Die ersten Vorboten des Plärrer-Umbaus zeigen sich im Stadtbild: Seit Montag, 23. März, laufen die Vorbereitungen für die Verlegung neuer Hochspannungsleitungen durch die N-ERGIE Netz GmbH. Diese Arbeiten dauern den Großteil des Jahres 2026 an und haben auch Auswirkungen auf den Straßenverkehr.
So wird der Verkehr gelenkt
Für die Baugrube am Plärrer ist die Durchfahrt der “Plärrer-Insel” über die Straßenbahn-Gleise komplett gesperrt.
Als Alternative für den Autoverkehr ist in der Straße Am Plärrer auf Höhe der Einmündung Steinbühler Straße ein “U-Turn” mit Links-Abbiegespur eingerichtet. Über diesen können Sie wenden und dann Richtung Spittlertorgraben und weiter nach Norden fahren. Die Änderungen sind vor Ort entsprechend ausgeschildert.
Die Geh- und Radwege zur Querung des Plärrers aus der Gostenhofer Hauptstraße kommend Richtung Innenstadt bleiben erhalten.
In der Südlichen Fürther Straße müssen die Fahrspuren Richtung Plärrer dem Baufeld weichen und sind komplett gesperrt. Dafür wird während der Bauarbeiten der Grünstreifen zwischen nördlicher und südlicher Fahrbahnseite behelfsmäßig als Fahrbahn ertüchtigt. Während der Baumaßnahme wird der Verkehr in beide Richtungen einspurig geführt.
Diese Arbeiten führt die N-ERGIE Netz GmbH durch
Bevor die eigentlichen Arbeiten zur Umgestaltung des Plärrers starten, müssen zunächst alte Hochspannungsleitungen im Baustellenbereich durch neue 110 Kilovolt-Hochspannungskabel ersetzt werden. Die N-ERGIE ertüchtigt damit ihr Netz für die Energiewende und sichert nachhaltig die Stromversorgung der Stadt Nürnberg.
Aufgrund der beengten Platzverhältnisse erfolgt die Verlegung bergmännisch im Vortriebsverfahren 12 bis 16 Meter unter der Erde. Dafür sind oberirdisch lediglich Start- und Zielbaugruben für den Rohrvortrieb notwendig und sichtbar. Durch diese Art der Bauweise fallen die Eingriffe in den Straßenverkehr möglichst gering aus. Die Baugrube für den Start der Tunnel wird direkt in der Überfahrt der Gostenhofer Hauptstraße über den Plärrer installiert. Die erste Zielgrube wird sich in der Südlichen Fürther Straße in etwa auf Höhe des Plärrer-Hochhauses befinden.
Die vorbereitenden Arbeiten starteten am 23. März, die eigentlichen Bauarbeiten beginnen etwa einen Monat später.
Die Startgrube in der Überfahrt der Gostenhofer Hauptstraße über den Plärrer dient als Ausgangspunkt für die beiden geplanten Rohrvortriebe Richtung Südlicher Fürther Straße und Gostenhofer Hauptstraße. Sie hat einen Innendurchmesser von 13 Metern und reicht rund 15 Meter in die Tiefe. Zeitgleich wird die Einrichtung der ersten Zielgrube in der Südlichen Fürther Straße vorbereitet. Diese wird sich in etwa auf Höhe des Plärrer-Hochhauses der N-ERGIE befinden.
Im weiteren Verlauf der Arbeiten wird im Sommer eine dritte Baugrube in der Gostenhofer Hauptstraße eingerichtet. Diese dient dann als Zielgrube für einen zweiten Vortrieb, diesmal Richtung Süden. Die Startgrube bleibt für diesen zweiten Vortrieb erhalten.

