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Sicherheitstraining mit dem Fahrrad

Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 1. Fahrrad-Sicherheitstraining

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Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 1. Fahrrad-Sicherheitstraining

Gemeinsam mit der Polizei und Vertretern des Stadtseniorenrates schwangen sich 12 Seniorinnen und Senioren am Mittwoch den 03. Juli 2013 aufs Radel und erkundeten gemeinsam kritische Gefahrenpunkte für Radfahrerinnen und Radfahrer in Nürnberg.

Mit der Polizei um die Innenstadt

Treffpunkt ist vor dem Seniorenrathaus am Heilig-Geist-Spital und somit an Nürnbergs einziger Radfahrstraße, welche mit Ausnahmen dem Radverkehr vorbehalten ist und in der Radfahrende nebeneinander fahren dürfen. Mit Helm und Regenjacken geht es vorbei am Kasemattentor zum Gewerbemuseumsplatz. Hier verweist Polizeihauptkommissar Christian Daßler auf die Überquerungsmöglichkeit. Entweder warten die Radfahrenden an der roten Ampel oder sie "verwandeln" sich zu Fußgänger und biegen so rechts in den Marientorgraben ab. Am Hauptbahnhof zeigt Herr Daßler den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die kritische Ausfahrt vom Kurzzeitparkplatz auf die Bahnhofsstraße, an der Autofahrerinnen und Autofahrer oft die beidseitigen vorbeifahrenden Fahrradfahrenden übersehen. Den Seniorinnen und Senioren fallen gleich mehrere Verbesserungsvorschläge zu der bereits vorgenommenen neuen Beschilderung und breiteren Fahrbahnmarkierung ein. Vorbei am Färbertor geht es zum Plärrer an dem das Überqueren der Fahrbahnen durch die Baustellen und die Hinweisschilder "Radfahrer absteigen" für Gesprächsstoff sorgt. An dieser Stelle erläutert der Erster Hauptkommissar Rüdiger Anselstetter und Hauptkommissar Christian Daßler die verschiedenen Radfahrverkehrsschilder. Das blaue kreisförmige Verkehrszeichen mit einem Rad kennzeichnet einen Radweg. Dasselbe Verkehrszeichen mit einer senkrechten Teilung von Fußgängern und Radfahrern schreibt einen getrennten Rad- und Gehweg aus. Ist der Mittelstrich waagerecht wird der Weg von Fußgängern und Radfahrern gemeinsam genutzt. Entlang der Fürtherstraße erinnern Herr Daßler und Rüdiger Anselstetter an die Gefahr von aussteigenden Autofahrern und das damit verbundene Abstandshalten von parkenden PKWs. Die Gruppe radelt entlang der Roonstraße auf die Deutschherrnstraße am Westturm vorbei zur Feuerwache am Jakobsplatz. Hier informiert Herr Anselstetter die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Fahrradsituation in der Altstadt, welche vorwiegend Fußgängerinnen und Fußgängern vorbehalten ist. Jedoch verweisen Zusatzschilder unter dem Verkehrsschild Fußgängerzone auf mögliche Ausnahmen. So ist es beispielsweise gestattet über den Jakobsplatz zu fahren. Außerdem gibt es bestimmte Zeiten, an denen es erlaubt ist die Innenstadt mit dem Rad zu befahren.

"Toter Winkel" wird unterschätzt!

In der Feuerwehrwache 3 am Jakobsplatz endet die Fahrradtour mit einer Selbsterfahrung zum Thema "Toter Winkel". Dafür wird ein Feuerwehrauto genutzt. Mit Absperrband wird die Größe des "Toten Winkels" an der Seite, vor und hinter dem Fahrzeug veranschaulicht. Alle Teilnehmenden sind sichtlich erstaunt über die Größe des Winkels und resümieren am Ende gemeinsam, dass ein vorrausschauendes Fahren mit Helm die Sicherheit beim radeln erhöht.

Bei genügend Interesse wird es auch in den Folgejahren dieses gemeinsame Angebot des Stadtseniorenrates und der Verkehrspolizei Nürnberg für Mittelfranken geben.

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