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Bundesprogramm JUGEND STÄRKEN im Quartier

Logo Jugend Stärken - Brücken in die Eigenständigkeit

KEEP IN TOUCH (KIT)... wir bleiben in Verbindung

Das Projekt „KIT: Keep in Touch“ wird im Rahmen des Programms „JUGEND STÄRKEN: Brücken in die Eigenständigkeit“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Seit 01.09.2022 wird das ESF+ geförderte Projekt Keep in Touch (KIT) von der Noris Arbeit gGmbH (NOA) der Stadt Nürnberg durchgeführt und von den Koordinierungsstelle Jugendberufshilfe/Jugendsozialarbeit des Jugendamts koordiniert. Diese Förderperiode endet Ende 2027.



Das Projekt

Der Fokus des Projekts liegt auf der sozialen Integration und Befähigung zur eigenständigen Lebensführung von jungen Menschen zwischen 14 und 27 Jahren.

Ein Team von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen mit Erfahrung in unterschiedlichen Aufgabenbereichen der Jugendhilfe und der Jugendberufshilfe führt Beratung durch mit den Zielen junge Menschen mit Hilfe sozialpädagogischer Unterstützung individuell und rechtskreisübergreifend bei der Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit und selbständigen Lebensführung zu begleiten.
Dabei werden alle Aspekte der sozialen Integration in den Blick genommen, u.a. auch junge Menschen in gesicherte Wohnverhältnisse zu bringen. Zudem werden berufliche Perspektiven entwickelt und Hilfe beim Übergang in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt angeboten. Durch eine anhaltende Anbindung an Hilfs- und Bildungssysteme werden bestehende Armutsrisiken reduziert.


Zielgruppe von KIT

  • Junge Menschen, die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe erhalten und nach Beendigung dieser Hilfen weitere sozialpädagogische Unterstützung benötigen (insbesondere Care Leaver)
  • Neu zugewanderte junge Erwachsene, die nicht mehr schulpflichtig sind
  • Junge Menschen, die keine Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe erhalten und sozialpädagogische Unterstützung benötigen (insbesondere entkoppelte und von Entkopplung bedrohte junge Menschen).

Insbesondere junge Menschen:

• ohne Schulabschluss
• die ihrer Berufsschulpflicht nicht oder unzureichend nachkommen
• Schulverweigerer
• mit brüchigen Karrieren: Wiederholte Schul- Ausbildungs- und Maßnahmenabbrüche
• mit wechselnden prekären Beschäftigungen
• die Berufsschule, Maßnahmen oder Ausbildung ohne Anschlussperspektive abgebrochen haben

Die Situation dieser jungen Menschen steht oft im Zusammenhang mit mehrfach schwierigen Lebenslagen wie prekären Wohn- und Lebensverhältnissen, fehlender Unterstützung durch das Elternhaus, Misstrauen gegenüber Ämtern und fehlender Kenntnis bestehender Angebote. Bevor an eine Ausbildung oder Beschäftigung gedacht werden kann, geht es zunächst darum, die jungen Menschen bei der Stabilisierung ihrer Lebenssituation zu unterstützen und ihre Motivation und Handlungskompetenz zu stärken.

Hier geht's zum Bundesprogramm:


Angebot

Case Management

• intensive und langfristig angelegte sozialpädagogische Einzelfallarbeit und Begleitung
• über bestimmte Lebens- und Entwicklungsabschnitte und einzelne Rechtskreise und Angebote hinweg
• sanktionsfreie Beratung auf Vertrauensbasis, Kompetenzfeststellung, Zielvereinbarungen, Coaching, Krisenintervention
• von einer Bezugsperson durchgeführt

Aufsuchende Jugendsozialarbeit

• Sozialpädagogische Fallarbeit mit jungen Menschen, die alleine nicht den Weg zu Unterstützungsangeboten finden
• werden in ihrer Wohnung oder an den Orten, an denen sie sich für gewöhnlich aufhalten von aufgesucht

Niedrigschwellige Beratung/Clearing

• kurzfristig angelegte, individuelle sozialpädagogische Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen
• werden durch eine Beratungs- oder Clearingstelle erbracht, die als „erste Anlaufstelle“ dienen soll
• Falls bestehende Hilfsangebote von anderen Trägern oder Institutionen besser geeignet sind, begleiten wir die Jugendlichen dorthin


Methoden und Prinzipien

KIT bietet eine niedrigschwellige, individuelle und flexible Begleitung an und ist auf Stabilisierung und Empowerment der jungen Menschen ausgerichtet, u.a. um die Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit zu fördern.

Zentrale Prinzipien sind:

  • Freiwilligkeit
  • Bedürfnisorientierung
  • Ausrichtung an den Interessen

Fokus liegt auf:

  • Bindungsaufbau
  • Stärkung des Selbstvertrauens (Aufdecken v. Ressourcen)
  • die Motivationsförderung, um Drop-Outs zu vermeiden

Eine enge Kooperation mit dem regionalen Netzwerk an Hilfsangeboten, vermittelt KIT bei Bedarf zu geeigneten Fördermaßnahmen und -angeboten.
Ein zentrales Element im Vorfeld ist hierfür die regionale Netzwerkarbeit. Für eine effektive Umsetzung dieser Methode werden Kontakte zu Kooperationspartnern aus professionellen und angrenzenden Hilfsangeboten gepflegt.

Um das Angebot für die Zielgruppe niederschwelliger zu gestalten, gibt es neben der Beratung in den Räumen der NOA (Allersberger Straße 130) immer montags in der KLARA, Klaragasse 3 (bei der Jugendinformation) auch ohne Termin, die Möglichkeit zur Beratung.


Das Team von KEEP IN TOUCH

Täglich in der NOA

Allersberger Str. 130

90459 Nürnberg


Straßenbahn, Linie 7 und 8 - Haltestelle Wodanstraße
U-Bahn, Linie 1 - Haltestelle Maffeiplatz (Fußweg ca. 8 Min.)


Montags in der KLARA

Klaragasse 3, 90402 Nürnberg


Telefon 09 11 / 5863-400

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Matthias Ermer

Zi 1.03


Telefon 09 11 / 58 63-2 32

<matthias_ermer@noa.nuernberg.de>

David Weigel

Zi 1.03


Telefon 09 11 / 58 63-2 33

<david_weigel@noa.nuernberg.de>

Andrea Kienhöfer

Zi 1.04


Telefon 09 11 / 58 63-2 35

<andrea_kienhoefer@noa.nuernberg.de>

Kerstin Wirgininks

Zi 1.04


Telefon 09 11 / 58 63-2 35

<kerstin_wirgininks@noa.nuernberg.de>

Ansprechpartner im Jugendamt

Stadt Nürnberg
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien – Jugendamt

Koordinierung Jugendberufshilfe / Jugendsozialarbeit

Lina-Ammon-Straße 28

90471 Nürnberg

Telefax 09 11 / 2 31-1 08 97


Hanna Groner

Telefon 09 11 / 2 31-2 86 48 oder Mobil: 01 78 / 6 29 74 35

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular

Marnie Finke-Drexler

Telefon 09 11 / 2 31-1 03 71 oder Mobil: 01 57 / 34 85 28 17

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Mehr zum Thema

Ein Kooperationsprojekt von Jugendamt und NOA

Klara - Zentrum für Beratung und Engagement

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