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Karrieremöglichkeiten

Karriere als Lehrer an der B1

Wir suchen Lehrer der Qualifikationsebene 4 für die Bereiche Elektrotechnik und Metalltechnik.
Bitte nehmen Sie bei Interesse über das Sekretariat oder das Kontaktformular Kontakt mit uns auf.


Aus dem Schulleben:

Schuljahr 2016/2017:

Mademoiselle Marie – EUROPA (k)eine Selbstverständlichkeit?!

Aus aktuellem Anlass (ein EU-Gipfel jagt den anderen) besuchten 87 Schüler der B1 am 23.10.2016 eine Sondervorstellung im Casablanca in Nürnberg.
Ziel des fächerübergreifenden Projektes war es, die Azubis für ein Thema zu sensibilisieren, das von ihrer Lebenswelt mittlerweile relativ weit entfernt ist, aufgrund der aktuellen Situation aber extrem an Brisanz gewinnt.

Den historischen Hintergrund des Musicals bildet das Massaker von Oradour:
Am 10. Juni 1944 machte die deutsche SS-Panzerdivision "Das Reich" den Ort dem Erdboden gleich. 642 Dorfbewohner kommen ums Leben, nur sechs Menschen überleben.
Das Massaker von Oradour gilt in Frankreich bis heute als Symbol für die Kriegsverbrechen der Nazis - scheinbar alles andere als eine Geschichte, die für ein Musical taugt. Der fränkische Autor Fritz Stiegler sah das anders. Als er die Pläne für sein Weltkriegs-Musical "Mademoiselle Marie" vor zwei Jahren öffentlich machte, gab es Bedenken von französischer Seite. Die Hinterbliebenen in Oradour lehnten jahrzehntelang jeden offiziellen Kontakt zu Deutschland ab.

Auch unsere Azubis fragten ungläubig, ob das denn der richtige Umgang mit so einem Thema wäre.

Im Kino erfolgte eine kurze Einführung über die geschichtlichen Hintergründe (2. Weltkrieg, ca. 20 Millionen Heimatvertriebene nach dem Krieg, davon 1,9 Millionen allein in Bayern, Konrad Adenauer, der 1955 mit Chruschtschow über die Freilassung der letzten deutschen Kriegsgefangenen verhandelt, die gewonnene Fußball WM 1954, die neues Selbstvertrauen schafft, die Jugend, die „Roggn Roll“ tanzt, rückenfreie Kleider trägt und mit Schmalzlocken dem amerikanischen „Way of Life“ nacheifert, während auf der Kriegsgeneration noch immer die Schatten der Vergangenheit lasten, …).

Das Musical zeigt anschaulich, wie der deutschen Bevölkerung nach Kriegsende mit Misstrauen bzw. sogar Hass begegnet wird. Umso bedeutsamer wird das Verhalten des heute 91-jährigen Robert Hébras, der das Massaker überlebt hat und im Film am Ende durch den französischen Ort führt um für Versöhnung und Frieden zu plädieren.
Insofern liefert der Film einen wertvollen Beitrag für die heutige Zeit. Ein friedliches Miteinander in Europa ist eben nicht selbstverständlich sondern erfordert den Beitrag jedes einzelnen.

Einige Kommentare der Azubis nach dem Film:

„Ich bin auch so ein Vertriebener (also meine Großeltern kommen aus dem Sudetenland)…“

„Es war toll, dass das Musical in Franken spielt und in „Frängisch“ ist. Unser Nachbar im Dorf fährt auch noch so einen „Schlüter“. Da vibriert der Boden, wenn der heimkommt.“

„Ich werde meine Eltern in den Film schicken. Leider lebt meine Oma nicht mehr.“


Alexandra Stolle, Claudia Belzer und Daniela Zapf






Schuljahr 2015/2016:

Der letzte Schultag einmal anders

Die Klassen EGS11a und EGI 11 im Museum für Kommunikation.


Besuch aus Kielce / Polen

Im Rahmen des Erasmus+ - Programmes informiert sich eine Delegation aus Kielce im Juni über das (gewerbliche) Berufsschulwesen.

  1. Vorstandsvorsitzender Utech Technics GmbH
  2. Leiter der Werkstätte von Berufsschule 1 in Kielce
  3. Vorstandsvorsitzender KH-Kipper GmbH
  4. Direktor des Zentrums der praktischen Bildung in Kielce /im Aufbau/
  5. Inspekteur in der Abteilung der Bildung, Sport und Kultur des Rathauses in Kielce
  6. Leiter der Abteilung von Innovationen und Wissenstransfers des Marschallamtes in Kielce
  7. Direktor der Abteilung der regionalen Politik des Marschallamtes in Kielce
  8. Mitarbeiterin /Assistentin des Direktors/ des Zentrums der praktischen Bildung in Kielce
  9. Direktor der Abteilung der pädagogischen Aufsicht des Kuratoriums in Kielce
  10. Schuldirektor der Berufsschule 3 in Kielce

Nürnberger Technikdialog am 29. Juni 2016 zum Thema: "Berufliche Bildung in einer digitalisierten Welt"

Einen Ausbildungsberuf Industrie 4.0 wird es nicht geben

Mehr als 70 Besucher folgten der Einladung der IG Metall Nürnberg und des vdi Bezirksvereins Bayern Nordost, und kamen Mittwochabend zum Nürnberger Technikdialog in die Berufsschule an der Augustenstraße. Eine große Zahl von Ausbilderinnen und Ausbildern aus Nürnberger Betrieben sowie Lehrkräfte aus beruflichen Schulen diskutierten drei Stunden lang mit den eingeladenen Experten zum Thema "Berufliche Bildung in einer digitalisierten Arbeitswelt". Moderiert wurde der Technikdialog wieder von Klaus Wonneberger, Wirtschaftsjournalist der Nürnberger Nachrichten.

Dr. Klemens Gsell, 3. Bürgermeister und zuständig für den Geschäftsbereich Schule und Sport bei der Stadt Nürnberg, unterstrich, dass es sich bei der Digitalisierung um keine Modeerscheinung, sondern um eine tiefgreifende und nachhaltige Veränderung von Schule, Lehren und Lernen handelt. Sowohl die Stadtgesellschaft wie auch alle Bildungseinrichtungen und Unternehmen sind hier gefordert. Neben umfangreichen Investitionen in die Ausstattung der Schulen gilt es auch über neue mögliche Kooperationen zwischen Staat und Wirtschaft nachzudenken, um diesem anhaltenden schnellen technologischen Wandel gerecht zu werden.

Wolfgang Böhm, Ausbildungsleiter der Diehl Ausbildungs- und QualifizierungsGmbH, ging aus betrieblicher Sicht auf die Anforderungen an Auszubildende und Ausbildung ein: "Die Schüler müssen lernen von der Software her zu denken. Die Schule hat die Aufgabe eine gute fachliche Grundbildung sicherzustellen, die weitergehenden Anforderungen muss der Betrieb vermitteln."

Als dritter Referent ging Christian Sendlbeck, Vizepräsident der Handwerkskammer Mittelfranken, auf die Herausforderungen der Digitalisierung aus Sicht des Handwerks ein und machte dies anhand von konkreten Beispielen sehr anschaulich. So werden seiner Einschätzung nach einzelne Handwerksberufe unter Druck kommen, wie etwa der Zahntechniker dessen Arbeit mehr und mehr von 3-D Druckern übernommen wird. Andere Handwerksberufe werden dagegen eher eine Aufwertung und auch Erweiterung erfahren.

Den Abschluss bildete Dieter Kuschel, Schulleiter der Beruflichen Schule 1. Er verwies darauf, wie wichtig auch in einem zunehmend technisierten Lernumfeld der Aufbau und Ausbau von sozialen und kommunikativen Kompetenzen ist. Denn Teamarbeit und kollegiale Problemlösungen werden in der zukünftigen Arbeitswelt eher noch weiter zunehmen.

Die anschließende Diskussion, bei der auch Thomas Ressel (IG Metall) und Peter Brandt (vdi) vertreten waren, machte nochmals den komplexen Zusammenhang von Technik, Kompetenz, Fertigkeit, Handlungswissen, Arbeitsvermögen und Medienkompetenz deutlich.

(Textveröffentlichung mit freundlicher Erlaubnis von Dr. Sandra Siebenhüter)

Führung durch das "Elektro-Labor"

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Rundgang mit Führung durch die "Elektro-Labore", die integrierten Fachunterrichtsräume an der Beruflichen Schule Direktorat 1 Nürnberg im Rahmen des Nürnberger Technikdialogs am 29. Juni 2016

Redner und Publikum des Nürnberger Technikdialogs an der B1

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Blick in die Aula der Beruflichen Schule Direktorat 1 Nürnberg mit Rednern und Besuchern des Nürnberger Technikdialogs vom 29.Juni 2016

Teilnehmer der Podiumsdiskussion des Nürnberger Technikdialogs am 29. Juni 2016

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v.l.: Dieter Kuschel (Schulleiter B1), Peter Brandt (vdi); Christian Sendlbeck (Vizepräs. HWK-MF), Dr. Clemens Gsell (3. BM Stadt Nürnberg - Geschäftsber. Schule und Sport), Wolfgang Böhm (Ausbildungsleiter Diehl Ausb.- und QualifizierungsGmbH), Thomas Ressel (IG Metall)


IFH/ Intherm 2016IFH

Die Meisterschule für Sanitär und Heizungstechnik der B 1 auf der IFH/Intherm 2016 vom 05.04. bis 08.04.2016

Süddeutschlands größte Fachmesse für Sanitär, Heizung und Klima findet alle zwei Jahre in Nürnberg statt. Seit 1976 wird die IFH/Intherm von Fachbesuchern aus dem gesamten Bundesgebiet als wichtige Informationsquelle geschätzt.

Diesen Zuspruch und Stellenwert sehen wir ebenso und haben deshalb einen Stand auf dieser wichtigen Messe. In der Halle 3 vermitteln wir im Rahmen der „Sonderschau Berufliche Bildung“ zusammen mit der Hochschule Esslingen und der Innung Schweinfurt „live“ erste Eindrücke von unserem Meisterkurs. Im Mittelpunkt steht dabei die Simulation einer Meisterprüfung mit zugehöriger Meisterprüfungs-Aufgabenstellung sowie einer entsprechenden Projektarbeit aus Labor- und Messtechnik, bei der Wärmepumpe und Wohnraumlüftung zu einem Gesamtkonzept vereinigt sind.

Und hier noch einige Facts zur Messe:
Alle fachlich relevanten Hersteller aus verschiedenen Ländern präsentieren auf der IFH/Intherm bewährte Produkte und Dienstleistungen, Produktinnovationen und Trends für die Zukunft. Ein wichtiges Thema bildet dabei die Ökotechnik, besonders im Hinblick auf hochwertige Modernisierung: Solaranlagen, Wärmepumpen und andere Formen regenerativer Energie finden zunehmend hohes Interesse.

Mit annähernd 100 Prozent sind die Besucher der IFH/Intherm vom Fach. Bemerkenswert ist dabei der sehr hohe Anteil an Entscheidern. Zu Recht gilt die IFH/Intherm als eine Messe für "Chef-Besucher". Von Interesse ist sie aber auch für Auszubildende, Fach- und Berufsschüler sowie Studenten von Ingenieurschulen.


Sozialkunde unterwegs auf Entdeckungsreise durch Nürnberg...

Am 17.03.16 begab sich die Klasse EAT 11 auf die Spuren des Nationalsozialismus in Nürnberg. Bei strahlendem Sonnenschein zeigte uns eine Stadtführerin von Geschichte für alle e.V. bekannte Orte in Nürnberg, die uns auch heute noch an den Nationalsozialismus erinnern. Die Vergangenheit beziehungsweise ursprüngliche Nutzung so mancher Bauwerke war uns dabei nicht bekannt und auch nicht jedes Mahnmal ist uns im Trubel der Innenstadt auch schon als solches bewusst ins Auge gestochen. Nach zwei Stunden, gut drei Kilometern und mit jeder Menge neuem Wissen im Kopf, beendeten wir unseren nachmittäglichen Kurzausflug. Wir alle werden wohl demnächst bewusster durch Nürnberg gehen und uns an den entsprechenden Stellen an die interessanten Ausführungen der Stadtführerin erinnern, die sehr gelungen nicht nur geschichtliche Fakten vermittelte, sondern auch die Brücke in die gesellschaftliche und politische Gegenwart schlug.
Claudia Belzer, Sozialkundelehrerin


"Auf, auf! Ausflug!" - EFE 11b auf dem Reichsparteitagsgelände

Am 22.02. 2016 waren wir, die Klasse EFE 11 B, mit Frau Belzer bei einer Führung von Geschichte für alle e.V. durch das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Wir trafen uns am Luitpoldhain und sind zusammen zur Ehrenhalle gelaufen. Dort bekamen wir eine kurze Einführung zum Thema Drittes Reich. Alle Gebäude waren auf den Größenwahn von Adolf Hitler zurück zuführen, welcher eindrucksvoll durch diese dargestellt wurde. Obwohl fast kein Gebäude fertig gestellt war, waren sie kolossal. Wir liefen insgesamt sechs Station ab, wo wir zu jedem Gebäude Informationen und Details vermittelt bekamen. Zu den Stationen zählten die Ehrenhalle, das Dokumentationszentrum, die Kongresshalle, die Große-Straße und zuletzt das Zeppelinfeld.
Insgesamt war der Ausflug sehr informativ und interessant. Wir haben viel Neues, Erstaunliches und auch teilweise Schockierendes gelernt.

Valentin W. (EFE 11b)

Klassenausflug EFE 11b Kongresshalle

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Führung durch die Arkadengänge der Kongresshalle des Reichsparteitagsgeländes.

Klassenausflug EFE 11b

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An der Ehrenhalle auf dem Reichsparteitagsgelände.

Ausstellung Neofaschismus

Heute werden die gesellschaftlichen und politischen Ursachen des Faschismus leider oftmals verdrängt und die Gewalttaten neofaschistischer Täter viel zu selten thematisiert. Die Lehren aus der Zeit der Nazidiktatur drohen zu verblassen. Umso bedeutsamer sind Ausstellungen wie „Neofaschismus in Deutschland„, die aufklären und zeigen, dass Gegenwehr notwendig und möglich ist. Gerade junge Menschen sind in der Regel leichter von faschistischem Gedankengut zu verführen, da ihre Sozialisierung noch nicht abgeschlossen ist. Hier setzt die Verantwortung von Schule und die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland„ an. Sie leistet in diesem Zusammenhang einen wichtigen und wertvollen Beitrag. Vielen Dank an Herrn Henn, DGB-Jugendsekretär, für die konstruktive Durchführung der Ausstellung in verschiedenen Klassen an der B1.


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Blockpläne Schuljahr 2016/2017

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Wetter in Nürnberg

am 29. September 2016

  • Symbol zur Wetterprognose

    Abend 
    22 °C

  • Symbol zur Wetterprognose

    Nacht 
    12 °C

  • Symbol zur Wetterprognose

    Morgen 
    11 °C

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