Die Jury ehrt die Organisation Parents Circle – Families Forum (PCFF), die selbst in schwierigsten Zeiten die Kommunikationskanäle zwischen Israelis und Palästinensern offenhält. Obwohl Polarisierung den Dialog oft sinnlos erscheinen lässt, erinnert die Würdigung solcher Bemühungen die Welt daran, dass Fortschritt oft mit kleinen, mutigen Schritten beginnt – durch Neugier auf das Gegenüber.
Malcolm Bidali aus Kenia wird für seinen bewundernswerten Mut, die Stimme gegen den Missbrauch und die Ausbeutung von immigrierten Arbeitskräften in Katar zu erheben, mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis 2023 ausgezeichnet.
Die Aktivistin Sayragul Sauytbay hat die Zustände in chinesischen Straf- und Umerziehungslagern für ethnische Minderheiten bekannt gemacht – dafür wird sie mit dem Nürnberger Menschenrechtspreis 2021 ausgezeichnet.
Der Chilene Rodrigo Mundaca kämpft seit Jahren für den freien Zugang zu Wasser. Mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises ehrt die Jury Mundaca für seinen bewundernswerten Mut, den er für das fundamentale Recht auf Wasser einsetzt.