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Bekanntmachungen des Umweltamtes


Verlängerung der vorläufigen Sicherung des Überschwemmungsgebietes des Goldbach

im Bereich Nürnberg/Ortsteile Mögeldorf, Gleißhammer und Wöhrd

Mit Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Nürnberg am 26.07.2017 wurde das Überschwemmungsgebiet des Gewässers Goldbach im Bereich Nürnberg/Ortsteile Mögeldorf, Gleißhammer und Wöhrd planlich dargestellt und vorläufig gesichert.

Die vorläufige Sicherung erfolgte aufgrund der Ermittlung auf Grundlage eines 100-jährlichen Hochwasserereignisses. Die vorläufige Sicherung ist mit ihrer Bekanntmachung am 26.07.2017 in Kraft getreten und gilt fünf Jahre; sie kann im begründeten Einzelfall um zwei Jahre verlängert werden.

Die Stadt Nürnberg beabsichtigt, das vorläufig gesicherte Überschwemmungsgebiet des Gewässers Goldbach im Bereich Nürnberg/Ortsteile Mögeldorf, Gleißhammer und Wöhrd durch Rechtsverordnung festzusetzen. Da das entsprechende Verordnungsverfahren nicht innerhalb der Fünf-Jahres-Frist abgeschlossen werden kann, wird die vorläufige Sicherung hiermit um zwei Jahre verlängert. Sie endet, sobald die Rechtsverordnung zur Festsetzung des Überschwemmungsgebietes in Kraft tritt oder das Festsetzungsverfahren eingestellt wird oder spätestens mit Ablauf des 25.07.2022 (Art. 47 Abs. 4 Bayerisches Wassergesetz (BayWG)).

Übersichtspläne und Detailkarten können im Umweltamt der Stadt Nürnberg, Bauhof 2, Zimmer 115 nach vorheriger Terminvereinbarung eingesehen werden (Tel.: 0911 – 231 3871 oder 0911 – 231 90447). Die Übersichtspläne sind außerdem unter folgendem Link abrufbar:

In vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten gelten gemäß § 78 Abs. 8 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sowie gemäß § 78a Abs. 6 WHG die baulichen und sonstigen Schutzvorschriften des § 78 Abs. 1 bis 7 WHG sowie des § 78a Abs. 1 bis 5 WHG. Weiter wird darauf hingewiesen, dass die Errichtung neuer Heizölverbraucheranlagen in vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten verboten ist (§ 78c Abs. 1 Satz 1 WHG). Bestehende Heizölverbraucheranlagen sind vom Betreiber gemäß den in § 70 Abs. 1 und 2 der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) genannten Fristen nachzurüsten. Die Prüfpflichten nach § 46 Abs. 3 AwSV und § 70 Abs. 2 AwSV i. V. m. Anlage 6 zur AwSV sind zu beachten.

Diese Bekanntmachung erfolgt gleichzeitig Amtsblatt der Stadt Nürnberg Nr. 15/22 am 20.07.2022.

Weitere Informationen:
Alle ermittelten und festgesetzten Überschwemmungsgebiete sind im „UmweltAtlas Bayern“ für die Öffentlichkeit dokumentiert. Dort sind auch weitere Informationen über Überschwemmungsgebiete sowie rechtliche Grundlagen und Hinweise zum Festsetzungsverfahren enthalten. Bei Unstimmigkeiten sind die oben genannten Übersichtspläne und Detailkarten maßgeblich.


Verlängerung der vorläufigen Sicherung des Überschwemmungsgebietes Gewässersystem Fischbach

im Bereich Nürnberg/Ortsteile Fischbach und Gleißhammer

Mit Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Nürnberg am 26.07.2017 wurde das Überschwemmungsgebiet Gewässersystem Fischbach im Bereich Nürnberg/Ortsteile Fischbach und Gleißhammer planlich dargestellt und vorläufig gesichert.

Die vorläufige Sicherung erfolgte aufgrund der Ermittlung auf Grundlage eines 100-jährlichen Hochwasserereignisses. Die vorläufige Sicherung ist mit ihrer Bekanntmachung am 26.07.2017 in Kraft getreten und gilt fünf Jahre; sie kann im begründeten Einzelfall um zwei Jahre verlängert werden.

Die Stadt Nürnberg beabsichtigt, das vorläufig gesicherte Überschwemmungsgebiet des Gewässersystems Fischbach im Bereich Nürnberg/Ortsteile Fischbach und Gleißhammer durch Rechtsverordnung festzusetzen. Da das entsprechende Verordnungsverfahren nicht innerhalb der Fünf-Jahres-Frist abgeschlossen werden kann, wird die vorläufige Sicherung hiermit um zwei Jahre verlängert. Sie endet, sobald die Rechtsverordnung zur Festsetzung des Überschwemmungsgebietes in Kraft tritt oder das Festsetzungsverfahren eingestellt wird oder spätestens mit Ablauf des 25.07.2024 (Art. 47 Abs. 4 Bayerisches Wassergesetz (BayWG)).

Übersichtspläne und Detailkarten können im Umweltamt der Stadt Nürnberg, Bauhof 2, Zimmer 115 nach vorheriger Terminvereinbarung eingesehen werden (Tel.: 0911 – 231 3871 oder 0911 – 231 90447). Die Übersichtspläne sind außerdem unter folgendem Link abrufbar:

In vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten gelten gemäß § 78 Abs. 8 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sowie gemäß § 78a Abs. 6 WHG die baulichen und sonstigen Schutzvorschriften des § 78 Abs. 1-7 WHG sowie des § 78a Abs. 1-5 WHG. Weiter wird darauf hingewiesen, dass die Errichtung neuer Heizölverbraucheranlagen in vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten verboten ist (§ 78c Abs. 1 Satz 1 WHG). Bestehende Heizölverbraucheranlagen sind vom Betreiber gemäß den in § 70 Abs. 1 und 2 der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stof-fen (AwSV) genannten Fristen nachzurüsten. Die Prüfpflichten nach § 46 Abs. 3 AwSV und § 70 Abs. 2 AwSV i. V. m. Anlage 6 zur AwSV sind zu beachten.

Diese Bekanntmachung erfolgt gleichzeitig Amtsblatt der Stadt Nürnberg Nr. 15/22 am 20.07.2022.

Weitere Informationen:
Alle ermittelten und festgesetzten Überschwemmungsgebiete sind im „UmweltAtlas Bayern“ für die Öffentlichkeit dokumentiert. Dort sind auch weitere Informationen über Überschwemmungsgebiete sowie rechtliche Grundlagen und Hinweise zum Festsetzungsverfahren enthalten. Bei Unstimmigkeiten sind die oben genannten Übersichtspläne und Detailkarten maßgeblich.


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