezielte Zuleitung von Niederschlagswasser in eine begrünte Mulde)
• Mulden – Rigolen – Versickerung (Versickerung mit Speicherraum, geeignet für geringere Durchlässigkeiten des Bodens)
• Schachtversickerung (Schacht aus Beton od. Kunststoff; aus Gründen des Grundwasserschutzes ist diese Methode nur ausnahmsweise einzusetzen).

Ein Versickerungs- oder Niederschlagswasserbeseitigungskonzept kann auch eine Kombination von Versickerungsmethoden vorsehen und sollte zusätzlich Maßnahmen zur Regenwasserrückhaltung (z.B. Dachbegrünung) einplanen.

Soweit eine Versickerung vor Ort nicht realisierbar ist, soll das Regenwasser in einen natürlichen Vorfluter (Fluss, Bach) eingeleitet werden und damit dem Naturhaushalt erhalten bleiben. Nur wenn Versickerung und Ableitung nicht möglich sind, kann eine Einleitung in die städtische Kanalisation realisiert werden.

Technischer Umweltschutz


Gudrun Mohr

Telefon: 09 11 / 2 31-41 10


Thomas Greger

Telefon: 09 11 / 2 31-21 03

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Mehr zum Thema

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