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Geschichte des Hauses

Das Loni-Übler-Haus wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Pulvermagazin gebaut. Die NSDAP und die Hitlerjugend nutzten es als Schulungsstätte, bis es 1945 von Bomben zerstört wurde. 1951 ließ der Verein zur Schaffung und Förderung von Jugendheimen das Haus wiederaufbauen und richtete darin ein Jugendwohnheim für etwa 80 Lehrlinge ein.

Benannt wurde das Haus nach dem Nürnberger Sozialdemokraten und führenden Mitglied der Arbeiterwohlfahrt Leonhard Übler. Er wurde Loni genannt und setzte sich sein ganzes Leben für die Rechte der Arbeitnehmer ein.

1974 schloss das Heim und ging in den Besitz der Stadt Nürnberg über. Die Jugendlichen in der Umgebung wollten das Haus aber als Freizeittreff behalten. Deshalb besetzten sie es im Juni 1977. Schon während der Besetzung bildete sich ein Arbeitskreis, um die zukünftige Nutzung des Hauses durch die Jugend, Erwachsene und Senioren zu diskutieren. 1979 begannen dann die Umbauarbeiten, am 27. September 1980 eröffnete der Kulturladen Loni-Übler-Haus als soziokulturelle Begegnungsstätte. Dieser wurde in das neu gegründete Amt für Kultur und Freizeit angegliedert.

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