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FAQ

Hier geben wir Antwort auf die häufigsten Fragen zu kulturellen Raumnutzungen.

Was ist Leerstandsmanagement für Kulturräume und wozu gibt es das?

Eine lebendige und vielfältige Stadtgesellschaft braucht Kulturräume. Doch ist Raum begehrt, zunehmend teuer und die Kunst-, Kultur- und Kreativschaffenden können sich oft keine hohen Mieten leisten. Denn viele von ihnen stehen am Anfang ihrer Berufstätigkeit, sind gemeinnützig ausgerichtet oder sind beispielsweise als bildende Künstler*innen branchenbedingt einkommensschwachen Schichten zugehörig.

Andererseits gibt es wiederum viele Eigentümer*innen, deren Gebäude leer bleiben, da die Bausubstanz nicht den heutigen Standards für klassische Gewerbe entspricht und sie aufgrund spezieller Bauweisen ständig neu umgebaut werden müssten. Zusätzlich sind ihre Gebäude während langer Planungsphasen Vandalismus und Verfall ausgesetzt.

Genau da setzt Leerstandsmanagement an. Es hilft, für kurz oder lang, kreative Nutzer*innen und Eigentümer*innen zusammen zu führen.

Was ist Zwischennutzung?

Der Begriff Zwischennutzung bezeichnet die temporäre Nutzung von Räumen. Immobilieneigentümer*innen decken damit die Kosten für den Leerstand und die Räume verfallen nicht weiter, sondern werden gepflegt. Auf der anderen Seite   erhalten Raumsuchende so die Möglichkeit, ihre Selbstständigkeit auszuprobieren und kulturelle, künstlerische oder soziale Ideen umzusetzen sowie mit ihrem Schaffen positiv auf das Quartier zu wirken.

Geht es nur um Zwischennutzungen?

Nein. Zwischennutzungen sind seit den letzten 15 Jahren ein anerkanntes und in der Stadtentwicklung zunehmd angewandtes Instrument zur Leerstandsbelebung. Jedoch bergen sie auch Nachteile - Vor allem für die Nutzer*innen, da diese nicht langfristig planen können. Investitionen gehen nach dem Ende der Nutzung teilweise verloren, die Raumsuche beginnt von Neuem und Netzwerke müssen neu aufgebaut werden.

Was bringt mir eine Kulturnutzung für meine Räume?

Kulturelle Nutzungen von Räumen bieten Eigentümer*innen viele Chancen: Sie werten Leerstände auf und erwecken das Interesse weiterer potentieller Mieter*innen. Die Umgebung und der Standort gewinnen an Attraktivität und ein mögliches künftiges Nutzungskonzept kann sich entwickeln.

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