Was macht die Stadtverwaltung im Bereich Fairer Handel?
Kaffee und Tee aus Fairem Handel
Bereits seit April 2004 werden bei Rats- und Ausschusssitzungen sowie im Bereich des Oberbürgermeisters und weiteren Veranstaltungen, die über die Zentralen Dienste laufen, Kaffee und Tee aus Fairem Handel verwendet. Mit dem Beschluss des Stadtrates vom 7. Mai 2025 wird dieses Vorgehen nun auf alle Veranstaltungen der Stadtverwaltung ausgeweitet.
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Faires Willkommensgeschenk für Neugeborene
Nach einem Probelauf in 2024 wird es nun künftig für frisch gebackene Eltern und ihre Neugeborenen ein Mulltuch mit Nürnberg-Aufdruck als Willkommensgeschenk in den NÜrnberger Geburtshäusern geben. Es besteht aus Bio-Baumwolle und wurde unter fairen Bedingungen produziert. Ab ca. Herbst 2025 werden die neuen Tücher verteilt.
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Der Bau- und Vergabeausschuss der Stadt Nürnberg fasste 2006 den Beschluss, durch den bei künftigen Aufträgen und Ausschreibungen nur noch Produkte berücksichtigt werden, die nachweislich ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt wurden.
Nürnberg unterzeichnet Resolution für ein starkes Lieferkettengesetz
Der Nürnberger Stadtrat beschloss im März 2021 die Unterzeichnung der Resolution für ein starkes Lieferkettengesetz. Damit war Nürnberg eine von mehr als 40 Städten bundesweit, die ein klares Signal an die Bundesregierung sendete, jetzt zu handeln und Menschen- und Umweltrechte zu schützen.
Nürnberg unterzeichnet den Pakt für Nachhaltige Beschaffung
Im Dezember 2019 unterzeichnete Nürnberg den Pakt für nachhaltige Beschaffung der Fairen Metropolregion. Dieser unterstreicht die Wichtigkeit des Fairen Handels und der nachhaltigen Beschaffung sowie das Engagement der Metropolregion Nürnberg als Fairtrade-Region. Nürnberg meldete im letzten Durchgang für 2023 rund 7 Mio. Euro an nachhaltigen Beschaffungen bei Liefer- und Dienstleistungen.
Um den Nachhaltigkeitsgedanken beim Sport und in der Kinder- und Jugendarbeit weiter zu fördern, wird seit einigen Jahren mit Fairtrade-Fußbällen gespielt. Außerdem erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 2022 und 2023 einen Fairtrade-Sportbeutel. 2024 und 2025 kamen nachhaltige Trikots mit dem Nürnberger Fairtrade Logo zum Einsatz.
Fans des Bardentreffens konnten 2023 erstmals fair hergestellte T-Shirts erwerben und damit das ansonsten kostenfreie Festival unterstützen. 2025 gibt es eine neue Auflage des Fanshirts - natürlich auch fair hergestellt.
Neben einem Fair-O-Maten im Rathaus, Hauptmarkt 18, kann man seit Frühjahr 2025 nun auch in der Kulturwerkstatt Auf AEG fair naschen. Künftig soll jedes Jahr ein weiterer Automat hinzu kommen.
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2001 haben sich mehrere kirchliche und städtische Einrichtungen sowie Menschenrechtsgruppen zum „Nürnberger Bündnis Fair Toys" zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für gerechte und menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Spielzeugproduktion einzusetzen. Jedes Jahr gibt es Aktionen, u.a. 2024 eine Demo auf der Kinderweihnacht mit dem Christkind zum Thema "Arbeitsrechte sind Menschenrechte!".
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Schatzkiste statt Elektroschrott - Handysammelaktion im Rathaus
Seit Juni 2025 können ausgediente Handys und Tablets im Rathaus, Hauptmarkt 18, in der Sammeltonne von Freddy Datenfresser eingeworfen werden. Die Sammlung ist Teil der HandyAktion Bayern.
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Nürnberg ist Gastgeberkommune der Fairtrade Werkstatt im September 2022
Mit der Frage „Wie können wir gemeinsam die öffentliche Beschaffung noch nachhaltiger gestalten?“ befassten sich rund 80 Teilnehmende aus Kommunalverwaltungen, kommunalen Eigenbetrieben und Agenda-Gruppen der Region im Herbst 2022 in der Gastgeberstadt Nürnberg. Die Nürnberger Fairtrade Steuerungsgruppe zeigte am Infostand, wo bereits fair hergestellte Dienstkleidung zum Einsatz kommt.
Fair Toys Organisation: Stadt Nürnberg ist Mitglied
Nürnberg kann nicht nur auf eine lange Tradition als „Spielzeugstadt" zurückblicken, sondern ist auch heute noch ein Ort der Spielwarenherstellung und des Spielwarenhandels. Nicht zuletzt findet hier alljährlich die weltweit größte Fachmesse dieser Branche, die „Internationale Spielwarenmesse", statt. Grund genug, sich gerade in Nürnberg, der „Stadt des Friedens und der Menschenrechte“, mit den oft menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in den Spielzeugfabriken Südostasiens auseinander zu setzen. Die Stadt Nürnberg trat im Oktober 2020 der Fair Toys Organisation bei.