Dieses Leitbild verabschiedete der Stadtrat als Antwort auf die Geschichte unserer Stadt, insbesondere während der Zeit des Nationalsozialismus und als kommunalpolitischen Auftrag für die Zukunft.
Aufgabe des Menschenrechtsbüros ist es, dieses Leitbild mit Leben zu erfüllen, d.h. die kommunale Menschenrechtsarbeit zu konzipieren, zu koordinieren und umzusetzen. Dabei geht es um die Förderung der Menschenrechte auf internationaler und europäischer Ebene ebenso wie um die Wahrung und Stärkung dieser für alle Menschen gleichermaßen geltenden Rechte hier vor Ort.
Dies geschieht zumeist in Kooperation mit unterschiedlichsten Partnern und in verschiedensten Netzwerken.
So möchten wir auch Sie einladen, sich gemeinsam mit uns für die Achtung und Förderung der Menschenrechte einzusetzen.

Am 29. September 2012 wird der "Nürnberger Preis für diskriminierungsfreie Unternehmens-kultur" zu zweiten Mal verliehen. Bewerben Sie sich jetzt!
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Ein breites Bündnis aus Politik und Menschenrechtsorganisationen setzt sich für die Freilassung von Abdolfattah Soltani ein. Der Träger des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises war bereits im September 2011 von den iranischen Behörden verhaftet und in das Evin-Gefängnis gebracht worden. Ohne offizielle Anklage stützt sich die Staatsanwaltschaft auf die üblichen gegen Regimekritiker vorgebrachten Punkte wie "Aktionen gegen die nationale Sicherheit". Der neue Vorwurf der Annahme einer "ungesetzlichen Auszeichnung" zielt auf die Entgegennahme des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises im Jahr 2009. Auch hierfür gibt es keine gesetzliche Grundlage im Iran.
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