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Corona-Krise - Unterstützung und Informationen für Unternehmen

zuletzt aktualisiert: 26. November 2020, 15:20 Uhr

Die Wirtschaftsförderung Nürnberg informiert Sie hier über Unterstützung von Bund und Freistaat für alle Unternehmen, Selbstständige und freiberuflich arbeitende Personen. Wir bereiten Informationen für Sie auf und verlinken auf weitere, wichtige Quellen. Rechtliche Beratungen können wir leider nicht übernehmen.



Aktuelles

Szeneviertel Gostenhof GoHo Nürnberg

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#SupportYourLocals – gesellschaftlicher Zusammenhalt ist derzeit wichtiger denn je. Jeder und jede kann aktiv lokale Unternehmen durch die Krise begleiten - im Stadtteil einkaufen, Essen bestellen, Dienstleister vor Ort beauftragen, ...

Frau mit einfacher Atemmaske.

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Alle Informationen der Stadt Nürnberg für Bürgerinnen und Bürger, Bürger-Telefonhotline, aktuelle Fallzahlen, Schule, Kitas, Kontaktpersonen, etc. Vom 2. bis 30. November gelten neue Corona-Maßnahmen und zwar unabhängig vom jeweiligen Inzidenzwert. Erweiterte Maskenpflicht und Alkoholverbot bestehen fort.

Kaiserburg und Sebalduskirche im Abendrot

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Angebote für die Nürnberger Wirtschaft, insbesondere für die betroffenen Branchen Handel, Gastronomie, Kultur- und Kreativwirtschaft, ...

Weihnachtsshopping in Nürnberg

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Digitaler Christkindlesmarkt, Geschenkboxen, weihnachtliche Spaziergänge - viele Ideen um die Weihnachtszeit in Nürnberg besonders zu gestalten und lokale Akteure zu unterstützen


Corona-Maßnahmen im November/Dezember

In der 8. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind die Maßnahmen geregelt, die bis einschließlich 30. November in Bayern gelten.

Im Ministerrat am 26. November 2020 wurde beschlossen die Bund-Länder-Beschlüsse umzusetzen und zu vertiefen. Die aktuell geltenden Maßnahmen sollen über den 30. November hinaus zunächst bis zum 20. Dezember 2020 verlängert werden.

Die Bayerische Staatsregierung geht davon aus, dass wegen des hohen Infektionsgeschehens umfassende Beschränkungen bis Anfang Januar (insbesondere im Bereich Gastronomie und Hotels) erforderlich sein werden. Sie wird vor Weihnachten eine weitere Überprüfung und Bewertung vornehmen.

Die angekündigten Maßnahmen sind in dem Bericht aus der Kabinettssitzung vom 26. November 2020 zu finden. Rechtlich bindend ist die dann gültige Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Kontakte, berufliche Besprechungen

Geplant ist:
Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf den eigenen Hausstand und einen weiteren Hausstand, jedoch in jedem Falle auf max. fünf Personen zu beschränken. Dazugehörende Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

Gültig bis 30.11.2020
Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit und im privaten Raum ist nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes jedoch in jedem Falle maximal mit 10 Personen gestattet.

Die Kontaktbeschränkung gilt nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.

Veranstaltungen

Veranstaltungen aller Art werden untersagt, ausgenommen sind verfassungsrechtlich geschützte Bereiche (z. B. Gottesdienste, Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz).

Maskenpflicht, Alkoholverbot

Die Vorgaben für die Maskenpflicht sowie die entsprechenden Zonen in Nürnberg gelten weiterhin.

Das Alkoholkonsumverbot auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen sowie das Verkaufsverbot von Alkohol an Tankstellen oder sonstigen Verkaufsstellen sowie für Lieferdienste gilt von 22 Uhr bis 6 Uhr. Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist untersagt.

Geplant ist:
Künftig besteht zusätzlich Maskenpflicht vor Groß- und Einzelhandelsgeschäften und auf den zu ihnen gehörenden Parkplätzen.

Dienstleistungen, Handel, Märkte

Geschlossen werden
• Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist.
• Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Bordellbetriebe, Prostitutionsstätten, Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen.

Zulässig sind dagegen
• Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhält.
• Wochenmärkte und andere Märkte zum Warenverkauf unter freiem Himmel, die keinen Volksfestcharakter aufweisen und keine großen Besucherströme anziehen, insbesondere kleinere traditionelle Kunst- und Handwerkermärkte, Töpfermärkte und Flohmärkte, sind zulässig.
• Dienstleistungen des Friseurhandwerks sind unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen zulässig.
• Theoretische und praktischer Fahrschulunterricht sowie Fahrprüfungen sind zulässig, es gilt Maskenpflicht.
• Arzt- und Zahnarztpraxen und allen sonstigen Praxen, soweit in ihnen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht oder medizinisch notwendige Behandlungen angeboten werden, können öffnen.

Geplante Änderungen
• Künftig besteht zusätzlich Maskenpflicht vor Groß- und Einzelhandelsgeschäften und auf den zu ihnen gehörenden Parkplätzen
• Bei allen Betrieben des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr gilt generell, dass sich
-- in Einrichtungen mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 m2 höchstens ein Kunde pro 10 m2 Verkaufsfläche und
-- in Einrichtungen mit einer Verkaufsfläche ab 801 m2 insgesamt auf einer Fläche von 800 m2 höchstens ein Kunde pro 10 m2 und auf der 800 m2 übersteigenden Fläche höchstens ein Kunde pro 20 m2 befindet. Für Einkaufszentren ist die jeweilige Gesamtfläche anzusetzen. Durch ein abgestimmtes Einlassmanagement müssen Einkaufszentren und Geschäfte verhindern, dass es im Innenbereich von Einkaufspassagen oder Einkaufszentren zu unnötigen Schlangenbildungen kommt.

In Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 200 gelten folgende erweiterte Maßnahmen:
• Musikschulen und Fahrschulen werden geschlossen.
• Märkte und Wochenmärkte werden geschlossen (ausgenommen Lebensmittelverkauf).

Kultur- und Freizeiteinrichtungen

Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist untersagt. Freizeitaktivitäten dürfen gewerblich weder unter freiem Himmel noch in geschlossenen Räumen angeboten werden.

Nahezu alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen: Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, offene Werkstätten, Kulturläden, das Planetarium und der Tiergarten, Schwimmbäder, Saunen sowie Spielhallen.

Untersagt sind auch Stadt- und Gästeführungen, Flusskreuzfahrten, touristische Busverkehre.

Geöffnet bleiben die Stadtbibliothek, das Stadtarchiv, die Musikschule, der Werkbund sowie die Kultur Information. Die Kurse des Bildungszentrums findet statt – mit Ausnahme von Kursen im Scharrer-Gymnasium, in der Merianschule, in der Mittelschule Hummelsteiner Weg und im Sigena-Gymnasium.

Außerschulische Bildungsangebote

Außerschulische Bildungsangebote sind vorbehaltlich speziellerer Regelungen in der 8. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nur zulässig, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt ist. Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz. Sollte eine Prüfung abgehalten werden, gilt: Soweit der Mindestabstand aufgrund der Art der Prüfung nicht einzuhalten ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Geplante Änderung laut Kabinettssitzung:
Geschlossen werden die Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz, also die Volkshochschulen und vergleichbare Angebote anderer Träger. Ausgenommen sind digitale Angebote, die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung mit zugehörigen Prüfungen sowie Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks.

Beherbergung

Übernachtungsangebote dürfen von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen Unterkünften nur für glaubhaft notwendige, insbesondere für berufliche und geschäftliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.

In Beherbergungsbetrieben sind Gastronomiebetriebe sowie Bars, Kneipen und ähnlichen Einrichtungen untersagt. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause. In logischer Konsequenz ist die gastronomische Verpflegung in Hotels nach diesen Vorgaben zu beschränken. Eine Verpflegung auf dem Zimmer oder Zimmerservice ist hingegen möglich.

Die Anmietung von Räumen ist für Tagungen, Kongresse und ähnliche Veranstaltungen untersagt. Eine Anmietung von Hotelräumlichkeiten zu diesem Zweck ist demzufolge nicht möglich. Soweit für außerschulische Bildungsangebote, die nicht touristischen Zwecken dienen, Hotelräumlichkeiten angemietet werden sollen, ist dies möglich. Eine Bewirtung ist unzulässig.

Gastronomie, Kneipen, Clubs

Gastronomiebetriebe jeder Art sind untersagt. Zulässig sind die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken.

Zulässig ist der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebskantinen unter Hygieneschutzbedingungen laut aktueller Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Die Abgabe von alkoholischen Getränken an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste ist in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr untersagt.

Der Konsum von Alkohol ist auf von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde festzulegenden stark frequentierten öffentlichen Plätzen in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr untersagt.

Kulturelle Veranstaltungen im Rahmen von Gastronomiebetrieben sind untersagt.

Sport, Tanzschulen, Fitnessstudios

Amateursport gibt es für den Zeittraum nicht. Wer privat Sport treiben möchte, darf dies allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands.

Profisportveranstaltungen dürfen nur ohne Publikum stattfinden.

Die Öffnung und der Betrieb von Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen ist untersagt.

Seit 13.11.2020 müssen alle Indoor-Sportstätten in Bayern geschlossen bleiben - einzig Schul- und Profisport bleiben im November in Innenräumen erlaubt.

Messen, Tagungen, Kongresse

Messen, Tagungen und Kongresse dürfen von 2. bis 30. November nicht stattfinden.



Finanzielle Hilfen

Novemberhilfe (Außerordentliche Wirtschaftschaftshilfe)

Für die von den Schließungen direkt oder indirekt betroffenen Branchen werden außerordentliche Wirtschaftshilfen gewährt, die bis zu 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats umfassen.

Konditionen der Novemberhilfen
• Es werden Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 bis zu einer Obergrenze von 1 Mio. Euro gewährt, soweit der beihilferechtliche Spielraum des Unternehmens das zulässt (Kleinbeihilfenregelung der EU).
• Zuschüsse über 1 Mio. Euro bedürfen noch der Notifizierung und Genehmigung der EU-Kommission.
• Soloselbstständige können alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen.
• Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Wochenumsatz im Oktober 2020 oder jener seit der Gründung gewählt werden.

Antragsberechtigt sind
• Direkt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage der am 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Es wird klargestellt, dass auch Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten als direkt betroffene Unternehmen antragsberechtigt sind. Damit ist sichergestellt, dass z.B. auch Pensionen, Jugendherbergen und Konzerthallen im Rahmen der geltenden Bestimmungen die Novemberhilfe erhalten.
• Bäckerei-Cafés, Brauereigaststätten, Metzger mit angeschlossenem Imbissbetrieb und andere Mischbetriebe mit gastronomischem Angebot werden bei der Antragstellung den reinen Gastronomiebetrieben gleichgestellt.
• Mittelbar indirekt betroffene Unternehmen: Neben den direkt Betroffenen sind indirekt Betroffene antragsberechtigt, wenn sie regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungs-Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.
• Darüber hinaus sind auch Unternehmen antragsberechtigt, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze durch Lieferung und Leistungen im Auftrag von Unternehmen, die direkt von den Maßnahmen betroffen sind, über Dritte erzielen. So wird auch Unternehmen geholfen, die mittelbar für ein Unternehmen arbeiten, das direkt von den Schließungs-Anordnungen betroffen ist. Diese Unternehmen und Selbständigen müssen zweifelsfrei nachweisen, dass sie wegen der Schließungsverordnungen vom 28. Oktober 2020 einen Umsatzeinbruch von mehr als 80 Prozent erleiden.
• Unternehmen mit mehreren Tochterunternehmen oder Betriebstätten sind dann antragsberechtigt, wenn mehr als 80 Prozent des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt. Erstattet werden bis zu 75 Prozent des Umsatzes der betroffenen Verbundunternehmen. Dies betrifft etwa eine Holdinggesellschaft, die sowohl Restaurants (geschlossen) und Einzelhandelsunternehmen (weiter geöffnet) hält – hier wird die Nothilfe gezahlt, wenn die Restaurants zu mehr als 80 Prozent des Umsatzes der Holdinggesellschaft beitragen.

Anrechnung anderer Leistungen und Umsätze
• Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. Das gilt vor allem für Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld.
• Wenn im November trotz der Schließung Umsätze erzielt werden, werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. Um eine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichs-Umsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüberhinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung.
• Für die Gastronomie gelten Sonderregelungen, wenn Speisen im Außerhausverkauf angeboten werden. Hier wird die Umsatzerstattung auf 75 Prozent derjenigen Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 begrenzt, die dem vollen Mehrwertsteuersatz unterlagen, also die im Restaurant verzehrten Speisen. Damit werden die Umsätze des Außerhausverkaufs – für die der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt – herausgerechnet. Im Gegenzug werden diese Umsätze des Außerhausverkaufs während der Schließungen von der Umsatzanrechnung ausgenommen, um eine Ausweitung dieses Geschäfts zu begünstigen.

Antragsstellung
• Anträge können auf der Webseite der Überbrückungshilfe bis 31.01.2021 gestellt werden.
• Die Antragstellung muss durch eine Steuerberaterin, einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer erfolgen.
• Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über eine prüfende dritte Person. Sie werden unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein.

Schnelles Verfahren für Abschlagszahlungen
• Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
• Die Antragstellung erfolgt ab sofort unbürokratisch über die Internetseite der Überbrückungshilfe. Die Identität der Antragstellerin bzw. des Antragstellers wird in diesem Verfahren überprüft.
• Erste Auszahlungen sollen Ende November 2020 erfolgen.
• Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben am 25. November 2020 beschlossen, aufgrund der Verlängerung der für November beschlossenen Maßnahmen bis zum 20. Dezember 2020 auch die Novemberhilfe in den Dezember auf Basis der Novemberhilfe zu verlängern.

Nähere Bestimmungen zu den vorgenannten Punkten, insbesondere zur Nachweispflicht, werden in den Vollzugshinweisen geregelt.

Überbrückungshilfe I (Juni - August 2020)

Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe für die Fördermonate Juni bis August 2020 ist am 9. Oktober abgelaufen. Anträge sind nicht mehr möglich. Änderungsanträge können bis einschließlich 30. November 2020 gestellt werden. Die Programmabwicklung erfolgt in Bayern durch die IHK für München und Oberbayern.

IHK-Überbrückungshilfe-Hotline Bayern: 089 5116-1111

Kumulierung und Verhältnis zu anderen Programmen
• Eine Kumulierung der Überbrückungshilfe mit öffentlichen Hilfen, insbesondere mit Darlehen, ist grundsätzlich zulässig. Unternehmen, die die Soforthilfe des Bundes oder des Freistaats Bayern in Anspruch genommen haben, aber weiter von Umsatzausfällen im oben genannten Umfang betroffen sind, sind erneut antragsberechtigt.
• Eine Inanspruchnahme der Soforthilfe schließt die zeitgleiche Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe nicht aus, jedoch erfolgt bei Überschneidung der Leistungszeiträume von Soforthilfe und Überbrückungshilfe eine anteilige Anrechnung der Soforthilfe auf die Überbrückungshilfe.

Überbrückungshilfe II (September - Dezember 2020)

Die Überbrückungshilfe richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, Selbständige und gemeinnützige Organisationen.

Die 2. Phase des Programms umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können seit 21. Oktober 2020 gestellt werden. Die Beantragung läuft ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte.

Eckpunkte der Phase 2
• Flexibilisierung der Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.
• Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro.
• Die Fördersätze werden erhöht. Künftig werden erstattet: 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch, 60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent sowie 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent.
• Die Personalkostenpauschale von 10 Prozent der förderfähigen Kosten wird auf 20 Prozent erhöht.
• Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.
• Max. Zuschussbetrag: 200.000 Euro.

ACHTUNG: Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe für die Fördermonate Juni bis August 2020 ist am 9. Oktober abgelaufen. Anträge sind nicht mehr möglich.

Zur Antragstellung auf dem Online-Portal des Bundes sind ausschließlich Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und vereidigte Buchprüfungskanzleien berechtigt. Hierfür ist vor der Antragstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig. Die Steuerberater-Kammer Nürnberg hilft, eine Kanzlei mit freien Kapazitäten in Ihrer Nähe zu finden. Bei entsprechender Antragsberechtigung werden die Kosten für die Antragstellung anteilig durch die Überbrückungshilfe erstattet.

Bitte lesen Sie sich unbedingt die Antworten auf die häufig gestellten Fragen (FAQ Liste des Bundes) zur Antragstellung durch, bevor Sie den Antrag stellen.

Zeitschiene
• 21. Oktober 2020: Beginn der Antragstellung Überbrückungshilfe II
• 30. November 2020: Ende der Auszahlung für Überbrückungshilfe I
• 31. Dezember 2020: Ende der Antragstellung Überbrückungshilfe II

Die Programmabwicklung erfolgt in Bayern durch die IHK für München und Oberbayern. Anträge für die Überbrückungshilfe können nur über das Online-Portal des Bundes gestellt werden.

IHK-Überbrückungshilfe-Hotline Bayern: 089 5116-1111

Kumulierung und Verhältnis zu anderen Programmen
• Eine Kumulierung der Überbrückungshilfe mit öffentlichen Hilfen, insbesondere mit Darlehen, ist grundsätzlich zulässig. Unternehmen, die die Soforthilfe des Bundes oder des Freistaats Bayern in Anspruch genommen haben, aber weiter von Umsatzausfällen im oben genannten Umfang betroffen sind, sind erneut antragsberechtigt.
• Eine Inanspruchnahme der Soforthilfe schließt die zeitgleiche Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe nicht aus, jedoch erfolgt bei Überschneidung der Leistungszeiträume von Soforthilfe und Überbrückungshilfe eine anteilige Anrechnung der Soforthilfe auf die Überbrückungshilfe.

Überbrückungshilfe III (Januar - Juni 2021)

Die Bundesregierung hat beschlossen, die bisherige Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Selbständige und gemeinnützige Organisationen über das Jahresende hinaus zu verlängern und auszuweiten. Diese Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeit von Januar 2021 bis Juni 2021.

Neu bei der Überbrückungshilfe III ist, dass diese zusätzlich eine „Neustarthilfe für Soloselbständige“ umfasst. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden.

Die Beantragung läuft wie bereits bei der Überbrückungshilfe I und II ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte.

Eckpunkte der Phase 3
• Details zur Überbrückungshilfe III werden zeitnah bekannt gegeben.
• Es wird im Vergleich zu den Überbrückungshilfen I und II weitere Verbesserungen geben, so zum Beispiel bei der Ansetzbarkeit von Ausgaben für Instandhaltung, Modernisierungsmaßnahmen oder auch Kosten für Abschreibungen. Bei der Höhe sind anstelle von bislang max. 50.000 Euro pro Monat künftig bis zu max. 200.000 Euro pro Monat Betriebskostenerstattung möglich.

„Neustarthilfe“ für Solo-Selbständige
• Betroffene, zum Beispiel aus dem Kunst- und Kulturbereich, sollen künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 erhalten können (dies betrifft Solo-Selbständige, deren Einkommen im Referenzzeitraum (im Normalfall das Jahr 2019) zu mindestens 51 Prozent aus selbständiger Tätigkeit erzielt haben).
• Dazu wird die bisherige Erstattung von Fixkosten ergänzt um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe). Damit können Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine Fixkosten geltend machen können, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche hinnehmen mussten, einmalig 25 Prozent des Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraums 2019 erhalten.
• Solo-Selbständige, die ihre selbständige Tätigkeit erst nach dem 1. Oktober 2019 begonnen haben und daher keine Jahresumsätze für 2019 vorweisen können, können als Referenzmonatsumsatz entweder den durchschnittlichen Monatsumsatz der beiden Vorkrisenmonate Januar und Februar 2020 oder den durchschnittlichen Monatsumsatz des 3. Quartals 2020 (1. Juli bis 30. September 2020) wählen.
• Die Neustarthilfe soll als Vorschuss ausgezahlt werden, auch wenn die konkreten Umsatzeinbußen während der Laufzeit Dezember 2020 bis Juni 2021 bei Antragstellung noch nicht feststehen.
• Die Neustarthilfe ist aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.ä. anzurechnen.
• Die Anträge können einige Wochen nach Programmstart im neuen Jahr gestellt werden.

Zeitschiene
• 21. Oktober 2020: Beginn der Antragstellung Überbrückungshilfe II
• 30. November 2020: Ende der Auszahlung für Überbrückungshilfe I
• 31. Dezember 2020: Ende der Antragstellung Überbrückungshilfe II
• Januar 2020: Beginn der Antragstellung Überbrückungshilfe III (bei Neustarthilfe mit anschließender Auszahlung als Vorschuss)

Die Programmabwicklung erfolgt in Bayern durch die IHK für München und Oberbayern. Anträge für die Überbrückungshilfe können voraussichtlich nur über das Online-Portal des Bundes gestellt werden.

IHK-Überbrückungshilfe-Hotline Bayern: 089 5116-1111

Darlehen von LfA und KfW

Die Förderbanken LfA und KfW helfen Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise mit Krediten und Risikoübernahmen. Durch höhere Risikoübernahmen wird die Bereitschaft der Hausbanken erhöht Kredite zu vergeben. Zusätzlich wurden die Antragsverfahren (z.B. durch Lockerungen bei der Risikoprüfung) vereinfacht, um eine schnelle Hilfe zu ermöglichen. Um das Risiko der Hausbanken weiter zu vermindern, sind auch Bürgschaftsobergrenzen und Bürgschaftsquoten erhöht worden. Die Beantragung und Auszahlung erfolgt über die Hausbank (Bank oder Sparkasse).

Die Europäische Kommission hat die Verlängerung der bisherigen beihilferechtlichen Grundlagen bereits genehmigt, sodass die Hilfen von KfW und LfA bis 30.06.2021 weitergewährt werden können. Die entsprechenden Änderungen der Antragsformulare erfolgt bis voraussichtlich Mitte Dezember 2021.“

Corona-Schutzschirm Kredit
• Der Kredit der LfA ist ein Produkt mit hoher Risikoentlastung für die Hausbank (Haftungsfreistellung beträgt 90 Prozent) und besonders günstigen Endkreditnehmerzinsen.
• Der Kredit kann an Angehörige freier Berufe und Unternehmen ausgereicht werden, die Corona-bedingt nach EU-Definition als in Schwierigkeiten einzustufen sind, sofern sie zum Stichtag 31. Dezember 2019 noch nicht in Schwierigkeiten waren.
• Zudem wurde die Antragstellung zur Tilgungsaussetzung vereinfacht.

KfW-Schnellkredit 2020
• Unternehmen und Selbstständige (auch Soloselbständige), die mindestens seit Januar 2019 am Markt und in der Summe der Jahre 2017 bis 2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben, können unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten den KfW-Schnellkredit 2020 bei ihrer Hausbank oder Sparkasse beantragen.
• Die Kredithöchstbeträge betragen: Unternehmen bis 10 Mitarbeiter max. 300.000 Euro, von 11 bis 50 Mitarbeiter max. 500.000 Euro und ab 51 Mitarbeiter max. 800.000 Euro.
• Der Kredit kann für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) verwendet werden und ist zu 100 Prozent abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht die Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.
• Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020.

LfA-Schnellkredit
• Der LfA-Schnellkredit steht mit einer Haftungsfreistellung von 100 Prozent für
Unternehmen, Einzelunternehmen und Angehörige der freien Berufe mit bis zu 10 Beschäftigten zur Verfügung.
• Unternehmen bis 5 Beschäftigte können dabei Darlehen bis zu 50.000 Euro erhalten, bis 10 Beschäftigte sind bis zu 100.000 Euro (jeweils abzüglich der Soforthilfe Corona) möglich.
• Die Zinsen sind auf jährlich drei Prozent festgelegt.
• Der Schnellkredit ist jederzeit rückzahlbar und es wird keine Sicherheit des Kreditnehmers gefordert.

LfA-Bürgschaften
• Die LfA übernimmt Ausfallbürgschaften für Kredite an Unternehmen sowie freiberuflich arbeitende Personen.
• Verbürgt werden Investitions-, Betriebsmittel- und Avalkredite, die wegen mangelnder bankmäßiger Sicherheiten ansonsten nicht gewährt werden könnten.

Wichtiger Hinweis: Bitte wenden Sie sich an Ihre Hausbank, wenn Sie solche Darlehen in Anspruch nehmen wollen. Auf den Webseiten der LfA und KfW finden Sie weitere Informationen zu den Sonderkrediten und zu weiteren Darlehensprodukten.

Wirtschaftsstabilisierungsfonds, Bayernfonds

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds dient der Stabilisierung von großen, mittelständischen und systemrelevanten Unternehmen der Realwirtschaft, die in Folge der Corona-Pandemie unverschuldet in Schwierigkeiten geraten sind und für die andere Hilfsmaßnahmen nicht greifen oder nicht ausreichen. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch kleinere Unternehmen Zugang zum Fonds erhalten.

Er umfasst ein Gesamtvolumen von bis zu 600 Milliarden Euro: bis zu 400 Milliarden Euro sind für die Absicherung von Verbindlichkeiten durch Garantien des Bundes vorgesehen, zudem stärkt der Fonds mit bis zu 100 Milliarden Euro das unternehmerische Eigenkapital durch Maßnahmen der Rekapitalisierung. Weitere 100 Milliarden Euro sind zur Refinanzierung des ebenfalls zur Krisenbewältigung eingesetzten KfW-Sonderprogramms vorgesehen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gibt interessierten Unternehmen Auskunft bei allen Fragen rund um den Wirtschaftsstabilisierungsfonds und ist zuständig für die Prüfung der Anträge.

Der BayernFonds soll die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie auf jene Unternehmen abmildern, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, die technologische Souveränität, Versorgungssicherheit, kritische Infrastrukturen oder den Arbeitsmarkt in Bayern hätte. Hierzu unterstützt der BayernFonds die Unternehmen, ihre Kapitalbasis zu stärken und Liquiditätsengpässe zu überwinden. Er ergänzt dabei bisherige Sonderprogramme auf Bundes- und Landes­ebene.

Sowohl der Wirtschaftsstabilisierungsfonds als auch der BayernFonds kann Garantien bis 30. Juni 2021 gewähren und Rekapitalisierungsmaßnahmen bis 30. September 2021 einsetzen.

Neben dem BayernFonds stehen die Angebote der LfA Förderbank Bayern und der KfW weiterhin zur Verfügung.

Kurzarbeit

Bei Betriebsschließungen und Produktionsausfällen ist das Kurzarbeitergeld ein zentrales Instrument, um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Ihrem Betrieb halten zu können. Kurzarbeit können Sie bei Ihrer örtlichen Agentur für Arbeit beantragen.

Im Zuge der Corona-Krise wurden folgende Erleichterungen beschlossen
• Kurzarbeit kann angemeldet werden, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten von einem Arbeitsausfall von mehr als 10 Prozent betroffen sind.
• Das Einbringen von Minusstunden zur Vermeidung von Kurzarbeitergeld ist nicht mehr erforderlich.
• Auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können Kurzarbeitergeld beziehen.
• Das Kurzarbeitergeld wird für diejenigen, die Corona-Kurzarbeitergeld für ihre um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, ab dem 4. Monat des Bezugs auf 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem 7. Monat des Bezuges auf 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht.
• Bis 31. Dezember 2020 bleiben Einkommen aus Hinzuverdienstmöglichkeiten anrechnungsfrei, insofern die Summe aus neu aufgenommenem Nebeneinkommen, Ist-Entgelt, Aufstockungsbetrag und Kurzarbeitergeld das Soll-Entgelt nicht übersteigt. Ein Minijob (450 Euro / Monat) bleibt vollständig anrechnungsfrei.

Das Bundeskabinett hat - vorbehaltlich der Zustimmung im parlamentarischen Verfahren - eine Verlängerung des erleichterten Zugangs zur Kurzarbeit über den 31. Dezember 2020 hinaus und folgende Änderungen beschlossen.

• Die Sozialversicherungsbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden werden bis 30. Juni 2021 voll erstattet. Vom 01. Juli 2021 bis zum 31. Dezember 2021 werden für Betriebe, die bis zum 30.Juni 2021 Kurzarbeit eingeführt haben, die Sozialversicherungsbeiträge hälftig erstattet.
• Betriebe, die die Zeiten des Arbeitsausfalls für die berufliche Weiterbildung ihrer Beschäftigten nutzen, können auch nach dem 30. Juni 2021 die Sozialversicherungsbeiträge voll erstattet bekommen. Dazu wird die zusätzliche hälftige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge nicht mehr daran geknüpft sein, dass eine Qualifizierung mindestens 50 Prozent der Zeit des Arbeitsausfalls betragen muss.
• Die bisherige Hinzuverdienstregelung, dass ein während der Kurzarbeit aufgenommener Nebenverdienst bis zur vollen Höhe des ursprünglichen Einkommens nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird, läuft zum 31. Dezember 2020 aus.
Das Entgelt aus einem während der Kurzarbeit aufgenommenem Minijob (bis 450 Euro / Monat) bleibt weiterhin bis 31. Dezember 2021 anrechnungsfrei.
• Die maximale Bezugsdauer wird für Betriebe, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben, auf 24 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2021, verlängert.

Unternehmen aus Nürnberg zeigen Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit Nürnberg an. Auf der Webseite der Agentur für Arbeit Nürnberg finden Sie die nötigen Formulare und Informationen zur Beantragung.

Die Einreichung aller erforderlichen Unterlagen erfolgt
• per E-Mail an nuernberg.031-OS@arbeitsagentur.de,
• per Telefax 09 11 / 5 29-51 31,
• auf dem Postweg (Agentur für Arbeit Nürnberg, 90300 Nürnberg) oder
• über die eService-Funktion der Agentur für Arbeit.

Senkung der Umsatzsteuer

Im Rahmen des Konjunkturpakets wurde die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer beschlossen. Die Umsatzsteuer wird befristet vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 gesenkt. Der reguläre Steuersatz sinkt dabei von 19 auf 16 Prozent, der reduzierte Steuersatz von 7 auf 5 Prozent. Darüber hinaus wurde bereits im Vorfeld eine auf ein Jahr befristete Mehrwertsteuerabsenkung für Speisen in der Gastronomie beschlossen.

Somit ergeben sich folgende Regelungen
• ab 01.07.2020 bis 31.12.2020 Senkung von 19 auf 16 Prozent bzw. von 7 auf 5 Prozent für den Geltungsbereich des ermäßigten Steuersatzes
• ab 01.01.2021 reguläre Besteuerung mit Ausnahme der Speisen

Speisen (gilt auch bei Veranstaltungen)
• ab 01.07.2020 bis 31.12.2020 Senkung von 19 auf 5 Prozent auf Speisen
• ab 01.01.2021 bis 30.06.2021 gelten dann auf Speisen 7 Prozent

Unterstützung für Gründerinnen und Gründer

Start-ups und junge Technologieunternehmen haben häufig noch keine Hausbankverbindung und können daher nicht auf die Corona-Kredit-Programme der KfW zugreifen. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium der Finanzen, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), die Förderbank KfW und ihre Tochter KfW Capital ein Maßnahmenpaket für Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen in Deutschland erarbeitet.

Zudem steht Start-ups mit innovativen Produktentwicklungen und skalierbarem Geschäftsmodell das neue Beteiligungsangebot „Startup Shield Bayern“ zur Verfügung. Anträge für Mittel aus dem Startup Shield Bayern sind bei der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft (BayBG) zu stellen.

Unterstützung für Kultur- und Kreativwirtschaft

Programm NEUSTART KULTUR des Bundes
• Das Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR sieht die Förderung ganz verschiedener Bereiche von Kultur und Medien vor. Die Förderprogramme reichen von Maßnahmen für digitale Angebote bis zur Förderung von Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert sind.

Kulturstabilisierungsprogramm des Freistaats Bayern
• Solo-Selbstständige im Kunst- und Kulturbereich können ab Oktober 2020 Finanzhilfen bis zu 1.180 Euro monatlich als Ersatz des entfallenden Unternehmerlohns erhalten. Die individuelle Höhe ist abhängig von den Umsatzausfällen im Vergleich zu den Vorjahren. Diese Hilfe ist mit der Überbrückungshilfe des Bundes kumulierbar. Die Antragstellung ist noch in Vorbereitung.
• Mit einem Stipendienprogramm sollen Künstlerinnen und Künstlern beim Einstieg in die professionelle Laufbahn unterstützt werden. Ab dem 1. Januar 2021 werden 5.000 Stipendien in Höhe von jeweils 5.000 Euro bereitgestellt. Das Stipendienprogramm ist mit anderen Hilfsprogrammen kumulierbar.
• Das Spielstättenprogramm wird bis 30. Juni 2021 verlängert und für Kulturveranstaltende ohne eigene Spielstätte geöffnet. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Spielstätten mit Sitz in Bayern sowie Veranstaltende ohne eigene Spielstätte mit einem Schwerpunkt auf künstlerische Veranstaltungen und einem maximalen Jahresumsatz von 10 Millionen Euro. Weder Spielstätten noch Kulturveranstaltende dürfen öffentlich getragen oder zu mehr als 50 Prozent öffentlich institutionell gefördert werden. Die Finanzhilfe berücksichtigt neben laufenden Sachkosten, wie Mieten, auch Personalkosten einschließlich eines (fiktiven) Unternehmerlohns. Die Höchstgrenze der Finanzhilfe liegt, abhängig von der Zahl der Beschäftigten, zwischen 50.000 Euro und 300.000 Euro. Die Antragsstellung erfolgt online auf der Webseite von Bayern Innovativ (Hotline: 0911 / 20671-344).
• Mit der Kino-Anlaufhilfe werden Kinospielstätten in Bayern finanziell unterstützt. Der Höchstbetrag wird standortspezifisch anhand der Anzahl der Kinoleinwände und der Besuchszahlen im Jahr 2019 ermittelt. Um das Überleben vieler bayerischer Kinos zu sichern, wird das Programm bis 30. Juni 2021 verlängert.

Maßnahmen der Stadt Nürnberg
• Der kommunale Rettungsschirm "Kultur-Projekte / Kultur-Struktur während der Corona-Krise" möchte durch gezielte Förderung die Sichtbarkeit kultureller Aktivität in der Stadt in ermöglichen und stärken. Jeweils 50.000 Euro werden hierfür zur Verfügung gestellt. Die Antragsstellung erfolgt über ein Formular, das auf den Internetseiten des Geschäftsbereichs Kultur bereitgestellt wird.
• Die Lotsenstelle Coronahilfen am Bildungscampus bietet kostenlose Orientierung zu Fragen rund um die Auswirkungen der Corona-Pandemie für alle Kulturschaffenden, Kreativen sowie Künstlerinnen und Künstler in der Metropolregion Nürnberg. Die Lotsen weisen den Weg durch Corona-Hilfsprogramme und vernetzen Sie mit anderen Kompetenzzentren, Partnerinnen und Partnern sowie Institutionen (Kontakt: 0911 / 231-31286).

Für Soloselbständige aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, sind außerdem die Novemberhilfe und die Neustarthilfe im Rahmen der Überbrückungshilfe III (Januar bis Juni 2021) von Interesse.

Erleichterter Zugang zur Grundsicherung

Zur Abfederung der wirtschaftlichen Härten, denen sich insbesondere Selbstständige und Kleinstunternehmerinnen und -unternehmer durch die Corona-Krise gegenübersehen, hat der Gesetzgeber den Zugang zur Grundsicherung erleichtert. Dabei entfällt die Vermögensprüfung bei Neuanträgen auf Grundsicherung für die ersten sechs Monate, wenn erklärt wird, dass kein erhebliches Vermögen verfügbar ist. Auch die Wohnkosten inklusive Heizung und Nebenkosten werden für die ersten sechs Monate als angemessen anerkannt.

Diese Ausnahmen gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31.12.2020 beginnen. Die Regelungen gelten auch für Weiterbewilligungsanträge bei denen der Bewilligungszeitraum spätestens am 31.12.2020 beginnt.

Ihre Selbstständigkeit kann trotz Leistungsbezug weiterlaufen. Alle wichtigen Informationen zur Grundsicherung sowie den notwendigen vereinfachten Antrag finden Sie auf der Webseite des Jobcenters Nürnberg. Ein persönlicher Termin beim Jobcenter zum Erhalt der Grundsicherung ist derzeit nicht nötig.

Die vereinfachte Antragsstellung zum Kinderzuschlag („Notfall-KiZ“) im Zuge der Corona-Krise galt nur für die Antragsmonate April bis September 2020 und ist damit ausgelaufen. Informationen zum Kinderzuschlag und zur Antragsstellung ab Oktober 2020 erhalten Sie auf der Seite Bundesagentur für Arbeit.

Anrechnung der Corona-Soforthilfe
Die Soforthilfe Corona gilt nicht als Einkommen, sondern als zweckbestimmte Einnahme. Im Gegensatz zur Grundsicherung durch Arbeitslosengeld II, die für Ausgaben wie Lebensmittel oder Miete eingesetzt werden dürfen, muss die Corona-Soforthilfe zur Deckung der Betriebskosten eingesetzt werden. Sie gilt auch nicht als Einkommen, wenn sie die Betriebsausgaben übersteigt. Andere Betriebseinnahmen als die Soforthilfe werden jedoch als Einkommen angerechnet.



Entschädigungen, Stundungsmöglichkeiten, Insolvenzaufschub

Entschädigung für Verdienstausfall nach dem Infektionsschutzgesetz (z.B. bei angeordneter Quarantäne)

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt oder unterworfen wird und einen Verdienstausfall erleidet und dabei nicht krank ist, hat grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf Entschädigung nach § 56 Abs. 1 IfsG. Gleiches gilt für Personen, die aufgrund einer Anordnung der Gesundheitsämter abgesondert werden (beispielsweise in häusliche Quarantäne).

Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall
• 1. bis 6. Woche: Entschädigung in Höhe des vollen Verdienstausfalls (netto) und
• ab 7. Woche: Entschädigung in Höhe des Krankengeldes nach § 47 Abs. 1 des Sozialgesetzbuch V

Der Arbeitgebende muss die Entschädigungszahlung des Staates vorausfinanzieren (längstens sechs Wochen). Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgebenden auf Antrag von der zuständigen Behörde (für Nürnberg: Regierung von Mittelfranken) erstattet. Selbständige stellen den Antrag auf Entschädigung direkt bei der zuständigen Behörde (für Nürnberg: Regierung von Mittelfranken). Die Höhe der Entschädigung wird auf Basis von 1/12 des Arbeitseinkommens berechnet (Paragraph 15 Sozialgesetzbuch IV).

Entschädigungs- bzw. Erstattungsanträge müssen innerhalb einer Frist von 12 Monaten nach Einstellung der untersagten Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung bei der zuständigen Behörde eingereicht werden.

Wichtig: Personen, die aufgrund der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege anlässlich der Corona-Pandemie erlassenen Allgemeinverfügungen ihrer beruflichen Tätigkeit nicht mehr nachgehen können und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, sind nicht berechtigt, einen Entschädigungsanspruch nach dem IfSG geltend zu machen!

Entschädigung für Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Selbständige haben einen Anspruch auf Entschädigung, wenn sie nicht arbeiten können, weil sie ihre Kinder (bis zum 12. Lebensjahr) infolge der behördlich angeordneten vorübergehenden Schließung oder einem Betretungsverbot von Kinderbetreuungseinrichtungen oder Schulen selbst zuhause betreuen müssen. Der Anspruch besteht bis zum 31. Dezember 2020.

Für die Dauer von längstens sechs Wochen werden eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des dem Sorgeberechtigten entstandenen Netto-Verdienstausfalls (maximal 2.016 Euro für einen vollen Monat) gewährt und 80 Prozent der am Brutto-Einkommen ausgerichteten Sozialversicherungsbeiträge entrichtet.

Voraussetzungen für die Entschädigung, die alle erfüllt sein müssen, sind
• Die Schule oder Kindertagesstätte, die das Kind besucht, muss aufgrund behördlicher Anordnung zur Verhinderung der Verbreitung einer Infektionskrankheit geschlossen worden sein und
• das Kind darf das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (d. h. dass das Kind höchstens 11 Jahre alt ist) oder das Kind ist behindert und auf Hilfe angewiesen und
• das Kind muss in der Zeit der Schließung von der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer bzw. der/dem selbstständig Tätigen selbst zu Hause betreut werden, weil eine anderweitige zumutbare Betreuung nicht sichergestellt werden konnte.

Keine Entschädigung erhält, wer tatsächlich erkrankt ist. Denn kranke Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten grundsätzlich die sechswöchige Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgebenden und im Anschluss das Krankengeld der Gesetzlichen Krankenversicherung. Selbstständige sind im Krankheitsfall regelmäßig über entsprechende Leistungen aus privaten Versicherungen abgesichert.

Soweit andere Möglichkeiten zur gesetzlichen, tariflichen, betrieblichen oder individualrechtlichen Fortzahlung des Entgelts bestehen, sind diese prioritär zu nutzen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn dem sorgeberechtigten Erwerbstätigen noch ein Zeitguthaben oder Urlaubsansprüche aus den vergangenen Jahren zustehen. Ein Entschädigungsanspruch greift auch dann nicht, wenn die Erwerbstätigen einen Anspruch auf eine Geldleistung in entsprechender Höhe haben. Auch soweit die Möglichkeit des ortsflexiblen Arbeitens (z.B. Homeoffice) besteht und sie dem Erwerbstätigen zumutbar ist, müssen sie diese nutzen und ihre Kinder so selbst betreuen.

Antragstellung
• Ist die erwerbstätige sorgeberechtigte Person Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer, stellt den Antrag die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber. Die zuständige Regierung (für Nürnberg die Regierung von Mittelfranken) erstattet die ausgezahlten Beträge auf Antrag dem Arbeitgeber. Dieser Antrag muss innerhalb von drei Monaten gestellt werden.
• Ist die erwerbstätige sorgeberechtigte Person selbstständig stellt den Antrag die/der Selbstständige.
• Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online.

Stundung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen

Gewerbesteuer und Gewerbesteuervorauszahlungen
Zur Stundung von Gewerbesteuerzahlungen und Herabsetzung von Gewerbesteuer-Vorauszahlungen gibt das Kassen- und Steueramt der Stadt Nürnberg Auskunft. Bei telefonischen Rückfragen nutzen Sie bitte die auf den letzten Bescheiden rechts oben aufgeführte Telefonnummer der Sachbearbeitung. Bitte nutzen Sie zur Antragstellung das jeweils entsprechende Formular der Stadt Nürnberg (s.u.) und senden dieses an das Kassen- und Steueramt der Stadt Nürnberg, Postweg: Stadt Nürnberg, Kassen- und Steueramt, Theresienstraße 7, 90403 Nürnberg (Fax: 09 11 / 2 31-1 48 22).

Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer, Umsatzsteuer
Zur Stundung und Herabsetzung von Vorauszahlungen von Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer und Umsatzsteuer sowie Verzicht auf Vollstreckung rückständiger Steuerschulden gibt Ihr zuständiges Finanzamt Auskunft.

Umsatzsteuervorauszahlung
Bayern zahlt Unternehmen auf Antrag bereits geleistete Umsatzsteuersondervorauszahlungen wieder zurück. Praktischer Hinweis zur Antragstellung: Das Bayerische Landesamt für Steuern stellt auf seinen Seiten eine Anleitung für durch die Corona-Pandemie betroffene Unternehmen zur Beantragung der Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung beim Finanzamt zur Verfügung.

Verlustverrechnung
Unternehmen, die Corona-bedingt in diesem Jahr mit einem Verlust rechnen, erhalten eine Liquiditätshilfe. Sie können daher ab sofort neben den bereits für 2020 geleisteten Vorauszahlungen auch eine Erstattung von für 2019 gezahlte Beträge bei ihrem zuständigen Finanzamt beantragen, und zwar auf Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustes für das aktuelle Jahr. Berechnung siehe Informationen des Bundesfinanzministeriums.

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen
Unternehmen und Selbstständige können für den Zeitraum ab Juni 2020 eine Stundung der Sozialversicherungsbeiträge beantragen. Es gilt das Regelstundungsverfahren, allerdings kann bei Teilzahlungsvereinbarungen ggf. der Stundungszins entfallen. Auch kann von der an sich notwendigen Sicherungsleistung abgesehen werden. Es ist vorgesehen, dass die gestundeten Beiträge in Raten zurückgezahlt werden können. Hierzu schließen die Arbeitgeber mit den Einzugsstellen der Krankenversicherungen entsprechende Stundungsvereinbarungen. Nähere Informationen dazu im Papier des GKV-Spitzenverbandes.

Zahlungsaufschub bei Grundversorgung

Die Übergangsregelungen zum Kündigungsausschluss im Mietrecht sowie zum Zahlungsaufschub bei Verbraucherdarlehensverträgen und existenzsichernden Verträgen, z. B. Telefon, Strom und Gas, sind ausgelaufen.

Mietzahlungen
• Corona-bedingte Mietschulden für die Monate April 2020 bis Juni 2020 müssen bis spätestens 30. Juni 2022 zurückgezahlt werden.
• Ab 1. Juli 2020 müssen die normalen Mietzahlungen wieder aufgenommen werden, andernfalls drohen zivilrechtliche Maßnahmen bis hin zur Kündigung.

Dauerschuldverhältnisse
• Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Kleinstgewerbetreibende können ab dem 1. Juli 2020 Zahlungen für wesentliche Dauerschuldverhältnisse zur Eindeckung mit Leistungen der angemessenen Daseinsvorsorge bzw. mit Leistungen zur angemessenen Fortsetzung des Erwerbsbetriebs nicht weiter aufgrund der Pandemie aufschieben.

Verbraucherdarlehen
• Die Corona-bedingte Stundung von Verbraucherdarlehen verlängert den jeweiligen Darlehensvertrag um den Zeitraum der Stundung von bis zu drei Monaten.
• Ab 1. Juli 2020 müssen die verschobenen monatlichen Darlehensraten daher wieder gezahlt werden, sofern sich Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihrer Bank nicht auf eine andere Lösung verständigt haben.

Kündigungsschutz bei Corona-bedingten Mietausfällen

Vermieterinnen und Vermieter durften das Mietverhältnis wegen Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April 2020 bis 30. Juni 2020 nicht kündigen, sofern die Mietschulden auf den Auswirkungen der Corona-Krise beruhen. Das gilt auch für Gewerberaummietverträge, für Mietverhältnisse über Grundstücke und analog auch für Pachtverhältnisse. Allerdings bleibt es grundsätzlich dabei, dass Mieterinnen und Mieter zur Zahlung ihrer Miete bzw. Pacht verpflichtet sind. Zum 1. Juli 2020 ist der besondere Kündigungsschutz ausgelaufen.

Das bedeutet, dass bei Zahlungsrückständen, die ab dem 1. Juli 2020 entstehen und mehr als eine Monatsmiete betragen, Mieterinnen und Mietern wieder gekündigt werden kann (eventuelle Zahlungsrückstände aus der Zeit vor der Corona-bedingten Sonderregelung, d.h. vor April 2020, können dabei hinzuzählen). Zahlungsrückstände für den Zeitraum vom 1. April 2020 bis 30. Juni 2020 müssen bis zum 30. Juni 2022 beglichen werden.

Insolvenzaufschub

Unternehmen, die nur aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten oder insolvent geworden sind, erhalten einen Insolvenzaufschub. Die Bundesregierung hat beschlossen, die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 31. Dezember 2020 zu verlängern, allerdings mit der Einschränkung, dass dies nur für Unternehmen gilt, die überschuldet, aber nicht zahlungsunfähig sind. Desweiteren ist für einen dreimonatigen Übergangszeitraum das Recht der Gläubiger eingeschränkt, die Eröffnung von Insolvenzverfahren zu beantragen. Dadurch soll es den Unternehmen ermöglicht werden, ihre Geschäfte weiterzuführen, wieder wirtschaftlich zu arbeiten und Geschäftsbeziehungen aufrechtzuerhalten.



Verordnungen, Arbeitsschutz, Hygienekonzepte

Allgemeine Gesetzesgrundlagen und Verordnungen

Seit 2. November gelten für die Dauer von vier Wochen die Regelungen der 8. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Es gibt Ausnahmen zur Maskenpflicht für Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung keine Maske tragen können. Betroffene Personen sollen dazu eine formlose ärztliche Bestätigung mitführen.

Einreise aus Risikogebieten, Quarantäne

Häusliche Quarantäne
• Wenn Sie sich länger als 24 Stunden in einem Land oder in einer Region aufgehalten haben, das vom Robert Koch-Institut aktuell als Risikogebiet eingestuft wurde, müssen Sie sich bei der Einreise nach Bayern auf direktem Weg in häusliche Quarantäne begeben. Für einen Zeitraum von zehn Tagen müssen Sie in häuslicher Quarantäne verbleiben. Sie dürfen die Quarantäne nicht verlassen und keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht Ihrem Hausstand angehören. Von dieser Verordnung ausgenommen sind Durchreisende oder Personen mit einem sonstigen triftigen Reisegrund.
• Die Quarantäne kann frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise beendet werden, wenn Sie über ein negatives Testergebnis verfügen, symptomfrei sind und nicht innerhalb der letzten zehn Tage positiv getestet wurden.

Digitale Einreiseanmeldung
• Damit das Gesundheitsamt die Einhaltung der Quarantäne kontrollieren kann, müssen Sie nach Ihrer Einreise eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Ihre Reise- und Kontaktdaten werden an das Gesundheitsamt weitergeleitet, das sich dann mit Ihnen in Verbindung setzt.

Testung
• Sie können sich bei Ihrem Hausarzt oder im städtischen Testzentrum testen lassen. Besuchen Sie die Praxis oder das Testzentrum nicht ohne zuvor einen Termin zu vereinbaren und Ihre Rückreise aus einem Risikogebiet zu nennen. Die Quarantäne darf für die Dauer der Durchführung eines Tests unterbrochen werden.
• Das Gesundheitsamt kann Sie innerhalb von zehn Tagen nach Einreise dazu auffordern, ein negatives Testergebnis vorzulegen, oder, wenn Sie über ein solches Ergebnis nicht verfügen, einen Test zu machen. Die Pflicht zur Testung entsteht erst mit der Aufforderung des Gesundheitsamts.

Tagebuch
• Während der Quarantäne müssen Sie ein Tagebuch über Ihren Gesundheitszustand führen. Die tägliche Meldung über Ihren Gesundheitszustand können Sie via Online-Formular an das Gesundheitsamt senden. Hierfür erhalten Sie eine Patienten-ID vom Gesundheitsamt. Falls Sie noch keine Patienten-ID bekommen haben, warten Sie bitte auf den Anruf des Gesundheitsamts.

Bürgertelefon zu Corona-Tests
• Das Bürgertelefon zu Corona-Tests für Reiserückkehrer ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 0 91 31 / 68 08 51 01 erreichbar.

Arbeitsschutz

Oberste Priorität haben in Zeiten der Corona-Pandemie Sicherheit und Gesundheitsschutz in der Arbeit.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) haben gemeinsam Eckpunkte für den betrieblichen Infektionschutzstandard ermittelt bzw. angepasst und die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel bekannt gegeben.

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel enthält Konkretisierungen der Anforderungen der Verordnungen nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Bei Einhaltung dieser Konkretisierungen können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber davon ausgehen, dass die Anforderungen aus den Verordnungen erfüllt sind. Wird eine andere Lösung gewählt, muss damit mindestens die gleiche Sicherheit und der gleiche Gesundheitsschutz für die Beschäftigten erreicht werden.

Hygienekonzepte

Zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) wurden folgende Rahmenkonzepte für betriebliche Schutz-und Hygienekonzepte von Betrieben bekannt gemacht.



Weitere Informationen

Steuerfreie Sonderzahlungen

Zur Anerkennung besonderer und unverzichtbarer Leistung der Beschäftigten in der Corona-Krise können Unternehmen ihren Beschäftigten Beihilfe und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Das gilt für Sonderleistungen, die die Beschäftigten zwischen 1. März 2020 und 31. Dezember 2020 zusätzlich zu ihrem Arbeitslohn erhalten und die in ihrem Lohnkonto aufgezeichnet sind.

Außenhandel

Das Bundeswirtschaftsministerium hat im Einvernehmen mit dem Bundesfinanzministerium beschlossen, dass Exportgeschäfte zu kurzfristigen Zahlungsbedingungen (bis 24 Monate) auch innerhalb der EU und in bestimmten OECD-Ländern mit staatlichen Exportkreditgarantien des Bundes abgesichert werden können. Damit können insbesondere mögliche Engpässe im privaten Exportkreditversicherungsmarkt aufgefangen werden.

Kontaktstelle Lieferketten im Bay. Wirtschaftsministerium

Eine neu eingerichtete Kontaktstelle im Bayerischen Wirtschaftsministerium unterstützt die betroffenen Unternehmen auf fachlicher und ggf. politischer Ebene, die Lieferketten rasch wiederherzustellen, soweit die Unternehmen nicht selbst eine Lösung finden konnten. Das Wirtschafts­ministerium arbeitet dabei mit anderen bayerischen Ressorts, Wirtschaftskammern und -verbänden, den Bundesministerien sowie weiteren Bundesbehörden zusammen.

Kontakt zur Kontaktstelle Lieferketten: kontaktstelle-lieferketten(at)stmwi.bayern.de

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise betroffen sind, können ab 1. August 2020 eine Ausbildungsprämie oder andere Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen. Als KMU gelten Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten. Dabei wird die Zahl der Beschäftigten in Vollzeitäquivalenten zum Stichtag 29. Februar 2020 zugrunde gelegt.

Die erste Förderrichtlinie umfasst
• Ausbildungsprämie in Höhe von 2.000 Euro bei Erhalt des Ausbildungsniveaus. Die Ausbildungsprämie steht unter der Bedingung, dass das Ausbildungsverhältnis über die Probezeit hinaus fortbesteht. Zur Ermittlung der durchschnittlichen Zahl der Auszubildenden in den letzten Jahren werden nur die Ausbildungsverträge gezählt, die die Hürde über die Probezeit erfolgreich geschafft haben.
• Ausbildungsprämie plus in Höhe von 3.000 Euro bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus.
• Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung, wenn der Ausbildungsbetrieb Auszubildende und Ausbilder nicht mit in Kurzarbeit schickt. Die Förderung beträgt 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung ohne Berücksichtigung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
• Eine Übernahmeprämie in Höhe von 3 000 Euro wird gewährt, wenn Auszubildende bis zum 31. Dezember 2020 aus pandemiebedingt insolventen KMU übernommen werden, um ihre Ausbildung fortzuführen. Eine pandemiebedingte Insolvenz wird angenommen, wenn bis zum 31. Dezember 2020 das Insolvenzverfahren eröffnet wird und sich das Unternehmen vor dem 31. Dezember 2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befand.

Antragstellung erfolgt bei der zuständigen Agentur für Arbeit. Auch wenn der offizielle Ausbildungsstart in Bayern erst im September ist, wird empfohlen bereits jetzt den Antrag zu stellen. Denn die Anträge werden nach Eingang bearbeitet und es steht nur ein begrenztes finanzielles Budget zur Verfügung.

Hinweise zur Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie plus
• Voraussetzung zur Gewährung ist, dass der Ausbildungsbetrieb in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sein muss. Das bedeutet wenigstens ein Monat Kurzarbeit im ersten Halbjahr 2020 oder ein Umsatzeinbruch im April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019.
• Für die Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie plus benötigen Sie eine Bescheinigung Ihrer Industrie- und Handelskammer. Die Vorlage erhalten Sie ebenfalls bei der Bundesagentur für Arbeit. Bitte senden Sie diese sobald verfügbar per E-Mail an ausbildungspraemie@nuernberg.ihk.de.

Notfallbetreuung für Kinder

Ein Weiterbetrieb der Schulen und Kindertagesstätten im November 2020 ist vorgesehen. Seit 1. September 2020 greift - abhängig vom weiteren Infektionsgeschehen - ein Drei-Stufen-Modell für die Kinderbetreuung in Bayern.

• Stufe 1: Regelbetrieb bei stabilem Infektionsgeschehen
• Stufe 2: Eingeschränkter Betrieb bei verschlechtertem Infektionsgeschehen
• Stufe 3: Eingeschränkte Notbetreuung bei starker Verschlechterung des Infektionsgeschehens



Branchenspezifische Maßnahmen

Handel, Dienstleistungen, Märkte

Maßnahmen der Stadt Nürnberg zur Unterstützung
• Die Stadt Nürnberg hat beschlossen, die Sondernutzungsgebühren für Verkaufsstände und Warenauslagen für das komplette Jahr 2020 zu reduzieren. Mehr Informationen auf den Seiten des Liegenschaftsamtes.
• Jeder Gewerbetreibende, der die Gebühr für die vergangenen Monate bereits bezahlt hat, hat die zu viel entrichtete Gebühr bis Juli 2020 zurückbekommen, ohne selbst etwas veranlassen zu müssen.

Richtlinien
• Die Kunden und ihre Begleitpersonen ab dem siebten Lebensjahr haben eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Es gibt Ausnahmen zur Maskenpflicht für Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung keine Maske tragen können. Hierfür kann beispielsweise ein Schwerbehindertenausweis oder ein dies bestätigendes ärztliches Attest hilfreich sein.
• Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept (z. B. Einlass, Mund-Nasen-Bedeckung) und, falls Kundenparkplätze zur Verfügung gestellt werden, ein Parkplatzkonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Gastronomie

Unterstützung seitens der Stadt Nürnberg
• Die Stadt Nürnberg hat beschlossen bis zum 30. Juni 2021 keine Sondernutzungsgebühren für Tisch- und Stuhlaufstellungen zu erheben. Etwaige Rückzahlungen werden gegebenenfalls mit noch offenen Forderungen aus den Vorjahren verrechnet.
• Die Nutzung öffentlicher Verkehrsflächen zur Aufstellung von Tischen und Stühlen für gastronomische Betriebe wird von der Stadt Nürnberg bis zum 30. April 2021 ermöglicht, sofern dies nicht im Einzelfall mit anderen Nutzungen kollidiert.
• Ab 22. Oktober 2020, erlaubt die Stadt Nürnberg die Nutzung elektrischer Heizungsvorrichtungen für die Außengastronomie im öffentlichen Raum und auf städtischen Grundstücken. Dazu gehören zum Beispiel Terrassenheizungen, Heizstrahler oder Heizpilze. Die Nutzungsänderung ist befristet bis zum 30. April 2021. Gasbetriebene Heizungsanlagen sind aus Gründen des Brandschutzes weiterhin verboten.

Maßnahmen des Bundes
• Der Mehrwertsteuersatz für Speisen in Restaurants und Gaststätten wurde wie folgt abgesenkt.

01.07. bis 31.12.2020: Speisen: 5% | Getränke: 16% | Logis: 5%

01.01. bis 30.06.2021: Speisen: 7% | Getränke: 19% | Logis: 7%

ab 01.07.2021: Speisen: 19% | Getränke: 19% | Logis: 7%


Bitte beachten Sie die aktuellen Hygienekonzepte "Gastronomie", "Veranstaltungen" sowie das "Hinweisblatt geschlossene Veranstaltungen in Gastronomie und Beherbergungsbetrieben".

Hotellerie, Beherbergungsbetriebe, Messen, Tagungen, Kongresse

Der Mehrwertsteuersatz für Speisen in Restaurants und Gaststätten wurde abgesenkt. Mehrwertsteuersätze und Zeitrahmen:

01.07. bis 31.12.2020: Speisen: 5% | Getränke: 16% | Logis: 5%

01.01. bis 30.06.2021: Speisen: 7% | Getränke: 19% | Logis: 7%

ab 01.07.2021: Speisen: 19% | Getränke: 19% | Logis: 7%

Zu beachten sind die relevanten Hygienekonzepte der Bayerischen Staatsregierung "Beherbergung", "Bäder", "Sport", "Messe", "Veranstaltungen", die "Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts für Veranstaltungen" sowie das "Hinweisblatt geschlossene Veranstaltungen".

Land- und Ernährungswirtschaft

Der Freistaat Bayern hat im Kabinett ein Konzept beschlossen, nach dem in landwirtschaftlichen Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten nur noch Personen beschäftigt werden dürfen, die bei Beginn der Beschäftigung über ein ärztliches Zeugnis verfügen, wonach bei ihnen keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus bestehen.

Zur Durchsetzung der Testpflicht werden diese landwirtschaftlichen Betriebe verpflichtet, die Erntehilhfskräfte und Saisonarbeitskräfte den zuständigen Kreisverwaltungsbehörden zu melden. Daneben wird für Erntehilfskräfte und Saisonarbeitskräfte von ausgewählten Großbetrieben, die bereits in Beschäftigung sind, eine Reihentestung durchgeführt.

Handwerk

Wir haben hier relevante Links für Sie zusammengefasst:



Kostenfreie Beratung

Kostenfreie studentische Beratung

Die studentische Unternehmensberatung der Metropolregion Nürnberg, das Junior Consulting Team (JCT), bietet im Rahmen der aktuellen Corona-Krise Pro-Bono-Projekte für betroffene Unternehmen an. Sie können Unterstützungsmöglichkeiten beispielsweise zu folgenden Themenfeldern leisten: Szenarioanalysen bezüglich des Supply Chain Management und der finanziellen Situation sowie zu dezentralen Kommunikationstrukturen.



Ihr Kontakt zur Wirtschaftsförderung Nürnberg

Wirtschaftsförderung Nürnberg

Theresienstraße 9

90403 Nürnberg

Telefon: 09 11 / 2 31-29 98

Telefax: 09 11 / 2 31-27 62

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Bitte beachten Sie: Wegen der dynamischen Lage können wir weder Gewähr für Vollständigkeit noch für Aktualität übernehmen. Wir bitten um Ihr Verständnis!

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