Altlastenverdächtige Flächen sind Grundstücke, bei denen Hinweise auf eine Kontamination vorliegen (z.B. aufgrund der Nutzung durch einen umweltrelevanten Betrieb) und somit der Verdacht schädlicher Bodenveränderungen oder sonstiger Gefahren besteht.
Ein festgestellter Altlastenverdacht führt im allgemeinen zu einem Wertverlust des Grundstücks, so dass spätestens bei geplanter Nutzungsänderung oder Verkaufsabsicht der Bedarf besteht, den Verdacht mit geeigneten Untersuchungen abzuklären.
Daher heißt es: Augen auf beim Grundstückskauf!
Vor einem Grundstückskauf sollten Sie soweit wie möglich abklären, ob auf dem Areal mit Schadstoffen im Untergrund zu rechnen ist. Oft sieht man es dem Boden eines Grundstücks nicht an, ob er Verunreinigungen enthält. Erste Anhaltspunkte liefert eine Auskunft aus dem Altlastenkataster.