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Förderprogramme für Unternehmen im Bereich "Energie"

Für Unternehmen, Privatpersonen und Kommunen gibt es eine sehr große Bandbreite an Förderprogrammen für Energieeffizienz und Regenerative Energieerzeugung (Länder, Bund, EU). Unternehmen können Förderprogramme für

  • Energieeffizienzberatung,
  • Investitionen in Energieeffizienz,
  • Investitionen in Erneuerbare Energien,
  • Forschung und Entwicklung,
  • und die Erschließung ausländischer Märkte nutzen.

Die meisten Förderprogramme sind auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zugeschnitten. Einen vollständigen Überblick über Förderprogramme für Unternehmen (Länder, Bund) bietet die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

Neben den spezifischen Förderprogrammen für Energie lohnt es sich für technologieorientierte Unternehmen auch nicht-themenspezifische Förderprogramme zu prüfen.


Ausgewählte Förderprogramme


Energieeffizienzberatung

im Rahmen der Initiative Energieeffizienz im Mittelstand

(KMU, Energieberatung, Zuschuss)

Die KfW unterstützt Unternehmen mit der Förderung von Energieeffizienz-Initial- und Detailberatungen. Förderfähig sind Initialberatungen mit einem Förderansatz von 80 Prozent des förderfähigen Tageshonorars und Detailberatungen mit einem Förderansatz von 60 Prozent. Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.

Für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen bietet die KfW zinsgünstige Kredite für investive Energieeinsparmaßnahmen im Rahmen des KfW-Energieeffizienzprogramms an.


Forschung und Entwicklung

Förderprogramm „Innovative Energietechnologien und Energieeffizienz“

(Unternehmen im Freistaat Bayern, Forschung & Entwicklung, Demonstrationsvorhaben, Studien, Steigerung der Energieeffizienz, Einsatz Erneuerbarer Energien, Zuschuss)

Gefördert werden die Entwicklung und Anwendung neuer Energietechnologien sowie die Durchführung von Studien, die dem Ziel der rationelleren Gewinnung und Verwendung von Energie bzw. der Energieeinsparung dienen. Förderfähig sind Demonstrationsvorhaben, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und Studien. Der Fördersatz für Unternehmen beträgt max. 50 Prozent der förderfähigen Kosten und wird in Form eines Zuschusses gewährt.


6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung

(Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Forschung & Entwicklung, Zuschuss)

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur rationellen Nutzung und Bereitstellung von Energie.

Förderbar ist Forschung und Entwicklung

im Bereich der Grundlagenforschung

  • Rationelle Energieumwandlung
  • Erneuerbare Energien
  • Nukleare Sicherheit
  • Kernfusion

und im Bereich der Angewandten Forschung

  • Rationelle Energieumwandlung
  • Erneuerbare Energien
  • Bioenergie
  • Nukleare Sicherheit

Die aktuellen Förderschwerpunkte können auf der Website des 6. Energieforschungsprogrammes abgerufen werden.

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses in Höhe von max. 100 Prozent der förderfähigen Kosten für wissenschaftliche Einrichtungen und max. 50 Prozent der förderfähigen Kosten für Unternehmen.


7. Forschungsrahmenprogramm der EU

(Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus min. 3 EU-Staaten, Verbundprojekte, Exzellenznetzwerke, Technologieinitiativen, Zuschuss)

Im Programmbaustein "Kooperation" Themenblock "5. Energie" des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU werden wissenschaftliche Verbundprojekte, Exzellenznetze und gemeinsame Technologieinitiativen für Energieeffizienz und Regenerative Energieträger gefördert. Die Förderthemen werden in jährlich fortgeschriebenen Calls for Proposals durch die EU definiert.

Die Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen:

  • Wasserstoff und Brennstoffzellen,
  • Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien,
  • Herstellung von Brennstoffen aus Erneuerbaren Energien,
  • Erneuerbare Energien zu Heiz- und Kühlzwecken,
  • CO2-Abscheidung und –lagerung für emissionsfreie Stromerzeugung,
  • Saubere Kohletechnologien,
  • Intelligente Netze,
  • Energieeffizienz und Energieeinsparung,
  • Wissen für die energiepolitische Entscheidungsfindung.

Voraussetzung für einen erfolgreichen Förderantrag ist die Beteiligung mindestens dreier Akteure aus unterschiedlichen EU-Staaten. Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe hängt von der geplanten Maßnahme und den jeweiligen Antragstellern ab.


Investitionen in Energieeffizienz und Regenerative Energieträger

KfW-Energieeffizienzprogramm

(Unternehmen, Investitionen in Energieeffizienz, zinsgünstiges Darlehen)

Im KfW-Energiesparprogramm können Unternehmen zinsverbilligte Darlehen für die Planung und Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen erhalten. Unternehmen können Fördermittel bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten beantragen.

Förderbare Maßnahmen

  • Anlagentechnik inklusive Heizung, Kühlung, Beleuchtung, Lüftung, Warmwasserbereitung
  • Effiziente Energieerzeugung, insbesondere Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen
  • Gebäudehülle
  • Maschinenparks inklusive Querschnittstechnologien, wie elektrische Antriebe, Druckluft, Vakuum, Pumpen
  • Prozesskälte und Prozesswärme
  • Wärmerückgewinnung/Abwärmenutzung
  • Mess-, Regel- und Steuerungstechnik
  • Informations- und Kommunikationstechnik
  • Sanierung und Neubau von Gebäuden
  • Planungs- und Umsetzungsbegleitung

Investitionen in nicht-energiebezogene Umweltschutzmaßnahmen wie Ressourcheneffizienz, Luftreinhaltung, Lärmschutz etc. können unter dem KfW-Umweltprogramm gefördert werden.


KfW-Programm Erneuerbare Energien

(Unternehmen, Investitionen in Regenerative Energien und Netzinvestitionen, zinsgünstiges Darlehen)

Die KfW-Mittelstandsbank bietet Unternehmen zinsverbilligte Darlehen für den Einsatz von Regenerativen Energieträgern (incl. Förderung von Netzinvestitionen) mit den Programmen "Erneuerbare Energien Standard" und "Erneuerbare Energien Premium". Welche Regenerativen Energien gefördert werden, kann auf der Website der KfW abgerufen werden. Unternehmen können Fördermittel bis zu 100 Prozent der Nettoinvestitionskosten beantragen. Der maximale Kreditbetrag liegt bei 25 Mio €.


KfW-Finanzierungsinitiative Energiewende

(Unternehmen, große Investitionen in Energieeffizienz, Regenerative Energien und F&E, Zuschuss)

Über die KfW-Finanzierungsinitiative Energiewende können Unternehmen zinsverbilligte Darlehen für die Investition in Energieeffizienz, Erneuerbare Energien sowie Forschungs- und Entwicklungsvorhaben erhalten. Unternehmen können Fördermittel bis zu 50 Prozent des gesamten Fremdkapitalbedarfes bis zu einem maximalen Kreditbetrag von 100 Mio. € beantragen.


BAFA Förderung Erneuerbarer Energien

(KMU, Investitionen in Regenerative Energien, Zuschuss)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bietet KMU Fördermöglichkeiten für den Einsatz Regenerativer Energien. Im Einzelnen werden Solarthermieanlagen, Biomasse und der Einsatz von Wärmepumpen gefördert. Die jeweiligen Förderkonditionen können auf der Website des BAFA eingesehen werden. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses.


Know-How-Transfer, Schulung und Ausbildung

Intelligent Energy Europe

(Unternehmen aus mind. 3 EU-Staaten, Wissenstransfer, Abbau von Markthemmnissen, Schulung, Zuschuss)

Die europäische Union fördert im Programm Intelligent Energy Europe Projekte der Themenbereiche Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energie im Verkehrswesen, Integrierte Initiativen. Die Förderthemen werden in jährlich fortgeschriebenen Calls for Proposals durch die EU definiert.

Gefördert werden Know-How-Transfer, Erfahrungsaustausch, Schulung und Ausbildung, Bewusstseinsbildung, Abbau von Hindernissen beim Marktzugang. Nicht gefördert werden Demonstrationsprojekte, Investitionen sowie Forschung und Entwicklung.

Voraussetzung für einen erfolgreichen Förderantrag ist die Beteiligung mindestens dreier Akteure aus unterschiedlichen EU-Staaten. Die Projektlaufzeit beträgt maximal 2 Jahre. Die Förderung erfolgt über einen Zuschuss.


Erschließung ausländischer Märkte

Exportinitiative Energieeffizienz & Exportinitiative Erneuerbare Energien

(KMU, Markterkundung und Markterschließung, Messen und Ausstellungen, Messebeteiligungsprogramm, Geschäftsreiseprogramm, günstige/kostenfreie Teilnahme)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstützt deutsche Unternehmen bei der Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Energieeffizienz und der Regenerativen Energieträger auf ausländischen Märkten durch Marktinformationen, Know-How Transfer, Marketingunterstützung, Messebeteiligungsprogramme und Geschäfts-, Einkäufer- sowie Multiplikatorenreisen. Unternehmen können diese Angebote günstig bzw. kostenfrei nutzen.

Kontakt

Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung Nürnberg

Peter Haas

Telefon: 0911 / 231 - 85 28

Telefax: 0911 / 231 - 85 25

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