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Karrieremöglichkeiten

Karriere als Lehrer an der B1

Wir suchen Lehrer der Qualifikationsebene 4 für die Bereiche Elektrotechnik und Metalltechnik.
Bitte nehmen Sie bei Interesse über das Sekretariat oder das Kontaktformular Kontakt mit uns auf.


Aus dem Schulleben:

Schuljahr 2016/2017:

Österreich – mehr als Kaiserschmarrn und Almdudler

Zwei Mechatroniker der Firma MAN Truck und Bus AG absolvierten vom 23.10.-12.11.2016 ein Betriebspraktikum bei der Firma Gassner GmbH. Die Praktikumsplätze hatte Gernot Weissensteiner von der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) Vöcklabruck organisiert.
Dass es sich bei dem im Rahmen von Erasmus+ geförderten Programm nicht um Urlaub handelt, ...

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... wurde allein daran deutlich, dass die beiden Azubis jeden Morgen um 5:00 Uhr aufstehen mussten, um mit dem Zug zur Arbeit zu fahren.
Die beiden wurden unter anderem in der Produktion eingesetzt und lernten auf diese Weise den Betriebsablauf in einem wesentlich kleineren Betrieb als ihrem eigenen Ausbildungs-betrieb kennen. Besonders gefallen hat ihnen ihr Einsatz beim Schaltschrankbau.

Einen kleinen Urlaubsaspekt hatte der Aufenthalt natürlich auch: so schwärmten beide Azubis von der fantastischen Küche Österreichs. Im Hotel wurde ihnen jeden Abend ein warmes Hauptgericht und eine Vor- oder Nachspeise serviert. Die Palette reichte vom „Gansl“ über Geschnetzeltes bis zum Kaiserschmarrn. Kulturell ließen die beiden nichts aus und nutzten in ihrer Freizeit das öffentliche Verkehrsnetz ausgiebig. Wien (technisches Museum), Salzburg, Wels und Linz waren nur einige Ziele.
Einen weiteren internationalen Aspekt bot das Praktikum in sprachlicher Hinsicht. Da zeitgleich vier Schüler aus Schweden ein Praktikum absolvierten, konnten die beiden sogar ihre Englischkenntnisse einsetzen.

Bei meiner Ankunft zum abschließenden Feedback, wurde ich vom Hotelinhaber mit den Worten „des sin aber zwoa super Burschen“ empfangen.
Die beiden wurden von allen Seiten in den höchsten Tönen gelobt. Ihre Arbeitseinstellung ist beeindruckend und sie haben alle Aufgaben bestens erledigt.
Als kleines Highlight durften sie am letzten Freitag ihre Überstunden abbauen und an einer Firmenführung bei KTM in Mattighofen teilnehmen. Teil der Führung war die Fertigung sowie das Motorenwerk.

Beide Azubis waren sich einig, dass sie eine tolle Zeit in Österreich hatten und gerne noch länger geblieben wären.
Vielen Dank an Herrn Kronauer und die Firma MAN, dass sie ihren beiden Azubis die Teilnahme an diesem Pilotprojekt ermöglicht haben.

Alexandra Stolle


USA-Update und die Simpsons als Spiegel der amerikanischen Gesellschaft

Am 8.11.2016 bot uns Dr. Hünemörder in Kooperation mit dem Deutsch Amerikanischen Institut in Nürnberg ein besonderes Highlight. Das Aufgabengebiet des Referenten an der LMU München umfasst unter anderem die Verfassungs- und Rechtsgeschichte der USA, die Geschichte Nordamerikas im 17. und 18. Jahrhundert, die politische Kultur der USA, Verschwörungstheorien und politischen Humor.
Brandaktuell zu den Präsidentschaftswahlen in den USA...

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...brachte er 75 Azubis die beiden Kandidaten mit ihrem jeweiligen Wahlprogramm näher. Darüber hinaus erfolgte ein Überblick über das amerikanische Wahlsystem. Im Anschluss an den Vortrag stellte er sich den Fragen unserer Azubis in einer Diskussionsrunde.

„Wie können diese beiden Kandidaten in so einem großen Land übrig bleiben?“
Die Antwort beschäftigte die SchülerInnen auch noch im Anschluss an den Vortrag im Unterricht. Denn laut Dr. Hünemörder lag es an der sehr niedrigen Wahlbeteiligung in der Bevölkerung insgesamt; mit der Folge, dass gerade die Wähler aktiv wurden, die entweder aus Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen politischen Situation den „Anti-Politiker Trump“ wählten (analog den AfD-Protestwählern bei den Landtagswahlen in Deutschland) oder aber besonders engagierte Clinton-Unterstützer.
Weitere Fragen machten das Interesse an dem Thema deutlich. Ein Schüler, dessen Vater die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, wollte beispielsweise wissen, ob dieser durch Nichtwahl, die Kandidatin Clinton stärken würde.

Ein Wahl-Clip von den Simpsons, der die Präsidentschaftswahlen parodierte, bot die Überleitung zum zweiten Vortrag. Auch hier saßen wieder 75 Azubis aus drei weiteren Klassem im Publikum.
Einleitend zeigte Dr. Hünemörder den Schöpfer der Simpsons, Matt Groening, der die gelben Figuren gezeichnet und nach seiner eigenen Familie benannt hat.
Jeder der Anwesenden im Publikum hatte schon mehrere Folgen der Simpsons gesehen, aber diese noch nie mit System analysiert. Der Vortrag von Dr. Hünemörder war gespickt mit anschaulichen Beispielen, die den theoretischen Aufbau der Serie und deren Absicht belegten.
Die „Couch Gags“ der Simpsons, die die amerikanische Familie spiegeln, da diese in ihrer Freizeit am liebsten vor dem Fernseher sitzt, wurde ebenso thematisiert, wie der schematische Aufbau einzelner Folgen je nach gewünschter Intention.
So werden Autoritäten überzeichnet dargestellt um diese zu hinterfragen. Überraschend war in diesem Zusammenhang die Information, dass im Original die jeweilige „Gast-Autorität“ der Figur ihre eigene Stimme leiht. Als prominentes politisches Beispiel nannte Dr. Hünemörder Tony Blair.
Ebenso finden aber auch Themen wie Waffenbesitz und Präsidentschaftswahlen Eingang in die Serie.
Der Komplex „Anspielungen auf andere kulturelle Werke“ wurde durch die Beispiele „Indiana Jones“ und „Lola rennt“ verdeutlicht. Die Anspielung auf letzteres Werk aus dem deutschsprachigen Raum wurde tatsächlich von mehreren Azubis aus dem Publikum erkannt.
Die vierte Art der Darstellung über eine Metaebene wurde am Beispiel der Herstellung von Simpsons Merchandise Artikeln in Kombination mit der Verurteilung von Kinderarbeit präsentiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Vormittag im Rahmen des Sozialkunde- und Deutschunterrichts eine große Bereicherung darstellte und viele neue Erkenntnisse bot.
Besonderer Dank geht an Dr. Hünemörder, der uns mit seiner ansprechenden Vortragsweise und den fundierten Inhalten diesen kurzweiligen Vormittag beschert hat.
Darüber hinaus bedanken sich alle Teilnehmer beim Förderverein der B1, der durch einen finanziellen Zuschuss diese Veranstaltung ermöglicht hat.

Alexandra Stolle


Zagreb - die Zweite

Auch dieses Jahr traten wieder 10 Azubis das Abenteuer Europa an und absolvierten ein zweiwöchiges Betriebspraktikum im Rahmen von Erasmus+ in Zagreb.

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Die beiden Mechatroniker Jens Heinrich (Conti temic microelectronic GmbH) und Dionysios Karafoulidis (DB Netz AG Maschinenpool) arbeiteten bei KONČAR-NSP (Schalterbau). „Wir durften an alle Maschinen und wenn Not am Mann bzw. an der Frau war, halfen wir auch mal in der Verpackung aus.“ Die beiden waren dermaßen in den Firmenablauf integriert, dass der Firmenchef, sie gerne noch länger behalten hätte. Zum Abschied bekamen beide neben Pralinen auch einen „eigenen Nockenschalter“ mit ihrem Namen.
Kroatien, als jüngstes EU-Mitgliedsland, bot unseren 10 Azubis einen interessanten Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Alle waren sich einig, hier einmalige Erfahrungen gemacht zu haben, die für ihr weiteres (Berufs-)Leben wertvoll sind.

Florian Klinger (Baumüller Reparaturwerk GmbH&Co.KG) und Tizian Mansius (Dietzel GmbH) verbrachten die beiden Wochen bei KONČAR – MES (Motorenbau).
Frederik Rückert und Simon Braun (beide Baumüller Reparaturwerk GmbH&Co.KG) halfen im Trafo-Sonderbau während Richard Braun (ebenfalls Baumüller Reparaturwerk GmbH&Co.KG), Matthias Kett und Maximilian Meyer (beide Siemens AG) sowie Felix Zehnter (Firma Babinsky) in der Serienfertigung eng mit den kroatischen Mitarbeitern bei Končar D&ST zusammenarbeiteten. Das Feedback der Firmen lautete einhellig: „ Die Leistung war beeindruckend, sie waren motiviert, engagiert und haben neue Aufgaben sehr schnell erfasst und professionell ausgeführt.“
Unser duales System (die enge Zusammenarbeit von Schule und Betrieb) zahlt sich aus und wird gerade auch vom Ausland sehr gelobt.
„Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit meinem Englisch so gut zurecht kommen würde“, so Matthias Kett.

Um dem Gedanken „Europa“ auch innerhalb der Generationen gerecht zu werden, fanden dieses Jahr zwei Tage an unserer Partnerschule Elektrotehnička škola statt.
Unsere Azubis präsentierten Nürnberg und ihre Ausbildungsbetriebe auf Englisch vor den kroatischen Schülern und Lehrern und im Gegenzug zeigten uns die Gastgeber Kroatien, Zagreb und ansässige Firmen. Wir waren beeindruckt, welchen Aufwand die Gastgeber betrieben hatten. So hatten die Schüler eigens einen kleinen Info-Film für uns gedreht.
Da am 31.10. in den Praktikumsfirmen Brückentag war, verbrachten wir diesen ebenfalls an der Berufsschule. Extra für uns wurden an vier Stationen Aufgaben zu Solar, Wicklung, Programmierung von Rollos/Beleuchtung und Schalterinstallation vorbereitet, die unsere Azubis unter kroatischer Anleitung absolvieren mussten. Die kroatischen Schüler fungierten als Dolmetscher. Es war eine tolle Erfahrung, wie das Miteinander trotz Sprachbarriere funktionierte.
Kleinere Probleme bei der Unterkunft -so war der Platz für 10 Personen sehr knapp bemessen-, ließen sich vor Ort lösen, indem wir auf die Schnelle ein weiteres Apartment für zwei Azubis organisierten. Danach konnten auch alle warm duschen, da das Wasser im Boiler zwar für 8 Personen aber nicht für 10 Personen gereicht hatte.
Kulturell stand ebenfalls einiges auf dem Programm. Das Illusionsmuseum, die gemeinsame Erkundung der Stadt, Abendessen mit kroatischen Firmenmitarbeitern und als besonderes Highlight der Besuch des room escape.
Die Rettung der Welt vor der Zombie-Invasion gelang der ersten Gruppe sogar 4 Minuten vor Zeitablauf. Die zweite Gruppe, die die Welt vor einer Atombombe retten sollte, machte es spannender und entschärfte diese zwei Millisekunden vor der Detonation.
Auch an diesen beiden Aufgaben bestätigte sich die gute Teamfähigkeit der ausgewählten Teilnehmer.
Zum Ende der 2 Wochen reisten wir alle mit einem weinenden und einem lachenden Auge ab. „Schade, dass es vorbei ist, es war eine tolle erfahrungsreiche Zeit, aber jetzt freuen wir uns auch wieder auf Zuhause und wissen einiges wieder mehr zu schätzen.“
Herzlichen Dank noch einmal an die Firmen, die ihren Azubis diese tolle Erfahrung ermöglicht haben.


Mademoiselle Marie – EUROPA (k)eine Selbstverständlichkeit?!

Aus aktuellem Anlass (ein EU-Gipfel jagt den anderen) besuchten 87 Schüler der B1 am 23.09.2016 eine Sondervorstellung im Casablanca in Nürnberg.
Ziel des fächerübergreifenden Projektes war es, die Azubis für ein Thema zu sensibilisieren, das von ihrer Lebenswelt mittlerweile relativ weit entfernt ist, aufgrund der aktuellen Situation aber extrem an Brisanz gewinnt.

Den historischen Hintergrund des Musicals bildet das Massaker von Oradour:
Am 10. Juni 1944 machte die deutsche SS-Panzerdivision "Das Reich" den Ort dem Erdboden gleich. 642 Dorfbewohner kommen ums Leben, nur sechs Menschen überleben.
Das Massaker von Oradour gilt in Frankreich bis heute als Symbol für die Kriegsverbrechen der Nazis - scheinbar alles andere als eine Geschichte, die für ein Musical taugt. Der fränkische Autor Fritz Stiegler sah das anders. Als er die Pläne für sein Weltkriegs-Musical "Mademoiselle Marie" vor zwei Jahren öffentlich machte, gab es Bedenken von französischer Seite. Die Hinterbliebenen in Oradour lehnten jahrzehntelang jeden offiziellen Kontakt zu Deutschland ab.

Auch unsere Azubis fragten ungläubig, ob das denn der richtige Umgang mit so einem Thema wäre.

Im Kino erfolgte eine kurze Einführung über die geschichtlichen Hintergründe (2. Weltkrieg, ca. 20 Millionen Heimatvertriebene nach dem Krieg, davon 1,9 Millionen allein in Bayern, Konrad Adenauer, der 1955 mit Chruschtschow über die Freilassung der letzten deutschen Kriegsgefangenen verhandelt, die gewonnene Fußball WM 1954, die neues Selbstvertrauen schafft, die Jugend, die „Roggn Roll“ tanzt, rückenfreie Kleider trägt und mit Schmalzlocken dem amerikanischen „Way of Life“ nacheifert, während auf der Kriegsgeneration noch immer die Schatten der Vergangenheit lasten, …).

Das Musical zeigt anschaulich, wie der deutschen Bevölkerung nach Kriegsende mit Misstrauen bzw. sogar Hass begegnet wird. Umso bedeutsamer wird das Verhalten des heute 91-jährigen Robert Hébras, der das Massaker überlebt hat und im Film am Ende durch den französischen Ort führt um für Versöhnung und Frieden zu plädieren.
Insofern liefert der Film einen wertvollen Beitrag für die heutige Zeit. Ein friedliches Miteinander in Europa ist eben nicht selbstverständlich sondern erfordert den Beitrag jedes einzelnen.

Einige Kommentare der Azubis nach dem Film:

„Ich bin auch so ein Vertriebener (also meine Großeltern kommen aus dem Sudetenland)…“

„Es war toll, dass das Musical in Franken spielt und in „Frängisch“ ist. Unser Nachbar im Dorf fährt auch noch so einen „Schlüter“. Da vibriert der Boden, wenn der heimkommt.“

„Ich werde meine Eltern in den Film schicken. Leider lebt meine Oma nicht mehr.“


Alexandra Stolle, Claudia Belzer und Daniela Zapf






Schuljahr 2015/2016:

Der letzte Schultag einmal anders

Die Klassen EGS11a und EGI 11 im Museum für Kommunikation.


Besuch aus Kielce / Polen

Im Rahmen des Erasmus+ - Programmes informiert sich eine Delegation aus Kielce im Juni über das (gewerbliche) Berufsschulwesen.

  1. Vorstandsvorsitzender Utech Technics GmbH
  2. Leiter der Werkstätte von Berufsschule 1 in Kielce
  3. Vorstandsvorsitzender KH-Kipper GmbH
  4. Direktor des Zentrums der praktischen Bildung in Kielce /im Aufbau/
  5. Inspekteur in der Abteilung der Bildung, Sport und Kultur des Rathauses in Kielce
  6. Leiter der Abteilung von Innovationen und Wissenstransfers des Marschallamtes in Kielce
  7. Direktor der Abteilung der regionalen Politik des Marschallamtes in Kielce
  8. Mitarbeiterin /Assistentin des Direktors/ des Zentrums der praktischen Bildung in Kielce
  9. Direktor der Abteilung der pädagogischen Aufsicht des Kuratoriums in Kielce
  10. Schuldirektor der Berufsschule 3 in Kielce

Nürnberger Technikdialog am 29. Juni 2016 zum Thema: "Berufliche Bildung in einer digitalisierten Welt"

Einen Ausbildungsberuf Industrie 4.0 wird es nicht geben

Mehr als 70 Besucher folgten der Einladung der IG Metall Nürnberg und des vdi Bezirksvereins Bayern Nordost, und kamen Mittwochabend zum Nürnberger Technikdialog in die Berufsschule an der Augustenstraße. Eine große Zahl von Ausbilderinnen und Ausbildern aus Nürnberger Betrieben sowie Lehrkräfte aus beruflichen Schulen diskutierten drei Stunden lang mit den eingeladenen Experten zum Thema "Berufliche Bildung in einer digitalisierten Arbeitswelt". Moderiert wurde der Technikdialog wieder von Klaus Wonneberger, Wirtschaftsjournalist der Nürnberger Nachrichten.

Dr. Klemens Gsell, 3. Bürgermeister und zuständig für den Geschäftsbereich Schule und Sport bei der Stadt Nürnberg, unterstrich, dass es sich bei der Digitalisierung um keine Modeerscheinung, sondern um eine tiefgreifende und nachhaltige Veränderung von Schule, Lehren und Lernen handelt. Sowohl die Stadtgesellschaft wie auch alle Bildungseinrichtungen und Unternehmen sind hier gefordert. Neben umfangreichen Investitionen in die Ausstattung der Schulen gilt es auch über neue mögliche Kooperationen zwischen Staat und Wirtschaft nachzudenken, um diesem anhaltenden schnellen technologischen Wandel gerecht zu werden.

Wolfgang Böhm, Ausbildungsleiter der Diehl Ausbildungs- und QualifizierungsGmbH, ging aus betrieblicher Sicht auf die Anforderungen an Auszubildende und Ausbildung ein: "Die Schüler müssen lernen von der Software her zu denken. Die Schule hat die Aufgabe eine gute fachliche Grundbildung sicherzustellen, die weitergehenden Anforderungen muss der Betrieb vermitteln."

Als dritter Referent ging Christian Sendlbeck, Vizepräsident der Handwerkskammer Mittelfranken, auf die Herausforderungen der Digitalisierung aus Sicht des Handwerks ein und machte dies anhand von konkreten Beispielen sehr anschaulich. So werden seiner Einschätzung nach einzelne Handwerksberufe unter Druck kommen, wie etwa der Zahntechniker dessen Arbeit mehr und mehr von 3-D Druckern übernommen wird. Andere Handwerksberufe werden dagegen eher eine Aufwertung und auch Erweiterung erfahren.

Den Abschluss bildete Dieter Kuschel, Schulleiter der Beruflichen Schule 1. Er verwies darauf, wie wichtig auch in einem zunehmend technisierten Lernumfeld der Aufbau und Ausbau von sozialen und kommunikativen Kompetenzen ist. Denn Teamarbeit und kollegiale Problemlösungen werden in der zukünftigen Arbeitswelt eher noch weiter zunehmen.

Die anschließende Diskussion, bei der auch Thomas Ressel (IG Metall) und Peter Brandt (vdi) vertreten waren, machte nochmals den komplexen Zusammenhang von Technik, Kompetenz, Fertigkeit, Handlungswissen, Arbeitsvermögen und Medienkompetenz deutlich.

(Textveröffentlichung mit freundlicher Erlaubnis von Dr. Sandra Siebenhüter)

Führung durch das "Elektro-Labor"

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Rundgang mit Führung durch die "Elektro-Labore", die integrierten Fachunterrichtsräume an der Beruflichen Schule Direktorat 1 Nürnberg im Rahmen des Nürnberger Technikdialogs am 29. Juni 2016

Redner und Publikum des Nürnberger Technikdialogs an der B1

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Blick in die Aula der Beruflichen Schule Direktorat 1 Nürnberg mit Rednern und Besuchern des Nürnberger Technikdialogs vom 29.Juni 2016

Teilnehmer der Podiumsdiskussion des Nürnberger Technikdialogs am 29. Juni 2016

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v.l.: Dieter Kuschel (Schulleiter B1), Peter Brandt (vdi); Christian Sendlbeck (Vizepräs. HWK-MF), Dr. Clemens Gsell (3. BM Stadt Nürnberg - Geschäftsber. Schule und Sport), Wolfgang Böhm (Ausbildungsleiter Diehl Ausb.- und QualifizierungsGmbH), Thomas Ressel (IG Metall)


IFH/ Intherm 2016IFH

Die Meisterschule für Sanitär und Heizungstechnik der B 1 auf der IFH/Intherm 2016 vom 05.04. bis 08.04.2016

Süddeutschlands größte Fachmesse für Sanitär, Heizung und Klima findet alle zwei Jahre in Nürnberg statt. Seit 1976 wird die IFH/Intherm von Fachbesuchern aus dem gesamten Bundesgebiet als wichtige Informationsquelle geschätzt.

Diesen Zuspruch und Stellenwert sehen wir ebenso und haben deshalb einen Stand auf dieser wichtigen Messe. In der Halle 3 vermitteln wir im Rahmen der „Sonderschau Berufliche Bildung“ zusammen mit der Hochschule Esslingen und der Innung Schweinfurt „live“ erste Eindrücke von unserem Meisterkurs. Im Mittelpunkt steht dabei die Simulation einer Meisterprüfung mit zugehöriger Meisterprüfungs-Aufgabenstellung sowie einer entsprechenden Projektarbeit aus Labor- und Messtechnik, bei der Wärmepumpe und Wohnraumlüftung zu einem Gesamtkonzept vereinigt sind.

Und hier noch einige Facts zur Messe:
Alle fachlich relevanten Hersteller aus verschiedenen Ländern präsentieren auf der IFH/Intherm bewährte Produkte und Dienstleistungen, Produktinnovationen und Trends für die Zukunft. Ein wichtiges Thema bildet dabei die Ökotechnik, besonders im Hinblick auf hochwertige Modernisierung: Solaranlagen, Wärmepumpen und andere Formen regenerativer Energie finden zunehmend hohes Interesse.

Mit annähernd 100 Prozent sind die Besucher der IFH/Intherm vom Fach. Bemerkenswert ist dabei der sehr hohe Anteil an Entscheidern. Zu Recht gilt die IFH/Intherm als eine Messe für "Chef-Besucher". Von Interesse ist sie aber auch für Auszubildende, Fach- und Berufsschüler sowie Studenten von Ingenieurschulen.


Sozialkunde unterwegs auf Entdeckungsreise durch Nürnberg...

Am 17.03.16 begab sich die Klasse EAT 11 auf die Spuren des Nationalsozialismus in Nürnberg. Bei strahlendem Sonnenschein zeigte uns eine Stadtführerin von Geschichte für alle e.V. bekannte Orte in Nürnberg, die uns auch heute noch an den Nationalsozialismus erinnern. Die Vergangenheit beziehungsweise ursprüngliche Nutzung so mancher Bauwerke war uns dabei nicht bekannt und auch nicht jedes Mahnmal ist uns im Trubel der Innenstadt auch schon als solches bewusst ins Auge gestochen. Nach zwei Stunden, gut drei Kilometern und mit jeder Menge neuem Wissen im Kopf, beendeten wir unseren nachmittäglichen Kurzausflug. Wir alle werden wohl demnächst bewusster durch Nürnberg gehen und uns an den entsprechenden Stellen an die interessanten Ausführungen der Stadtführerin erinnern, die sehr gelungen nicht nur geschichtliche Fakten vermittelte, sondern auch die Brücke in die gesellschaftliche und politische Gegenwart schlug.
Claudia Belzer, Sozialkundelehrerin


"Auf, auf! Ausflug!" - EFE 11b auf dem Reichsparteitagsgelände

Am 22.02. 2016 waren wir, die Klasse EFE 11 B, mit Frau Belzer bei einer Führung von Geschichte für alle e.V. durch das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Wir trafen uns am Luitpoldhain und sind zusammen zur Ehrenhalle gelaufen. Dort bekamen wir eine kurze Einführung zum Thema Drittes Reich. Alle Gebäude waren auf den Größenwahn von Adolf Hitler zurück zuführen, welcher eindrucksvoll durch diese dargestellt wurde. Obwohl fast kein Gebäude fertig gestellt war, waren sie kolossal. Wir liefen insgesamt sechs Station ab, wo wir zu jedem Gebäude Informationen und Details vermittelt bekamen. Zu den Stationen zählten die Ehrenhalle, das Dokumentationszentrum, die Kongresshalle, die Große-Straße und zuletzt das Zeppelinfeld.
Insgesamt war der Ausflug sehr informativ und interessant. Wir haben viel Neues, Erstaunliches und auch teilweise Schockierendes gelernt.

Valentin W. (EFE 11b)

Klassenausflug EFE 11b Kongresshalle

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Führung durch die Arkadengänge der Kongresshalle des Reichsparteitagsgeländes.

Klassenausflug EFE 11b

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An der Ehrenhalle auf dem Reichsparteitagsgelände.

Ausstellung Neofaschismus

Heute werden die gesellschaftlichen und politischen Ursachen des Faschismus leider oftmals verdrängt und die Gewalttaten neofaschistischer Täter viel zu selten thematisiert. Die Lehren aus der Zeit der Nazidiktatur drohen zu verblassen. Umso bedeutsamer sind Ausstellungen wie „Neofaschismus in Deutschland„, die aufklären und zeigen, dass Gegenwehr notwendig und möglich ist. Gerade junge Menschen sind in der Regel leichter von faschistischem Gedankengut zu verführen, da ihre Sozialisierung noch nicht abgeschlossen ist. Hier setzt die Verantwortung von Schule und die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland„ an. Sie leistet in diesem Zusammenhang einen wichtigen und wertvollen Beitrag. Vielen Dank an Herrn Henn, DGB-Jugendsekretär, für die konstruktive Durchführung der Ausstellung in verschiedenen Klassen an der B1.


Berufliche Schule Direktorat 1 Nürnberg

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Blockpläne Schuljahr 2016/2017

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Wetter in Nürnberg

am 03. Dezember 2016

  • Symbol zur Wetterprognose

    Nacht 
    -2 °C

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    Morgen 
    -3 °C

  • Symbol zur Wetterprognose

    Vormittag 
    0 °C

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