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Sprache, Übersetzungen und Überbeglaubigungen

Amtssprache

Wenn Sie nicht fließend Deutsch sprechen und verstehen, brauchen Sie für Ihre Besuche beim Standesamt eine Person, die dolmetscht. Anliegen rund um Ihren Personenstand haben Folgen für Sie, über die wir Sie zuverlässig informieren und beraten können müssen.

Gerne können Sie dazu eine vereidigte dolmetschende Person für Ihre Muttersprache mitbringen.
Diese finden Sie über die Dolmetscher- und Übersetzerdatenbank.

Alternativ können Sie auch eine Privatperson mitbringen, die von uns als Dolmetscher vereidigt wird. Diese Person muss Ihre Muttersprache und Deutsch sicher beherrschen. Außerdem darf sie nicht selbst Beteiligter in dem Verfahren oder Angehöriger eines Beteiligten sein. Die Person muss sich dafür mit einem Pass ausweisen können.

Die Vereidigung ist gebührenpflichtig.

Originale mit Übersetzung

Legen Sie immer Originaldokumente vor. Für Urkunden, die nicht in deutscher Sprache verfasst wurden, brauchen Sie eine deutsche Übersetzung. Diese muss von einer in Deutschland öffentlich bestellten und allgemein beeidigten übersetzenden Person verfasst sein. Sie finden solche Übersetzer über die Dolmetscher- und Übersetzerdatenbank.

Überbeglaubigungen

Für ausländische Urkunden brauchen Sie eine Überbeglaubigung. Damit wird bestätigt, dass die Urkunde echt ist.
Es gibt zwei Arten von Überbeglaubigungen: Die Legalisation und die Apostille. Welche Sie brauchen, hängt davon ab, in welchem Staat Ihre Urkunde ausgestellt wurde.
Apostillen stellt die zuständige Inlandsbehörde des Landes aus, in dem die Urkunde erstellt wurde. Welche das in Ihrem Fall ist, erfragen Sie am besten bei der Behörde, die das Dokument ausgestellt hat.
Legalisationen bekommen Sie bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung. Das Auswärtige Amt hat eine Liste der deutschen Auslandsvertretung zusammengestellt.

Hier finden Sie auch weitere Informationen zum internationalen Urkundenverkehr.

In manchen Fällen ist eine gesonderte inhaltliche Prüfung nötig. Dafür ist die Deutsche Botschaft zuständig. Wir leiten dann Ihre Urkunde an die Deutsche Botschaft weiter. Die Deutsche Botschaft verlangt dafür einen Kostenvorschuss, den Sie bei uns bezahlen.
Im Merkblatt „Informationen zur Eheschließung im Ausland“ erfahren Sie, welche Art der Überbeglaubigung für Sie zutrifft oder ob eine gesonderte inhaltliche Prüfung nötig ist.


3G-Regel Plakatmotiv

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Corona-Virus: Hinweise zu Behördengängen (FFP2-Maske und 3G)

FFP2-Maske bei Besuch im Standesamt und ab 20.12.2021 Einführung der 3G-Regel

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Pandemie-Situation bei einem Besuch ab dem 20.12.2021 die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) gilt. Das Tragen einer FFP2-Maske ist bereits aktuell im gesamten Gebäude verpflichtend. Ausführliche Angaben zur Nachweispflicht, Ausnahmen, etc. finden Sie in den weiterführenden Informationen.

Onlineangebot

Derzeit sind persönliche Vorsprachen nur mit Terminvereinbarung möglich. Viele Anliegen können Sie vollständig online erledigen. Unsere Onlinedienste finden Sie unter „Einfach online machen“. Wie Sie die jeweiligen Sachgebiete erreichen, sehen Sie im Bereich „Kontakt“.

Termine

Vermeiden Sie, wann immer es möglich ist, den Besuch vor Ort. Viele Anliegen können Sie online erledigen. Ist eine persönliche Klärung nötig, wenden Sie sich über das Kontaktformular an die zuständige Abteilung.

Vorsprache ohne Termin

Ab dem 20.09.2021 hat das Sachgebiet Urkunden für dringende nachträgliche Urkundenausstellungen von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.30 Uhr – 10.30 Uhr geöffnet.
Bitte planen Sie längere Wartezeiten ein! In Einzelfällen können wir Ihnen die Urkunden nicht vor Ort aushändigen!
Wir empfehlen Ihnen weiterhin die Bestellung der Urkunden online vorzunehmen.

Hinweise zum Fotografieren, Filmen und Feiern bei Eheschließungen

Verhaltensregeln beim Behördengang

Haben Sie Covid-19-typische Symptome, dürfen Sie das Amtsgebäude nicht betreten. Dazu zählen: Fieber, Husten und Atemnot, Geschmacks- und Geruchsstörungen.
Tragen Sie während Ihres Besuchs durchgängig eine FFP2-Maske.
Halten Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ein.


Corona-Virus: Hinweise für Eheschließungen (FFP2-Maske und 3G oder 2G+)

Leider sind aufgrund der aktuellen Rechtslage bei den Trauungen weiterhin besondere Regelungen erforderlich. Wir bitten Sie, folgende Hinweise zu beachten:

3G-Regelung bei Trauungen im Rathaus Hauptmarkt 18

Bitte beachten Sie aber, dass bei Trauungen im Rathaus Hauptmarkt 18 die 3G Regelung gemäß der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt. Zutritt erhält nur, wer nachweislich geimpft oder genesen oder getestet ist.
Die Anwendung der 3G-Regel wird vor Ort kontrolliert. Neben dem Impf-, Genesenen- oder negativen Testnachweis ist ein amtlicher Ausweis vorzulegen. Als getestet gelten Besucherinnen und Besucher, die ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis eines maximal 24 Stunden zurückliegenden Schnelltests oder maximal 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests vorlegen können. Die Durchführung von Selbsttests vor Ort ist nicht möglich.

Aufgrund der aktuell geltenden gesetzlichen Regelungen dürfen an den Trauungen in Nürnberg neben den Eheschließenden und der Standesbeamtin bzw. dem Standesbeamten nur noch folgende Personen anwesend sein:
• Maximal sieben weitere Personen inklusive Trauzeugen und notwendigen Dolmetschern. Kinder unter sechs Jahren sind von dieser Regelung nicht erfasst, wenn sie auf dem Schoss eines Elternteils sitzen.

Sie müssen alle Personen, die an der Trauung teilnehmen sollen, in eine Gästeliste eintragen. Bitte verwenden Sie dafür ausschließlich untenstehenden Vordruck. Bringen Sie die vollständig ausgefüllte Liste zu Ihrer Trauung mit. Der Sicherheitsdienst darf ausnahmslos nur Personen einlassen, die in der Liste eingetragen sind und sich ausweisen können.

Bei Trauungen an besonderen Örtlichkeiten

Für Trauungen an besonderen Örtlichkeiten gelten jeweils eigene Bestimmungen. Unter Beachtung der Hygienemaßnahmen können Sie Gäste nach den nachfolgenden Regelungen mitbringen. Auch hier können leider keine Ausnahmen zugelassen werden.

Kaiserburg: Brautpaar und 13 weitere Personen inklusive Fotograf
Fembohaus: Brautpaar und 12 weitere Personen inklusive Fotograf
Schürstabhaus: Anzahl der Gäste steht für das Jahr 2022 noch nicht fest
Tucherschloss: Brautpaar und 13 weitere Personen inklusive Fotograf
DB-Museum: Brautpaar und 17 weitere Personen und ein Fotograf

2G+ Regelung bei Trauungen an besonderen Orten

Bitte beachten Sie, dass bei Trauungen im Fembohaus, Tucherschloss, Kaiserburg und DB-Museum die 2G+ Regelung gemäß der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt. Zutritt erhält nur, wer nachweislich geimpft oder genesen und zusätzlich getestet ist. Als Testnachweis genügt ein aktuell gültiger PCR-Test oder ein POC-Antigen (Schnelltest). Bei Kindern bis zu einem Alter von einschließlich 12 Jahren und drei Monaten entfällt der Impf- und Testpflichtnachweis. Der Testpflichtnachweis entfällt für Personen, die bereits einen vollständigen Impfschutz einer sogenannten Boosterimfpung vorweisen können. Bitte beachten Sie, dass erst 15 Tage nach der erfolgten dritten Impfung ein vollständiger Schutz vorliegt.

Ausschluss von Gästen - Gilt für alle Trauorte

Personen, die Symptome einer COVID-19-Infektion oder grippale Symptome zeigen sowie Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer anderen Person hatten, die positiv auf COVID-19 getestet wurde, dürfen das Rathaus oder eine der oben genannten besonderen Örtlichkeiten nicht betreten.

Maskenpflicht - Gilt für alle Trauorte

Aufgrund des momentanen Rechtslage besteht die Pflicht zum Tragen eines FFP2-Mundnasenschutzes im gesamten Gebäude. Die Maskenpflicht gilt auch während der Trauung, hiervon können derzeit keine Ausnahmen gemacht werden. Kinder unter sechs Jahren sind davon befreit. Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und dem 16. Geburtstag müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

Verkürzter Aufenthalt und Verbot von Feiern im Umfeld des Rathauses

Bitte verlassen Sie nach Ende der Trauung umgehend das Rathaus über den dafür vorgesehenen Ausgang. Die Beschäftigten des Standesamts benötigen zwischen den Trauungen ausreichend Zeit für die Desinfektion des Trausaals. Zudem wird explizit darauf hingewiesen, dass im Umfeld des Rathauses keine Feiern erlaubt sind.



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