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Projekte und Programme

Xenos Integration und Vielfalt – schulische Projekte

In den Jahren 2012 bis 2014 wurden im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS - Integration und Vielfalt“, das vom Europäischen Sozialfond und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales getragen war, unter Federführung des Instituts für Pädagogik und Schulpsychologie zwei schulische Projekte durchgeführt: XENOS PIK (Programm zur interkulturellen Öffnung der Kommunen) und XENOS KOMM (Kompetenzentwicklung und modulare Übergangsbegleitung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt). Neben den veien Erfolgen in den einzelnen Schulen konnten auch einige Veröffentlichungen erstellt werden.

Einige stehen für Sie unten zum Download bereit.

Fragebogen zur Erfassung von sprachlichen Kompetenzen bei mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen


KOMM Blended-Learning Weiterbildungskurs „Umgang mit Vielfalt im pädagogischen Alltag“

Der Umgang mit Vielfalt ist eine soziale Kernkompetenz - nicht nur im Hinblick auf kulturelle Unterschiede. Schulen haben die Möglichkeit, mit einem Team von erfahrenen multikulturellen Moderator/innen Seminare und Projekttage für Schüler/innen, Lehrkräfte und Eltern gemeinsam zu planen und durchzuführen. Methodisch werden praktische Übungen und inhaltliche Impulse für einen abwechslungsreichen Seminarablauf eingesetzt. Folgende Themenbereiche können durch sechs eLearning Module mit begleitenden Präsenzphasen ergänzt:

- Grundlagen des Diversity Konzeptes in Schule und Ausbildung
- Ressourcenorientierte und kompetenzbasierte Didaktik und Methodik
- Soziale Beziehungen, Konfliktlösungen und Classroom-Management
- Kooperation und Netzwerkarbeit
- Werteerziehung in kulturell diversen Gruppen
- Sprachsensible Didaktik im Fachunterricht


Der Kurs folgt dem Blended eLearning Konzept mit modularen Online UE und Präsenzphasen. Die einzelne Modulen können separat gebucht werden.

Mit Zertifikat der Universität Erlangen-Nürnberg

Die schulischen XENOS-Projekte sind zum Jahresende 2014 abgeschlossen worden. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und wir freuen uns sehr, dass die Projekte so erfolgreich waren.
Eine Übersicht über die entstandenen Publikationen, Erfolge und Entwicklungen können ab voraussichtlich Februar 2014 auf der Homepage eingesehen werden.
Wir danken an dieser Stelle unseren Kooperationspartner/innen und allen Kolleg/innen, die zum Erfolg der Projekte beitrugen und weiterhin sich um die Nachhaltigkeit kümmern werden.

Ihre

Bernhard Jehle und Diana Liberova

Kontakt:

Diana Liberova


Telefon: 09 11 / 2 31 - 34 95

Telefax: 09 11 / 2 31 - 41 46

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Kooperation Schule und Elternhaus

Neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Folge ist die Elternbeteiligung für den Schulerfolg der Kinder von großer Bedeutung. Deshalb ist die Gestaltung der guten Zusammenarbeit zwischen den wichtigen „Bildungsorten“ Familie und Schule eine wichtige Herausforderung für die Verbesserung der Schulqualität.

Die Schulen erhalten von uns Anregungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen, die Lehrkräfte zur Verbesserung der Kooperation in Augenhöhe, und die Eltern werden ermuntert, sich in der Zusammenarbeit mit der Schule zu engagieren.

Die Kooperation mit den gewählten Elternbeiräten und den in Nürnberg tätigen Elternverbänden ist uns dabei ebenso wichtig wie die Unterstützung von Eltern mit Migrationshintergrund im Programm „NEST Elternlots/innen für schulische Bildung“ sowie durch die Sprachkurse „Mama lernt Deutsch“ und „Mama und Papa lernen Deutsch“.

Kontakt:

Diana Liberova


Telefon: 09 11 / 2 31 - 34 95

Telefax: 09 11 / 2 31 - 41 46

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Mehr Schulerfolg an Realschulen und Gymnasien

Das Programm MSRG wurde im Sommer 2008 mit dem Auftrag des Nürnberger Stadtrats begonnen. Ziel ist die Verbesserung der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler an städtischen Realschulen und Gymnasien. Ressourcen im Umfang von acht Lehrerstellen stehen für die Umsetzung zur Verfügung. Seit dem Schuljahr 08/09 werden zum jeweiligen Standort passende Maßnahmen umgesetzt, durch die FAU wissenschaftlich evaluiert und im Dialog mit den Schulen optimiert.

Die Palette der Fördermaßnahmen reicht von Förderkursen für spezielle Zielgruppen wie z. B. „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) über individuelles Lerncoaching bis hin zu umfassenden Konzepten zur Förderung des nachhaltigen und eigenverantwortlichen Lernens. An einigen Schulen werden Res-sourcen für eine zusätzliche Klassleiter-Stunde mit dem Ziel der Förderung eines positiven Lernklimas eingesetzt. Andere för-dern bewusst mit geeigneten Maßnahmen den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule. Unterstützend gibt es in jedem Jahr eine Reihe von Fortbildungsangeboten und Netzwerktreffen, die speziell für dieses Projekt organisiert und gestaltet werden.

Kontakt:

Susanna Endler


Telefon: 09 11 / 2 31 - 34 83

Telefax: 09 11 / 2 31 - 41 46

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Vielfalt stärkt

„Vielfalt stärkt“ ist ein Schulprojekt für ein ziviles, faires, tolerantes Miteinander gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Der Anlass für dieses Projekt war der Erfolg der NPD-Tarnliste „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ bei den letzten Kommunalwahlen in Nürnberg mit signifikanten Stimmenanteilen in bestimmten Stadtteilen. Als Reaktion darauf hatte bereits der frühere Schulreferent Dr. Dieter Wolz ein Programm angekündigt, um dem neu aufkeimenden Rechtsextremismus über Maßnahmen an Schulen in entsprechenden Stadtteilen wirkungsvoll zu begegnen. Sein Amtsnachfolger Schulbürgermeister Dr. Klemens Gsell bekräftigte dieses Ziel, stellte Finanzmittel aus Stiftungsmitteln zur Verfügung und beauftragte das Pädagogische Institut (PI) mit der Umsetzung.
Beteiligte Organisationen

Die Fakultät für Sozialwissenschaften der Georg-Simon-Ohm-Hochschule (GSO) bearbeitet die Thematik im Rahmen des Studiengangs „Soziale Arbeit“ mit Beteiligung von Studenten, die im Seminar „Zivilgesellschaft und Soziale Arbeit“ eingeschrieben sind.

Der Verein Xenos Nürnberg e.V. beteiligt sich mit interkulturellen Seminaren, unter anderem zu den Schwerpunkten interkulturelle Kommunikation und Konflikte, Anti-Diskriminierung und interkulturelle Teamentwicklung.

An der Universität Erlangen-Nürnberg findet im Rahmen des Studienschwerpunkts „Didaktik des Deutschen als Zweitsprache“ das Seminar „Interkulturelle Kommunikation“, statt, in dem vor allem die Themen Vorurteile und Ausgrenzung bearbeitet werden.

An der Evangelischen Fachhochschule Fachbereich Soziale Arbeit führen Studenten im Studienschwerpunkt „Interkulturelle Soziale Arbeit“ eigenständige Projekte im Bereich Interkulturelle Kompetenz.
Übergreifendes Ziel

Das Projekt verfolgt das übergreifende Ziel, durch pädagogische Maßnahmen an ausgewählten Schulen einen Beitrag zum Abbau rechtsextremistischer Anschauungen im Umfeld dieser Schulen zu leisten. Zielgruppen sind Schüler, Lehrkräfte und Schülereltern.
Maßnahmen
1. Bereits durchgeführte Teilprojekte

Die Studierenden der GSO Hochschule und der EWF konzipierten und führten ein (Tages-)Projekt mit Schülern ausgewählter Grund- und Hauptschulen in drei Stadtteilen zum Thema „Toleranz und Achtung – Miteinander gegen Rassismus“ durch.

Die Studierenden der GSO-HS erhielten im April 2009 ein Qualifizierungswochenende, das von Xenos-Mitarbeitern durchgeführt wurde. Die Qualifizierung der Studierenden wird unterstützt durch die Seminararbeit an der GSO Hochschule, in der zentrale Begriffe und Konzepte geklärt wurden und das Projektmanagement unterstützt wurde.

Im Sommersemester 2009 erhielten Studierende der EWF in drei Modulen Qualifizierungsseminare von Dozenten, die eine Xenos Ausbildung als „Moderatoren für Interkulturelle Kommunikation“ abgeschlossen hatten.

Ende Juni 2009 haben Studierende der GSO HS und der EWF die Seminare für die Schulklassen zusammen geplant und vorbereitet. Moderationsteams mit jeweils einem Studierenden der GSO HS und der EWF wurden gebildet.

In den letzten zwei Juli Wochen im Schuljahr 2009 fanden die Projekttage in den ausgewählten Schulen statt.
2. Geplante Teilprojekte

Im Schuljahr 2009/10 werden Projekttage in den ausgewählten Schulen zum Thema „Strassen der Kinderrechte“ durchgeführt. Dieses Teilprojekt wird von Studenten der Evangelischen Fachhochschule und der GSO Hochschule durchgeführt.

Marissa Pablo-Dürr

Telefon: 09 11 / 2 31- 39 30

Telefax: 09 11 / 2 31- 41 46

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