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Nürnberger Wochen gegen Rassismus

Nürnberger Wochen gegen Rassismus 2023

Im kommenden Jahr finden die Nürnberger Wochen gegen Rassismus unter dem Motto „Misch Dich ein“ statt.

Zeitraum: 20. März bis 2. April 2023

Gemeinsam mit dem Nürnberger Rat für Integration und Zuwanderung ruft die Stabsstelle Menschenrechtsbüro & Gleichstellungsstelle wieder Schulen, Institutionen, Behörden, Vereine und Einzelpersonen auf, Projekte oder Veranstaltungen für die Nürnberger Wochen gegen Rassismus zu entwickeln und durchzuführen.

Damit soll wie in den vergangenen Jahren deutlich werden, dass die Menschenwürde für alle Menschen bedingungslos und unantastbar gilt. Diskriminierung, Antisemitismus, Antiziganismus, antimuslimischer Rassismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und antidemokratische Bewegungen haben in unserer Stadtgesellschaft keinen Platz!

Anmeldeschluss: 23. Januar 2023

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NWgR_2023

100 % Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus

1966 riefen die Vereinten Nationen den „Internationalen Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung“ ins Leben. Seit 1994 nimmt auch Deutschland an den inzwischen auf zwei Wochen ausgeweiteten „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ teil. Seit 2017 ist Nürnberg mit reger Beteiligung vieler Institutionen, Organisationen und zivilgesellschaftlicher Bündnisse mittlerweile fester Bestandteil der internationalen Aktion.
Rund um den „Internationalen Tag gegen Rassismus“, den 21. März, fanden in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Veranstaltungen in Nürnberg statt.



Nürnberger Wochen gegen Rassismus 2022


"Haltung zeigen!": So lautete das Motto der Nürnberger Wochen gegen Rassismus im Jahr 2022. Vom 14. bis 27. März fanden erneut zahlreiche Veranstaltungen, Aktionen und Projekte rund um die Themen Antirassismus- und Diskriminierungsarbeit statt.


Kunstprojekt „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“

Die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ sind aus der „4. Internationalen Gipfelkonferenz der Kinder/Jugend“ hervorgegangen, die 2021 unter der Leitung von Johannes Volkmann („Das Papiertheater“) und in Zusammenarbeit mit PLUS, der Theaterpädagogik des Staatstheaters Nürnberg, stattgefunden hat. Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler aus Nürnberg, Hersbruck, Moldawien, der Ukraine, Rumänien und Polen. Gemeinsam haben sie neue Verkehrsschilder entwickelt, die auf mehr Gerechtigkeit hinweisen wollen. Die international akzeptierte Bildsprache im Straßenverkehr diente als Inspiration für die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“.

Jedes Schild-Motiv gibt es in größerer Stückzahl – als Kunstwerke signiert und nummeriert – und kann erworben werden, um dauerhaft aufgestellt zu werden, zum Beispiel auf Schulhöfen und Firmengeländen. Es besteht auch die Möglichkeit, die Schilder sich für z.B. Firmenevents oder Vereinsfeste zu leihen.


Diskriminierungssensible Verwaltung: Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Gert Pickel (Leiter der FGZ-Studie zu Rassismus in staatlichen Institutionen), Hamado Dipama (AGABY), Christine Burmann (Menschenrechtsbüro) und Elisabeth Ries (Referat für Jugend, Familie und Soziales) diskutierten darüber, welche Formen von Diskriminierung und Rassismus in Behörden auftreten und was getan werden kann, um die öffentliche Verwaltung diskriminierungssensibler, offener und diverser zu gestalten.

Video mit Gebärdensprachübersetzung


"Haltung zeigen" - Bilderausstellung des Hans-Sachs-Gymnasiums

Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „Haltung zeigen“ gestalteten die Mitglieder des AK Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage des Hans-Sachs-Gymnasiums (HSG) Nürnberg eine Bilderausstellung, die sich über das gesamte Schulgebäude erstreckte. Dabei setzen sie aber auch auf die Unterstützung all ihrer Mitschüler*innen, die Bilder von Situationen, (historischen) Plätzen oder eigene Zeichnungen anfertigten und sie mit einer klaren Botschaft gegen Rassismus und Diskriminierung unterlegten. In der gesamten Schülerschaft entstanden durch diese Botschaften viele Diskussionen und neue Ideen, wie man gemeinsam auch in Zukunft ein Zeichen gegen Rassismus setzen kann.
© Elina Malinowski (Q11) und Marietta Hofmann


Weitere Aktionen 2022




Nürnberger Wochen gegen Rassismus 2021


Im Jahr 2021 fanden die Nürnberger Wochen gegen Rassismus unter dem Motto "Solidarität. Grenzenlos." statt.


NN-Talk "Schwarz-Weiß-Denken" zum Thema Alltagsrassismus in Nürnberg

Franziska Holzschuh (Nürnberger Nachrichten) und Martina Mittenhuber (Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg) diskutieren dazu mit Anne Chebu, Nasser Ahmed, Lena Mariama Meinhold und Sema Oğuzcan-Avcı.

Video mit Gebärdensprachübersetzung


Weitere Aktionen 2021




Nürnberger Wochen gegen Rassismus 2020


Das Motto der Nürnberger Wochen gegen Rassismus 2020 lautete "Gesicht zeigen – Stimme erheben". Pandemiebedingt mussten im März 2020 leider alle geplanten Veranstaltungen und Aktionen abgesagt werden.



Nürnberger Wochen gegen Rassismus 2019


"Nürnberg hält zusammen!" lautete das Motto der Nürnberger Wochen gegen Rassismus 2019.



Nürnberger Wochen gegen Rassismus 2018


Im Jahr 2018 fanden die Nürnberger Wochen gegen Rassismus unter dem Motto "Nürnberg hält zusammen!" statt.


Immigration Broadcast

Blick ins Radiostudio von Radio Z, in dem mehrere Personen sitzen, davor eine Person am Mikro, vor ihr ein Mischpult.

Blick ins Studio: Bei den "Nürnberger Wochen gegen Rassismus" konnten 2018 die Besucherinnen und Besucher das Radioprojekt "Immigration Broadcast" von Radio Z kennenlernen.


NSU-Monologe

Szenenfoto aus Die NSU-Monologe

Bild vergrößern

Behutsam, fordernd, mal roh und direkt: Die Bühne für Menschenrechte zeigte 2018 in den "NSU-Monologen" den jahrelangen Kampf dreier Familien der Opfer des NSU.



Nürnberger Wochen gegen Rassismus 2017


Im Jahr 2017 beteiligte sich die Stadt Nürnberg zum ersten Mal explizit an den Wochen gegen Rassismus.


"Nazis raus!" oder "Kein Platz für Diskriminierung!": Mit schönen Buchstaben gegen Rassismus

Handlettering von Hannah Rabenstein zum Thema Rassismus

Handlettering von Hannah Rabenstein zum Thema Rassismus. "Nazis raus!" oder "Kein Platz für Diskriminierung!": Mit schönen Buchstaben gegen Rassismus, Veranstaltung der ejn 2017.


Wiebke Winter

Telefon 09 11 / 2 31 - 50 30

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Cover Farben Nürnberger Wochen gegen Rassismus 2017-2020


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