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Forschung trifft Praxis - die B4 als Universitätsschule

Unischule Lehrerausbildung

Was sind Universitätsschulen?

Universitätsschulen sind ausgewählte Schulen im regionalen Umfeld. Diese Schulen müssen schon vorher Erfahrungen als Praktikumsschule und als Seminarschule haben.

Was ist die Zielsetzung der Universitätsschule?

Praxisnähe. Sowohl für die Ausbildung als auch für die Forschung. Universität und Schule bilden eine Lerngemeinschaft, die sich der praxisnahen Ausbildung und Forschung verpflichtet.

Warum wurden Universitätsschulen eingerichtet?

Die Tätigkeit von Lehrkräften an beruflichen Schulen ist anspruchsvoll und wird vermutlich in Zukunft noch anspruchsvoller werden. Vor diesem Hintergrund muss eine moderne Lehrerausbildung verankert werden. Dies gilt gerade für die beruflichen Schulen, die auf die kurzen Innovationszyklen der Wirtschaft und Technik antworten müssen.
Im Jahr 2009 wurde deshalb in Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Kultusministerium, Seminarlehrern des Studienseminars Nordbayern sowie Schulleitern aus der Region von der der Universität Erlangen-Nürnberg ein Konzept für die Universitätsschule erarbeitet.

Wer wird an der Universitätsschule ausgebildet?

Zurzeit besuchen 100 Studierende im Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften sowie Studierende im Masterstudiengang Berufspädagogik Technik die Universitätsschule als verpflichtenden Teil ihrer Ausbildung (1. Phase). Der Bologna-Prozess, also der Übergang von Bachelor und Master, wurde hier für die völlige Neustrukturierung der didaktischen Ausbildung in der ersten Phase genutzt. Anschließend absolvieren die Studierenden, wie in allen Lehrämtern üblich, das Referendariat (2. Phase).

Wie funktioniert die Ausbildung an der Universitätsschule?

Die Studierenden werden in feste Kleingruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält einen eigenen Mentor an der Schule. Die Studierenden besuchen wöchentlich den Unterricht, entwickeln Konzepte und erarbeiten Aufträge. Für die universitäre Ausbildung wurden die bisherigen Vorlesungen und Übungen abgeschafft. Die Studierenden lernen stattdessen selbstgesteuert in Gruppen mit modernen Medien (E-Learning) und besuchen Blockveranstaltungen an der Universität.
Gemeinsam leisten Schule und Universitätsschule praxisnahe Bildungsforschung. Insbesondere werden praxisnahe Unterrichtskonzepte, Qualitätsmanagement und Schulentwicklung weiter vorangetrieben. Gemeinsam werden hierzu Forschungsprojekte definiert und durchgeführt.

Wer sind die Mentoren an der Berufsschule 4?

An der Berufsschule 4 werden die Studierenden von 7 Mentoren betreut. Jeder Mentor betreut dabei eine Gruppe à 5-6 Personen.
Gruppe Fleischmann (Berufsbereich Industrie)
Gruppe Hegmann (Berufsbereich Versicherung)
Gruppe Horn (Berufsbereich Versicherung)
Gruppe Jermak (Berufsbereich Versicherung)
Gruppe Klose (Berufsbereich Industrie)
Gruppe Marko (Berufsbereich Bank)
Gruppe Traub (Berufsbereich Großhandel)

Mentoren der B4

v.l.n.r.: Christina Jermak, Kai-Ulrich Hegmann, Ilka Horn, Christian Traub, Jürgen Klose, Frank Fleischmann, Nils Marko

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