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Antragstellung bei Bodendenkmälern

Wollen Sie Aufgrabungen im Bereich eines Bodendenkmals oder einer Verdachtsfläche vornehmen, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

  • Prüfen Sie, ob das betreffende Grundstück ein Bodendenkmal hat. Infos hierzu finden Sie unter:
  • Stellen Sie die erforderlichen Unterlagen zusammen. Hierzu benötigen Sie nur einen Lageplan, in welchen Sie die Aufgrabungsflächen eintragen. Denken Sie dabei daran, dass z. B. für einen Kelleraushub die Aufgrabung größer ist, als ihr reiner Kellergrundriss. Außerdem müssen Sie die Flächen für Leitungsverlegungen (Kanal, Gas, Wasser, Strom) und weitere unterirdische Anlagen (Zisternen, Kleinkläranlagen usw.) mit einzeichnen.

Neu: elektronischer Antrag

Ab sofort können Sie den Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis auch elektronisch mittels eines Online-Assistenten einreichen.

  • Voraussetzung hierfür ist, das Sie sämtliche Antragsunterlagen als elektronische Dokumente vorliegen haben!

Klassischer Antrag in Papierform:

Alternativ können Sie den Antrag auch nachfolgend als ausfüllbares PDF-Dokument herunterladen und ausdrucken.

  • Füllen Sie bitte das folgende Antragsformular aus:
  • Die vollständig zusammengestellten Unterlagen können Sie nach Terminabsprache persönlich einreichen oder per Post an die unten stehende Adresse senden.

Kosten und Datenschutzhinweis

Die Beantragung der denkmalrechtlichen Erlaubnis ist für Sie kostenfrei!

Verfahren nach der Antragstellung

Im Rahmen Ihres Antrages wird zunächst geprüft, ob das Bodendenkmal uneingeschränkt erhalten werden kann. Wenn dies nicht möglich ist, also das Bodendenkmal durch die Baumaßnahme ganz oder teilweise zerstört wird, müssen die geschichtlichen Informationen gesichert werden.

Je nach Einschätzung kann bei einer Verdachtsfläche eine Beobachtung des Oberbodenabtrags genügen, erhärtet sich dabei der Verdacht oder ist die Lage eines Bodendenkmals gesichert, so ist eine archäologische Ausgrabung notwendig. Die Bauordnungsbehörde holt in diesen Fällen ein Gutachten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege ein und fertigt nach dessen Eingang eines denkmalschutzrechtlichen Erlaubnisbescheid.

In diesem werden durch Auflagen die notwendigen Maßnahmen geregelt, sie zum Schutz des Bodendenkmals und seines geschichtlichen Quellenwertes notwendig sind. Dieser Bescheid wird Ihnen zugestellt. Die Auflagen sind bindend. Sind die Auflagen erfüllt, erfolgt eine Freigabeerklärung.

Dienstleistung

Die Bauordnungsbehörde ist ihnen während der gesamten Planungs- und Durchführungsphase behilflich. Sie erstellt eine Leistungsbeschreibung der von einem Archäologen oder einer Grabungsfirma durchzuführenden archäologischen Grabungs-, Sicherungs- und Dokumentationsarbeiten. Mit dieser können Sie ein Kostenangebot einholen. Hierfür erhalten Sie eine Liste mit geeigneten Firmen und Einzelarchäologen an die Hand. Die Bauordnungsbehörde hilft auf Wunsch bei der Bewertung der von Ihnen eingeholten Angebote.

Während des Oberbodenabtrags begutachtet die Bauordnungsbehörde die Fläche, um ggf. Änderungen in den Auflagen und der Leistungsbeschreibung durchzuführen. Auch während der laufenden Ausgrabung betreut die Bauordnungsbehörde die Maßnahme, um ein optimales Ergebnis ohne zusätzliche Kosten für den Bauherrn zu erzielen.

Bauordnungsbehörde Nürnberg
Denkmalschutz - Archäologie

Bauhof 5

Zi. 109 / I. OG

90402 Nürnberg

Telefon: 09 11 / 2 31-42 25

Telefax: 09 11 / 2 31-43 35

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular:
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Öffnungszeiten:

nach Terminvereinbarung!


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