Die Stadt Nürnberg ist Mitinitiator und Gründungsmitglied von drei Netzwerken. Diese fördern auf unterschiedliche Weise eine Kultur der Menschenrechte auf lokaler Ebene und zeigen und praktische Handlungsvorschläge gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Damit stehen sie in einem engen inhaltlichen Zusammenhang und ergänzen sich gegenseitig.

Nürnberger Bündnis Fair Toys
Nürnberg als „Spielzeugstadt", ist auch heute noch ein Ort der Spielwarenherstellung und des Spielwarenhandels. 2001 haben sich mehrere kirchliche und städtische Einrichtungen sowie Menschenrechtsgruppen zusammengeschlossen für gerechte und menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Spielzeugproduktion.
P.E.N. Programm „Writers in Exile“
Nürnberg als offizieller Partner des vom deutschen P.E.N.-Zentrum initiierten Programms "writers in exile", ermöglicht Autorinnen und Autoren Zuflucht in der Stadt.
Runder Tisch Menschenrechte
Als eine unabhängige und überparteiliche Arbeitsgemeinschaft hat der Runde Tisch Menschenrechte, bestehend aus Vertretern und Vertreterinnen der Stadtverwaltung, Kirchen und unabhängigen Menschenrechtsgruppen, verfolgt die Verbreitung und Sensibilisierung menschenrechtlicher Prinzipien.
Präventionsnetzwerk gegen religiös begründete Radikalisierung
Das Präventionsnetzwerk richtet sich an Akteurinnen und Akteure der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, der Sozialarbeit, Polizei und Justiz, an religiöse Gruppen und Vereine, die sich mit dem Thema konfrontiert sehen, Unterstützung benötigen und vernetzen wollen.
Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg
Auf Initiative des Menschenrechtsbüros und der „Bürgerbewegung für Menschenwürde in Mittelfranken, Ansbach Stadt und Kreis“ gründete sich 2009 die „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg.“
Arbeitskreis gegen Menschenhandel
Auf Initiative der Stabsstelle Menschrechtsbüro & Gleichstellungsstelle wurde der Arbeitskreis gegen Menschenhandel im Jahr 2016 einberufen. Ziel ist, alle relevanten Akteure miteinander zu vernetzen um sowohl präventiv als auch Opfern von Menschenhandel schnell und nachhaltig helfen zu können.
Europäische Städte-Koalition gegen Rassismus
Die Städte-Koalition gegen Rassismus ist eine Initiative der UNESCO und der Stadt Nürnberg. Sie wurde 2004 in Nürnberg gegründet und vernetzt Städte, die sich gemeinsam gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen. Grundlage der Zusammenarbeit ist ein 10-Punkte-Aktionsplan, der Kommunen dabei unterstützt, konkrete Maßnahmen gegen Rassismus auf lokaler Ebene umzusetzen und Erfahrungen auszutauschen.






