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Das InsektenReich im Marienbergpark

Das Nürnberger Bündnis für Biodiversität gestaltet den ehemaligen, 1.700 qm großen Staudengarten im Volkspark Marienberg in einen artenreichen, insektenfreundlichen Garten um. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Service Öffentlicher Raum (SÖR) umgesetzt. Es könnte ein Beispiel dafür werden, wie in öffentlichen Grünflächen die Biologische Vielfalt erhöht werden kann.

Vom Bündnis für Biodiversität wurde ein Konzept entwickelt, das für die Fläche zehn unterschiedliche Lebensbereiche vorsieht, unter anderem vom Sandmagerrasen, speziellen Nahrungsangeboten für Schmetterlinge und Wildbienen bis zu einem kleinen Feuchtbereich.

Karte zum Insektenreich am Marienbergpark

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Auszug aus der Bautafel vor Ort

Der erste praktische Schritt war im November 2014 der Abtrag eines Teils des Oberbodens und die Vermischung mit Sand, um die notwendige Abmagerung des Bodens zu erreichen. Die Vielfalt von unterschiedlichen Lebensräumen wird vor allem durch Art und Auswahl der Wildstauden bestimmt werden. Mit der Anzucht der entsprechenden Wildstauden wurde Noris Inklusion beauftragt. Auch hier hat sich eine sehr schöne weitere Kooperation ergeben, da Noris Inklusion ganz in der Nähe am Rande des Marienbergparks zuhause ist und das Pflanzen der Wildstauden gemeinsam stattfinden wird. Auch die Pflege der Fläche wird Noris Inklusion zunächst für drei Jahre übernehmen.

Unterstützt wird das Projekt von der Zukunftsstiftung der Sparkasse aus dem vom Bündnis gestellten Antrag „Wildbienen, Hummeln, Honigbienen – schützen, erhalten, fördern". Aus der Gesamtsumme von 18.000 Euro werden rund 9.000 Euro im Insektenreich eingesetzt, z.B. für die Wildstauden und für den Sand, der zur Abmagerung des Boden benötigt wird.

Ohne die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen wäre das Projekt nicht möglich geworden. Dafür herzlichen Dank an alle Kooperationspartner.

Impressionen vom Insektenreich, Sommer 2016

Nach knapp zwei Jahren blüht es kräftig im Marienbergpark und die Insekten strömen auf den neu gestalteten Bereich. Auch eine Kartierung ist angedacht um überprüfen zu können, welche Insekten- und Pflanzenarten sich neben den bereits eingebrachten Pflanzen hier niedergelassen haben.

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