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Erasmus+ Flow der Kinderpflege

Bereits seit einiger Zeit beschäftigte das Erasmus Team der Gedanke, auch einen Flow für die Berufsfachschule für Kinderpflege zu organisieren. In diesem Schuljahr nun wollten wir den Versuch wagen. Sechs Schüler*innen sollten die Möglichkeit bekommen, für zwei Wochen ein Praktikum in einer Kindertagesstätte im Ausland zu absolvieren. Der Flow sollte in den Faschingsferien und der Woche danach stattfinden. Doch würde es überhaupt genug Interessenten geben? Bewerben konnten sich alle volljährigen Schüler*innen der 11. und 12. Klassen. Tatsächlich bewarben sich doppelt so viele Schüler*innen, wie teilnehmen konnten und so musste das Erasmus Team eine Auswahl treffen. Aufgrund der überzeugenden Bewerbungen fiel die Wahl auf Franziska Prengel und Philipp Zimmermann für Schweden, Silke Zeidi und Patricia Stampka für Österreich, sowie Dorothea Schebesta und Alina Trif für Rumänien. Frau Ebeling durfte sich in Rumänien, Herr Kindl in Schweden und Frau Grosch in Österreich bei einem kurzen Besuch davon überzeugen, dass es allen Teilnehmer*innen gut ging und alle sammelten interessante und wertvolle Eindrücke. Dank der überaus positiven Erfahrungen mit dem ersten „BfsKi-Flow“ freut sich das Erasmus Team schon jetzt darauf, diese Möglichkeit auch im nächsten Jahr wieder anzubieten.
Diana Grosch

Schülerstimmen

Es ist wie ein Traum gewesen, der in Erfüllung geht – so haben wir uns gefühlt als wir die Zusage für das Erasmusprogramm 2020 bekommen haben. Was kommt auf uns zu? Wie werden wir mit den Kindern sprechen? Verstehen die Leute uns? All das waren Gedanken, die uns durch den Kopf gegangen sind. Angst hatten wir nicht aber ein großes Abenteuer stand uns bevor. Das Abenteuer Erasmus Plus, in drei verschiedenen Ländern.

Rumänien. Sibiu oder auf Deutsch Herrmannstadt ist eine Stadt im schönen Siebenbürgen. 2007 war Sibiu Kulturhauptstadt Europas, die wunderschöne Altstadt und die vielen touristischen Attraktionen bieten viel zum Entdecken. In der privaten Kindertagesstätte, in der die Kinder auch Deutsch lernen, waren das Spielen und auch voneinander lernen eine wunderbare Art die Kultur in Rumänien kennenzulernen.

Österreich. Zwischen Falco, Mozart und Richard Lugner hatten wir eine wundervolle Zeit in Wien.
Die Stadt ist absolut besuchenswert, Kunst, Kultur alles zusammen in der schönen Stadt an der Donau.
Die Unterschiede in den Bildungssystemen von Bayern und Österreich haben wir bemerkt. Unsere Anleitung war eine kompetente und engagierte Pädagogin.

Schweden. Halmstad ist eine kleine Hochschulstadt in Schweden zwischen Göteborg und Malmö. Die Einrichtungen in Schweden bestechen durch eine große Ausstattung im Bereich „Digitalisierung“, I-Pad, Beamer, Musikanlage sind fester Bestandteil im täglichen Umgang. Das vor Ort gekochte Essen mittags hat uns immer geschmeckt und gestärkt, dafür hat jede Einrichtung auch eine eigene Köchin. Das Meer war natürlich im Februar/März nicht zum Schwimmen da, aber ein Spaziergang in der Sonne am Strand nach der Arbeit hat auch seine Vorteile.

Der Erasmus-Flow 2020 war eine aufregende und gleichzeitig wunderbare Möglichkeit Europa näher kennenzulernen.
Wir haben unsere Sprachen gekonnt verbessert, haben neue Fähigkeiten gelernt und das wichtigste: „Wir haben Europa erlebt“

von Franziska Prengel, Dorothea Schebesta, Patricia Stampka, Alina Trif, Silke Zeidi und Philipp Zimmermann

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