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Umweltpreis der Stadt Nürnberg

Urkunde für den Umweltpreis

Herzlichen Glückwunsch unseren Preisträgerinnen und Preisträgern und Danke an alle Bewerberinnen und Bewerber für das großartige Engagement!

Preisträgerinnen und Preisträger 2018

Würdigungen

-- Schulen

Berufliche Schule 7, 14 A und B der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsma-nagement
Um sich in die Veranstaltung „Mit kleinen Schritten Richtung Umwelt“ einzubringen, bildeten die Schülerinnen und Schüler zweier Klassen die Projektgruppe „Avoid trash“. Ziel war es, den momentanen Stand in Sachen Müll, Einweg-Geschirr, Einweg-Becher etc. an der Schule zu erfassen, einen Soll-Zustand zu definieren und konkrete Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. So wurde ein umfassendes Konzept, das auch ein Umlaufsystem für Mehrweg-Becher und Mehrweg-Verpackungen beinhaltet, entwickelt. Teil des Projekts war auch, die Besucher am Tag der Veranstaltung über das durch Einweg-Becher verursachte Müllaufkommen in Deutschland zu informieren.

Berufliche Schule 11, Schreiner Grundklasse HG 10 B
An der Schule wurden ausrangierte Turnhallen-/Umkleidebände in die Einzelteile zerlegt und diese nach Metall, Alu, Holz, Kunststoffe und Sondermüll (Lackierungen) getrennt. Durch diese Arbeit konnten die Bestandteile optimal dem Recycling zugeführt werden. Die beim Zerlegen gewonnenen Bretter wurden weiter verarbeitet und zu großen Holzplatten zusammengeleimt. So konnten aus individuellen Vollholzkorpussen Kleinmöbel hergestellt werden. Es handelte sich also gleichzeitig auch um ein Upcycling-Projekt, bei dem die Schüler/innen lernten, dass der Rohstoff Holz immer wieder neu eingesetzt und sinnvoll wiederverwertet werden kann.

Berufliche Schule 6
Die B6 konzentrierte sich in zwei Projekten auf das Thema Müll.
Zum Einen sammelten die Schüler/innen klassenintern Wertstoffe, die sie dann einer fachgerechten Entsorgung zukommen ließen. Teil dieser Aktion war auch ein Info-Stand zum Thema „egal war gestern“ mit Mitmachangeboten.
Zum Anderen wurden Ideen zur Vermeidung von Einweg-Bechern an der Schule entwickelt, von denen der praktikabelste Ansatz bestmöglich umgesetzt werden soll.

Friedrich-Wilhelm-Herschel Grundschule
Die Schule beschäftigte sich fächerübergreifend mit vielen Facetten des Themas “Nachhaltigkeit”. Es wurde ein Upcycling-Projekt durchgeführt, bei dem aus Müll neue Dinge gebastelt wurden. Um Müll im unmittelbaren Umfeld ging es bei der Pausehofsäuberungsaktion und bei der Erstellung eines „Plastikprotokolls“. Hier wurde der Plastikverbrauch erfasst, Vermeidungsmaßnahmen durchgeführt und danach der Verbrauch erneut erfasst, um so die Auswirkungen des eigenen Handelns sichtbar zu machen. Thema waren auch die "sustainable development goals" der Vereinten Nationen.

Grund- u. Mittelschule Bismarckstr.
Die Schule zeigt eine lang anhaltende Motivation, in verschiedenen Bereichen des Umweltschutzes aktiv zu werden. Zum Thema des Umweltpreises 2018 passt das seit acht Jahren bestehende Projekt „Schön-schöner-Schoppershof“, bei dem der Stadtteil von Müll und Unrat befreit wird. Teil der Aktion war auch ein Infostand, an dem es Tipps zur Abfalltrennung und –vermeidung gab. Auch der „Qualitätszirkel Umwelt“ der Schule befasst sich in diesem Jahr mit der Müllproblematik und regte als konkrete Maßnahme die Installation neuer Mülleimer im Schulhaus und auf dem Gelände an.

Peter Vischer Schule, 8E
Als die Klasse sich mit der Agenda 2030 befasste, rückte auch die Müllproblematik ins Blickfeld der Schüler/innen. In diesem Zusammenhang wurde eine Aktion gestartet, bei der unterschiedliches Einkaufsverhalten und der dadurch entstandene Müll verglichen wurden.
Ein von Schüler/innen gestaltetes und an Mitschüler/innen, Eltern, Lehrer und die Bevölkerung gerichtetes Plakat mit acht Regeln zu umweltbewusstem Handeln rief zu einem Umwelttag auf. Das Thema wurde auf unterschiedlichen Wegen in die Öffentlichkeit, sogar bis zum Oberbürgermeister, getragen und gelangte somit ins Bewusstsein der Bevölkerung.

Mittelschule Hummelsteiner Weg
Die Schule setzt sich durch Gründung einer “Energieklasse” und eine Müllsammelaktion für verschiedene Umweltthemen ein. Mehrere Gruppen von Schüler/innen befreiten den Stadtteil in einer Müllsammelaktion im März von Abfällen und traten in einem Wettbewerb um die größte Menge an gesammeltem Müll gegeneinander an. Anschließend wurden die Abfälle getrennt und fachgerecht gesorgt. Im Rahmen der Aktion gab es auch eine „Beratung“ für Fußgänger.


-- Preisträger sonstige Initiativen

Beach Cleaner
Die Beach Cleaner zeigen bereits seit Jahren einen intensiven Einsatz zur Säuberung von Stränden weltweit und in vielen Bereiche Nürnbergs. Daneben machen sie umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit zu den Ursachen und Folgen der Plastikverschmutzung. Der Initiative geht es nicht nur um Beseitigung des Abfalls, sondern vor allem auch darum, andere zum Umdenken zu bewegen.

Clean-Space Nürnberg
Clean Space ist eine neue Initiative, die seit Oktober 2017 besteht. Sie will der Vermüllung der Landschaft entgegenwirken, indem sie bei Wanderungen in Nürnberg und Umgebung Müll aufsammelt und einer fachgerechten Entsorgung zuführt. Die regelmäßig stattfindenden Aktionen sollen für den Umgang mit der Natur sensibilisieren.

Bürgerverein Gebersdorf e. V. zusammen mit dem Kinder- und Jugendhaus Z.Punkt
In Gebersdorf wird zum Schutz der Umwelt generationenübergreifend zusammengearbeitet. In einer beispielhaften Kooperation von Bürgerverein und Kinder- und Jugendhaus Z.Punkt wird die Umgebung, z. B. das Gebersdorfer „Brünnla“ sowie der angrenzende Rednitz-Wiesengrund beim Landschaftsschutzgebiet „Hainberg“, sauber gehalten und durch regelmäßige „Kehrd wärd“-Aktionen gezielt von Müll befreit. Durch Beteiligung der Grundschule sowie der Kindergärten ist die Aktion zugleich ein pädagogisches Projekt.

Fahrradwerkstatt im Stadtteilzentrum DESI
Die seit mehreren Jahrzehnten bestehende Werkstatt ermöglicht die Weiterbenutzung von kaputten Fahrrädern durch Reparaturen und befähigt die Radbesitzer, selber zu reparieren. In der Werkstatt stehen Werkzeuge und Ersatzteile zur Verfügung. So wird auf sinnvolle Art und Weise Müll vermieden und Ressourcenschutz betrieben.

Fab Lab Region Nürnberg e. V.
Die Werkstatt ermöglicht durch Reparaturarbeiten die Weiterbenutzung von unterschiedlichen Gebrauchsgegenständen, z.B. Elektrogeräten, die ansonsten als Müll enden. Die Besucher können zusammen mit Helfern und Spezialisten selbst tätig werden. Auch hier wird auf sinnvolle Art und Weise Müll vermieden. Für Schüler/innen und Lehrer/innen bietet die Werkstatt Workshops und Projekte an.


-- Preisträger Unternehmen

ZeroHero GmbH
Seit September 2017 überzeugt der unverpackt-Laden in Gostenhof durch weitgehenden Verzicht auf Verpackung als ein Pionier der Müllvermeidung im Lebensmittelhandel. Das Konzept ist darauf ausgelegt, zur Reflektion des eigenen Konsumverhaltens anzuregen und dabei die Kunden durch ein angenehmes Ambiente statt eines schlechten Gewissens zu überzeugen.

New Kids in the Hood UG
Um Ressourcen zu schonen, arbeitet das Kindermode-Label mit gebrauchten Stoffen aus Altkleiderhöfen und Recyclinganlagen in der Region. Für den bewussten Umgang mit Mode präsentiert das Unternehmen ein schlüssiges Konzept. So werden die Stoffe, falls nötig, ökologisch in Hessen gefärbt und in Handarbeit zu neuen Kleidungsstücken verarbeitet. Die Produktion soll eine kleine, regionale Näherei übernehmen.



DIE PREISVERLEIHUNG FINDET AM 20.09.2018, 18 Uhr, STATT.

Im Jahr 2018 liegt der Schwerpunkt des Preises auf dem Thema Aktionen und Initiativen rund um den Abfall. Nicht nur weltweit hat die Müllbelastung in den vergangenen Jahren stark zugenommen, auch Nürnberg hat wieder mit zunehmenden Abfallmengen zu kämpfen. Nicht unerheblich ist dabei die zunehmende Nutzung von Einwegverpackungen und sogenannten „To-go“-Bechern. Angesprochen sind vielfältige Aktionen und Initiativen, die sich der Müllvermeidung, der Wiederverwertung, dem Reparieren oder dem Re- und Upcyceln widmen. Auch das Aufsammeln von Müll aus Wasser und Landschaft gehören zum Spektrum des Preises.

Die Bewerbungsfrist für den Umweltpreis 2018 ist abgelaufen.

Was ist der Umweltpreis?

Die Stadt Nürnberg stiftet den Umweltpreis, mit dem herausragende Leistungen zum Schutz der natürlichen Umwelt sowie zum nachhaltigen Wirtschaften ausgeszeichnet werden sollen, die im Stadtgebiet wirksam werden oder einen Bezug zu Nürnberg haben.

Der Umweltpreis ist mit 9.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre zu einem anderen Schwerpunktthema vergeben.

Wer kann sich bewerben?

Bewerbungen können von jedermann eingereicht werden. Ausgezeichnet werden können auf dem Stadtgebiet Nürnberg realisierte Projekte aber auch innovative Projektideen, die bisher noch nicht verwirklicht werden konnten. Bewerben können sich Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände, Schulen und Kindergärten, Jugendverbände und Unternehmen, die Projekte oder Maßnahmen aus dem beschriebenen Bereich durchgeführt haben oder planen und ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz oder ihren Arbeitsplatz im Nürnberger Stadtgebiet haben. Auch Organisationen, Firmen oder ander Institutionen , die mit ihrem Sitz oder eine Niederlassung in Nürnberg vertreten sind, können sich bewerben. Die Themenstellung schließt eine Preisverleihung auch für Beiträge zu anderen Themen nicht aus.

Natürlich können Sie auch gern andere Organisationen, Vereine oder Verbände für den Umweltpreis vorschlagen.

Ganz besonders wollen wir Sie darauf aufmerksam machen, dass die Stadt Nürnberg neben dem Umweltpreis zusätzlich Anerkennungsurkunden für Leistungen im betrieblichen Umweltschutz zum Thema verleihen kann.

Wie geht es nach Bewerbungsschluss weiter?

Nach dem Bewerbungsende am 29.03.2018 werden alle Bewerbungen einer Jury vorgelegt.

Dieses Preisgericht prüft und bewertet die Bewerbungen und spricht eine Empfehlung über die Preisträger sowie zur Verteilung der Preisgelder für den Stadtrat aus.

Sowohl Anerkennungsurkunden als auch der Umweltpreis werden vom Referenten für Umwelt und Gesundheit im Rahmen einer Veranstaltung, zu der auch die Presse geladen wird, voraussichtlich am 20. September 2018 verliehen.

Welche Angaben werden im Online-Bewerbungsformular verlangt?

Damit Sie von vornherein wissen, welchen Umfang das Bewerbungsformular hat, haben wir hier die wichtigsten Daten zusammengefasst.

Neben Angaben zu Ihrer Person und gegebenenfalls der Person, die Sie vorschlagen möchten, sind folgende Felder auszufüllen:
- Kurzbeschreibung des Projektes/der Tätigkeit (max. 1.000 Zeichen)
- Wann begann das Projekt/die Aktivität und wie lange dauert sie an? (max. 500 Zeichen)
- Welche Arbeiten wurden umgesetzt? Waren besondere Schwierigkeiten damit verbunden? (max. 500 Zeichen)
- Was hat Sie zu dem Projekt/der Aktivität motiviert? (max. 500 Zeichen)
- Welche positiven Auswirkungen können Sie beschreiben? (max. 500 Zeichen)
- Welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht? (max. 500 Zeichen)

Im Anschluss an diese Fragen besteht die Möglichkeit, Dateien hochzuladen und diese so dem Bewerbungsformular anzuhängen.
Bevor Sie das Formular endgültig absenden, können Sie es noch einmal in einer Vorschau betrachten.

Grundsätzlich besteht bei jedem Bearbeitungsschritt die Möglichkeit, den Vorgang abzubrechen. Alle bisher erfassten Daten werden dann verworfen - die Angaben werden nicht zwischengespeichert und auch nicht automatisch abgesandt.

Kontakt:


Katrin Graser

Telefon: 0911 / 231 - 5903

Telefax: 0911 / 231 - 3391

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular:
<https://online-service2.nuernberg.de/dodb/kontakt/default.aspx?addressid={43901261-F06F-4191-8987-631A91327E12}>

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