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Die Autoren

Autorinnen und Autoren des Autorenstipendium Drehbuch 2017/2018

Anne Judith Daschkey (2017/2018)

Anne Judith Daschkey

aufgewachsen in Bottrop. Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Amsterdam. Danach tätig als freie Drehbuchlektorin und Übersetzerin. Lektorat u.a. für ARD Degeto und die Bavaria Fernsehproduktion. Storydepartement Volontariat und erster Dialogbuchauftrag bei UFA Serial.

Anne lebt und arbeitet derzeit in München.

Trixi ist ihr erstes eigenes Drehbuch.

Drehbuchidee: TRIXI (AT)

München Slacker Comedy

Telekolleg oder Katzenvideos? Funktionsweste oder Bomberjacke? Für Trixi (27) sind die Prioritäten klar. Für ihre Freundin Anna (29) Grund genug, sie aus Beziehung und Wohnung zu werfen. Heimatlos zieht Trixi von Wohnung zu Wohnung und trifft auf Zoe (26), ein Mädchen mit Perlenohringen und Designer Wohnung und eine alte Dame. Angesteckt von Trixis Freigeist beginnt Zoe ihre Vorzeige-Existenz in Frage zu stellen, während Trixi die Frage beschäftigt, ob Hamster die besseren Katzen sind.


Fentje Hanke (2017/2018)

Fentje Hanke

geboren Ostwestfalen. Bachelor-Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Englische Philologie an der LMU München und FU Berlin. Master Studium an der Hamburg Media School, Fachbereich Drehbuch.

Drehbuchidee: Die feine Linie (AT)

Eine Geschichte über zwei Menschen, die ein Unglücksfall für immer aneinander kettet. Es geht um Vorurteile und Schuld, Verantwortung, Macht und Geld und am Ende des Tages darum, ob man das alles für einen anderen Menschen hinter sich lassen kann.


Fabian Oswald (2017/2018)

Fabian Oswald

geboren in Gießen und aufgewachsen in Kenia, der Elfenbeinküste, Peru und Deutschland. Nach seinem Bachelorabschluss in Audiovisuellen Medien, einem abgebrochenem Drehbuchstudium und einem halben Jahr als Kommunikationspraktikant in Mexiko, studiert er Wissenschaftskommunikation in Karlsruhe. Er ist fasziniert von fremden Welten und dem Magischen, das in ihnen lebt.

Für seinen ersten Zeichentrickfilm "Frau Heumann - ein nicht ganz normaler Hund" gewann er mehrere Preise, unter andem den Deutschen Nachwuchsfilmpreis.

Drehbuchidee: Biosphäre IV (AT)

Als die Erde vom Atomkrieg zerstört wird, muss die Marsstation "Biosphäre IV" sich darauf vorbereiten, zum letzten Zufluchtsort der Menschheit zu werden.
Doch unter der vierköpfigen Crew kommt es schnell zu Konflikten.
Die Biologin Cera züchtet eigentlich Marsgemüse und Petrischalensteaks, aber muss bald einsehen, dass sie als einzige Vernünftige an Bord die Kontrolle übernehmen muss.
Der Geologe Roland wäre gerne das Alphatier und Natalia, die Stationsärztin, misstraut sowieso allem und jedem.
Marcos, der PR-Beauftragte, stürzt in eine Sinnkrise, denn wofür wird er denn noch gebraucht?
Und auch der Stationscomputer Abundance scheint ganz eigene Pläne zu haben...


Jasper Diedrichsen (2017/2018)

Jasper Diedrichsen

ist Ensemblemitglied am Schauspiel Kiel.

Drehbuchidee: Matjestage in Tünnstedt oder die unsichtbare Linie (AT)

Eine Idee nach einer wahren Begebenheit.


Tabea Zeltner (2017/2018)

Tabea Zeltner

lebt und arbeitet derzeit in Lüneburg

Drehbuchidee: Feindliche Flaggen

Feministische Bemühungen als temporäre Phase.


Autorinnen und Autoren des Autorenstipendium Drehbuch 2015/2016:

Konrad Bach (2015/2016)

Konrad Bogusław Bach, geboren in Nakło nad Notecią (Polen), wuchs in Hannover auf und studierte Theaterwissenschaft, katholische Theologie, klassische Philologie und Drehbuch in Berlin, Krakau und Rom. Zur Zeit promoviert er am Graduiertenkolleg "Interart" in Berlin über "Das Lachen in der Aufführung". Konrad Bach interessiert sich für Komödien und für das Ernste hinter der Maske des Albernen.

Seine Inszenierung von Beaumarchais Figaros Hochzeit gewann bei "Versionale - Internationales Festival für Theaterregie" 2012 den Jurypreis des Deutschlandfinales und 2013 den Publikumspreis beim internationalen Finale in Italien.
Unter seinen Kurzfilmen ist besonders die Trilogie "Ja, Nein, Vielleicht" hervorzuheben.

Drehbuchidee: Hot Seat Game

Ein verrückt-genialer Game-Designer, der mit seinen eigenen Computerspielcharakteren zusammenlebt, und die Frau seines besten Freundes und Geschäftspartners verlieben sich ineinander. Doch wie können sie zusammenkommen, ohne dem ahnungslosen Dritten wehzutun? Ein wirklich guter Plan muss her.


Jane Bieler (2015/2016)

Als echter Selfmade-Workaholic war Jane Bieler schon lange vor ihrem Studium zum Producer an der Bayerischen Akademie für Fernsehen für mehrere renommierte Filmproduktionsfirmen tätig.

Sie wirkte bei erfolgreichen Kinofilmen, wie "Lissi und der wilde Kaiser", "Prinzessin Lilliefee" und "Prinzessin Lillifee und das Einhorn" als Produktionsassistentin, Assistentin vom Produktionsleiter/CGI-Producer/Regisseur oder Produzenten mit. Parallel zu ihrem Studium begann Jane Bieler für den größten deutschen Filmproduzenten Bernd Eichinger zu arbeiten.
Später übernahm sie die Produktionsleitung der Animationsserie "Ritter Rost" für die Caligari Film GmbH.
Aktuell arbeitet Jane Bieler in der Dramaturgie und Stoffentwicklung bei der vielfach ausgezeichneten Produzentin Ariane Krampe. Nebenbei ist sie bei dem Kinofilm "König Laurin", der Anfang 2016 Premiere feiert, als Producer tätig.

Drehbuchidee: Liebe zum Dessert (AT) - Romantische Komödie

Die unscheinbare Bürokauffrau Vanessa (33) hat einen großen Traum: Sie möchte ihrem Vater nacheifern und Köchin werden. Doch sie tritt auf der Stelle, denn scheinbar hat sich alles gegen sie verschworen. Sie steckt in einem Job fest, den sie hasst, und Ihre Mutter, die seit kurzem im Pflegeheim ist, nörgelt nur an ihr herum. Kein Wunder, dass sie der Realität nur zu gerne den Rücken kehrt und sich im Internet eine Scheinwelt zurechtbastelt, in der sie als Spitzenköchin „Camille“ über die Kunst des Kochens fachsimpelt.
Doch immer stärker prasseln die Probleme der realen Welt auf sie ein, denn Vanessa ist pleite. Die talentierte Hobbyköchin schrubbt fortan als Küchenhilfe Töpfe und Böden und muss feststellen, dass in der heruntergekommenen Wirtschaft „Zum Grünen Klee“ statt ehrlicher Handarbeit nur noch Tiefkühlessen serviert wird. Und plötzlich steht ihre Mutter vor der Tür und zieht gegen Vanessas Willen bei ihr ein. Als auch noch der rechthaberische Pfleger ihrer Mutter die Geschäftsführung der Wirtschaft übernimmt, geraten Vanessas Welt und ihre Gefühle restlos durcheinander.


Marion Mayer (2015/2016)

Geboren in Berlin und aufgewachsen bei Hannover; Design-Studium in Italien, danach Fortsetzung des Studiums in England.
Mitte 2000 Rückkehr nach Berlin und verschiedene Jobs - als Nachtwache in der Seniorenbetreuung, als Assistentin im Immobilienbüro, als Angestellte im Vertrieb und als Referentin im Theater.
Ab 2005 bis 2007, Ausbildung im Drehbuchschreiben an der Freien Drehbuchakademie sowie der Masterschool Drehbuch.
Erste Jobs als Redaktionsassistentin bei verschiedenen Fernseh-Produktionsfirmen. Ausbildung zur Creative Producerin und Regieassistentin an der ISFF.

Bis heute Tätigkeit als Journalistin für verschiedene Fernsehproduktionsfirmen sowie kontinuierliche Entwicklung eigener Drehbuchideen, Komödie und Krimi.

Drehbuchidee: Männer im Krankenhaus

Ein gestresster Beziehungs-Mittvierziger, ein sexuell unterversorgter Student und ein Ladykiller im besten Alter landen auf demselben Zimmer der urologischen Station eines Krankenhauses. Null Toleranz füreinander, gepaart mit männlichen Wehleidigkeit und Stress mit den Frauen - alles reine Nervensache, könnte man meinen. Das ändert sich, als Sterbepatient Otto aufs Zimmer kommt. Um glücklich sterben zu können muss Otto seinen Scheidungstermin erleben, und dafür wollen sie sorgen!
Dabei bewegt Otto sie zum Umdenken und lenkt ihre Leben in völlig neue Richtungen. Eine schräge Komödie über Männer und Frauen, das Leben, Freundschaft und, ok, auch über die Liebe.


Franziska Müller (2015/2016)

geboren 1977, aufgewachsen in Köln.
Franziska Müller studierte „Médiation Culturelle et Communication“ in Metz und „Szenische Künste“ in Hildesheim.
Praktika und Hospitanzen bei Script House, der nordmedia, Sat1 und dem WDR gingen fließend in ihre selbständige Tätigkeit als Lektorin und Dramaturgin für Film/TV über.

Seit 2006 ist sie Mitglied im Verband für Film- und Fernsehdramaturgie VeDRA. 2007 war sie Trainee Script-Editor beim „Script&Pitch Workshop“ des Torino Film Lab, 2011 und 2012 Mentorin für Feature Film im europäischen Scriptdevelopment-Programm für Kinderfilmstoffe „Prime 4Kids&Family“ (früher „Pygmalion Plus“).
Sie arbeitet regelmäßig für Produktionsfirmen und Förderer wie Constantin Film Produktion und Verleih, Hamster Film, Eurimages und andere.
Ihr erstes Drehbuch als Autorin, „Schwimmen“, entwickelt sie zusammen mit der Münchener Südart Filmproduktion und freut sich sehr darauf, ihren neuen Stoff „Solo“ (AT) im Rahmen des Drehbuchstipendiums der Stadt Nürnberg und des Bayerischen Rundfunks 2015/16 zu entwickeln. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Drehbuchidee: Solo (AT)

BEA
(32) ist Saxophonistinund verlässt ihre anderthalbjährige Tochter für den Jazz. Fünfzehn Jahre später steht JULIA (16) vor ihrer Tür. Zwei fremde Menschen – zwei Musikerinnen. Julia will nicht zurück zu ihrem Vater. Bea will die Mutterrolle auch jetzt nicht übernehmen. Solo (AT) ist ein Film über Lebensentwürfe und den Preis, den wir dafür zahlen.


Lotte Zell (2015/2016)

Geboren 1978 in Köln. Nach dem Abitur in Unterfranken und einer Amerikarundreise Praktikum bei einer kleinen Filmfirma in Wuppertal.
1998/1999 Werkbund Werkstatt Nürnberg.
Anschließend Studium Contemporary Media Practice in London und Toronto, dann Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaften in Köln (Magistra Artium). Promotionsstudium Germanistik.

Hatte einige lehrreiche Jobs (Grabpflege, Filmvorführer, Schlaflabor, Volkszählung) und ein paar Jahre eine eigene Videoproduktionsfirma.
Wohnt mit einem Mobile Device Specialist in Köln und arbeitet als Sachbearbeiterin in Bonn.
Nur ihre engsten Freunde können ihr vollständiges Facebook-Profil sehen.

Drehbuchidee: Überleben mit Kai

In einem Großstadtmietshaus freunden sich zwei Menschen an, die sich selbst effektiv ins Abseits der Gesellschaft manövriert haben: Eine durch Ihre Querschnittslähmung verbitterte ehemalige Square-Dancerin und ein verwahrloster, nicht mehr ganz junger NEET*, dessen zwischenmenschliche Interaktionen hauptsächlich in virtuellen Welten stattfinden.
Während einer gemeinsamen Abenteuerreise durch eine Naturlandschaft erkennen die beiden Sozialphobiker am eigenen und gegenseitigen Beispiel die Absurdität Ihres Verhaltens und beginnen sich zu amüsieren – aber auch die Gründe für Ihre persönlichen Probleme zu erahnen und zu bearbeiten, was nicht immer ganz schmerzfrei von statten geht.
In den Nebenrollen ein ausbaufähiger Rollstuhl und diverse nutzlose Erfindungen, allen voran ein GPS-fähiger Teddybär mit fehlerhafter Telefonfunktion.

*Wikipedia: NEET
Akronym des Begriffs Not in Education, Employment or Training, nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung, (…) bezeichnet die Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener die keine Schule besuchen, keiner Arbeit nachgehen und sich nicht in beruflicher Ausbildung befinden und dies auch nicht unmittelbar anstreben.

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