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NQS-Elemente

Das Nürnberger Qualitätsmanagement an Schulen (NQS) ist ein Schulentwicklungssystem, das unter wissenschaftlicher Begleitung entwickelt wurde. Es bildet die gemeinsame Basis der Qualitätsarbeit der Beruflichen Schulen der Stadt Nürnberg.

NQS besteht aus fünf eng miteinander verzahnten Elementen:

NQS-Elemente

Jede Schule ist für die eigene inhaltliche und organisatorische Umsetzung des NQS verantwortlich. Es kann an unterschiedliche Situationen und Strukturen einer Schule angepasst werden.

Prozesssteuerung

An den Beruflichen Schulen der Stadt Nürnberg werden die NQS-Prozesse durch ein eng mit der Schulleitung kooperierendes NQS-Team koordiniert und gesteuert. Das NQS-Team stellt sicher, dass die von der Schule angestrebten Qualitätsziele erreicht werden und kontinuierlich an Qualitätsverbesserungen gearbeitet wird.

Die Hauptaufgaben des NQS-Teams sind:

  • Organisation von Ziel- und Bilanzkonferenzen
  • Implementierung qualitätsverbessernder Maßnahmen
  • Durchführung und Auswertung von Evaluationen
  • Dokumentation der Qualitätsarbeit
  • Kommunikation der NQS-Prozesse innerhalb des Kollegiums

NQS gibt NQS-Routinen vor, die sich am PDCA-Zyklus orientieren:

PDCA-Zyklus

Qualitätsleitbild

Im Qualitätsleitbild ist das von allen Kolleginnen und Kollegen einer Schule gemeinsam getragene Qualitätsverständnis in prägnanten Aussagen formuliert. Das Qualitätsleitbild stellt einen Rahmen für die Schulentwicklung dar, in dem Werte, Normen und Standards festgelegt sind. Es enthält Aussagen zu den Bereichen Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung und bildet die Grundlage für die Formulierung von Schulentwicklungsschwerpunkten und die darauf aufbauende Formulierung von schulweiten Jahreszielen sowie von Berufs- und Fachbereichszielen.

Individualfeedback

Das Individualfeedback wird von allen Lehrkräften genutzt, um sich von den Schülerinnen und Schülern und bei Bedarf auch von Kolleginnen und Kollegen eine Rückmeldung über den eigenen Unterricht einzuholen.
Im Fokus der Befragung der Schülerinnen und Schüler oder der Beobachtung durch Lehrkräfte stehen die Unterrichtsqualität, das Lehrerverhalten und die Lehrerpersönlichkeit. Ziel ist es, den Unterricht und die Lernatmosphäre kontinuierlich zu verbessern und den aktuellen Bedürfnissen der jeweiligen Schülerinnen und Schüler anzupassen. Darüber hinaus profitieren die Schülerinnen und Schüler von der Vorbildfunktion einer gelebten Feedback-Kultur.

Selbstevaluation

Um das Entwicklungspotential einer Schule zu identifizieren, werden regelmäßig anonyme Befragungen möglichst aller wichtigen Interessengruppen wie Schüler, Eltern, Betriebe und Lehrkräfte durchgeführt.

360°Feedback

Diese Datenerhebung kann sich auf die Gesamtqualität der Schule oder auch auf einzelne Qualitätsbereiche beziehen. Ziel ist es, eine fundierte Qualitätsdiagnose zu stellen, aus der Qualitätsentwicklungsschwerpunkte abgeleitet werden können oder die Erreichung von angestrebten Zielen zu überprüfen. Im Rahmen von Bilanzkonferenzen werden die Ergebnisse der Selbstevaluation dem Kollegium vorgestellt und diskutiert, um das weitere Vorgehen fest zu legen.

Externe Evaluation

Bei der Externen Evaluation erhält die Schule von Expertinnen und Experten, die nicht der Schule angehören eine aussagekräftige Rückmeldung über die Qualität der Schulentwicklung. Im Rahmen der Externen Evaluation werden die Umsetzung und die Ausgestaltung der NQS-Prozesse beurteilt. Die Externe Evaluation stellt fest, ob die Schule im Sinne einer lernenden Organisation in der Lage ist, Qualitätsdefizite zu erkennen und zu beheben. Als Ergebnis erhält die Schule wertvolle Hinweise zu Verbesserungspotentialen und Aussagen zu ihren Stärken.

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