Kontakt

AG "Blick hinter die Kulissen"

Was machen wir im Pilotprojekt „Blick hinter die Kulissen“?

1. Wir machen eine, manchmal auch zwei Vorbereitungsrunde(n) an der Michael-Ende-Grundschule. Dort schreiben wir Fragen zu der Einrichtung, die wir als nächstes besuchen. Manchmal schreiben wir auch Texte vom letzten Mal zu Ende.
2. Wir besuchen die jeweilige Einrichtung. Dies kann ein öffentliches oder privates Gebäude, ein Museum oder ein Mensch sein, der einen interessanten Beruf ausübt. Jedenfalls ist es ein Ort, über den es sich lohnt Interessantes herauszufinden.
3. Wir besuchen die jeweilige Einrichtung und stellen den Mitarbeitern bzw. Chefs unsere Fragen.
Beim nächsten Mal treffen wir uns alle wieder an der Michael-Ende-Grundschule, schreiben unsere Antworten in den Computer und stellen sie ins Internet. Davor machen wir immer ein Clustering = Eine Art von Ideennetz über was wir schreiben wollen / können.

Besuch beim 1. FCN

Gruppenfoto beim 1. FCN
Goldener Schuh im Museum des FCN

Clubmuseum

Wir waren mit der AG auf dem Clubgelände. Im Clubmuseum gibt es ein altes Clubtrikot, alte Torwarthandschuhe, einen goldenen Schuh, den goldenen Schuss von Jan Christiansen und original gelbe und rote Karten aus der Vergangenheit.
Andreas Köpke war viele Jahre ein sehr guter Torwart beim 1.FCN.
Jetzt ist er Torwarttrainer einer sehr guten Mannschaft.

Kinder im Fitnessraum des FCN

Fitness- und Bolzraum

Im FCN-Fitnessraum gibt es viele Geräte, eine Weichbodenmatte und verschiedene Gewichtehanteln.
Der Bolzraum wird vor Bundesligaspielen benutzt, zum Bolzen und Aufwärmen.
Der Bolzraum enthält sowohl ein Tennisnetz, als auch einen Kunstrasen.

Kinder auf dem Clubgelände

Das Clubgelände und die Lounge

In der Lounge gibt es einen Fernseher, eine Couch und eine Küche.
Am Gelände ist ein Parkplatz für die Spieler.
Der Fußballplatz wird beheizt.
Bilder von Spielern befinden sich vorne am Museum.

Presseraum des 1. FCN

Presseraum

Im Presseraum, der nicht allzu groß ist, kann man Fragen an den Club stellen, die auch beantwortet werden.
Er liegt im Clubgelände vom 1. FCN. Die Pressekonferenz findet ein paar Tage nach einem Spiel statt.
Es gibt:
- ca. 35 Stühle
- Klapptische an den Stühlen
- mehrere Mikrofone

Besuch im Germanischen Nationalmuseum

Beispielbild aus dem Germanischen Nationalmuseum
Besuch im Germanischen Nationalmuseum

Das Germanische Nationalmuseum

Im Germanischen Nationalmuseum kann man Führungen bekommen. Es ist in der Nürnberger Innenstadt in der Nähe des Opernhauses.
Das Germanische Nationalmuseum gibt es seit 1852.
Das größte kulturgeschichtliche Museum des deutschen Sprachraums ist das Germanische Nationalmuseum. Unten gibt es noch ein Café.
Es gibt im Germanischen Nationalmuseum auch eine Drachenwippe, die an beiden Enden einen Drachenkopf hat. Früher saßen da nur Erwachsene drauf. Leider ist schon etwas abgebrochen, aber man kann noch alles erkennen. Es gibt auch Sitzkissen, damit man weicher sitzt.

Behaim-Globus im Germanischen Nationalmuseum

Der Behaim-Globus

Im Germanischen Nationalmuseum befindet sich der erste Globus der Welt, der Behaim-Globus.
Wer war Martin Behaim?
Er war ein Tuchhändler aus Nürnberg und portugiesischer Ritter. Bekannt geworden ist er als Anreger des ältesten erhaltenen Globus.
Martin Behaim bekam den Auftrag, einen Globus für die Stadt Nürnberg herzustellen. Er nahm eine Tonkugel, legte Papier und Kleber darum und ließ das trocknen. Nach ein paar Tagen schnitt er dieses Gebilde in der Hälfte auf und nahm die Tonkugel heraus und ließ es bemalen.

Behaim-Globus im Germanischen Nationalmuseum

Er baute einen Ständer, klebte die zwei Hälften zusammen und hängte die Kugel in den Ständer. Als er den Globus beim Nürnberger Stadtrat abgab, wollten diese ihn nicht, weil Kolumbus Amerika entdeckt hatte.
Niemand wollte den Globus haben. Er stand lange im Wohnzimmer der Behaims, dann stand er im viele Jahre im Keller und auf dem Dachboden. Der Globus wäre fast im Müll gelandet. Behaim wollte ihn aber lieber dem Germanischen Nationalmuseum geben.
Wegen der langen Lagerzeit verlor der Globus seine Farbe. Nur am Nord- und Südpol, wo er montiert ist, sieht man noch die originalen Farben.

Schlüsselfelderschiff im Germanischen Nationalmuseum

Das Schlüsselfelder-Schiff

Das Schlüsselfelder–Schiff ist eine Familienstiftung. Heute steht es im Germanischen Nationalmuseum.
Es besteht aus vergoldetem Silber. Die Höhe beträgt 79 cm, breit ist es 43,3 cm. Auf dem Segel des Schiffes ist mit einem Silberstempel „N“ eingeschlagen.
Der Schöpfer des Kunstwerks ist unbekannt. Wahrscheinlich handelt es sich um die letzte Arbeit von dem Vater des berühmten Malers Albrecht Dürer.
Über eine Erbschaft kam es in den Besitz der Familie Schlüsselfelder, die sehr vermögend war.

Basteln einer Schatzkarte im Germanischen Nationalmuseum

Basteln einer Schatzkarte

Bevor jeder seine eigene Schatzkarte gestaltet hat, überlegten wir uns, wie sich die Forscher früher auf ihre Reise vorbereitet haben. Auch die Frage beschäftigte uns, was unbedingt auf einer Schatzkarte dargestellt sein muss.
Für unsere Schatzkarten haben wir sogenannte „Elefantenhaut“ benutzt und die Ränder abgerissen. Eine Schatzkarte führt immer zu einem Schatz.

Schatzkarte basteln im Germanischen Nationalmuseum

Auf der Schatzkarte sollte ein Himmelsrichtungskreuz (Windrose), der Weg, Hindernisse und der Schatz eingezeichnet sein. Man sollte auch an die Gefahren im
Meer (z.B. Meerungeheuer) denken. Damit unsere Karten alt aussehen, haben manche von uns ihre Schatzkarten noch zerknüllt.

Besuch im Nürnberger Tiergarten

Zwergmangusten

Eine Familie besteht aus 10 – 20 Tieren. Die Leitung übernimmt ein Weibchen, dem ein Männchen zur Seite steht. Das Alpha-Paar entscheidet unter anderen über den Tagesablauf. Charakteristisch für die Tiere ist das ausgeprägte Sozialverhalten. Kranke oder schwache Familienmitglieder werden beispielsweise nicht verstoßen. Um ihr Revier zu markieren, stellen sich Zwergmangusten auf die Vorderbeine und machen einen Handstand. So können sie Duftmarken zum Beispiel an Ästen hinterlassen.

Zwergmangusten

Zwergmangusten essen gerne Mehlwürmer und Eier. Doch wie knacken sie die harten Eierschalen? Sie nehmen es mit den Pfoten und werfen es durch die Hinterbeine hindurch an Glasscheiben oder Felsen. Die Mehlwürmer bekommen sie in mit Kunstgras ausgefüllten Plastikkisten. Die Zwergmangusten müssen für ihr Essen arbeiten, denn die Mehlwürmer verstecken sich im Kunstgras.
Ordnung: Raubtiere
Familie: Mangusten
Größe: 19 – 27cm
Gewicht: 200 – 400 g
Lebenserwartung: ca. 10 Jahre
Lebensraum: Trockengebiete
Nahrung: Insekten, kleine Wirbeltiere, Schnecken, Eier, Früchte

Spinnen

Die Seidenspinne stammt aus Australien. Sie ernährt sich von Insekten zum Beispiel von Mehlwürmern. Seidenspinnen spinnen Netze, die bis zu 5 Metern Durchmesser haben können. Wenn die Seidenspinnen zum Beispiel Mehlwürmer essen, spritzen sie ein Gift in die Mehlwurmschale das den Mehlwurm verflüssigt. Diesen Vorgang muss die Spinne zum essen durchführen, denn ihre Speiseröhre ist nur so dünn wie ein Haar.
Die tötlichste Spinne der Welt heißt Sydney – Trichter Netzspinne. Ungefähr alle 3 Jahre stirbt ein Mensch an dieser Spinne.

Schrank der Schrecken

Bewohner: Riesenheuschrecke (Tropidacris collaris)
Mit über 12 Zentimetern Länge gehört die südamerikanische Riesenheuschrecke zu den größten Heuschrecken dieser Art.

Harlekinheuschrecke (Zonocerus variegatus)
Diese afrikanische Heuschreckenart warnt mit ihrer bunten Färbung Fressfeinde vor ihrem für den Menschen harmlosen Gift.

Stabschrecke aus Costa Rica (Alienobostra brocki)
Die Männchen sind wesentlicher kleiner und schmaler als ihre Weibchen. Ihnen fehlt auch der weiße Doppelstrich auf dem Rücken.

Das Tropenhaus

Am Eingang des Tropenhauses sind uns Fledermäuse entgegengeflogen. Herr Dienemann sagte uns, dass die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist. Dann zeigte er uns, wo das Fledermausfutter platziert war. Dann ist eine Taube die aus einem andern Land kam zum Futter geflogen und aß. Danach hat uns Maxi erzählt das er auf einem Holzbrett einmal einen grünen Leguan gesehen hat. Etwas später hatten wir in einer Vertiefung in der Wand ein Terrarium mit Blattschneiderameisen gesehen.

Besuch im Kino Cinecitta

Das Cinecitta

Im Cinecitta gibt es 22 Kinosäle und ein Open-Airkino. Insgesamt sind es 23 Leinwände. Der kleinste Saal hat 32 Sitzplätze (Studio1) und der größte Saal hat 547 Sitzplätze (Kino1). Fast alle Kinosäle befinden sich unter er Erde. Sie sind verschieden groß. Man hört mit Dolby Atmos einen 3D Ton. Es werden immer die neuesten Filme gezeigt. Tagsüber Kinder- und nachts Horrorfilme. Die Filme werden zu verschiedenen Zeiten gezeigt. Am Wochenende kommen die meisten Besucher, weil sie mehr Zeit haben.

Die Deluxe Kinosäle

Im Deluxesaal sind die Sitze größer und man kann darin liegen. Die Sitze kann man verstellen. Der Eintritt im Deluxesaal kostet 6 € mehr. Während der Werbung erhält man Essen und Getränke, die man zuvor online bestellt hat. Während der Filmpräsentation gehen die Lampen an den Sitzen aus. Die Leinwandgröße beträgt 80 qm². Der Projektor befindet sich im Vorführraum. Die Technik wird regelmäßig gewartet und ist ziemlich laut.

Die Programmplanung

Es gibt einen Programmplan.
Immer montags wird der neue Programmplan festgelegt. Je nachdem wie viele Besucher am Wochenende da waren, wird geplant welche Filme neu dazu kommen. Neue Filme kommen immer am Donnerstag dazu. Blockbuster werden immer in großen Sälen gezeigt. Manche Filme laufen 5 Mal am Tag. Kinderfilme laufen am Tag und Horrorfilme in der Nacht.

Die 3D-Brillenwaschanlage

Wir sind in ein Geschoss gefahren, das sonst niemand betreten darf. Dort befindet sich die 3D – Brillenwaschanlage. Eine große Spülmaschine reinigt die schmutzigen 3D - Brillen. Meistens sind auf den Brillen Fettflecken.

Besuch im Funkhaus Nürnberg

So funktioniert das Radio

Im Funkhaus wird genau festgelegt, wer redet und über welches Thema gesprochen wird. Das Witzige ist, dass man als Zuhörer denkt, dass sich der Moderator alles gerade einfallen lässt. Dabei ist alles genau geplant. Die Radiosender machen Musiktests, um herauszufinden, welche Lieder bei Frauen und Männern beliebt sind. Z.B. ist Helene Fischer die beste Musikerin seit Jahrzehnten, aber ihre Lieder werden nicht abgespielt, weil die eine Hälfte der Zuhörer lauter dreht und die andere Hälfte schaltet um. Dies bringt dem Sender jedoch nichts. Denn, das Radio wird von der Zahl der Zuschauer bezahlt.

Das Besondere am Funkhaus Nürnberg

Von Nürnberg nach Erlangen verlaufen 42 km Kabel fürs Funkhaus. Außerdem gibt es im Funkhaus einige Notstromaggregate. Wir haben herausgefunden, dass es ein Live-Konzert im Funkhaus gibt. Im Studio gibt es keine CDs, sondern große MP3-Player. Die unterschiedlichen Sender veranstalten Geldshows, weil sie damit mehr Zuhörer bekommen. Übrigens ist RADIO F am beliebtesten.

Unser Besuch im Charivari-Studio

Wir waren im Studio von Charivari. Wir konnten miterleben, wie es zu einem Absturz des Computers im Studio kam. Zum Glück war es für den Moderator Chris Stegmaier möglich, zehn Sekunden später automatisch ein Notfallprogramm abspielen zu lassen. Die Zuhörer sollten dabei nicht merken, dass etwas nicht stimmt. Nachrichten werden kurz vorher aufgenommen und dann gesendet. Wetter und Verkehr werden immer live ausgestrahlt.

Besuch des Bestriebshofs und der Zooschule im Tiergarten

Gruppenbild im Betriebshof

Uns wurde erzählt, dass der Weg zum Betriebshof für normale Besucher gesperrt ist. Der Betriebshof ist das Herz des Tiergartens Nürnberg. Manche Leute wohnen in der Umgebung des Betriebshofs. Er ist in 2 Teile geteilt. Dort gibt es 2 Zootierärzte.
Falls ein Artgenosse stirbt, zeigen Tiere meist keine Empathie. Tote Tiere werden erst einmal untersucht. Danach werden sie aufgeschnitten. Die meisten Tiere werden in ihren Gehegen untersucht. Im Betriebshof gibt es auch einen Röntgenraum.

Manches Futter für die Tiere wird in der Umgebung gekauft. Es existieren Extra- Bauern für den Tiergarten. Für alle Tiere werden spezielle „Futterlisten“ angelegt.

Es gibt im Betriebshof ein Kistenlager. Dort müssen alle Raubtierkisten mit Blech beschlagen sein. Mit Bergeplanen kann man Tiere zwar auch transportieren, aber das geht sehr
schwer.

Der Besuch im Betriebshof war für mich sehr interessant. Zusätzlich lässt sich noch sagen, dass es eine sehr lehrreiche Erfahrung für mich war.
Von Mio

Wir waren auf dem Betriebshof und haben uns viele interessante Dinge angeschaut. Es gab ein Gefrierfach mit -20°C. Und es gab einen Kühlschrank mit 2 Meter Höhe und 4 Meter Länge. Es hat sehr viel Spaß gemacht!!!!
Von Tim

Im Betriebshof wird alles gekühlt, aber in verschiedenen Kammern. Das Gemüse wird nur mit Äpfeln gekühlt. Das Fleisch für Löwen und andere Raubtiere wird gekauft oder selbst gemacht. Die Zebras werden auf der Anlage erschossen. Wenn Tiere transportiert werden müssen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Löwen werden zum Beispiel in Käfigen mit Metallwänden transportiert. Alle Tiere, die hier ankommen, werden sofort untersucht.
Von Jonas

Wir waren im Tiergarten – Hinter den Kulissen

Am Eingang wurden wir von einem Mitarbeiter des Tiergartens abgeholt. Er erzählte etwas über den Tiergarten.
Wir haben uns die verschiedensten Transportboxen angeschaut. Für Giraffen müssen die Boxen einfahrbar sein, damit sie unter Brücken durchpassen.
Auf einer Plane haben wir einen Mitarbeiter getragen, damit wir alle wissen, wie schwer es wäre eine Raubkatze zu tragen.
Wir haben gelernt, in welche Transportbox Löwen gehören.
Im Betriebshof befindet sich auch die Tierpraxis, dort werden die kranken Tiere geheilt.
Von Finn

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