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Die Autoren

Autorinnen und Autoren des Autorenstipendium Drehbuch 2017/2018

Anne Judith Daschkey (2017/2018)

Anne Judith Daschkey

geboren 1977, aufgewachsen in Bottrop. Anne Daschkey studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Amsterdam bevor sie im Anschluss an ihr Studium nach München zog. Praktische Erfahrungen in der Stoffentwicklung sammelte sie einer Münchner Produktionsfirma. Von 2007 bis 2010 war sie dramaturgische Assistenz bei der Drehbuchagentur PageManagement und nahm 2008 als Trainee Script Editor am Script&Pitch Workshop des Torino Film Labs teil. Ergänzend besuchte sie die Script Developement Seminare von Dagmar Benke, Christian Routh und Keith Cunningham.

Seit 2010 arbeitet Anne Daschkey als freie Drehbuchlektorin unter anderem für die ARD Degeto und die Bavaria Fernsehproduktion. Sie absolvierte 2012 ein Volontariat in den Writers' Rooms der Serien "Unter Uns" und "Alles was zählt" und erhielt daraufhin ihren ersten Dialogbuchauftrag.
Momentan lebt und arbeitet sie als freie Lektorin und Texterin in München. Im Rahmen des Nürnberger Autorenstipendium Drehbuch entwickelt sie ihr erstes eigenes Drehbuch.

Drehbuchidee: Katzenvideos und Brettspiele (AT)

Telekolleg oder Katzenvideos? Funktionsweste oder Bomberjacke? Für Trixi (27) sind die Prioritäten klar. Für ihre Freundin Anna (29) Grund genug, sie aus Beziehung und Wohnung zu werfen. Heimatlos zieht Trixi von Wohnung zu Wohnung und trifft auf Zoe (26), ein Mädchen mit Perlenohringen und BWL-Abschluss. Angesteckt von Trixis Freigeist beginnt Zoe ihre Vorzeige-Existenz in Frage zu stellen, während Trixi die Fragen beschäftigen, ob Hamster wirklich die besseren Katzen sind und Erwachsenwerden das Maß aller Dinge.


Jasper Diedrichsen (2017/2018)

Jasper Diedrichsen

geboren 1990 in Bordesholm, lebt und arbeitet derzeit in Dresden

Drehbuchidee: Matjestage in Tünnstedt oder die unsichtbare Linie (AT)

Eine Idee nach einer wahren Begebenheit.


Fentje Hanke (2017/2018)

Fentje Hanke

geboren 1985 in Paderborn, lebt in Berlin.

Drehbuchidee: Die Unsichtbaren (AT)

Eine Geschichte über Menschen in unserer Gesellschaft, die überall präsent sind, die aber trotzdem niemand jemals gesehen haben will. Menschen, die verzweifelt versuchen in Deutschland Fuß zu fassen und Menschen, die das ausnutzen, um selbst endlich wahrgenommen zu werden. Die Unsichtbaren ist ein Drama über die Möglichkeit einer Freundschaft, die dort entstehen könnte, wo keine Hoffnung ist.


Fabian Oswald (2017/2018)

Fabian Oswald

geboren 1992 in Gießen wuchs in Kenia, der Elfenbeinküste, Peru und Deutschland auf. Nach seinem Bachelorabschluss in Audiovisuellen Medien, einem abgebrochenem Drehbuchstudium und einem halben Jahr in Mexiko studiert er nun Wissenschaftskommunikation in Karlsruhe. Er ist fasziniert von fremden Welten und dem Magischen, das in ihnen lebt.

Für seinen ersten Zeichentrickfilm "Frau Heumann - ein nicht ganz normaler Hund" gewann er mehrere Preise, unter andem den Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2005.
Weiter hat er ein paar Kurzgeschichten veröffentlicht.

Drehbuchidee: Biosphäre IV (AT)

Auf dem Mars steht ein kleiner Gebäudekomplex namens Biosphäre vier. In ihm leben zwei Männer und zwei Frauen, die ersten Siedler, die den roten Planeten bewohnbar machen sollen. Doch bald wird ihnen klar, dass ihnen niemand mehr folgen wird: das menschliche Leben auf der Erde hat durch eine Katastrophe ein plötzliches Ende gefunden. Nun müssen die vier versuchen alleine zu überleben, während sie sich fragen, welchen Sinn ihre Mission überhaupt noch erfüllt. Ihnen zur Seite steht der Stationscomputer Abundance, der jedoch auch ganz eigene Pläne zu haben scheint.


Tabea Zeltner (2017/2018)

Tabea Zeltner

geboren 1996 in Sulzbach-Rosenberg, lebt in Lüneburg.

Drehbuchidee: Feindliche Flaggen

Die Geschichte spielt in einer Gesellschaft, in der sich alle emanzipatorischen, feministischen Bemühungen als temporäre Phase herausgestellt haben.


Autorinnen und Autoren des Autorenstipendium Drehbuch 2015/2016:

Konrad Bach (2015/2016)

Konrad Bogusław Bach, geboren in Nakło nad Notecią (Polen), wuchs in Hannover auf und studierte Theaterwissenschaft, katholische Theologie, klassische Philologie und Drehbuch in Berlin, Krakau und Rom. Zur Zeit promoviert er am Graduiertenkolleg "Interart" in Berlin über "Das Lachen in der Aufführung". Konrad Bach interessiert sich für Komödien und für das Ernste hinter der Maske des Albernen.

Seine Inszenierung von Beaumarchais Figaros Hochzeit gewann bei "Versionale - Internationales Festival für Theaterregie" 2012 den Jurypreis des Deutschlandfinales und 2013 den Publikumspreis beim internationalen Finale in Italien.
Unter seinen Kurzfilmen ist besonders die Trilogie "Ja, Nein, Vielleicht" hervorzuheben.

Drehbuchidee: Hot Seat Game

Ein verrückt-genialer Game-Designer, der mit seinen eigenen Computerspielcharakteren zusammenlebt, und die Frau seines besten Freundes und Geschäftspartners verlieben sich ineinander. Doch wie können sie zusammenkommen, ohne dem ahnungslosen Dritten wehzutun? Ein wirklich guter Plan muss her.


Jane Bieler (2015/2016)

Als echter Selfmade-Workaholic war Jane Bieler schon lange vor ihrem Studium zum Producer an der Bayerischen Akademie für Fernsehen für mehrere renommierte Filmproduktionsfirmen tätig.

Sie wirkte bei erfolgreichen Kinofilmen, wie "Lissi und der wilde Kaiser", "Prinzessin Lilliefee" und "Prinzessin Lillifee und das Einhorn" als Produktionsassistentin, Assistentin vom Produktionsleiter/CGI-Producer/Regisseur oder Produzenten mit. Parallel zu ihrem Studium begann Jane Bieler für den größten deutschen Filmproduzenten Bernd Eichinger zu arbeiten.
Später übernahm sie die Produktionsleitung der Animationsserie "Ritter Rost" für die Caligari Film GmbH.
Aktuell arbeitet Jane Bieler in der Dramaturgie und Stoffentwicklung bei der vielfach ausgezeichneten Produzentin Ariane Krampe. Nebenbei ist sie bei dem Kinofilm "König Laurin", der Anfang 2016 Premiere feiert, als Producer tätig.

Drehbuchidee: Liebe zum Dessert (AT) - Romantische Komödie

Die unscheinbare Bürokauffrau Vanessa (33) hat einen großen Traum: Sie möchte ihrem Vater nacheifern und Köchin werden. Doch sie tritt auf der Stelle, denn scheinbar hat sich alles gegen sie verschworen. Sie steckt in einem Job fest, den sie hasst, und Ihre Mutter, die seit kurzem im Pflegeheim ist, nörgelt nur an ihr herum. Kein Wunder, dass sie der Realität nur zu gerne den Rücken kehrt und sich im Internet eine Scheinwelt zurechtbastelt, in der sie als Spitzenköchin „Camille“ über die Kunst des Kochens fachsimpelt.
Doch immer stärker prasseln die Probleme der realen Welt auf sie ein, denn Vanessa ist pleite. Die talentierte Hobbyköchin schrubbt fortan als Küchenhilfe Töpfe und Böden und muss feststellen, dass in der heruntergekommenen Wirtschaft „Zum Grünen Klee“ statt ehrlicher Handarbeit nur noch Tiefkühlessen serviert wird. Und plötzlich steht ihre Mutter vor der Tür und zieht gegen Vanessas Willen bei ihr ein. Als auch noch der rechthaberische Pfleger ihrer Mutter die Geschäftsführung der Wirtschaft übernimmt, geraten Vanessas Welt und ihre Gefühle restlos durcheinander.


Marion Mayer (2015/2016)

Mitte 2000 Rückkehr nach Berlin und verschiedene Jobs - als Nachtwache in der Seniorenbetreuung, als Assistentin im Immobilienbüro, als Angestellte im Vertrieb und als Referentin im Theater.
Ab 2005 bis 2007, Ausbildung im Drehbuchschreiben an der Freien Drehbuchakademie sowie der Masterschool Drehbuch.
Erste Jobs als Redaktionsassistentin bei verschiedenen Fernseh-Produktionsfirmen. Ausbildung zur Creative Producerin und Regieassistentin an der ISFF.

Bis heute Tätigkeit als Journalistin für verschiedene Fernsehproduktionsfirmen sowie kontinuierliche Entwicklung eigener Drehbuchideen, Komödie und Krimi.

Drehbuchidee: Männer im Krankenhaus

Ein gestresster Beziehungs-Mittvierziger, ein sexuell unterversorgter Student und ein Ladykiller im besten Alter landen auf demselben Zimmer der urologischen Station eines Krankenhauses. Null Toleranz füreinander, gepaart mit männlichen Wehleidigkeit und Stress mit den Frauen - alles reine Nervensache, könnte man meinen. Das ändert sich, als Sterbepatient Otto aufs Zimmer kommt. Um glücklich sterben zu können muss Otto seinen Scheidungstermin erleben, und dafür wollen sie sorgen!
Dabei bewegt Otto sie zum Umdenken und lenkt ihre Leben in völlig neue Richtungen. Eine schräge Komödie über Männer und Frauen, das Leben, Freundschaft und, ok, auch über die Liebe.


Franziska Müller (2015/2016)

geboren 1977, aufgewachsen in Köln.
Franziska Müller studierte „Médiation Culturelle et Communication“ in Metz und „Szenische Künste“ in Hildesheim.
Praktika und Hospitanzen bei Script House, der nordmedia, Sat1 und dem WDR gingen fließend in ihre selbständige Tätigkeit als Lektorin und Dramaturgin für Film/TV über.

Seit 2006 ist sie Mitglied im Verband für Film- und Fernsehdramaturgie VeDRA. 2007 war sie Trainee Script-Editor beim „Script&Pitch Workshop“ des Torino Film Lab, 2011 und 2012 Mentorin für Feature Film im europäischen Scriptdevelopment-Programm für Kinderfilmstoffe „Prime 4Kids&Family“ (früher „Pygmalion Plus“).
Sie arbeitet regelmäßig für Produktionsfirmen und Förderer wie Constantin Film Produktion und Verleih, Hamster Film, Eurimages und andere.
Ihr erstes Drehbuch als Autorin, „Schwimmen“, entwickelt sie zusammen mit der Münchener Südart Filmproduktion und freut sich sehr darauf, ihren neuen Stoff „Solo“ (AT) im Rahmen des Drehbuchstipendiums der Stadt Nürnberg und des Bayerischen Rundfunks 2015/16 zu entwickeln. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Drehbuchidee: Solo (AT)

BEA
(32) ist Saxophonistinund verlässt ihre anderthalbjährige Tochter für den Jazz. Fünfzehn Jahre später steht JULIA (16) vor ihrer Tür. Zwei fremde Menschen – zwei Musikerinnen. Julia will nicht zurück zu ihrem Vater. Bea will die Mutterrolle auch jetzt nicht übernehmen. Solo (AT) ist ein Film über Lebensentwürfe und den Preis, den wir dafür zahlen.


Lotte Zell (2015/2016)

Geboren 1978 in Köln. Nach dem Abitur in Unterfranken und einer Amerikarundreise Praktikum bei einer kleinen Filmfirma in Wuppertal.
1998/1999 Werkbund Werkstatt Nürnberg.
Anschließend Studium Contemporary Media Practice in London und Toronto, dann Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaften in Köln (Magistra Artium). Promotionsstudium Germanistik.

Hatte einige lehrreiche Jobs (Grabpflege, Filmvorführer, Schlaflabor, Volkszählung) und ein paar Jahre eine eigene Videoproduktionsfirma.
Wohnt mit einem Mobile Device Specialist in Köln und arbeitet als Sachbearbeiterin in Bonn.
Nur ihre engsten Freunde können ihr vollständiges Facebook-Profil sehen.

Drehbuchidee: Überleben mit Kai

In einem Großstadtmietshaus freunden sich zwei Menschen an, die sich selbst effektiv ins Abseits der Gesellschaft manövriert haben: Eine durch Ihre Querschnittslähmung verbitterte ehemalige Square-Dancerin und ein verwahrloster, nicht mehr ganz junger NEET*, dessen zwischenmenschliche Interaktionen hauptsächlich in virtuellen Welten stattfinden.
Während einer gemeinsamen Abenteuerreise durch eine Naturlandschaft erkennen die beiden Sozialphobiker am eigenen und gegenseitigen Beispiel die Absurdität Ihres Verhaltens und beginnen sich zu amüsieren – aber auch die Gründe für Ihre persönlichen Probleme zu erahnen und zu bearbeiten, was nicht immer ganz schmerzfrei von statten geht.
In den Nebenrollen ein ausbaufähiger Rollstuhl und diverse nutzlose Erfindungen, allen voran ein GPS-fähiger Teddybär mit fehlerhafter Telefonfunktion.

*Wikipedia: NEET
Akronym des Begriffs Not in Education, Employment or Training, nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung, (…) bezeichnet die Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener die keine Schule besuchen, keiner Arbeit nachgehen und sich nicht in beruflicher Ausbildung befinden und dies auch nicht unmittelbar anstreben.

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