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Soziokultur in Nürnberg

Fest der Vielfalt

Kulturelle Beteiligung

Heute zeigt sich Soziokultur in vielen Facetten. Mittlerweile umfasst der Ansatz der Soziokultur in vielfältiger Art und Weise methodische Ansätze, die Konzepte kultureller Einrichtungen und eine große Bandbreite an Genres und Sparten.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren beschreibt dies folgendermaßen: „Soziokultur ist eine programmatische Bezeichnung für Diskurse, Inhalte, Praxis- und Organisationsformen, die gesellschaftliches Leben und kulturellen Ausdruck aufeinander beziehen. Sie öffnet sich unterschiedlichsten Auffassungen von Kultur, fördert durch kulturelle Beteiligung bürgerschaftliches Engagement und die kreativ-kulturellen Kompetenzen vieler – unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft – und sucht damit Antworten auf die Frage, wie wir leben wollen.“

Soziokultur als Konzeption

Prof. Dr. Hermann Glaser, langjähriger Kulturreferent der Stadt Nürnberg und „geistiger Vater“ – nicht nur der Soziokultur als Konzeption, sondern auch konkret der Kulturläden in Nürnberg – formuliert es einfach und gleichzeitig philosophisch: „Kultur ist Soziokultur – oder nicht!“

Soziokultur ist nicht nur zu einer Art Qualitätsstandard im Bereich der Methodik und Herangehensweise von Kultur geworden. Vielmehr steht Soziokultur gleichzeitig für ein demokratisches und diskursives Prinzip und vor allem für einen Teilhabe- und Beteiligungsansatz gleichermaßen.

„Kultur von allen und für alle“

Soziokultur meint vor allem „Kultur von allen und für alle“. Dieser Leitsatz aus der Entstehungsgeschichte trifft es bis heute. Soziokultur will Menschen sowohl Teilhabe ermöglichen wie auch zur Eigenaktivität ermuntern. In Nürnberg verkörpern dies die Kulturläden des Amts für Kultur und Freizeit und die zwei vereinsgetragenen Kulturläden, Desi und Kulturladen Nord, seit mehr als 30 Jahren.

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