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Städte-Koalition gegen Rassismus

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Die Städte-Koalition gegen Rassismus ist eine Initiative der UNESCO und der Stadt Nürnberg, mit dem Ziel, ein internationales Netzwerk von Städten einzurichten, die sich gemeinsam für einen wirkungsvollen Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit einsetzen.

Um die speziellen Eigenheiten und Prioritäten der verschiedenen Weltregionen zu berücksichtigen entstanden Koalitionen in Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika, Kanada und dem arabischen Raum. Die erste der regionalen Städte-Koalitionen gründete sich im Dezember 2004 in Nürnberg: Die Europäische Städte-Koalition gegen Rassismus.

Inzwischen gehören über 104 Kommunen aus 22 europäischen Ländern dem Netzwerk, kurz ECCAR, an.
Die Kontaktdaten zur Geschäftsstelle der Koaliton finden Sie auf deren Webseite, siehe Link unten.

Zehn-Punkte-Aktionsplan

Grundlage für die Aktivitäten der ECCAR Mitglieder ist der „Zehn-Punkte-Aktionsplan“, der 2004 in Nürnberg verabschiedet wurde. Er soll die Mitgliedsstädte in ihrem Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung unterstützen und ihnen dabei helfen, Prioritäten zu setzen, ihre Strategien zu optimieren und ihre Zusammenarbeit zu intensivieren.

Der Aktionsplan definiert zehn zentrale Handlungsfelder, unter denen sich vor allem die Bereiche befinden, in denen rassistische Verhaltensweisen und Diskriminierungen besonders häufig vorkommen wie etwa auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt und im Bildungswesen.

Darüber hinaus wird beispielsweise in Punkt 3 des Aktionsplans eine bessere Unterstützung für Opfer von Rassismus und Diskriminierung gefordert und deshalb vorgeschlagen, den Posten einer Ombudsperson oder eine Antidiskriminierungsstelle in der Stadtverwaltung einzurichten.

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