Nuernberg 16. Juli 2009: SdMR. (Foto: Birgit Fuder/Stadt Nuernberg)

Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg

Das Menschenrechtsbüro

Seit 1997 konzipiert, koordiniert und realisiert das kommunale Menschenrechtsbüro viele Menschenrechtsaktivitäten der Stadt Nürnberg. Meist geschieht dies in Kooperation mit Partnerinnen und Partnern aus Politik, Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft.

Auftrag Menschenrechte

Der aktuelle Tätigkeitsbericht informiert Sie über die Arbeit des Menschenrechtsbüros und der Gleichstellungsstelle aus den Jahren 2023 und 2024.

Zu den Hauptaufgaben gehören

  • die Gesamtorganisation aller Veranstaltungen rund um die Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises im Zweijahrestakt,
  • die Organisation der "Friedenstafel", eines Bürgerfestes, das Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenbringt in enger Kooperation mit dem Amt für Kultur und Freizeit (KuF),
  • Beratung und Begleitung von Menschen, die eine Diskriminierungserfahrung gemacht haben.
  • die Koordinierungsstelle für die Belange von Lesben, Schwulen, Bi*, Trans* und Interpersonen (LSBTI),
  • die Entwicklung und Durchführung von Formaten zur Verankerung der Menschenrechtsbildung in der schulischen und außerschulischen Bildung, vor allem innerhalb der Stadtverwaltung
  • die Erarbeitung von Formaten zur Demokratieförderung und zur Prävention gegen unterschiedliche Phänomenbereiche des Extremismus
  • die Verleihung des MOSAIK-Jugendpreises im Gedenken an die Opfer des rechtsextremen Terros des "NSU" sowie die Verleihung des "Nürnberger Preises für diskriminierungsfreie Unternehmenskultur",
  • die Geschäftsführung der "Einzelfallkommission für ausländerrechtliche Fragen" in Kooperation mit der Leitung des Bürgermeisteramtes,
  • die Verwaltung der kommunalen Stiftung "Nürnberg - Stadt des Friedens und der Menschenrechte",
  • die Veranstaltung von (internationalen) Menschenrechtskonferenzen,
  • die Betreuung der Stipendiatinnen und Stipendiaten im Programm "writers in exile" des deutschen PEN,
  • die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und der UNESCO,
  • die Kooperation in verschiedenen Netzwerken wie der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) dem Rainbow Cities Network, dem weltweiten Netzwerk der Menschenrechtsstädte und dem Netzwerk "Mayors for Peace",
  • die Mitwirkung beim "Deutschen Menschenrechts-Filmpreis",
  • Mitarbeit im Studienforum Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände,
  • die Moderation des Runden Tisches "Fair Toys" sowie Mitarbeit im Vorstand der "Fair Toys Organisation",
  • die Koordination des "Runden Tisches Menschenrechte" mit Kirchen, Nichtregierungsorganisationen, Organisationen und Institutionen rund um Menschenrechtsfragen.

Für den vorbildlichen Einsatz der Stadt Nürnberg für Frieden und Achtung der Menschenwürde wurde die Stadt Nürnberg mit dem UNESCO-Preis für Menschenrechtserziehung ausgezeichnet. Der bereits im Jahr 2000 verliehene Preis würdigt herausragende Leistungen bei der Verbreitung der Idee der Menschenrechte im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen und der UNESCO-Verfassung. In ihrer Begründung lobte die UNESCO die offensive Art und Weise, in der sich Nürnberg mit seiner Nazi-Vergangenheit auseinander setzt und hob das jahrelange, umfassende Engagement der Stadt und ihrer Bürger für Menschenrechtserziehung hervor.
Gesamtgesellschaftliche Entwicklungen, aber auch Aufträge aus der Politik, erfordern eine stetige Weiterentwicklung des Aufgabenportfolios des Menschenrechtsbüros. So nehmen die Themen Demokratieförderung und Auseinandersetzung mit menschenfeindlichen Haltungen einen immer größeren Raum ein ebenso wie die Entwicklung von Konfliktlösungsstrukturen in einer immer pluraler werdenden städtischen Gesellschaft.

Leitung & Team des Menschenrechtsbüros

Leitung

Martina Mittenhuber

Leiterin der Stabsstelle Menschenrechtsbüro & Gleichstellungsstelle

Historikerin, seit 2009 Leiterin der Stabsstelle, davor unterschiedliche Funktionen in der Arbeitsverwaltung.

Aufgabenbereiche:
Gesamtkoordination, Stiftungsleitung der kommunalen Menschenrechtsstiftung, Nürnberger Preis für diskriminierungsfreie Unternehmenskultur, Themenbereiche Flucht, Asyl, Migration, Integration, nationale und internationale Vernetzung.
Gedenken an die Opfer des "NSU", Organisation der Nürnberger Friedenstafel, Federführung „Demokratie leben“! und Mediatorin.

Kontakt

09 11 / 2 31-5006<tel:09112315006>Kontaktformular</global/ajax_kontaktformular.html?cfid=22284>

Team Menschenrechtsbüro

Dr. Andreja Budde

Verwaltung und Information

Telefon: 09 11 / 2 31-5029
Fax: 09 11 / 2 31-3040
2. Stock, Zimmer 211

Christine Burmann

Beauftragte für Diskriminierungsfragen

Politikwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Menschenrechte und Diversität

Aufgabenbereiche:
Beauftragte für Diskriminierungsfragen und für die Belange von Lesben, Schwulen, Bi*, Trans* und Inter*personen (LSBTI).
Sprecherin des bundesweiten Netzwerks kommunaler Antidiskriminierungsstellen.
Außerdem zuständig für die Europäische Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) und das Rainbow Cities Network (RCN); Inputs und Workshops zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, zu Diskriminierung, LSBTI und zur UN-Behindertenrechtskonvention.

Kontakt

09 11 / 2 31-10312<tel:091123110312>
Öffnungszeiten:

Telefonische Sprechzeiten:
Montag 10:00 - 12:00 Uhr und Donnerstag 14:00 - 16:00 Uhr

Bitte um vorherige telefonische Terminabsprache bei persönlichem Termin.

Valerie Laubenheimer

Allparteiliches Konfliktmanagement KoMit (Vom Konflikt zum Miteinander) und Koordinierungsstelle Gemeinwesen-Mediation

Mediatorin,
M.A. Theaterwissenschaft/Philosophie/Pädagogik

Aufgabenbereiche:
Aufbau eines allparteilichen Konfliktmanagementsystems mit Schwerpunkt öffentlicher Raum, Vernetzung der Akteur*innen, Konzepterstellung und Umsetzung

Vermittlung von ehrenamtlichen Mediator*innen aus dem Netzwerk Gemeinwesen-Mediation bei Konflikten in der Nachbarschaft, im Stadtteil und in interkulturellen Zusammenhängen

Kontakt

09 11 / 2 31-20210<tel:091123120210>

Rainer Neußer

Projektkoordination Nürnberger Präventionsnetzwerk gegen religiös bedingte Radikalisierung

Islamwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften, M.A.

Aufgabenbereiche:
Ansprechpartner bei Fragen zu religiös bedingter Radikalisierung; Netzwerkarbeit; Koordinierung der „Wie wollen wir leben?“ Workshops im Großraum Nürnberg; Vermittlung von pädagogischen Angeboten im Themenfeld Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus; Beratung sowie Expert*innenvermittlung in der Einzelfallarbeit; Entwicklung und Bereitstellung von Informations- und Fortbildungsangeboten

Kontakt

0911 / 231 - 16 110<tel:091123116110>

Helga Riedl

Menschenrechtsbildung

Politikwissenschaftlerin, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Verwaltungsfachwirtin

Aufgabenbereiche:
Menschenrechtsbildung, historisch-politische Bildung und zielgruppenspezifische Bildungsarbeit, Betreuung der Expertenjury zum Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis, Mitglied im Veranstalterkreis zum Deutschen Menschenrechtsfilmpreis, Mitglied beim Nürnberger Bündnis Fair Toys und Vorstandsmitglied in der Fair Toys Organisation

Kontakt

09 11 / 2 31-5015<tel:09112315015>
Porträt Franz Walser © Franz Walser

Franz Walser

Allparteiliches Konfliktmanagement KoMit (Vom Konflikt zum Miteinander)

Soziologe, B.A. Political and Social Studies, B.A. Design

Aufgabenbereiche:
Management von Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum; Fokus auf Konzeption, Vernetzung und Praxisarbeit vor Ort

Kontakt

09 11 / 2 31-34172<tel:091123134172>

Wiebke Winter

Internationaler Nürnberger Menschenrechtspreis

Kunstgeschichte, Theater - und Medienwissenschaft (B.A.); Kunstgeschichte & Filmwissenschaft (M.A.)

Aufgabenbereiche:
Verleihung Internationaler Nürnberger Menschenrechtspreis und Begleitprogramm, Nürnberger Friedensmahl, Mosaik-Jugendpreis; Koordination Öffentlichkeitsarbeit Nürnberger Wochen gegen Rassismus; weitere Themenfelder: Rechtsextremismus, Rassismus, Gedenken an die Opfer des "NSU" in Nürnberg

Kontakt

09 11 / 2 31-5030<tel:09112315030>

Informationen für die Presse

Informationen für die Medien, Pressekonferenzen sowie die Akkreditierung bei der Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises organisiert das Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg.

Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg

Markus Jäkel

Fünferplatz 290403 Nürnberg
Öffentliche Verkehrsmittel<https://www.vgn.de/verbindungen/?place_destination=N%C3%BCrnberg&name_destination=F%C3%BCnferplatz+2&type_destination=any&anyObjFilter_destination=12&execInst=verifyOnly&sessionID=0>
09 11 / 2 31- 50 57<tel:09112315057>09 11 / 2 31 - 85 40, -36 60<tel:091123185403660>Kontaktformular</global/ajax_kontaktformular.html?cfid=55309>