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Mitgliedschaften

Global Compact

Der Global Compact der Vereinten Nationen ist eine freiwillige Initiative zur Förderung nachhaltiger Entwicklung und gesellschaftlichen Engagements für Unternehmen. Im Jahr 1999 wurde der Pakt offiziell von UN-Generalsekretär Kofi Annan allen interessierten Unternehmen angeboten. Einige Jahre später wurde der Beitritt auch Städten und Forschungseinrichtungen gestattet, wobei Nürnberg als erste Stadt weltweit im Mai 2003 dem Global Compact beigetreten ist. Damit kann die Wirtschaft als wichtige treibende Kraft der Globalisierung dazu beitragen, dass die Entwicklung von Märkten und Handelsbeziehungen, von Technologien und Finanzwesen allen Wirtschaftsräumen und Gesellschaften zugutekommt.

Action for MDGs

Das Projekt trägt dazu bei die Millenniumsentwicklungsziele lokal zu verankern und stärker in die Arbeit der Städte und Gemeinden zu integrieren. Gemeinsam mit Kommunen und europäischen Partnerorganisationen entwickelt das Klima-Bündnis ein breites Angebot für Politik und Verwaltung sowie für Bürgerinnen und Bürger.

Mit dem Projekt "Action for MDGs" sollen Städte und Gemeinden bei der Umsetzung einer lokalen Entwicklungsagenda unterstützt werden. Die Projektpartner möchten zur Vernetzung in Kommunen beitragen und den Austausch von Erfahrungen und guten Beispielen gemeinsam voranbringen. Ein weiteres Ziel ist die Stärkung der Rolle von Kommunen in entwicklungspolitischen Themen auf europäischer Ebene.

Klima-Bündnis - Alianza del Clima e.V.

Das „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder / Alianza del Clima e.V.“ ist Europas größtes Städtenetzwerk zum Klimaschutz und hat den Erhalt des globalen Klimas als Ziel – kurz: die Verringerung der klimaschädlichen Emissionen in den Industriestaaten auf der Nordhalbkugel und den Schutz des Regenwaldes auf der Südhalbkugel.

Nürnberg ist seit 1994 Mitglied des Klima-Bündnisses und leistet durch folgende Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz:

  • ein umfangreiches CO2-Minderungsprogramm
  • das kommunale Energiemanagement
  • die Solardachbörse
  • zukunftsweisende Energiekonzepte für neue Baugebiete

Kommunen für biologische Vielfalt e.V.

Das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V." ist ein Zusammenschluss von im Naturschutz engagierten Kommunen. Es stärkt die Bedeutung von Natur im unmittelbaren Lebensumfeld des Menschen und rückt den Schutz der Biodiversität in den Blickpunkt. Die Vision des Bündnisses sind grüne Kommunen als hochwertiger Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Die Stadt Nürnberg ist dem Bündnis im Sommer 2014 beigetreten. Insgesamt haben sich bereits mehr als 100 Kommunen dem Bündnis angeschlossen.

Covenant of Mayors

Mit dem Betritt zum "Covenant of Mayors" am 10.02.2009 setzt Nürnberg ein deutliches Signal für die Bedeutung des Klimaschutzes weltweit. Die Unterzeichner des "Covenant of Mayors" verpflichten sich, durch eine 20%-ige Steigerung ihrer Energieeffizienz und eine Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energieträger am Endenergieverbrauch auf 20%, ihre CO2-Emissionen bis 2020 um 20% zu senken und weitere Kommunen zum Mitmachen zu motivieren. Zur Umsetzung der Klimaschutzziele hat die Stadt Nürnberg einen „Nachhaltigen Energie-Aktionsplan“ (sustainable energy action plan – SEAP) am 19.10.2009 eingereicht. Der „Implementation Report" folgt 2014.

Città del BIO

Nürnberg ist die erste deutsche „Città del BIO“ (Bio-Stadt). Seit Dezember 2006 arbeitet die BioMetropole Nürnberg aktiv in diesem Netzwerk mit, nachdem der Stadtrat dies einstimmig beschloss.

"Città del BIO" ist eine Vereinigung, die seit 2003 existiert und ihren Ursprung in Italien hat. Elf italienische Städte bzw. Provinzen sind Gründungsmitglieder von "Città del BIO". Aktuell hat "Città del BIO" über 160 Mitglieder, davon sehr viele aus Italien, aber auch eine beachtliche Zahl von Städten anderer europäischer Länder. Die Metropolregion ist neben Nürnberg mit den Städten Lauf und Altdorf sehr gut vertreten.

Die Ziele der "Bio-Städte" sind insbesondere die Förderung des Bio-Landbaus und der regionalen Produktion (regionale Wirtschaftskreisläufe) sowie die Förderung einer nachhaltigen Verbrauchs- und Esskultur und des Verzichts auf Gentechnik in Lebensmitteln.

Boden-Bündnis

Das Boden-Bündnis ist ein Zusammenschluss von Städten und Gemeinden in Europa, die sich gemeinsam für einen nachhaltigen Umgang mit Böden einsetzen. Die Stadt Nürnberg ist dem „Boden-Bündnis europäischer Städte, Kreise und Gemeinden“ im Jahr 2001 beigetreten.

Das Bündnis fördert gemeinsame Aktivitäten im Bereich des Bodenschutzes und der Raumentwicklung. Die Mitglieder entwickeln und realisieren gemeinsam Projekte und Standards. Von großem Nutzen sind der Informations- und Erfahrungsaustausch auf interkommunaler Ebene. Inhaltliche Grundlage des Bündnisses bildet das 2000 in Bozen verabschiedete Manifest für das „European Land and Soil Alliance (ELSA) e. V.“ Es enthält die Ziele, Leitsätze und Maßnahmen sowie ein detailliertes Aktionsprogramm für die kommunale Bodenpolitik. Das Boden-Bündnis versteht sich als komplementäre Initiative zum Klima-Bündnis und ist auf eine vertiefende Zusammenarbeit der beiden Bündnisse angelegt.

EUROCITIES

Das Umweltreferat wirkt kontinuierlich im Environmental Forum von EUROCITIES mit und beteiligt sich an den aus Nürnberger Sicht relevanten Arbeitsgruppen des Forums (Working Group on Climate Change – Air Quality – Energy Efficiency), die insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung der Luftgüterichtlinien und energiepolitischen Grundsätze der EU wichtige Arbeit leistet.

Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)

Die DGSPJ verfolgt u.a. folgende Ziele:

  • Förderung der Forschung, Lehre sowie der Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Sozialpädiatie und Jungendmedizin
  • Iniitierung und Förderung von gesundheitlichen Präventionsprogrammen für Familien, Kinder und Jugendliche
  • Initiativen zur Verbesserung der interdiziplinären Vernetzung auf dem Gebiet des Gesundheitswesens und der Gesundheitswissenschaften
  • Ersatz für sozial benachteiligte, chronisch kranke und behinderte Kinder und Jugendliche hinsichtlich Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Integration

Pädnetz Mittelfranken

Das an den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands (BKVJ) angegliederte Kompetenznetz Pädiatrie vereint Kinder- und Jugendärzte aus Praxen, Kliniken und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD). Es hat zum Ziel, die medizinische Versorgung der Kinder und Jugendlichen nach hohen Qualitätsstandards zu optimieren. Vielfältige sozialpädiatrische Fragen in der Betreuung der Kinder und Jugendlichen bedingen eine enge Einbindung des ÖGD in dieses Netzwerk: z.B. die Entwicklung der frühen Hilfen in Nürnberg, speziell der aufsuchenden Gesundheitshilfe, oder der Kooperation bei der Schuleingangsuntersuchung.

Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e.V. (LAGZ)

Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e.V. (LAGZ) wird als gemeinnütziger Verein von den Körperschaften der Zahnärzte sowie den Verbänden aller gesetzlicher Krankenkassen getragen. Die LAGZ hat den gesetzlichen Auftrag des Staates zur Durchführung der zahnärztlichen Gruppenprophylaxe in Kindergärten und Schulen bis zur 6. Jahrgangsstufe. In Nürnberg wir dieser Auftrag durch Zahnärzt des Gesundheitsamtes wahrgenommen. Die Stadt Nürnberg erhalt als Fördermitglied der LAGZ Materialien zur zahnärztlichen Gruppenprophylaxe. Die LAGZ finaziert außerdem drei Halbtagsstellen für Prophylaxehelferinnen.

Projekt Information e.V.

Projekt Information e.V. will HIV-infizierte Menschen, ihre Freuden, Angehörigen und Ärzte über Forschung, Entwicklung und Anwendung von schulmedizinischen, alternativen, adjuvanten und holistischen Behandlungsmethoden informieren. Hierzu suchen wir auch den interdisziplinären Informationsaustausch mit Medizinern, Naturheilkundlern, Psychologen, therapeuten udn Pflegern. Ziele ist es durch umfassende Informationen HIV-infizierten Menschen zusammen mit Ärzten eigenverantwortliche entscheidungen zu therapeutischen Maßnahmen zu ermöglichen. Projekt Information e.V. ist unabhängig, überkonfessionell und politisch nich gebunden.

Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland

Das Projekt Gesunde Städte bietet umfassende Konzepte und Planlösungen für die gesundheitlichen Probleme in Städten. Inhaltlich geht es darum, die Art und Weise zu ändern, wie sich die einzelnen Bürger, die Gemeinden, private und gemeinnützige Organisationen und die kommunale Selbstverwaltung dem Thema Gesundheit stellen, was sie darunter verstehen und wie sie gesundheitliche Entscheidungen treffen. Letztlich geht es darum, das natürliche, psychische, soziale und umweltbedingte Wohlbefinden der Menschen, die in Städten leben und arbeiten, zu verbessern.

Mitgliedschaften

  • Eurocities<www.eurocities.eu>
  • Logo Global Compact<https://www.unglobalcompact.org/>
  • Logo Action for MDGs<http://action-for-mdgs.eu/de/action-for-mdgs.html>
  • Logo Klima-Bündnis<http://www.klimabuendnis.org/home.html?&L=1>
  • Covenant of Mayors<http://www.covenantofmayors.eu/index_de.html>
  • Logo Cittá del Bio<http://www.cittadelbio.it/hom_page.php>
  • Bodenbündnis<http://www.bodenbuendnis.org/>
  • PaedNetz Mittelfranken e.V.<http://www.paednetz-mittelfranken.de/>
  • Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V.<http://www.dgspj.de/>
  • Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e.V.<http://www.lagz.de/>
  • Gesunde Städte-Netzwerk<http://www.gesunde-staedte-netzwerk.de/>
URL dieser Seite:
<http://www.nuernberg.de/internet/umweltreferat/mitgliedschaften.html>