CD Toolbox

Barrierefreiheit

Kopfbild barrierefrei, Bild © Stadtgrafik Nürnberg

Wir kommunizieren für alle

Die Stadt Nürnberg will für ihre Bürgerinnen und Bürger alle Informationen möglichst leicht verständlich und visuell barrierefrei anbieten. Für alle Medien gilt: Eine einfache und leicht zugängliche Sprache und Struktur hilft jeder Zielgruppe. Bei der Überarbeitung des städtischen Corporate Designs haben wir auf visuelle Barrierefreiheit geachtet.

Wichtig für das Verstehen der Inhalte ist eine Schrift, die nicht nur optisch überzeugt. Ihr Schriftbild soll für alle leicht zu erfassen ist. Für die Kommunikation der Stadt Nürnberg haben wir die Atkinson Hyperlegible Next festgelegt, eine Schriftfamilie, die speziell für Menschen mit Seheinschränkungen entworfen wurde.

Neben der Schrift sind die Farbkontraste entscheidend für Menschen, die schlecht sehen können. Eine überarbeitete Farbpalette bietet zwölf Designfarben und zwölf helle Abstufungen an, die nach dem höchsten Kontrastniveau AAA geprüft sind.

In den CD-Ausarbeitungen sind mit der Schriftauswahl und der Farbpalette wichtige Basiselemente für größtmögliche Barrierefreiheit definiert.

Tipps: Informationen barrierefrei gestalten

  • Verwenden Sie die Atkinson Hyperlegibel Next, zumindest als Fließtext.
  • Wählen Sie eine ausreichende Schriftgröße (mindestens 9 pt für Fließtext).
  • Verwenden Sie keine Versalien, verzichten Sie auf kursive Schrift.
  • Bitte keine farbige Schrift. Die CD-Vorgaben für Schriftfarbe und Schrifthintergrund sind optimiert einsetzbar.
  • Linksbündiges Layout im Flattersatz ist am einfachsten lesbar.
  • Bitte Texte nicht kursiv stellen.

  • Achten Sie auf eine klare und übersichtliche Gliederung der Informationen, Abfolge und Hierarchien. Klare Überschriften helfen bei der Orientierung.
  • Auf kurze, einfache Formulierungen achten.
  • Ausreichend Weißraum hilft, Inhalte schnell und eindeutig zu erfassen.

  • Voraussetzung barrierearmer Gestaltung von Informationen sind hohe Kontrastwerte. Die CD-Vorlage-Dateien beinhalten eine Farbpalette, die diese Anforderungen auf hohem Niveau erfüllt.
  • Schrift auf einfarbigem Hintergrund ist am besten lesbar. Mehrfarbige Hintergründe oder Transparenzen gefährden eine gute Lesbarkeit und das optimierte Kontrastverhältnis.
  • Farbe darf nicht der alleinige Informationsvermittler sein. Dies würde farbenfehlsichtige Menschen benachteiligen oder ausschließen.
  • Gut voneinander unterscheidbare Farbkombinationen helfen zudem.

  • Klare Gestaltung und aussagekräftiges Bildmaterial zur Unterstützung der Texte, Aussagen.
  • Weniger ist mehr: überladenes Design vermeiden.
  • Möglichst keine Schrift auf Bildern platzieren.
  • Im digitalen Bereich: Jedes Bild braucht einen Alternativtext. Dieser soll den wichtigsten Inhalt kurz beschreiben, max. 80-200 Zeichen.

  • Blickdichtes Papier verhindert durchscheinende Inhalte.
  • Griffiges Papier erleichtert das Umblättern.
  • Vorsicht bei Papieren mit hohem Grauanteil: dieser verringert den Kontrast. Farben müssen entsprechend angepasst, Kontraste erhöht werden.
  • Mehrseitiges Informationsmaterial: Je einfacher die Falttechnik, bzw. Bindung, desto einfacher können wichtige Inhalte in richtiger Reihenfolge erfasst werden.

Barrierefreie Pdfs sind aufwendig herzustellen und nicht immer von Vorteil. Folder- und Broschüreninhalte besser als Webseitentexte veröffentlichen. Diese können auf den individuell optimiert eingestellten Nutzer-Endgeräten am besten erfasst werden.

Aktualisiert am 18.08.2026, 11:42 Uhr