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Preis für diskriminierungsfreie Unternehmenskultur

Oberbürgermeister mit Preisträger auf der Preisverleihung für

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In der Ehrenhalle des Nürnberger Rathauses überreicht Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly die Auszeichnung an Bernd Hausmann, Inhaber der Firma "glore".

Seit vielen Jahren unternimmt die Stadt Nürnberg zusammen mit ihren Bürgerinnen und Bürgern große Anstrengungen zur Verwirklichung der Menschenrechte auch auf lokaler Ebene und erfüllt damit ihre Selbstverpflichtung als Stadt des Friedens und der Menschenrechte. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei dem Eintreten gegen Rassismus und Diskriminierung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen.

Gerade Unternehmen können in vielfältiger Weise zu einer Kultur der Menschenrechte beitragen: Dies reicht von der Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund und Gleichbehandlungsstrategien am Arbeitsplatz über die Sicherung der betrieblichen Mitbestimmung bis zur Beachtung von Arbeitsnormen wie zum Beispiel der Ablehnung von Zwangs- oder Kinderarbeit bei ausländischen Zulieferbetrieben.

Um der hohen Bedeutung der Unternehmen Ausdruck zu verleihen und deren Vorbildcharakter zu betonen, vergibt die Stadt Nürnberg im zweijährigen Turnus und erstmals im Jahre 2010 die Auszeichnung „Nürnberger Preis für diskriminierungsfreie Unternehmenskultur“. Damit würdigt sie ortsansässige Firmen, die sich über die gesetzlichen Normierungen hinaus in vorbildlicher Weise engagieren, die Würde und Rechte aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und die Stadt bei ihren Aktivitäten gegen Rassismus und Diskriminierung zu unterstützen.

Die Verleihung des Preises erfolgt in zeitlicher Verbindung mit dem Nürnberger Friedensmahl. Der Preis besteht aus einer Preisskulptur und einer Urkunde.

Ausschreibung 2018: Bewerben Sie sich!

Zum fünften Mal vergibt die Stadt Nürnberg in diesem Jahr den "Nürnberger Preis für diskriminierungsfreie Unternehmenskultur". Gewürdigt werden ortsansässige Unternehmen, die in besonderer Weise das Thema Menschenrechte achten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen handwerklichen Kleinbetrieb oder um einen weltweit agierenden Konzern handelt.

Ist Ihr Unternehmen durch eine Politik geprägt, bei der soziale Verantwortung eine zentrale Rolle spielt? Oder fördert es benachteiligte Beschäftigte durch besondere Projekte? Oder beachtet es strenge Arbeitsnormen in der Lieferkette, die über die reinen gesetzlichen Mindestnormen hinausgehen? Dann bewerben Sie sich bis 31. Mai 2018 und zeigen Sie, dass Sie sich einsetzen!

Vergangene Preisverleihungen

Oberbürgermeister mit Preisträger auf der Preisverleihung für

Die Alternative zur "fast fashion": Das Nürnberger Unternehmen "glore" verkauft Mode, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde und ökologisch sowie nachhaltig ist. Für dieses Konzept wurde die Firma 2016 ausgezeichnet.

Die Träger des Nürnberger Preises für diskriminierungsfreie Unternehmenskultur von 2014 mit Oberbürgermeister Ulrich Maly.

2014 erhielt die Auszeichnung die Nürnberger Firma "Panalpina Welttransport", die als Logistikunternehmen ethische Verantwortung in vielen Bereichen zeigt. Ebenso ehrte die Jury das Caritas-Pirckheimer-Haus mit einer Anerkennungsurkunde.

Im Jahr 2012 ging die Auszeichnung an die Firma "Schmitt + Sohn". Die Jury würdigte besonders das Engagement des Unternehmens für seine Auszubildenden sowie die Errichtung einer Kindertagesstätte. Auch die Firma "wpunkt Messebau GmbH" wurde geehrt.

Zum ersten Mal wurde der „Nürnberger Preis für diskriminierungsfreie Unternehmenskultur“ im Jahr 2010 verliehen. Die Auszeichnung erhielt die Firma Staedler. Je eine Anerkennungsurkunde bekamen das "Berufsförderwerk Nürnberg" und die Firma "Wahler Partyservice".

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