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Erneutes Total E-Quality-Prädikat

Die Stadtverwaltung hat sich zum sechsten Mal erfolgreich um das Prädikat „Total E-Quality“ beworben. Diese Auszeichnung vergibt der „Total E-Quality Deutschland e.V.“ an Verwaltungen und Organisationen aus Wirtschaft und Wissenschaft, die an Chancengleichheit orientierte Personal- und Organisationspolitik umsetzen. Die Stadt Nürnberg erhält das Prädikat zum ersten Mal mit dem Add-On Diversity. Die festliche Prädikatsvergabe erfolgt am 9. November 2016 im Historischen Rathaussaal der Stadt Nürnberg. Das Prädikat gilt für drei Jahre; eine erneute Bewerbung ist nur möglich, wenn tatsächliche Fortschritte bei der Durchsetzung der beruflichen Chancengleichheit für Frauen erzielt wurden.

In ihrer Begründung würdigt die Jury die Stadtverwaltung Nürnberg für ihr langjähriges Engagement für Chancengleichheit. Seit der letzten Prädikatsvergabe gab es einige wesentliche Neuerungen. Dazu gehört die Erweiterung des Gender-Checks für Stadtrats- und Ausschussvorlagen zu einem Diversity-Check, der seit Ende 2015 verpflichtend ist. Neu ist auch das Betriebliche Gesundheitsmanagement: Im Hinblick auf den Leitgedanken der sozialen Arbeitgeberin, die auf die jeweiligen Lebensverhältnisse der Beschäftigten Rücksicht nimmt und für humane Arbeitsbedingungen sorgt, wurde das Angebot neu strukturiert und erweitert. Aktuell wird zudem ein Leitfaden zu „Führen mit reduzierter Arbeitszeit“ erstellt. Dieser soll der Chancengleichheit dienen und zugleich eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Führungskräfte ermöglichen. Eine weitere Neuerung ist das Mentoringprogramm für Frauen, die Führungsaufgaben übernehmen möchten, das im Herbst 2016 in die zweite Runde startet.

Die Stadt Nürnberg freut sich über die erneute Auszeichnung, nimmt sie aber zugleich als Ansporn, sich auch künftig für die berufliche Gleichstellung von Frauen einzusetzen. Sie will weitere Frauen für Leitungspositionen gewinnen, damit die Prozentzahl der Frauen in Führung (aktuell 32,7 Prozent) sich der der weiblichen Beschäftigten (53,2 Prozent) annähert.

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